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Auto-Rabatt, Auto-Modelle und mehr für Blinde und Behinderte 
   unten auf der Seite:   Erfahrungen und Empfehlungen für Senioren

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Achtung: Unterdruck und unter Strom
Wer elektronische Geräte im Auto richtig nutzt und den Reifendruck im Blick hat, kann Geld sparen

  Alle elektrischen Verbraucher belasten die Lichtmaschine und erhöhen dadurch den Kraftstoffverbrauch. Als Faustformel gilt: 100 Watt Stromverbrauch an Bord bedeuten einen Zusatzverbrauch von rund 0,1 l auf 100 Kilometer. Während ein normales Radio etwa 60 Watt konsumiert, benötigt die HiFi-Anlage mit Vier-Kanal- Endstufe etwa 200 Watt. Der Innenraum-Ventilator braucht auf Maximalstufe etwa 400 Watt.
   Aber nicht nur die Stromfresser setzen das Portemonnaie des Autofahrers unter Druck. Ein weiterer Faktor ist die Bereifung des Wagens. Sie ist für rund 20 Prozent des Energieverbrauchs des Autos verantwortlich. Deshalb sollte der Reifendruck nach Ansicht von Alexander Lührs, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit Continental Reifen, alle 14 Tage kontrolliert werden, um Druckverluste und Schäden frühzeitig zu erkennen. Für sinnvoll hält er auch eine Erhöhung des Reifendrucks um 0,2 Bar gegenüber den vom Hersteller angegebenen Werten(steht im Tankdeckel).
   Dadurch verringern sich Rollwiderstand und Kraftstoffverbrauch. Selbst die Einhaltung des vorgeschrie- benen Luftdrucks wäre ein Fortschritt, da mehr als 50 Prozent der Fahrzeuge mit zu schlappen Pneus unterwegs sind. Die Folgen: Schon ein um 0,2 Bar zu geringer Luftdruck erhöht den Rollwiderstand um zehn Prozent und den Kraftstoffverbrauch um etwa zwei Prozent; die Laufleistung des Reifens sinkt um mehr als zehn Prozent. Wichtig: Die Luftdruckkontrolle sollte immer am kalten Reifen erfolgen. Ab 2012 müssen alle neuen Fahrzeugmodelle in der Europäischen Union mit einem Reifendruck-Kontrollsystem ausgestattet sein. Das ist zu begrüßen, da unzugängliche Ventile oft die Kontrolle erschweren - in Kombination mit der Luftdruck- servicewüste Tankstelle.
Luftdruckwiderstand und Gewicht
   Der Luftwiderstand des Fahrzeugs steigt mit der Geschwindigkeit überproportional an. Allein das Öffnen der Seitenfenster kann den Luftwiderstand schon erhöhen und bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h einen Mehrverbrauch von 0,2 1 pro 100 km verursachen. Noch stärker wirkt ein leerer Dachgepäckträger, der den Kraftstoffverbrauch eines Mittelklassewagens bei 130 km/h um etwa zehn Prozent erhöht, ein beladener Dachgepäckträger steigert den Verbrauch um rund 25 Prozent, also etwa zwei bis vier Liter pro 100 km. Ein zusätzliches Gewicht von 100 Kilo kann den Spritverbrauch eines Mittelklasse-Pkws um bis zu 0,7 Liter auf 100 km erhöhen. Also Kofferraum entrümpeln. Zu guter Letzt: Warten Sie Ihr Auto regelmäßig. Lassen Sie wichtige Verschleißteile in den vorgeschriebenen Intervallen erneuern, so Luftfilter und Zündkerzen. Und sorgen Sie für die richtige Einstellung des Motors.
Klimaanlage und Verbraucher
   Das erste Auto mit Klimaanlage wurde 1954 in den USA produziert, heute sind etwa 90 Prozent der Neu- wagen in Deutschland als mobile Kühlschränke unterwegs. Je nach Fahrzeugmodell und Klimaanlagentechnik können vor allem im Stadtverkehr Mehrverbräuche von bis zu 30 Prozent bzw. zwei bis drei 1/100 km auftreten, dies ergaben Studien des TÜV Nord. Da der Kompressor der Anlage im Automatikbetrieb oft noch bis zu Außentemperaturen von fünf Grad arbeitet, benötigt die Klimaanlage selbst dann noch etwa einen Liter pro 1/100 km. Einfachste Lösung: Wer seine Klimaanlage gerade nicht braucht, sollte sie komplett abschalten.
  
Sollte es im Sommer warm sein, empfiehlt es sich, den Wagen möglichst im Schatten zu parken und vor Fahrtbeginn gut zu durchlüften. In der ersten Abkühlphase kann dann die Umluftfunktion genutzt werden, damit keine warme Außenluft angesaugt wird. In der Regel reicht eine Absenkung der Temperatur auf fünf Grad Celsius unter der Außentemperatur. Kurz vor Fahrtende sollte die Kühlung, aber nicht das Gebläse ausgeschaltet werden. Das verhindert die Bildung von Feuchte im Lüftungssystem, die Bakterien- und Pilz- befall und somit Geruchsbildung begünstigt.
   Eine Liste zur Berechnung des individuellen Einsparpotenzials bei Maßnahmen am Fahrzeug:
www.dekra-online.de/co2/sparen.html. Angaben zu den elektrischen Verbrauchern:
www.batterien-direkt.de/stromverbraucher.html.   
HAZ110806Hans-JürgenLeist  

Neues Benzin kann den Motor schädigen    -   Vorsicht an der Zapfsäule:
   Ab 2011 müssen Autofahrer beim Tanken auf das richtige Super-Benzin achten. Dann bieten Tankstellen das neue Super E10 an, das einen Bioethanol-Anteil von bis zu zehn Prozent enthält. Zahlreiche Autos in Deutsch- land vertrügen diesen Kraftstoff allerdings nicht, warnt der ADAC. Sie laufen nur mit Sprit, dessen Ethanol- Anteil bei fünf Prozent liegt - ansonsten drohe ein Motorschaden. Die Mineralölgesellschaften haben dem ADAC zufolge zugesagt, weiterhin Kraftstoff mit fünf Prozent Ethanol anzubieten. Versorgungsengpässe mit dem alten Kraftstoff werde es voraussichtlich nicht geben.
   Autofahrer, die kein Super E10 tanken können, müssen aber darauf achten, nicht aus Versehen zur falschen Zapfpistole zu greifen. Denn die Kennzeichnungen an den Tankstellen seien schon jetzt oft irreführend und uneinheitlich. Autofahrer, die nicht sicher sind, ob ihr Wagen den neuen Kraftstoff verträgt, können sich an ihren Hersteller wenden: Viele Unternehmen planen zur Einführung des Super E10 spezielle Telefon-Hotlines. Auch die Vertragswerkstatt kann Auskunft geben.
Der ADAC warnt die Autofahrer vor indirekten Preiserhöhungen
   Tankstellen bieten den neuen Kraftstoff ab dem 1. März 2011 an. Der ADAC warnt vor indirekten Preis- erhöhungen: Um Autofahrer zum Umstieg auf Super E10 zu bewegen, könnten die Anbieter den Preis für das alte E5-Super erhöhen. Und auch wer das neue Benzin mit zehn Prozent Ethanol tanken kann, zahlt am Ende möglicherweise mehr: Der Energiegehalt von E10 ist dem ADAC zufolge geringer - und damit steigt der Ver- brauch.
HA100929dpa

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Nicht zur falschen Zapfpistole greifen

Viele Fahrer sind verunsichert, ob ihr Auto den neuen Kraftstoff E10 verträgt. Im Zweifelsfall lohnt ein Anruf beim Händler oder der Blick ins Internet
   Für reichlich Verwirrung bei den Autofahrern sorgt derzeit der neue Kraftstoff „Super E10". Viele Fahrer stehen ratlos an der Tankstelle und wissen nicht, ob ihr Fahrzeug den neuen Sprit verträgt. Super E10 enthält nämlich bis zu zehn Prozent Ethanol. Bei dem Zusatz handelt es sich um einen neuen Kraftstoff, der aus Pflanzen oder biologisch abbaubaren Abfällen gewonnen wird. Allerdings verträgt nicht jedes Kraftfahrzeug mit Ottomotor die neue Spritsorte. Schätzungen zufolge dürfen rund zehn Prozent aller in Deutschland zuge- lassenen Pkws nicht mit dem Kraftstoff betankt werden.
   Das Problem: Ethanol weist andere chemische Eigenschaften auf als Ottokraftstoff. Dies kann, insbesondere in Mischungen mit Benzin, Auswirkungen auf Dichtungsmaterialien und die im Kraftstoffsystem verwendeten Metallbauteile haben. Untersuchungen haben gezeigt, dass Ethanol Aluminium korrodieren lässt. Dies kann zu Undichtigkeiten im Kraftstoffsystem führen mit der Gefahr, dass sich auslaufender Kraftstoff an heißen Bau- teilen (Turbolader, Auspuff usw.) entzündet und größere Schäden entstehen.
Falsch betankte Fahrzeuge dürfen auf keinen Fall mehr gestartet werden
   „Bereits einmaliges Betanken mit E10-Kraftstoffen kann zu vielfältigen Schäden im gesamten Kraftstoff- system führen", warnt Technik-Experte Greg Boss vom Autohersteiler Nissan. Er empfiehlt deshalb, falsch betankte Fahrzeuge nicht mehr zu starten, den Tank vollständig zu entleeren und penibel zu reinigen. „Bei bereits einmal gestarteten Fahrzeugen muss zusätzlich das komplette Kraftstoffsystem gereinigt und gege- benenfalls sogar erneuert werden.  Es ist nicht möglich, durch Betanken von Nicht- E10-Kraftstoff oder Hin- zufügen spezieller Additive, Schäden zu vermeiden oder zu reduzieren."
   Bei Automodellen jüngeren Datums gibt es kaum Probleme. Honda beispielsweise erteilt für alle Fahrzeuge mit Einspritzanlage eine Freigabe. Peugeot etwa erlaubt das Betanken mit E10 für alle nach dem 1. Januar 2000 hergestellten Modelle. Bei Ford vertragen mit Ausnahme des Mittelklässlers Mondeo aus dem Baujahr 2004 bis 2006 mit 96 kW/130 PS starkem Benzin-Direkteinspritzer alle aktuellen Modelle den neuen Kraftstoff.
Auch die Besitzer neuer Autos sind nicht immer auf der sicheren Seite
   Dennoch sind Besitzer neuerer Wagen nicht immer auf der sicheren Seite. Alfa Bomeo etwa gibt für die meisten Modelle eine generelle E10-Freigabe erst ab dem Baujahr 2008. Bei VW vertragen Fahrzeuge mit FSI- Motoren der ersten Generation keinen E10-Kraftstoff. Das betrifft beispielsweise einzelne Modelle der Golf- Generationen IV und V bis zum Baujahr 2006.
   Aber auch bei den Autoherstellern selbst herrscht teilweise noch Unsicherheit über mögliche Spätfolgen der neuen Kraftstoffsorte. Helmut Klein vom ADAC-Technikzentrum: „Wir kriegen immer noch Änderungen mitge- teilt, welche Modelle den neuen Biosprit vertragen und welche nicht." Ein Anruf beim Hersteller oder in der Vertragswerkstatt hilft im Zweifelsfall weiter. Sicherheit bringt auch ein Blick ins Internet: Unter www.dat.de findet sich eine herstellerübergreifende Liste zur E10-Verträglichkeit von Pkws und Motorrädern, bereitgestellt von der Deutschen Automobil Treuhand. Auch der ADAC bietet unter www.adac.de/e10 eine Übersicht an.
HAmas110302tmnDeutscheAutomobilTreuhand

          Diese Autos vertragen keinen E 1O-Sprit [Auszug]: 
          Audi A2 1.6 FSI (81 kW], Baujahr April 2002 bis Juli 2005
          Audi A3 1.6 FSI (85 kW], Baujahr September 2003 bis Mai 2004
          Audi A4 2.0 FSI (110 kW], Baujahr August 2002 bis November 2004
          Audi A4 Lim., alle Benziner mit Standheizung, Baujahr Okt. 2000 bis Okt. 2007
          Audi A4 Avant, alle Benziner mit Standheizung, Baujahr Juli 2001 bis Mai 2008
          Fiat Barchetta 1.8 16V
          Fiat Bravo/Brava 1.6 16V
          Fiat Doblö 1.6 16V
          Fiat Marea 1.6 16V und 2.0 16V
          Fiat Multipla 1.6 16V
          Fiat Punto 1.8 16V
          Fiat Stilo 1.6 16V und 1.8 16V sowie 2.4 20V
          Ford Mondeo SCi (96 kW], Baujahr 2004 bis 2006
          Lancia Lybra 1.6 16V und 1.8 16V sowie 2.0 20V
          Lancia Thesis 2.0 Turbo 20V, 2.4 20V, 3.0 V6 24V und 3.2 V6 24V
          Lexus IS200 2.5, Baujahr August 2005 bis September 2007
          Lexus CS300 3.0, Baujahr Januar 2005 bis September 2007
          Lexus LS460 4.6, Baujahr August 2006 bis September 2007
          Mercedes C 200 CGI, Baujahr Juli 2002 bis April 2005
          Mercedes C 200 CGI Sportcoupi, Baujahr Juli 2002 bis Juni 2005
          Mercedes C 200 CGI T-Modell, Baujahr Juli 2002 bis Mai 2005
          Mercedes CLK 200 CGI, Baujahr Mai 2001 bis April 2005
          Mercedes CLK 200 CGI Cabriolet, Baujahr Februar 2002 bis Februar 2003
          Nissan Note, alle Modelle vor dem Baujahr 2006
          Nissan Qashqai, alle Modelle vor dem Baujahr 2007
          Renault Laguna 2.0 Turbo, Baujahr Januar 2000 bis Dezember 2002
          Renault Espace 2.0 Turbo, Baujahr Januar 2000 bis Dezember 2002
          Renault Velsatis 2.0 Turbo, Baujahr Januar 2000 bis Dezember 2002
          Renault Avantime 2.0 Turbo, Baujahr Januar 2000 bis Dezember 2002
          Renault Laguna 2.0 Turbo, Baujahr Januar 2000 bis Dezember 2002
          Skoda Felicia, (40 und 50 kW], Baujahr 1995 bis 2002
          Skoda Favorit, Forman, Pick up (Typ 781, 785, 787]
          Toyota Avensis 2.0, Baujahr Juli 2000 bis Oktober 2008
          Toyota Avensis 2.4, Baujahr Juni 2003 bis Oktober 2008
          VW Lupo FSI (77 kW], Baujahr August 2000 bis November 2003
          VW Polo FSI (63 kW], Baujahr Februar 2002 bis Juni 2006
          VW Golf IV FSI (81 kW], Baujahr November 2001 bis Oktober 2006
          VW Golf V FSI (66 kW], Baujahr Dezember 2003 bis November 2004
          VW Golf V FSI (85 kW], Baujahr August 2003 bis Juni 2004
          VW Golf V FSI (110 kW], Baujahr Februar 2004 bis Juni 2004
          VW Touran FSI (85 kW], Baujahr Dezember 2002 bis Juni 2004
          VW Touran FSI (110 kW], Baujahr Oktober 2003 bis Juni 2004

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Rekordzahl bei Preisaktionen im Oktober / Nachfrage kühlt sich spürbar ab

   Auf dem deutschen Automarkt dreht sich der Wind. Nach den satten Absatzzuwächsen und ausufernden Lieferzeiten der vergangenen Monate stellen sich Hersteller und Händler auf härtere Zeiten ein. „In den Auftragseingängen zeichnet sich bereits eine spürbare Abkühlung ab", sagte der Präsident des nieder- sächsischen Kfz-Gewerbes, Karl-Heinz Bley, dieser Zeitung. Postwendend schießen Rabattaktionen wie Pilze aus der Erde. Ihre Zahl sei im Oktober auf ein Rekordniveau gestiegen, berichtete das Center Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen.
   Im Schnitt kosteten Neuwagen inzwischen 18 Prozent weniger als in den Preislisten angegeben. „So hoch war der Abstand noch nie seit unserer Messung", berichtete CAR-Chef Ferdinand Dudenhöffer Foto. Insgesamt 389 offen von den Herstellern beworbene Rabattaktionen zählten Dudenhöffers Mitarbeiter - ebenfalls Rekord. Gleichzeitig befindet sich die Zahl sogenannter taktischer Zulassungen im Steilflug. 30 Prozent aller Neuwagen werden derzeit zunächst auf Hersteller oder Händler zugelassen. Exakt auf diesem Niveau liegt laut CAR auch Volkswagen - ein für die Wolfsburger vergleichsweise hoher Wert, wie Dudenhöffer meint. Er dürfte allerdings mit der Markteinführung des Kleinwagens Up! zu erklären sein, der erst einmal in alle Schauräume gebracht werden muss.

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Rabatt: Citroen C1   - 31 %                                                            Fiat Panda   - 32 %

   Bei den Preisaktionen liegen wie üblich die Importeure ganz vorn - mit Nachlässen von teils mehr als 30 Prozent. Fiat und Citroën finden sich unter den zehn Angeboten mit den größten Rabatten gleich mehrmals. Aber auch BMW ist vertreten - ein für die deutschen Premiumhersteller bislang einmaliger Vorstoß. Die aktuelle Dreier- Reihe, die kurz vor dem Produktauslauf steht, wird über ein günstiges Leasingangebot in den Markt gedrückt. Es verspricht 30,4 Prozent Preisvorteil für die Touring-Variante. Ohnehin sind die meisten Offerten besonders günstig geschnittene Finanzierungs- oder Leasingmodelle.
   „Die aggressiven Preisaktionen weisen darauf hin, dass 2012 mit zurückgehender Gesamtkonjunktur das Autogeschäft schwer wird", erklärte Dudenhöffer. „Die noch vor Monaten hohen Auftragsbestände bei den Autobauern sind bis Jahresende aufgebraucht", ist sich der Professor sicher. Nun würden auch die Margen in der Branche wieder zusammenschmelzen. „Der deutsche Automarkt sitzt in der Preis- und Rabattfalle."

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Fiat Punto   - 31 %                                                     BMW 3er   - 30 %

   Im niedersächsischen Autohandel stoßen die Aktionen auf scharfe Kritik. „Es kann nicht sein, dass man gleich wieder übers Ziel hinausschießt, wenn sich die Nachfrage abschwächt", sagte Verbandspräsident Bley. Rabatte von mehr als 30 Prozent seien keine seriösen Verkaufspraktiken. „Der Kunde bekommt ja Angst, wenn er sieht, dass solche Zahlen machbar sein sollen." Die Branche habe es in den zurückliegenden Jahren gerade mühsam geschafft, die Gewinnmargen etwas über das sonst übliche eine Prozent vom Umsatz zu heben. Das sei durch eine übermäßige Rabattierung gefährdet.
   Wenngleich auch in Niedersachsen eine „spürbare Abkühlung" bei den Auftragseingängen zu verspüren sei, so zeige sich der heimische Markt dennoch weitaus robuster als der Rest der Republik, sagte Bley. So lägen die Neuwagenverkäufe bis einschließlich September um fast 15 Prozent über denen des Vergleichszeitraums 2010. Bundesweit beträgt das Plus gut 11 Prozent. Für das Gesamtjahr rechnet das niedersächsische Kfz- Gewerbe mit 330.000 verkauften Autos - ein Plus von 10 Prozent. Was 2012 kommt, wagt derzeit noch niemand zu prognostizieren. HAZ111101 Lars Ruzic

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Honda Civic    - 30 %                                                    Citroen Berlingo   - 31 %

Autozulassungen im Plus
   Der deutsche Pkw-Markt hat sich auch im Oktober positiv entwickelt. Die Zahl der Neuzulassungen betrug 258.000 und lag damit knapp ein Prozent über dem Vorjahresmonat, wie der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller mitteilte. Arbeitstagbereinigt habe das Plus 6 Prozent betragen. Mit 2,66 Millionen Neuzulassungen liege der Pkw-Markt von Januar bis Oktober 2011 mit 9,8 Prozent im Plus. Der Nutz- fahrzeugmarkt legte im Oktober um 7 Prozent zu. Nach zehn Monaten seien es über 271.000 Zulassungen gewesen, ein Plus von 20 Prozent. HAZ1111003dapd
Autoexport stagniert
Der Konjunkturabschwung hat den in diesem Jahr bislang wachsenden deutschen Automarkt eingeholt: Im Oktober lag der Zuwachs bei den Neuzulassungen bei 0,6 Prozent, wie der Verband der Autoindustrie (VDA) meldet. Wegen der Absatzschwäche in Südeuropa geriet auch der Export deutscher Autos aus dem Tritt und stagnierte im Oktober. Die für die Arbeitsplätze in Deutschland entscheidende Produktion ging um 2 Prozent zurück. FAZ111103cru

Auffahrschutz für neue A- und B-Klasse
  Einen elektronischen Schutz vor Auffahrunfällen bietet Mercedes künftig auch in seinen Kompaktmodellen an. Die radarbasierte Technik wird in der neuen A- und B-Klasse verfügbar sein, die laut Hersteller Ende 2011 in den Handel kommen soll. Der Auffahrschutz warnt den Fahrer vor drohenden Kollisionen. Gleichzeitig baut die Elektronik einen hohen Bremsdruck auf und aktiviert ihn, sobald der Fahrer das Bremspedal berührt.
HA110302tmn

Hohe Drehzahlen, hoher Verbrauch: Opel-Elektroauto Ampera kostet 42.900 Euro

   Zum Basispreis von 42.900 Euro kann ab sofort das Elektroauto Opel Ampera vorbestellt werden. Der Rüsselsheimer Stromer kommt im vierten Quartal 2011 auf den deutschen Markt. Die Vorab-Reservierungen sind im Internet unter www.opel-ampera.de möglich, für die Registrierung wird eine Gebühr von 150 Euro fällig, die später mit dem Kaufpreis verrechnet wird. Angetrieben wird der fünftürige Viersitzer von einem 111 kW/150 PS starken Elektromotor, der eine Höchstgeschwindigkeit von 161 km/h ermöglicht. Rein elektrisch fahrt das Fahrzeug je nach Fahrbedingungen 40 bis 80 Kilometer, ehe ein kleiner Benzinmotor als Reichwei- ten-Verlängerer einsetzt und die Lithium-Ionen-Batterien lädt. Dadurch ist eine Distanz von über 500 Kilo- metern möglich. Zum Verbrauch macht Opel noch keine Angaben. Im Zusammenspiel mit dem Elektroantrieb soll der C02-Ausstoß aber bei weniger als 40 g/km liegen. Das E-Mobil lässt sich an jeder haushaltsüblichen 230-Volt-Steckdose aufladen HA101213mid

Urteil zu Vorführwagen

   Autokäufer können bei einem Vorführwagen nicht davon ausgehen, dass es ein neues Modell ist. Ein Vorführwagen kann auch zwei Jahre alt sein, wie der Bundesgerichtshof entschied Az.: VIII ZR 61/09. Der Kläger hatte 2005 bei einem Händler in Baden-Württemberg ein Wohnmobil gekauft. Laut Kaufvertrag handelte es sich um einen „Vorführwagen zum Sonderpreis" mit 35 gefahrenen Kilometern. Später stellte der Käufer fest, dass es sich um ein Fahrzeug aus dem Jahr 2003 handelte. HAZ100916afp

 Haftpflicht wird teurer
Um bis zu fünf Prozent steigen die Tarife. Kunden haben ein außerordentliches Kündigungsrecht.

   Wer in den nächsten Wochen Post von seiner Versicherung bekommt, sollte genau hinschauen. Denn die jährliche Rechnung für die Haftpflichtversicherung kann eine Beitragserhöhung von bis zu fünf Prozent enthalten. „Unsere Empfehlung an die Mitgliedsunternehmen geht dahin, die Beiträge anzupassen, weil die durchschnittlichen Schadenaufwendungen gestiegen sind", sagt Katrin Rüter de Escobar vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Damit wird nach der Kfz-Versicherung eine weitere Sachver- sicherung für die Verbraucher in diesem Jahr teurer.
   Eine Haftpflichtversicherung kommt für Schäden auf, die der Versicherte bei fremden Personen anrichtet, und wird von Verbraucherschützern dringend empfohlen. Führende Haftpflichtversicherer sind der Empfehlung ihres Spitzenverbandes gefolgt und haben die Beiträge zum 1. Juli erhöht, ergab eine Umfrage des Hamburger Abendblatts. Die Kunden erfahren erst davon, wenn ihr Vertrag wieder fällig wird, also die in der Regel ein- jährige Laufzeit abgelaufen ist und eine automatische Verlängerung ansteht - sofern der Vertrag nicht vorher gekündigt wurde. So verlangt die Generali fünf Prozent mehr für ihre Haftpflichtversicherung. „Das gilt auch für Kunden, die ihren Vertrag bei der früheren Volksfürsorge abgeschlossen haben", sagt Generali-Sprecher Michael Segal. Auch die HUK bestätigt Beitragserhöhungen von fünf Prozent. „Betroffen sind die Verträge von HUK Allgemeine und des Direktversicherers HUK24", sagt Unternehmenssprecher Stefan Eichhorn. Beamte und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes, die ihre Verträge bei der HUK Coburg abgeschlossen haben, kommen dagegen ungeschoren davon. Die Beiträge für die private Haftpflichtversicherung steigen auch um fünf Pro- zent bei der Gothaer, HDI-Gerling und bei der R + V Versicherung, wie die Unternehmen bestätigten. Bei der Axa sind von den Beitragserhöhungen nur Verträge betroffen, die vor 2005 abgeschlossen wurden. „Neuere Verträge enthalten eine entsprechende Klausel zur Beitragsanpassung nicht mehr und sind deshalb auch nicht betroffen", sagt Axa- Sprecherin Sabine Friedrich.
Ein Treuhänder ermittelt den Anstieg der Schadenzahlungen
   Für die meisten Versicherten gelten die Allgemeinen Haftpflichtversicherungsbedingungen (AHB). „Dort ist in Paragraf 8 geregelt, unter welchen Bedingungen die Prämien angehoben werden dürfen", sagt Bianka Bobell vom Bund der Versicherten. Jährlich wird von einem unabhängigen Treuhänder ermittelt, um welchen Prozent- satz sich der Durchschnitt der Schadenzahlungen gegenüber dem Vorjahr erhöht oder vermindert hat. Für die Branche wurde ein Wert von 4,4 Prozent ermittelt, wie aus einem Schreiben des Treuhänders Ernst & Young hervorgeht, das dem Hamburger Abendblatt vorliegt. Nach einem komplizierten Berechnungssystem werden damit Beitragserhöhungen von bis zu fünf Prozent möglich. Branchenexperten gehen davon aus, dass die meisten Versicherer diesen Spielraum ausreizen werden, auch wenn die Schaden-Kosten-Quote, also das Verhältnis von Prämieneinnahmen und Ausgaben für Schäden, in der Haftpflichtversicherung bei 86 Prozent liegt. Erst eine Quote von mehr als 100 Prozent wie in der Autoversicherung zeigt, dass die Prämieneinnah- men nicht mehr ausreichen, um die Schäden zu begleichen.
   Da der Schadenaufwand nur für die Branche allgemein und nicht bei jeder Assekuranz konkret erhoben wird, kann es Versicherer geben, deren Schadenaufwendungen nicht gestiegen sind. „Keine Versicherung ist ge- zwungen, die Beiträge zu erhöhen", sagt Bobell. So erhöhen die VHV Versicherungen ihre Prämien nicht. Das Gleiche hat die Continentale entschieden. „Aus kaufmännischer Sicht ist der Verzicht auf eine Anpassung in den Continentalen-Tarifen vertretbar", sagt Continentale-Vorstand Stefan Andersch.
Die Deckungssumme sollte mindestens bei drei Millionen Euro liegen
   Auf den Rechnungen müssen die Versicherer ihre Kunden auf die Beitragserhöhung hinweisen. „In diesem Fall haben die Kunden ein außerordentliches Kündigungsrecht", sagt Bobell. Spätestens einen Monat nach Mitteilung über die Erhöhung muss dem Versicherer die Kündigung zugehen. Auch ein geänderter Leistungs- umfang kann ein Grund sein, sich nach einem neuen Anbieter oder Tarif umzusehen. „Die Deckungssumme sollte mindestens drei Millionen Euro betragen und Vermögensschäden von 100.000 Euro abgesichert sein", sagt Bobell. Für Familien spielt die Deliktunfähigkeit bei Kindern eine Rolle. Bis zum Alter von sieben Jahren können Kinder für Schäden nicht verantwortlich gemacht werden. Im Straßenverkehr gilt sogar eine Alters- grenze von zehn Jahren. „Dennoch ist es für die Eltern angenehmer, wenn von ihren Kindern verursachte Schäden von der Versicherung ersetzt werden, etwa wenn sie beim Nachbarn entstanden sind", sagt Bobell. „Deshalb sollte diese Leistung mindestens bis 20.000 Euro Schadensumme mit in der Haftpflichtversicherung enthalten sein."
   Ein ausreichender Risikoschutz für eine Familie mit einer Deckungssumme von fünf Millionen Euro ist ab 54 Euro im Jahr erhältlich siehe Tabelle unten. Daniel Friedheim vom Vergleichsportal Check24 rät dabei von einer Selbstbeteiligung ab. „Denn das führt nicht zu signifikanten Prämieneinsparungen." Trotz Prämien- erhöhung sei der Wettbewerb stark, sodass sich für Wechsler viele attraktive Angebote finden.
HA100705SteffenPreissler

Kraftfahrzeugversicherung: Bis zu 1.000 Euro Preisunterschied

 Bei der Kfz-Versicherung gibt es großes Sparpotenzial. Zwischen teuerstem und günstigstem Tarif können bis zu 1.000 Euro liegen, wie die „Stiftung Warentest” herausgefunden hat.Vor allem bei der Kfz-Haftpflicht werden trotz gesetzlich vorgeschriebenen Umfangs deutlich unterschiedliche Preise genommen. Bei der freiwilligen Kaskoversicherung ist nicht nur die Prämienhöhe für den Kunden wichtig, auch der Leistungs- umfang sollte genau geprüft werden. So ließe sich durch die sogenannte Werkstattbindung zwar Geld sparen, im Gegenzug könne die Versicherung aber eine bestimmte Werkstatt im näheren Umkreis vorschreiben. Wer lieber flexibel ist, sollte darauf verzichten. Ein wichtiger Unterschied zwischen den Anbietern liegt auch daran, wie lange der Versicherer den Neuwert eines Fahrzeugs ersetzt. Gängig sind zwischen sechs und 24 Monate.  HA091024mid

  Kraftfahrzeugversicherung: Tarife jedes Jahr vergleichen. Manche Versicherungen sind
vier Mal teurer als die Konkurrenz. Autofahrer sollten nicht bei der Haftpflicht sparen.
Ein Vergleich lohnt sich: Die Preisunterschiede bei den Kfz-Versicherungen sind enorm.

  Die Zeitschrift Finanztest hat die Tarife von Kfz-Versicherungen verglichen. Die Preisunterschiede waren enorm. In Ausnahmefällen kostet der teuerste Anbieter fast das Vierfache des preiswertesten. Und für Fahranfänger kann die Haftpflichtversicherung teurer werden als das Auto.
   Zum Jahresende können die meisten Autofahrer ihre Kfz-Versicherungen kündigen. Der 30. November ist der Stichtag, bis zu dem die Kündigungsschreiben bei den Versicherungsgesellschaften eingetroffen sein müssen. Mit dem Wechsel zu einem anderen Tarif oder einer anderen Versicherung können Besitzer von Kraftfahrzeu- gen mitunter viel Geld sparen.
   Die Zeitschrift Finanztest hat in ihrer neuen Ausgabe 140 Tarife unter die Lupe genommen und Preis- unterschiede bis zu fast dem Vierfachen festgestellt. „Prüfen Sie jedes Jahr, ob Sie Ihr Auto nicht günstiger versichern können. Es lohnt sich. Die Preisunterschiede sind riesig”, rät Beate-Kathrin Bextermöller, Projekt- eiterin für Kfz- Versicherungen bei der Zeitschrift Finanztest.
   Wer wechseln möchte, sollte sich zunächst einmal einen Überblick über die Angebote und den eigenen Bedarf verschaffen. Das kann zum Beispiel über eines der zahlreichen Internet-Vergleichsportale oder bei einer Verbraucherzentrale geschehen sowie im Gespräch mit Versicherungsvertretern. Sven Kretschmar, Referent für Finanzdienstleistungen bei der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt empfiehlt, dabei nicht nur auf den Preis zu achten, sondern auch die Versicherungsbedingungen zu vergleichen. „Am besten die alten Bedingungen vom bestehenden Vertrag und die neuen vom Wunschvertrag direkt nebeneinanderlegen und Punkt für Punkt durchgehen.” Auf keinen Fall sollte bei der Versicherungssumme in der Haftpflichtversicherung gespart werden.
   Üblich seien drei Versicherungssummen: Die gesetzliche Mindestdeckungssumme betrage 2,5 Millionen Euro für Personenschäden und 500.000 Euro für Sachschäden. Bei drei oder mehr geschädigten Personen betrage die Deckungssumme 7,5 Millionen Euro. Freiwillig können höhere Summen versichert werden: pauschal 50 oder 100 Millionen Euro für Personen- oder Sachschäden. „Der größte mir bekannte Unfallschaden lag bei 42 Millionen Euro, als ein Tanklastwagen ein Brückengeländer durchbrach und abstürzte.” Wer einen besonders schweren Unfall verursache und nur den gesetzlichen Mindestversicherungsschutz habe, müsse persönlich für die höheren Kosten haften.
 Unterschiede zwischen den Versicherungen gebe es unter anderem bei der Rückstufung im Schadensfall und bei der Art der Schadensregulierung. So würden einige Versicherungen ihren Kunden vorschreiben, in welchen Werkstätten die Reparatur durchgeführt werden müsse. Beim Vergleich der Bedingungen sollte auch die Kün- digungsfrist überprüft werden. Üblich ist zwar ein Monat Kündigungsfrist zum Jahresende, Abweichungen sind aber möglich.
   Die Kündigung sollte schriftlich per Einschreiben erfolgen, „aber erst, wenn der neue Vertrag auch abge- schlössen und von der neuen Versicherung bestätigt ist”. Außer der ordentlichen Kündigung zum Ende des Versicherungsjahres ist auch eine außerordentliche Kündigung möglich, wenn sich die Versicherungs- bedingungen verschlechtern oder die Prämie erhöht. Auch dann gilt die Frist von einem Monat.
   Wer ein neues Auto kauft und versichert, ist ebenfalls nicht an die alte  Gesellschaft gebunden. Und auch nach einem Schadensfall können sich die Wege trennen. Auf der anderen Seite ist es aber manchmal auch möglich, die besseren Konditionen eines Mitbewerbers bei der eigenen Versicherung zu bekommen. Oft bieten die Unternehmen einen außerordentlichen Rabatt oder bessere Bedingungen, wenn ein guter Kunde ein ent- sprechendes Angebot von der Konkurrenz hat.
   Wie sinnvoll Vergleich und Nachfrage sein können, zeigen zwei Extrembeispiele aus der Zeitschrift Finanztest: Für einen 53-jährigen Kommunalbediensteten, dessen Frau und Sohn das Auto ebenfalls nutzen, haben die Tester für Haftpflicht mit Vollkasko eine Spanne von 381 bis 1.444 Euro im Jahr ermittelt.  Und für einen 19-jährigen Fahranfänger  kamen sie nur für die  Haftpflicht auf 1.660 bis 4.646 Euro im Jahr. Wenn der junge Mann auch andere Personen ans Steuer lassen wollte, stiege die Spanne auf 1.896 bis 6.210 Euro. Der zehn Jahre alte Ford Ka, der dem Tarif des 19-Jährigen zugrunde liegt, kostet dagegen nur noch rund 4.000 Euro auf dem Gebrauchtmarkt. 
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Rabatte und Zuschläge

   Rabatte kann es für Wenigfahrer geben, die unter 6.000 oder 9.000 Kilometer im Jahr fahren, für minder- jährige Kinder, Bahnkarten, bestimmte Berufsgruppen, Wohneigentum, Neuwagen oder Oldtimer. Auch lang- jährige Kunden können solche Prozente erhalten, es gibt sie für Garagenfahrzeuge oder Carports und für Einschränkungen bei der Zahl der möglichen Fahrer sowie für Zweitwagen. In einigen Tarifen schreiben Ver- sicherer den Kunden vor, in welchen Werkstätten Unfallreparaturen ausgeführt werden müssen, andere zahlen auch bei grober Fahrlässigkeit.
   Zuschläge kann es geben für Vielfahrer, besonders junge oder alte Versicherungsnehmer, exotische Autos, Fahrer,die schon mehrere Schäden verursacht haben, für Versicherungsnehmer, die nicht Fahrzeughalter sind, Fahrer, die viel ins Ausland fahren oder die nur eine Versicherung bei der Gesellschaft haben.
   Unterschiede gibt es auch bei den enthaltenen Leistungen: Einige Versicherungen verlängern den Zeitraum, in dem sie bei Totalschaden oder Diebstahl den Neuwert ersetzen, schließen einen Mietwagen im Ausland in die Haftpflichtversicherung ein (Mallorca-Police) oder schließen die Versicherungslücke bei Unfällen, die von - für deutsche Verhältnisse - unzureichend versicherten ausländischen Fahrzeughaltern verursacht wurden.
   Für Fahrer mit hohem Schadensfreiheitsrabatt können sich Rabatt-Retter lohnen, bei denen die Hochstufung in der Schadensklasse nicht mit einer Erhöhung der Prämie verbunden ist, außerdem kann bei höheren Scha- densfreiheitsklassen eine Vollkaskoversicherung billiger sein als eine Teilkasko.
   Die verschiedenen Optionen und die damit zum Teil verbundenen Einschränkungen sollten sorgfältig geprüft werden. Denn wer beispielsweise einen Selbstfahrertarif abgeschlossen hat und nach einer Feier nach Hause gefahren werden möchte, hat ein Problem.
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KFZ-Police  Große Versicherungen wollen Kündigungstermin 30. November kippen.
Das Ende der Rabattschlacht naht.

Verträge sollen nicht mehr bis zum Jahresende laufen.HUK schätzt Schaden für Verbraucher auf Millionen Euro.
   Große Versicherungsunternehmen wollen die alljährliche Rabattschlacht um die Kfz-Versicherung beenden. Dazu soll die Vertragslaufzeit der Kfz-Policen geändert werden. Bisher enden die Verträge am Jahresende, unabhängig davon, in welchem Monat sie erstmals abgeschlossen wurden. Nun sollen die Kunden auch zu anderen Terminen kündigen können.  Damit sollen massenhafte Wechsel zum Stichtag 30. November künftig ausbleiben. Derzeit will noch knapp jeder dritte Autofahrer sich bis zum Jahresende einen neuen Anbieter oder Tarif suchen, geht aus einer repräsentativen Umfrage der VHV-Versicherungen hervor. Vorreiter für die neue Entwicklung sind Unternehmen wie die Allianz, der größte Kfz-Versicherer in Deutschland, und die Ergo- Versicherungsgruppe.
Allianz und Hamburg-Mannheimer für neues Modell
   „Der 30. November ist fest im Bewusstsein der Verbraucher verankert", sagt Alois Schnitzer von der HUK- Coburg. Doch Kunden der Ergo-Versicherer D.A.S., Hamburg-Mannheimer und Victoria können wählen, ob sie die übliche Hauptfälligkeit im Herbst beibehalten wollen oder den Tag des Vertragsabschlusses wählen. Bei- spiel: Wurde eine Police im Mai 2009 abgeschlossen, kann sie dann mit einer Frist von einem Monat zum 30. April gekündigt werden. Auch die Allianz folgt diesem Beispiel. Zunächst können nur Neukunden wählen, zu welchem Zeitpunkt ihr Vertrag enden soll. „Der Ansturm zum Jahresende bei der Vertragsbearbeitung soll da- mit entzerrt werden", sagt eine Allianz-Sprecherin. Die Ergo-Versicherungen wollen ihre Kunden mit anderen Argumenten gewinnen: „Der 1. Januar ist für viele, die ihre Autoprämie auf einen Schlag bezahlen, kein günstiger Termin, weil sich zum Jahresanfang auch andere Zahlungen bündeln", sagt Ergo-Vorstand Frank Sievers. Er rechnet damit, „dass die Hauptfälligkeiten unserer Versicherungsnehmer in vier bis sechs Jahren gleichmäßig übers Jahr verteilt sein werden."
Widerstand von anderen Versicherern
  Andere Versicherer wie die HUK-Coburg, die DEVK, die R + V und die VHV Allgemeine wollen dagegen an der alten Stichtagsregelung zum Jahresende festhalten. „Wir bleiben zunächst bei dieser Regelung, müssen aber sehen, wie sich der Markt entwickelt", sagt. Axa-Sprecherin Sabine Friedrich dem Hamburger Abendblatt. Nur so könne der Kunde zum frühestmöglichen Termin von einer günstigeren Schadenfreiheitsklasse (SF) profi- tieren. Beginnt sein neues Versicherungsjahr erst zu einem späteren Zeitpunkt als dem 1. Januar, zum Beispiel im Mai, würde er diesen Vorteil mit vier Monaten Verspätung erhalten. „Bei einer marktweiten Abkehr vom 1. Januar ist zu befürchten, dass die Autofahrer Einsparungen durch bessere Schadenfreiheitsklassen in einer Höhe von über 200 Millionen Euro verspätet erhalten", sagt Alois Schnitzer von der HUK-Coburg. Auch Änderungen der Regionalklasse und der Typklasse, die Einfluss auf die Versicherungsprämie haben, werden zum 1. Januar umgesetzt. In diesen Klassen wird die Unfallhäufigkeit eines bestimmten Fahrzeugs und die Schaden- häufigkeit in einer bestimmten Region erfasst.
Günstige Tarife bei Direktversicherern
   Aus allen diesen Gründen hat sich die Hauptfälligkeit zum 1. Januar durchgesetzt. Ob Allianz & Co. dieses Modell mit ihrer Marktmacht kippen können, ist noch offen. „Es ist schon auffällig, dass sich für die neue Variante vor allem Versicherer einsetzen, die im alljährlichen Wettbewerb eher Kunden verlieren als gewin- nen", sagt ein Branchenkenner.
   Noch können Autofahrer bei den meisten Versicherern ihren Vertrag bis zum 30. November kündigen. „Vorher sollte man sich aber ein günstigeres Angebot gesichert haben", sagt Daniel Friedheim vom unab- hängigen Vergleichsportal Check24. Dabei sollte man auch darauf achten, dass die Hauptfälligkeit nach wie vor am 1. Januar liegt.
   Günstige Tarife bieten die Direktversicherer. Insgesamt bewegt sich das Preisniveau auf Vorjahresniveau. Mit Vergleichsrechnern im Internet wie fss-online.de oder check24.de lassen sich individuell die günstigsten Tarife ermitteln. Dennoch sollte nicht nur auf den Preis geachtet werden. Wichtig ist eine Deckungssumme von 100 Millionen Euro. Auch sollte die Versicherung für Schäden aufkommen, die der Kunde grob fahrlässig ver- ursacht. HA091008SteffenPreißle

Kfz-Versicherung: Fallbeispiele

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Autoversicherungen werden teurer. Einzelne Tarife steigen um bis zu 15 Prozent. Beiträge reichen nicht aus, um Kosten zu decken. Jeder vierte Ambieter hat die Prämien in diesem Jahr bereits erhöht.

Vergleichen lohnt sich.
   Der Ford Fiesta war für die 20 Jahre alte Studentin günstig. Doch richtig teuer wurde es bei der Versicherung des Fahrzeuges. Über 2.400 Euro sollte die Fahranfängerin für die Police bezahlen. Wer schon schadenfreie Jahre vorweisen kann, kommt wesentlich günstiger an einen Versicherungsvertrag. Doch auch diese Gruppe muss sich auf höhere Prämien einstellen. „Rund ein Viertel der Versicherer hat seine Tarife im Neugeschäft seit Jahresanfang bereits erhöht", sagt Ivana Höltring, Geschäftsführerin der Nafi-Unternehmensberatung, die Tarife vergleicht. „Mit weiteren Erhöhungen im Jahresverlauf muss gerechnet werden." Die deutschen Autover- sicherer wollen höhere Preise durchsetzen, „denn die Prämien liegen auf dem Niveau von vor 20 Jahren", sagt Gerhard Rupprecht, Vorstandsvorsitzender der Allianz Deutschland.
   Betroffen sind zunächst nur Kunden, die eine neue Police abschließen. Bisher liegen die Erhöhungen im Durchschnitt bei rund fünf Prozent über alle Bereiche der Kfz-Versicherung. Das geht aus einer Analyse der Nafi-Unternehmensberatung für das Haftpflichtversicherung 4,8 Prozent. Die Vollkasko wurde um 4,1 Prozent erhöht und die Teilkasko um 4,7 Prozent. In einzelnen Tarifen stiegen die Prämien um bis zu 15 Prozent.
   Seit Jahren versuchen die Versicherer, höhere Prämien durchzusetzen. Der scharfe Wettbewerb um die Kunden hat das bisher verhindert. Doch jetzt müssen die Unternehmen handeln. Die Assekuranzen geben mehr aus, als sie an Prämien einnehmen. Die Schaden-Kosten-Quote, die das Verhältnis von Schadenaufwen- dungen, Verwaltungs- und Vertriebskosten im Vergleich zu den Beitragseinnahmen beschreibt, liegt bei 106 Prozent. Auch Marktführer Allianz gab zehn Prozent mehr für Schäden und Kosten aus, als er an Beiträgen einnahm. Nach Einschätzung der Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) ist die Kfz- Versicherung im vergangenen Jahr endgültig in die Verlustzone ge- fahren. Auch die Kapitalerträge, die durch die Anlage der Versicherungsbeiträge erwirtschaftet werden, reichen nicht mehr aus, um die Verluste im Versicherungsgeschäft auszugleichen.
   „Die Schäden werden immer teurer", sagt Martina Westholt von den VHV Versicherungen. Die Reparaturen an Neuwagen seien deutlich teurer als an Gebrauchtwagen. Die Gesellschaft erhöhte ihre Tarife um vier bis fünf Prozent. Auch die HUK Coburg dreht an der Preisschraube und verteuerte die Tarife um sieben bis acht Prozent. Der Direktversicherer Hannoversche Direkt erhöhte im Tarif Easy Drive die Prämie um 5,1 Prozent. Bei der Axa stiegen die Tarife bereits Anfang Februar im Durchschnitt um drei Prozent. Zweistellige Erhöhungen von bis zu 15 Prozent hat es bei einzelnen Kaskotarifen gegeben. Die Zürich-Versicherung wird zum 1. April ihre Tarife um 3,3 Prozent anheben. Die ADAC- Autoversicherung, an der die Zürich zur Hälfte beteiligt ist, wird um bis zu 3,8 Prozent teurer. „Es gibt aber auch eine Reihe von Leistungsverbesserungen", sagt Zürich- Sprecher Bernd O. Engelien. So wird nach einem Total- schaden der Neupreis bis zu zwölf Monate nach dem Kauf erstattet. Bisher waren es sechs. Auch auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit bei einem Unfall verzichtet die Versicherung künftig. Prämienerhöhungen hat es auch bei HDI-Gerling und DEVK gegeben. „Das beruht nicht nur auf der Schadenentwicklung, sondern auch auf Leistungsverbesserungen", sagt DEVK-Sprecher Michael Knaup.
   Noch folgen nicht alle Versicherer dem neuen Preistrend. „Wir werden erst im Herbst neue Tarife kal- kulieren", sagt Christian Weishuber von der Allianz. „Im Moment gibt es keine Preiserhöhungen." „Allsecure, der Direktversicherer der Allianz, hat die Tarife sogar gesenkt", sagt Daniel Friedheim vom unabhängigen Vergleichsportal Check 24.
   Ob sich die Preiserhöhungen dauerhaft durchsetzen lassen, wird sich zum Jahresende zeigen. Dann, wenn die meisten Verträge auslaufen, beginnt der Kampf um Kunden. „Wer jetzt die Tarife erhöht hat, besitzt wieder Spielraum, um mit Preissenkungen Kunden zu locken", sagt Friedheim. Noch hofft die Branche darauf, dass keiner der großen Versicherer wie etwa die HUK auf diese Strategie wieder verfällt. „Der ruinöse Preiskampf kann so nicht weitergehen", sagt Engelien von der Zürich. Auch die Axa registriert ein Umdenken in der Branche. „Ob der Preistrend nach oben hält, weiß aber keiner", so Axa-Sprecher Ulrich Bockrath.
HA100401SteffenPreißler

Der neue sparsame Autotraum  - Eindrücke auf der Internationalen Automobilausstellung IAA

   Klimawandel und Umweltschutz zwingen die Fahrzeugindustrie zum Umdenken. Die Wagen von morgen sind klein, spritarm und voll Elektronik. Die Ansprüche der Zukunft. Eine Analyse.
   „Wir müssen das Auto neu erfinden", ist Daimler-Ghef Dieter Zetsche überzeugt. Die Industrie entwickelt Hybrid-, Wasserstoff- und Elektromotoren und verabschiedet sich von der Abhängigkeit vom endlichen und immer teurer werdenden Öl. Aber auch das Image, das Aussehen und der Gebrauch von Fahrzeugen stehen vor einem grundlegenden Wandel. Die Revolution der Mobilität fordert die traditionellen Autobauer heraus - für einige wird dieser Wandel auch das Aus bedeuten. Experten sagen voraus, dass bis spätestens 2020 von den zwei Dutzend bedeutenden Herstellern nur noch die Hälfte überleben werden. Die Analyse des „Hamburger Abendblatt“ zeigt, wie das Auto von übermorgen aussehen könnte und sich die Branche ver- ändern wird.
Trend zum Minimobil
   Immer mehr Menschen leben in Großstädten. Hier sind platzsparende Modelle gefragt. Der indische Her- steller Tata hat mit seinem Winzling Tata Nano für unter 2.000 Euro außerdem gezeigt, dass ein kleines, kostengünstiges Fahrzeug die mobile Antwort auf die Mobilitätsfrage in Schwellenländern darstellt. Weil in diesen Ländern mit dem wachsenden Wohlstand die Nachfrage stark ansteigt, dürfte sich die Zahl der Autos in zwanzig Jahren auf zwei Milliarden verdoppeln.
Umdenken für die Umwelt
   Herausforderung für die immer größer werdenden Autokonzerne werden immer kleinteiligere Umweltvor- schriften. Welcher der Supertanker der Branche ist so flexibel, dass er sich auf die stets steigende Zahl der Gesetze einstellen kann, die immer mehr Staaten und sogar Kommunen erlassen? Außerdem müssen die Forscher bei der Entwicklung immer mehr über den Tellerrand hinausblicken und sich von alten Denkmustern lösen: Ein Beispiel aus der Vergangenheit ist das Bionic car vom Auto-Erfinder Daimler: Der Kofferfisch stand Pate für ein Auto, das strömungsgünstig und extrem leicht ist. Denn auch der Tropenbewohner bewegt sich mit geringstmöglichem Energieeinsatz durch die Korallengärten.
Billiger werden Autos nicht
  Im Jahr 2020 werden die Autobauer allein für den europäischen Markt Zusatzkosten für Umwelttechnik in Höhe von 35 bis 50 Milliarden Euro zu stemmen haben, schätzt die Unternehmensberatung Boston Consulting. Die Kosten müssen die Konzerne zumindest zum Teil an die Kunden weitergeben.
Unterhaltung ist Trumpf
   Die Internetgeneration verlangt nach Fahrzeugen, die Unterhaltungseletronik auf höchstem Niveau bieten. Wenn mehr individueller Verkehr zu mehr Staus führt, soll die Zeit wenigstens genutzt werden. Auch für die Arbeit: BMW hat Studien von rollenden Büros in den Schubladen. Aber auch von Chamäleon-Mobilen, die für mehr Spaß auf der Straße sorgen: Die Hingucker können die Farbe ihrer textilen Außenhaut wechseln und heute in Rot, morgen in Weiß und übermorgen in Schwarz passend zum jeweiligen Outfit gefahren werden.
Abschied vom Statussymbol
    Der Imageverfall großer Geländewagen (SUV) deutet einen Wertewandel an: In Paris wird bei Jugendlichen das „Flachlegen" großer Geländewagen durch Reifenstechen zum Trendsport, in den USA sind Aufkleber mit dem Schriftzug „SUV saufen Terroristenöl" beliebt. Das Statusargument starker Motor dürfte zugunsten von gesellschaftlich verantwortungsbewussten Fahrzeugen in den Hintergrund treten.
Roboter als Fahrer
   Autos sollen Menschen von A nach B bringen, und zwar selbstständig, und dabei den Weg finden, ihre eigenen Entscheidungen an Kreuzungen treffen, genügend Abstand halten und den Fahrer zur Not bei der Ankunft in der Garage wecken. An dieser Zukunftsvision arbeiten Roboterforscher der Stanford University. Ihr Ziel: Die Zahl der Unfälle senken, weil Maschinen weniger Fehler machen als Menschen. Allerdings haben die Hersteller Bedenken. Sie argumentieren, dass sich die Autofahrer den Fahrspaß nicht nehmen lassen wollen. Außerdem gebe es ein Haftungsproblem:Wer wäre an einem Unfall Schuld, der Fahrer, der Autobesitzer oder der Hersteller?
Auto repariert sich selbst
   Die Forscher von Daimler haben das Science-Fiction-Gefährt „Silverflow" entwickelt, das nicht nur seine Form je nach Fahrbedingung ändern kann: Es repariert sich sogar selber.
Trend zum Carsharing
   Der Verbraucher mietet das Auto per Handy, öffnet es auf dem Parkplatz mit seinem Führerschein und rech- net die Fahrtdauer minutengenau ab. Ein Verkehrskonzept der Zukunft könnte es den Menschen auch erlauben, zum Skifahren mit dem Geländewagen zu fahren, für den Sommerurlaub ein Cabrio zu nehmen und zum Shoppen in die überfüllte Großstadt ein Minimobil zu wählen. Für die Hersteller würde das bedeuten, langfristig nicht mehr Autos zu verkaufen, sondern eine bestimmte Mobilitätsleistung.
Autos für Senioren
  
Schon 2008 waren 30 Prozent aller Autokäufer älter als 60 Jahre. Der Trend wird sich verstärken und pro- voziert neue Technologien: Der Computer sucht die Parklücke, manövriert durch komplizierte Kreuzungen und warnt den Fahrer beim Sekundenschlaf. Kameras und Radarsensoren sehen Fußgänger und Radfahrer früher als jeder Mensch und helfen gerade den immer zahlreicher werdenden älteren Autofahrern.
Konkurrenz aus Fernost
   Die weltweite Nachfrage wird weiter wachsen, 2020 dürften weltweit 70 Millionen Neuwagen verkauft werden, 22 Prozent mehr als 2008. Auch in den gesättigten Märkten Europas dürften Ökosubventionen oder - strafen die Kunden zum Neuwagenkauf bewegen. Die Branche dürfte daher auch in Deutschland immer noch weit mehr als eine Million Menschen beschäftigen und eine der Schlüsselindustrien bleiben. Regionen mit New- comern in der Autobranche werden dagegen einen Ausleseprozess erleben: In China gibt es derzeit noch rund 200 verschiedene Autohersteller. Die großen unter ihnen dürften auf westliches Know-how schielen und weiter zukaufen. Chinesen hatten in der Vergangenheit bereits Rover gekauft, Tata aus Indien übernahm Land Rover und Jaguar.
Revolution bei Zulieferern
   Der derzeit sich ankündigende Systemwechsel zur Elektromobilität wird besonders auch bei den Zulieferern zu massiven Einschnitten und Veränderungen führen, sagte Willi Diez, Leiter des Instituts für Automobil- wirtschaft in Nürtingen-Geislingen dem Hamburger Abendblatt. Bosch muss keine Einspritzpumpen mehr bauen, Eberspächer wird seine Abgasreinigungsanlagen nicht mehr absetzen können, Kolbenschmidt wird mit Kolben keine Chance mehr im Markt haben. Diese Produkte werden mit dem Ende des Verbrennungsmotors, das mit dem Versiegen der Ölquellen unvermeidlich ist, zum Fall für das Automuseum.
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2025 nur noch Elektroautos?

   Dass der Smart noch 2009 als E-Auto auf den Markt kommt, war in Hombach neben den endlich „schwarzen Zahlen” und dem um zwei Drittel gestiegenen Absatz für viele die Meldung des Tages. Professor Ferdinand Dudenhöffer aus Gelsenkirchen prognostizierte, dass es in Deutschland schon 2025 nur noch E-Autos oder Hybride als Neufahrzeuge geben werde. Dagegen schätzt „Auto-Professor” Willi Diez aus Nürtingen, dass E- Autos in Deutschland vorläufig ein Nischensegment bleiben werden. Bis 2015 soll deren Zahl auf allenfalls jährlich 30.000 steigen. Chancen gebe es bei Kleinwagen, wo Elektro-automobile bis zur Mitte des nächsten Jahrzehnts einen Marktanteil von fünf Prozent erreichen könnten. Diez bemängelt die unterschiedliche Besteuerung von Strom und Benzin: „Wer mit einem Benzinfahrzeug 100 Kilometer fährt, bezahlt fast sechs Euro Steuer, für ein E-Auto fällt nur ein Euro an.” Und was macht der Staat, wenn ihm diese Steuereinnahmen wegbrechen? Dreimal darf man raten. FAZ080906fbs 

Neuwagenkauf im Internet

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   Nur Mut: Wer einen Neuwagen im Internet sucht, findet keine skurrilen Gefährte, sondern satte Rabatte. Auf welchen Seiten die beliebtesten Fahrzeuge besonders günstig sind, verrät COMPUTERBILD.
Listenpreis? Zahlt kein Mensch für ein neues Auto. 5 bis 10 Prozent Rabatt? Schon besser. Aber wer richtig sparen will, sucht seinen Neuwagen im Internet und spart locker 20 oder sogar knapp 30 Prozent. Auf welchen Internetseiten sie die besten Schnäppchen finden und worauf Sie beim Kauf achten sollten, lesen Sie hier.
Welche Vorteile bringt der Autokauf im Internet?
   Probefahrten gibt's zwar nicht per Internet, aber im Netz finden Sie alle Informationen und die günstigsten Preise für Neuwagen.
> Automagazine bieten Informationen und Tests zu allen gängigen Neuwagen-Typen.
> Auf den Herstellerseiten können Sie Ihr Wunschauto mit allen Extras zusammenstellen. Sie sehen es meistens in Ihrer Wunschfarbe und erfahren den Listenpreis.
> Bei Online-Autobörsen lassen sich Autos nach vielen Kriterien suchen und Preise vergleichen.
Wo finde ich günstige Neuwagen im Internet?
Es gibt unterschiedliche Arten von Online-Händlern und -Marktplätzen für den Autokauf.
> In Autobörsen wie Autoscout24.de oder Mobile.de bieten Privatleute und Händler Gebrauchtwagen an. Daneben gibt's dort auch Händler-Angebote für Neuwagen. Die Suche nach „Neuwagen” und „Händlerange- boten” bringt nur die passenden Anzeigen auf den Schirm. In vielen gewerblichen Anzeigen weisen Angaben wie „Bestellbeispiel” oder „Irrtum/Zwischenverkauf vorbehalten” darauf hin, dass das Angebot nicht verbind- lich ist. Meist besorgt der Händler das Auto erst, wenn ein Kunde es bestellt. Viele Händler berücksichtigen auch Ausstattungswünsche des Kunden. Der Kaufvertrag kommt erst zustande, wenn der Händler die Bestellung bestätigt.
  Auch Rabattvermittler wie Meinauto.de oder Neuwagenschnaeppchen.de handeln mit Neuwagen. Sie bieten Autos vieler Marken mit Rabatten an, die meist über den Nachlässen der Autohäuser liegen. Dabei arbeiten sie mit Vertragshändlern zusammen, mit denen der Kaufvertrag zustandekommt. Der Kunde kann die Ausstattung selbst zusammenstellen und erfährt dabei gleich den Preis für den Wagen. Manche Vermittler bieten Neuwagen unter bestimmten Bedingungen besonders günstig an.
 Bei Neuwagenschnaeppchen.de etwa sind Autos von Ford,  Opel und einigen anderen Marken am billigsten, wenn sie für die ersten sechs oder zwölf Monate auf einen Händler angemeldet sind.MercedesFahrzeuge gibt's billiger, wenn sie bei der Lieferung eine Tageszulassung erhalten. Abgesehen vom Eintrag in den Fahrzeugbrief entsteht dem Kunden dabei kein Nachteil.
Welche Autoarten gibt es?
> Neuwagen haben ein deutsches Serviceheft, einen Fahrzeugbrief und waren noch nie angemeldet. Meist werden Neuwagen auf Bestellung hergestellt.
> Lagerfahrzeuge hat der Händler dagegen vorrätig. Vorteil: Sie sind schnell lieferbar. Dafür lässt sich die Ausstattung nicht frei wählen.
> EU-Neuwagen sind ebenfalls fabrikneue Autos, die in Dänemark, Holland oder anderen europäischen Ländern billiger sind als in Deutschland. Sie werden mit Importpapieren, der sogenannten COCBe- scheinigung, eingeführt. Damit erstellt die Zulassungsstelle den Fahrzeugbrief. Es gibt zwei Einfuhr- methoden: Der Anbieter vermittelt einen Vertrag zwischen dem Käufer und einem Händler im Ausland. Oder der Anbieter kauft Autos im Ausland und verkauft sie weiter. Das ist für den Kunden sicherer, denn so ist sein Vertragspartner ein deutscher Händler. COMPUTERBILD untersuchte deshalb nur die Preise solcher EU- Neuwagen.
> Tageszulassungen hat der Händler für einen Tag angemeldet, aber nicht gefahren - ein Trick, mit dem Hersteller ihre Marktanteile in der Zulassungs-Statistik erhöhen. Die Fahrzeuge sind mit Neuwagen vergleichbar, wenn die Zulassung nicht zu lange her ist.
> Noch günstiger sind Kurzzulassungen oder Vorführwagen, die für Probefahrten im Autohaus dienten. Sie gelten aber meist als Gebrauchtwagen.
Sind Internetautos immer billiger als beim Händler?
   In der COMPUTERBILD-Untersuchung waren alle Autos über Online-Händler oder -Vermittler günstiger zu haben als bei Vertragshändlern. Je nach Marke variieren die Rabatte:Für einen Mini gab's maximal 7,8 Prozent, bei Opel oder Ford waren mehr als 20 Prozent drin. Üblicherweise lässt aber auch der Vertragshändler nach dem ersten Angebot noch mit sich reden.
Wie komme ich zu meinem Neuwagen?
   Auch ein im Internet gekauftes Fahrzeug müssen Sie bei dem Händler abholen, der das Auto verkauft. Rechnen Sie deshalb die Reise zum Händler und zurück in den Kaufpreis mit ein. Manche Händler bieten eine Lieferung gegen Aufpreis an.
   Wer über einen Rabattvermittler bestellt, kauft das Autos zwar meist über einen Vertragshändler, er muss es aber direkt beim Hersteller abholen, etwa bei Volkswagen in Wolfsburg. Einige Händler schicken auf Wunsch vor der Abholung den Fahrzeugbrief zu. So kann man das Auto anmelden und mit Kennzeichen abholen. Alternativ gibt's so genannte Kurzzeit-Kennzeichen.
Wie und wann muss der Wagen bezahlt werden?
   Bezahlt wird bei der Übergabe. Händler erwarten Barzahlung oder einen von der Bank bestätigten Scheck. Anzahlungen sollten Sie auf keinen Fall leisten. Nur bei Werksabholung ist der Kaufpreis vorab fällig, sobald das Auto dort zur Abholung bereitsteht.

Rechtsanwalt Christian Oberwetter: CBChristianOberwetter  Rechtliche Fragen zum Autokauf

Wie unterscheiden sich Neuwagen von Tageszulassungen?
   Autos gelten als Neuwagen, wenn sie maximal einen Monat alt sind und weniger als 1.000 Kilometer gefahren wurden. Das ist entscheidend für die Versicherung. Bei Totalschaden zahlen Haftpflicht- und Kasko- Versicherung den vollen Kaufpreis, solange das Auto als Neuwagen gilt. Eine Tageszulassung von über einem Monat ist also kein Neuwagen.
Welche Garantien haben Käufer von EU-Importautos?
   Der Kunde hat zwei Ansprüche: die Herstellergarantie und die Gewährleistung des Händlers. Kauft man einen EU-Neuwagen über einen Vermittler bei einem Händler im Ausland, dann trägt dieser Händler die Ge- währleistung: Er muss nachbessern oder das Auto zurücknehmen, wenn es Mängel hat. Dabei gilt aus- ländisches Recht, ein Verfahren kann kompliziert werden. Besser ist der Kauf bei einem deutschen Händler. Er trägt die Gewährleistung nach deutschem Recht und muss das Auto im Falle eines Mangels zurücknehmen. Die Garantie unterscheidet sich nicht: Neuwagen haben meist eine europaweite Herstellergarantie. Der Kunde sollte deren Bedingungen beim Hersteller erfragen und sich bestätigen lassen, dass deutsche Vertrags- werkstätten Garantieleistungen übernehmen.
Hat der Kunde das Recht, genau das Auto zu bekommen, das ein Händler im Internet anbietet?

   Im Prinzip ja. Haben Angebote aber Vermerke wie „Bestellbeispiel” oder „Zwischenverkauf vorbehalten”, dann kommt ein Kaufvertrag erst zustande, wenn der Käufer das Produkt bestellt und der Händler die Be- stellung bestätigt. So wird vermieden, dass mehr Wagen bestellt werden als der Händler liefern oder bestellen kann. Lockt der Händler aber mit Preishämmern nur Kunden an, um ihnen andere Fahrzeuge zu verkaufen, können etwa Verbraucherverbände ihn abmahnen. Er darf dann nicht mehr in dieser Form werben.

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Die günstigsten Autoanbieter im Internet
   Hier lohnt sich die Suche nach günstigen Autos: Bei den acht Autobörsen und -Vermittlern auf dieser Seite fanden die COMPUTER-BlID-Experten besonders günstige Angebote. Alle boten mindestens ein Auto zum Best- preis. Bei zwei weiteren Internethändlern waren die Konditionen weniger attraktiv:
> Der Online-Rabattvermittler pkw-rabatt.de bot zwar ansehnliche, aber bei keinem der abgefragten Modelle die besten Nachlässe für Neuwagen.
> Bei motors.ebay.de gab's nur sehr wenige Neuwagen-Angebote. Dafür erschienen nach Suchanfragen häufig Verweise auf Angebote der Seite mobile.de.
autobild.de
  Auf dieser Seite gab's neben Tausenden gebrauchten auch viele EU-Neuwagen. Eine spezielle Neuwagen- Suche war leider nicht möglich, auch Modellvarianten wie „Sports-line” ließen sich nicht eingeben. Die Seite merkte sich die letzten drei Suchanfragen. So ließ sich die Suche verfeinern und später wieder die vorige Auswahl nutzen.
autoscout24.de
   Hier gab's zwar einen speziellen Bereich für Neuwagen, aber auch unter „Gebrauchtwagen” tauchten immer wieder neue Autos, Vorführwagen oder Tageszulassungen auf. Die Suche war einfach, die Eingabe von Modellvarianten führte recht schnell zum jeweiligen Wunschfahrzeug. Im Vergleich hatte autoscout24.de mit Abstand die meisten Neuwagen-Angebote.
bsw.de
   BSW bietet zahlenden Mitgliedern seit vielen Jahren Rabatte bei verschiedensten Händlern und Dienst- leistungen. Der Beitrag beträgt 29 Euro im Jahr, eine Testmitgliedschaft für drei Monate ist kostenlos. Die Autorabatte waren im Vergleich zwar nicht die höchsten, dafür gab's einige sehr günstige Spezialangebote. Leider haben nur Mitglieder Zugang zu den Rabatt- und Angebotsseiten.
intercar-24.de
  Hier können Neuwagenkäufer ihren Wunschwagen zusammenstellen und mit Rabattpreis bestellen. Auf anderen Seiten gab's zwar höhere Rabatte, interessant war aber das große Angebot an kurzfristig lieferbaren Lagerfahrzeugen mit und ohne Tageszulassung, die intercar-24.de in einer speziellen Rubrik anbot. VW- Neuwagen gab's hier mit Nachlässen von 30 Prozent und mehr.
meinauto.de
   Ähnlich wie bei intercar-24.de können Interessenten hier ihr Traumauto mit allen Extras zusam- menstellen. Am Ende präsentierte der Rabattvermittler mehrere Händlerangebote fürs gewünschte Auto. In zwei Fällen gab's hier den günstigsten Preis: Für den Peugeot, 207 und den Renault Clio. Sonderaktionen oder Lagerfahrzeuge sind auf der Seite aber nicht zu finden.
mobile.de
   Diese Autobörse bietet eine spezielle Neuwagensuche - hier kann der Kunde präzise nach einzelnen Ausstattungsmerkmale suchen. Bei der Eingabe von Suchbegriffen wurde bereits die Zahl der zu erwartenden Treffer angezeigt. Viele Händler hatten eigene Unterseiten mit ihren Autoanzeigen. Insgesamt gab's auf der Seite mehr deutsche Neuwagen und Tageszulassungen als EU-Neuwagen.
netcar.de
   Dieser Vermittler bot zwar nicht die höchsten Rabattsätze, punktete aber mit regelmäßigen Specials wie einem gut ausgestatteten Renault Scenic,  der fast ein Drittel unter dem Listenpreis zu haben war. Komfortabel: Interessenten konnten sich auf der Seite ein Wunschauto mit alten Extras selbst zusammenstellen und erhielten am Ende einen Vergleich von Netcar- und Listenpreis.
neuwagen-schnaeppchen.de
   Dieses Neuwagenangebot bot sehr hohe Nachlässe - allerdings dank spezieller Bedingungen: Der Neu- wagen muss für bestimmte Zeit über den Händler angemeldet sein. Für jedes Modell gab's eine Preisliste für die Basisversionen. Den Preis mit Extra-Ausstattung zeigte die Seite nach Eingabe des Hersteller-Listen- preises, den der Nutzer selbst suchen muss.

Neuwagenkauf: Vergünstigungen für Behinderte

   Der ADAC hat für Sie bei den Herstellern nachgefragt: Viele Fahrzeughersteller bieten Sondernachlässe beim Neuwagenkauf auf Basis der “Unverbindlichen Preisempfehlung” (“Listenpreis”) an. Den Rabatt gibt's dann über den Händler, der in der Regel eine Rückvergütung über den Hersteller erhält. Bitte beachten Sie: Natürlich hat der Händler das letzte Wort, d.h. mit diesem müssen Sie verhandeln, denn in seinem Ermessen liegt letztlich die Rabattgewährung.  Nicht unerheblich ist Ihr Verhandungsgeschick, denn - wie Sie in der Tabelle* sehen - oftmals gibt's einen Spielraum seitens des Händlers. 
   Vorausgesetzt wird im Allgemeinen ein Behinderungsgrad von mindestens 50% mit Merkzeichen “G” (gehbehindert), “aG” (außergewöhnlich gehbehindert), “H” (hilflos), “BL” (blind) oder “B” (auf ständige Be- treuung angewiesen). Teilweise wird dem Behinderten eine Mindesthaltedauer auferlegt oder die Vorlage des Behindertenausweises bzw. Versehrtenausweises gefordert. Oft wird auch gefordert, dass das Fahrzeug auf den Behinderten (also auch auf ein behindertes Kind) zugelassen wird. Einzelheiten hierzu klären Sie bitte am besten selbst mit dem Verkäufer ab. Alle Angaben sind selbstverständlich unverbindlich.
* Die Tabelle finden Sie unter: www.adac.de/.../neuwagenkauf/verguenstigung_behinderte/default.asp?

Bund behinderter Autobesitzer eV /BbAB informiert auf seiner Homepage:

Behinderten-Rabatt bei Renault
Wie hoch ist der Rabatt?
(ohne Gewähr Stand: 08.07.2010)
23% Nachlass für die Modelle: Mégane 5-Türer, Mégane Coupé
20% Nachlass für die Modelle: Twingo • Clio • Modus • Kangoo 2 • Scénic • Mégane Grandtour • Laguna • Koleos • Vel Satis • Espace • Traffic
18% Nachlass für die Modelle: Kangoo Campus, Mégane Coupé-Cabriolet, Master 4
Kein Nachlass für folgende Modell-Varianten: Twingo Eco 2, Twingo
Je t'aime, Trafic Génération.
Wie wird der Rabatt berechnet?
   Der Rabatt wird vom Listenpreis des Fahrzeugs – also nicht vom eventuellen Hauspreis gewährt. Bei In- zahlungnahme eines Gebrauchtwagens sind individuelle Verhandlungen mit dem Händler ratsam. Beim je- weiligen Fahrzeug muss es sich um einen Neuwagen handeln. Bei Tageszulassungen oder Vorführwagen ist die Rabattierung nicht möglich. Der Behinderten-Rabatt kann in der Regel nicht mit sonstigen Aktionen (spezi- elle Fahrzeugmodelle, Finanzierungs-/Leasing-Konditionen, erhöhte Inzahlungnahme des Gebrauchtwagens usw.) kombiniert werden.
Was ist die Basis für den Rabatt?
   Grundlage für den Rabatt ist ein Rahmenabkommen der Renault Deutschland AG, Brühl, mit dem Bund behin- derter Auto-Besitzer e.V., Saarbrücken
Wer ist anspruchsberechtigt?
  Anspruchsberechtigt sind Mitglieder des Bund behinderter Auto-Besitzer e.V. mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mind. 50%.  Kein Merkzeichen nötig.
Was ist zu beachten?
   Das mit dem Behindertenrabatt erworbene Fahrzeug muss auf die behinderte Person zugelassen sein. Dabei spielt es keine Rolle ob die behinderte Person selbst am Steuer sitzt oder mit dem Wagen befördert wird. Das heißt, auch Eltern von behinderten Kindern oder Angehörige von hilflosen Personen sind bezugs- berechtigt. Die Haltefrist beträgt 6 Monate; d.h. das Fahrzeug muss 6 Monate auf den Erwerber zugelassen sein.
Wie funktioniert das Ganze
   Um in den Genuss des Rabattes zu kommen benötigen Sie einen so genannten Abrufschein, den Sie vom BbAB erhalten. Bei Vorlage dieses Dokumentes wird Ihnen von jeder Renault-Niederlassung, jedem teilneh- menden Renault-Händler oder Renault Service-Betrieb in Deutschland beim Kauf eines Neuwagens der Marke Renault (PKW und Transporter) der Rabatt eingeräumt.
Wie bekomme ich den Abrufschein
1. Mitgliedschaft - sofern nicht schon Mitglied - beim BbAB beantragen.
2. Antrag auf Abrufschein ausfüllen.
3. Unterlagen an den BbAB schicken oder faxen.
- Beitrittserklärung (nur wenn noch nicht Mitglied im BbAB)
- Antrag auf Abrufschein
- Kopie vom Behindertenausweis (Vorder- und Rückseite)      Internet: www.bbab.de

Höhere Rabatte für Männer

   Beim Neuwagenkauf schlagen Männer einer Umfrage der Münchener Unternehmensberatung Progenium zufolge höhere Rabatte heraus als Frauen. Die Unterschiede können je nach Autoklasse mehr als 1.000 Euro betragen. Dies geht aus einer Befragung von 2.000 Personen vor und nach ihrem Autokauf hervor. Demnach erzielten Männer als Neuwagenkäufer einen durchschnittlichen Rabatt von 13,7 Prozent. Wenn Frauen ein neues Auto kau¬fen, kommen sie im Schnitt auf 11,3 Prozent Nachlass. Auch zwischen anderen Gruppen von Autokäufern gibt es den Angaben zufolge Unterschiede beim Rabatt:  Die 41- bis 50-Jährigen setzen die höchsten Nachlässe durch. Sie zahlen durchschnittlich für ihren Neuwagen 14,2 Prozent unter Listenpreis. HAZ091207ap

Tageszulassung und Reimport

   Eine Tageszulassung bedeutet nicht, dass der Wagen immer nagelneu ist. Denn die Tageszulassung sagt nichts darüber aus, wie lange der Pkw schon beim Händler auf dem Hof steht. Im Extremfall ist das Auto bereits viele Monate alt, wodurch sich auch die Dauer der Gewährleistung verringert. Deshalb ist es ganz wichtig, sich vom Händler noch einmal zusichern zu lassen, dass der Wagen nur ein paar Tage oder Wochen alt ist oder dass man die Garantiezeit verlängern kann.
   Eine andere Möglichkeit, beim Autokauf zu sparen, ist ein Reimport. Hierbei machen sich Privatpersonen, Vermittler oder auch die Autohändler selber die Preisunterschiede innerhalb der EU zunutze. Zwar sind bei den Premiummarken die Preise mittlerweile identisch, aber in der Mittelklasse können noch gut 25 Prozent Ersparnis erzielt werden. Dabei sollten Autokäufer sich allerdings vorher informieren, ob das Fahrzeug deut- schen Standards entspricht. Die Reimporte machten immer noch zehn Prozent des gesamten Autoabsatzes in Deutschland aus, sagt Robert Rademacher, Präsident des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes.
MelanieWassinkHA070608

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Die drei Wege zum neuen Wagen - Autobanken bieten inzwischen individuelle Mobilitätspakete an,
die auch Service- und Garantieleistungen einbinden

   Die Zeiten, in denen man beim Kauf eines Neuwagens dem Händler Bares auf den Tisch gelegt hat, sind Geschichte. Heute wird der Großteil der Finanzierungen über die herstellerverbundenen Automobilbanken abgewickelt. „Auch der Kaufpreis eines Autos spielt für den Kunden nicht mehr die entscheidende Rolle", sagt Harald Bertsch von der Mercedes-Benz Bank AG, „Vielmehr interessiert ihn, was ihn der Wagen monatlich kostet. Denn der Trend geht eindeutig zur Nutzung eines Autos, nicht so sehr ums Eigentum." Und sein Kollege Dietmar Kupisch von der Volkswagen Financial Services AG ergänzt: „Wir verkaufen Mobilität und ver- stehen darunter Komplettpakete, inklusive Serviceleistungen und Versicherungen. Andere Banken verkaufen lediglich Geld." Grundsätzlich gibt es für Privatkunden drei verschiedene Wege, an einen Neuwagen zu gelangen.
   Klassischer Ratenkredit: Ideal für Kunden, die von vorneherein wissen, dass sie das Eigentum am Fahrzeug erwerben wollen. Der Kunde schließt mit einer Bank einen Kreditvertrag ab und bezahlt mit diesem Geld das Auto. Ist der Kredit abbezahlt, gehört das Auto dem Kunden. Der Vorteil: Feste Zinsen und gleichbleibende Raten sowie eine geringere Kapitalbindung im Vergleich zum Barkauf. Die Höhe der Monatsrate ergibt sich aus den Faktoren individueller Anzahlungsbetrag, Fahrzeugpreis, Vertragslaufzeit und dem effektiven Jahreszins.
   Drei-Wege-Finanzierung: Zurzeit der Königsweg: Hier bleibt der Autokäufer flexibel, solange er nicht weiß, ob er das Fahrzeug nur nutzen oder später Eigentümer werden möchte. Dieses Modell kombiniert die Vorteile einer Finanzie¬rung mit niedrigen Raten des Leasings. Die monatliche Belastung setzt sich aus folgenden Parametern zusammen: Fahrzeugmodell, Anzahlung, Laufzeit, gefahrene Kilometer und dem sich daraus ergebenden Restwert. Bei Vertragsende stehen dem Kunden drei Optionen offen:
1) Er bezahlt die Schlussrate und erwirbt damit das Auto.
2) Er schließt eine Anschlussfinanzierung der Schlussrate ab.
3) Er gibt das Fahrzeug zum garantierten Restwert an den Händler zurück. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Restwert ist eine fest kalkulierbare Größe, die bei Vertragsabschluss genau berechnet wird. Ist das Auto der Marktsituation entsprechend weniger wert, trägt der Händler das volle Risiko beim Weiterverkauf. Ist das Auto dagegen mehr wert, kann der Kunde es auf dem freien Markt verkaufen und die Differenz zwischen dem erzielten Preis" und der Schlussrate als Gewinn einstreichen. Aber Vorsicht:
Wer die monatliche Belastung mit einer geringen Kilometerleistung drücken will, obwohl er weiß, dass er we- sentlich mehr unterwegs ist, wird am Ende pro gefahrenen Kilometer zur Kasse gebeten. Und: Das Auto muss in einem vorher fest definierten Zustand zurückgegeben werden. Dafür können für vergleichsweise geringes Geld Mobilitätspakete wie erweiterte Garantie- und Serviceleistungen in die Finanzierung mit eingebunden werden.
   Hier sind die Autobanken gegenüber anderen Geldinstituten in einem deutlichen Vorteil, weil kein normales Geldinstitut ein Auto zurücknimmt, der Händler dagegen dazu verpflichtet ist.
   Privatleasing: Hier geht es ums Nutzen, statt des Besitzens. Wer gerne immer aktuelle Automodelle fahren möchte, ohne das Fahrzeug später erwerben zu wollen, ist mit dieser Finanzierungsform bestens bedient - zumal er sich auch nicht um den Wiederverkauf des Fahrzeugs kümmern muss. Beim Privatleasing zahlt der Kunde nur, was er auch nutzt, also den Wertverlust des Fahrzeugs in monatlichen Raten. Diese werden auf Basis des geschätzten Wertverlustes plus Zinsen kalkuliert. Eine Anzahlung von zehn bis 30 Prozent in Höhe des Anschaffungswertes ist üblich. Wer hier höher rangeht, kann die Monatsraten über die gesamte Vertrags- laufzeit sehr niedrig halten. Bei Vertragsende wird das Auto an den Händler zurückgegeben. Sonder- ausstattungen aus den Optionslisten lassen sich problemlos in den Leasingvertrag integrieren. Natürlich spielt auch hier der Zustand des Autos eine wichtige Rolle. Der Kunde wird allerdings schon bei Vertragsabschluss darüber informiert, nach welchen Kriterien das Auto am Ende bewertet wird. 
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Von der Stange oder nach Maß - Behindertengerechte Fahrzeuge auf der Fachmesse Rehacare

   Das Angebot an behindertengerechten Fahrzeugen ist mittlerweile breit gefächert. Die Palette reicht von einfachen Umbauten für Gehbehinderte oder einseitig Gehandicapten bis hin zu Konstruktionen für Krank- heitsbilder wie Multipler Sklerose anderer individuell anpassbarer Technik.
   Die meisten Autohersteller führen in ihrem Sonderfahrzeug-Programm verschiedene Umbauten. Dennoch waren nur sechs Automobilunternehmen auf der Fachmesse „Rehacare International” in Düsseldorf vertreten, die sich auf Menschen mit Behinderung spezialisiert hat. Unter ihnen stellt hier erst- mals auch BMW seine Umbauten vor. Ebenso wie Audi, Volkswagen, Toyota, Daimler Chrysler und Opel bieten auch die Münchner die klassische Handgas-Schaltung in Kombination mit Automatikgetriebe für Rollstuhlfahrer an oder haben die Bedienelemente für Einarmige seitenverkehrt umgerüstet. Auch können sie mit einem Schwenksitz als Ein- stiegserleichterung oder einer Rollstuhlverladehilfe ausgestattet werden. Unterschiede finden sich nur im Detail, denn sowohl die auf der Messe ausstellenden Hersteller als auch die meisten der Abwesenden wie beispielsweise Ford, Nissan oder Renault arbeiten überwiegend mit dem Umrüster Reha Group Automotive zusammen. Das Hildener Unternehmen hat mittlerweile sechs Standorte in Deutschland aufgebaut, um die Fahrzeuge der verschiedenen Automobilhersteller ent- sprechend der Bestellung zu verändern.
   Doch es besteht auch die Möglichkeit, sich ein normales Serienfahrzeug zu kaufen, und es bei einem Umrüster auf die eigenen körperlichen Einschränkungen hin umbauen zu lassen. Die Kosten können je nach Modell und einzubauender Technik sehr unterschiedlich sein und sind zuvor stets genauestens zu kalkulieren. Einige Umrüster wie etwa Reha Automobile aus Bad Zwischenahn haben sich auf Transporter und Stadt- lieferwagen aller Hersteller spezialisiert.
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Sicher Auto fahren trotz Behinderung

   Für behinderte Autofahrer sollen elektronische Hilfssysteme das Fahren noch sicherer und einfacher machen. Das Unternehmen Rücker AG hat jetzt seine Basis-Software für behindertengerechte Pkw erweitert. Neu ist eine geschwindigkeitsabhängige Steuerung des Lenk-Stick und die Einbindung von Fahrerassistenz-Systemen wie einem Tempomaten mit Abstandsregler (ACC) und einer Bremshilfe. Bereits seit 2005 bietet der baden- württembergische Umrüster Paravan so genannte Drive-by-Wire-Systeme für behinderte Autofahrer an. Das „Space Drive” kann in jedem Pkw eingebaut und individuell auf den Kunden zugeschnitten werden. Die Kosten für den Umbau zum behindertengerechten Fahrzeug beginnen bei etwa 15.000 Euro. midNOZ070630

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 Hilfe für Behinderte. Drive-by-Wire-System von Paravan erhält TÜV-Freigabe

  Das komplexe Drive-by-Wire-System für behindertengerechte Pkw hat jetzt die Freigabe vom TÜV erhalten. Das System zum Fahren und Lenken eines Pkw arbeitet ohne mechanische Kraftübertragung. Bei Drive-by- Wire wird die Steuerung von Gas und Bremse sowie die Lenkbewegung mit elektrischen Leitungen auf die Aggregate übertragen. „Space Drive” heißt das System des Umrüsters Paravan, das nun auf Grund der TÜV- Freigabe in Pkw eingebaut werden darf.
  Aus Sicherheitsgründen verlangt der Technische Überwachungsverein, dass die Daten schnell und über mehrere unabhängige Leitungen parallel übertragen werden, so dass beim Ausfall eines Systems die gleich- geschalteten Leitungen die Funktion übernehmen.
   Nur so wird sichergestellt, dass ein Automobil mit Drive-by-Wire auch bei einem plötzlichen Ausfall der Elektronik weiterfahren kann. Dies soll bei „Space Drive“ nun der Fall sein. Nach Angaben des Leiters des Paravan-Forschungs- und Entwicklungszentrums, Ralf Giesler, kann die Technik an jede Behinderungsart von multipler Sklerose bis hin zu Kinderlähmung anpasst werden.
   Sollte es doch einmal zu einem Fahrfehler kommen, drosselt das digitale Fahr- und Lenk-Sicherheitssystem des Umrüsters das Tempo und verhindert eine weitere Beschleunigung. Die Technik kann dabei zwischen einem klassischen Lenkfehler und einem ruckartigen, aber gewollten Ausweichmanöver wie beispielsweise bei Wildwechseln unterscheiden. Mittels Minilenkrad oder Vier-Wege-Joystick wird das Fahrzeug sowohl gelenkt als auch beschleunigt und gebremst.
       Das Paravan-System ist nahezu in allen Pkw einsetzbar. Das „Space-Drive”- System startet preislich ab 15.000 Euro. Der Gesamtpreis hängt von den gewählten Einzelkomponenten und den zu leistenden Ein- stellungen je nach Art und Umfang der Behinderung ab. Hinzu kommen die Anschaffungskosten für den Pkw.
Informationen:
Paravan GmbH, Paravanstraße 1-5, 72539 Pfronstetten-Aichelau, Telefon (0 73 88) 99 95 91, Fax 9 99 59 99,
eMail: info@paravan.de, Internet: www.paravan.de    midHAZ050924

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  Mit Fakten gegen Klischees - IAA zeigt besondere Autos für Ältere und Behinderte

   Auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen fahren Auto und sind vielleicht sogar stärker darauf angewiesen. Nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie (VDA) sind mittlerweile in Deutschland rund 1 Million besonders ausgestattete Fahrzeuge für Ältere und Behinderte zugelassen. Deshalb findet auf der IAA auch erstmals ein Fachsymposion (25. September) und über die gesamte Messedauer bis zum 27. September eine Ausstellung zu diesem Thema in der Halle 4.0 am Stand D30 statt.
  Dort werden besondere Fahrzeugausstattungen gezeigt - darunter Schwenk- und Drehsitze, Abstands- warner und besondere Armaturenbretter. Die Autos können vor Ort auf einer Freifläche vor der Halle 9 auch ausprobiert werden, der Zugang zur Messehalle ist barrierefrei.
   Veranstalter ist neben dem VDA auch der Verband der Fahrzeugumrüster für mobilitätseingeschränkte Personen (VFMP). Wissenschaftler, Verkehrssicherheitsexperten und Fahrzeugumrüster stellen ihre neuesten Erkenntnisse vor und diskutieren mit Kunden über deren besondere Bedürfnisse. Unter anderem treten sie dem Vorurteil entgegen, dass Ältere im Straßenverkehr ein größeres Unfallrisiko darstellten als Jüngere. Eine abschließende Podiumsdiskussion mit Experten und Betroffenen widmet sich der Frage, worin genau die Ein- schränkungen behinderter und älterer Personen bestehen. Daraus soll unter anderem der Entwurf für ein ideales seniorengerechtes Fahrzeug entstehen.
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Noch ein Preis für Paravan - Innovative Rollstühle von der Schwäbischen Alb
 Fotos : Paravan-Chef Ronald Arnold und der „Space-Drive"

   Das schwäbische Unternehmen Paravan, das seit 1996 Fahrzeuge umbaut, um die Mobilität behinderter Menschen zu vereinfachen, hat jetzt eine weitere Dienstleistung anzubieten: Auf einem neuen Verkehrs- übungsplatz am Rande von Pfronstetten-Aichelau, dem Firmensitz, können sich die Kunden gleich nach der Übergabe des neuen Autos damit vertraut machen.
   Paravan gehört zu den bedeutendsten Unternehmen auf diesem Geschäftsfeld und ist schon mit vielen Auszeichnungen bedacht worden, unter anderen mit dem Deutschen Handwerkspreis und dem Bayerischen Staatspreis 2008. Allerdings liegt Aichelau in Baden-Württemberg, und Staatssekretär Hillenbrand aus Stuttgart ernannte Paravan kürzlich zum „Ausgewählten Ort 2009 der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft im Land der Ideen" - noch ein Titel mehr.
   Die Idee für den behindertengerechten Umbau von Fahrzeugen hatte Firmengründer Ronald Arnold, als er einer Frau auf einem Autobahnparkplatz half, deren behinderten Mann aus dem Rollstuhl ins Auto zu heben. Auf die Frage, ob es denn keine technischen Lösungen gebe, erfuhr er, dass dergleichen nicht angeboten werde. Aus Arnolds damals kleiner Autowerkstatt auf der Alb entstand dann ein Musterbetrieb mit heute fast 100 Angestellten, und ein Ende der Expansion ist kaum abzusehen.
   Paravan beschäftigt sich nicht nur mit dem behindertengerechten Umbau von Autos. Man hat überdies einen Rollstuhl entwickelt, mit dem man ins Auto fahren und auf dem Fahrerplatz andocken kann, um dann den Wagen mit dem Joystick des Rollstuhls zu steuern. Der Elektrorollstuhl mit seinem patentierten „Space-Drive- System" kostet 16.900 Euro. Ein weiterer Vorteil des „Space-Drive" ist die vom TÜV bestätigte Crashsicherheit.
   Als Anreiz für einen Wechsel zu einem modernen bietet Arnold jetzt eine Art „Abwrackprämie" für alte Rollstühle. Alle Modelle, egal welchen Alters, werden angenommen und bei Kauf eines neuen „Space-Drive" mit 2.500 Euro verrechnet. Die abgegebenen Rollstühle werden auf ihre Funktionen geprüft und, sofern es sich lohnt, von Paravan-Technikern instand gesetzt und dann als Spende an bedürftige Menschen im In- und Ausland weitergegeben.
   Neu bei Paravan ist zudem eine Kooperation mit der Renault-Tochter Dada: Der Logan wird in seiner Kombi- version mit einer Laderampe versehen, im Fahrzeuginnern werden Haltepunkte für den Rollstuhl angebracht. Komplett mit diesem Paket wird dieses Fahrzeug unter der Bezeichnung DX-1 für 15.990 Euro angeboten.    
Informationen:
Paravan GmbH, Paravanstraße 1-5, 72539 Pfronstetten-Aichelau, Telefon (0 73 88) 99 95 91,
Fax 9 99 59 99, eMail: info@paravan.de, Internet: www.paravan.de   FAZ090425DietmarStanka   

Parkerlaubnis für Behinderte gilt bundesweit

  Behinderte mit außergewöhnlicher Gehbehinderung und Blinde können bei der für ihren Wohnort zustän- digen Straßenverkehrsbehörde auf Antrag einen “Parkausweis für Behinderte” nach neuem EU-einheitlichen Muster erhalten. Er gewährt nach Angaben des Auto- und Reiseclubs Deutschland bundes- weit Sonderrechte beim Parken auch in “Parkraum-Bewirtschaftungszonen”, wo es sonst Knöllchen gibt, und im eingeschränkten Halteverbot, also nicht nur auf besonders ausgewiesenen Behindertenparkplätzen.
   Dies stellt jetzt eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage im Parlament klar. Die Erlaubnis gelte auch dann, wenn der Behinderte das Fahrzeug nicht selbst führen kann oder keine Fahrerlaubnis besitzt.
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Das Jahr 2008 bringt auch Umweltzonen

  Ab Januar 2008 wurden in mehreren Städten in Deutschland Umweltzonen eingerichtet. Somit ist dann die Fahrt in und durch diese Zonen nur noch mit Autos gestattet, die die entsprechende Plakette tragen. Wie dazu von der Rechtsabteilung des ADAC zu erfahren ist, sind von der Plakettenpflicht und von den kom- menden Fahrverboten Kraftfahrzeuge ausgenommen, mit denen Personen fahren oder gefahren werden, die außergewöhnlich gehbehindert, hilflos oder blind sind und dies durch die nach § 3 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 der Schwerbehindertenausweisverordnung im Schwerbehindertenausweis eingetragenen Merkzeichen „aG”, „H” oder „Bl” nachweisen.    DKB08/04

Pannen-Notdienst für Gehörlose bei VW

  Einen Notdienst für gehörlose Autofahrer, die im Besitz eines Handys sind, hat Volkswagen eingerichtet. Die Betroffenen können sich von unterwegs bei einer Autopanne oder auch bei einem Unfall per SMS melden und Hilfe anfordern.
  In der Nachricht sollten Name, Autokennzeichen, Typ und Baujahr des Autos,  Angaben zum Standort sowie zur Notsituation enthalten sein. Damit es schneller geht, können die Basisdaten bereits als Textbaustein im Handy gespeichert werden. Die Nummern lauten aus den Netzen
D1/D2: (08 00) 1 23 41 07,  E-Plus: (15 51-08 00) 1 23 41 07 und  O2: (3 29-08 00) 1 23 41 07.
Der VW-Notruf ist unter 0800-123 4107 auch per Fax erreichbar.
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Trotz Behinderung mobil

 â€žMut zur Mobilität” heißt ein neuer Ratgeber für Körperbehinderte, der die Möglichkeiten des Führerschein- erwerbs aufzeigt. Auf den 68 Seiten werden Hilfen zur Überwindung bürokratischer Hürden, eine Erläuterung der Gesetzeslage, Hinweise zu finanziellen Beihilfen sowie praktische Tipps zur Umrüstung von Fahrzeugen gegeben. Das Buch kann gegen Einsendung eines mit 1,44 Euro frankierten Rückumschlags (DIN-C5) bestellt werden bei: GTÜ, Stichwort „Behinderten-Ratgeber”,Vor dem Lauch 25, 70567 Stuttgart.  midHAZ041016

       Kassettenlift-xx    Kassettenlift

Mobil bleiben trotz Behinderung. Viele Modelle können je nach Bedarf umgebaut werden

  Der Kassettenlift ermöglicht das seitliche Einfahren mit dem Rollstuhl. Während der Fahrt befindet sich der Lift in einer Kassette unter dem Fahrzeugboden, benötigt also keinen Raum im Wagen. Mit Einbaukosten um die 11.000 Euro ist diese Lösung recht teuer, günstigere Lösungen mit einem Lift im Wageninneren kosten etwa 6.000 Euro.
Fachleute informieren über die Technik und die möglichen Kostenerstattungen
   Welchen Wagen soll man sich kaufen. Für den größten Teil der Kaufinteressenten geht es dabei um Komfort, PS oder den Spritverbrauch. Ganz andere Fragen stehen dagegen im Vordergrund, wenn der Käufer eine Behinderung hat und der Neuwagen entsprechend umgebaut werden muss.
  „Wir haben im Jahr etwa zehn Anfragen von Personen mit Behinderungen, die sich einen Neuwagen aussuchen und entsprechend umbauen lassen müssen”, sagt Michael Wieben, Verkaufsleiter der Fiat Nieder- lassung am Nedderfeld. Bis vor ein paar Jahren wurden die nötigen Umbauten direkt in der Fiat Niederlassung vorgenommen, inzwischen werden derartige Arbeiten in Zusammenarbeit mit dem Aufbau Service Petersen ASP und dem Käufer gelöst. „Für Fiat bauen wir vorwiegend den Doblo um”, sagt Hinrich Petersen, der mit seinem Unternehmen auch Fahrzeuge von VW, Mercedes oder Citroen behindertengerecht umbaut. Dabei geht es zum Beispiel um Rollstuhleinzüge, Handbediengeräte, Steuersatelliten, Joystick-Lenkungen und Bremsanlagen, die nachträglich eingebaut werden können.
   Besonders wichtig für die erfolgreiche Maßnahme sei die Zusammenarbeit mit dem Kunden, sagt Petersen. Obwohl viele Behinderte durch ihre Krankenkassen oder Ärzte über die Möglichkeiten informiert werden, muss man sich mit dem Behinderten und der Art der Behinderung genau auseinandersetzen: Welche Handgriffe kann er noch selbst machen? Wie viel Kraft ist nötig, um sich richtig hinzusetzen? Und wie kann der Umbau verbessert werden, wenn sich das Krankheitsbild verändern sollte?
   Die reine Umbauzeit dauert in den meisten Fällen an die sechs Wochen. Sie ist aber natürlich ab- hängig vom Umfang der Behinderung des Käufers. Leicht kommen für diese Maßnahmen Kosten in Höhe von 4.000 bis zu 12.000 Euro zusammen. Der Umrüster ASP, bundesweit gibt es an die 50 Firmen, die sich mit diesem Thema beschäftigen, unterhält für die schwierigen technischen Arbeiten einen Standort in Parchim, kleinere Arbeiten oder Reparaturen werden dagegen in Hamburg am Friedrich- Ebert-Damm gemacht.
   Auch bei Fragen der Finanzierung bietet ASP Informationen. So kann man sich zum Beispiel an die Reha- Abteilungen der Agentur für Arbeit wenden, an die Rententräger oder an die Versicherungen. In jedem Fall, so Petersen, sei beim Kauf des Neuwagens ein Schwerbehindertenausweis vorzulegen. Die Rabatte schwanken laut Tabelle des Bundes behinderter Auto-Besitzer (BbAB) zwischen 10 Prozent zB.  für einen Mercedes, elf Prozent für einen BMW und 20 Prozent für einen Ford oder Renault. Aber auch Seat, Skoda, Audi, Opel,Toyota, Fiat, Mitsubishi, Peugeot oder Volkswagen bieten Rabatte an. Voraussetzung für die Gewährung eines Rabattes ist, dass es sich bei dem Fahrzeug um einen Neuwagen handelt und dieser auf die behinderte Person zugelassen wird. Es spielt dabei aber keine Rolle, ob die behinderte Person selbst am Steuer sitzt oder mit dem Wagen befördert wird.
   „Wer als Behinderter selber fahren möchte, muss in jedem Fall wieder Fahrunterricht nehmen”, sagt Jürgen Stein, Verkaufsleiter für VW im Autohaus Elmshorn. Kleinere Umbauten oder auch Rückbauten übernimmt das Autohaus, Neuwagen wie zum Beispiel Polo, Golf, Golf Variant oder Passat Variant werden von VW im Werk umgerüstet. Jeden ersten Mittwoch im Monat kommt aber auch ein Experte aus Wolfsburg in das Autohaus Elmshorn, um vor Ort beratend tätig zu sein - denn die individuelle Betreuung des Kunden ist bei dem umfangreichen Thema besonders hilfreich. www.bbab.de  www.a-s-p.de 
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Viele Händler bieten Modelle für Behinderte an. Hilfe für Autofahrer mit Handicap

  Nicht nur für das Fahren an sich benötigen Behinderte spezielle Ausrüstungen. Auch der Rollstuhl muss verstaut werden können.
Audi stellt Wagen für Krankenhaus zur Verfügung
  „Mobilität”, sagt Jean-Jaques Glaesener, „ist gerade auch für Patienten nach schweren Erkrankungen oder Eingriffen ein wichtiger Bestandteil der Lebensqualität.”„Mobilität”, sagt Volker Fritz, „ist ein bedeutender Teil unserer Markenwerte.” Beide Herren wissen, wovon sie sprechen. Jean-Jaques Glaesener ist Leitender Arzt der Abteilung für Fachübergreifende Frührehabilitation in der Asklepios Klinik St. Georg, Hamburg, Volker Fritz ist Geschäftsführer beim Raffay Audi Zentrum Hamburg.
   Beide wissen aber auch, dass es viele Menschen gibt, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Und beide haben sich zusammengetan, um genau diesen Menschen zu helfen: Die Firma Raffay und die Audi AG haben der Tagesklinik in St. Georg einen behindertengerecht umgerüsteten Audi A4 zur Verfügung gestellt, der dort in der Therapie eingesetzt wird.
  Der Wagen ist mit einem Handbediengerät für Gas und Bremse sowie einem Drehknauf am Lenkrad aus- gerüstet. „Ein solcher Standardumbau kostet etwa 3.000 Euro”, sagt Volker Fritz. Damit können auch Men- schen mit Behinderungen in den Beinen den Wagen selbsttätig fahren. Das kann freilich im Krankenhaus noch nicht geübt werden. „Aber wir trainieren den sogenannten Transfer vom Rollstuhl in das Auto”, erklärt Jean- Jaques Glaesener. „Für die Patienten ist es wichtig, sich bereits in einem frühen Stadium der Rehabilitation mit dem Thema Mobilität auseinanderzusetzen”, so Glaesener weiter. „Wir machen ihnen damit Mut im Hinblick auf den weiteren Lebensweg.”
  So unterschiedlich wie die Wünsche und Vorstellungen der Autokäufer sind oftmals auch die Behinderungen. Insofern stehen heute individuelle Umrüstlösungen im Vordergrund. Einige Autohäuser bieten die Umbauten selbst an, andere beraten intensiv und arbeiten für die technische Umsetzung mit Spezialfirmen zusammen.
  Der VW- und Audi-Händler Köster Hamburg-Altona hat mit der Linie „Charity Car” verschiedenste Umbau- lösungen im Angebot, die in der eigenen Werkstatt umgesetzt werden. Auch Fahrzeuge anderer Marken können hier individuell ausgestattet werden. Die Mercedes Niederlassung Hamburg betreibt im Hauptbetrieb am  Friedrich-Ebert-Damm eines von bundesweit acht „More Mobility”-Centern, in dem speziell geschulte Verkäufer für die Beratung zur Verfügung stehen.
   Den Möglichkeiten sind dabei kaum Grenzen gesetzt. So bietet Köster Charity Car einen Umbau an, damit Gas- und Bremspedal mit dem linken Fuß betätigt werden. Aber nicht nur für Menschen mit eingeschränkten Beinfunktionen können Autos umgerüstet werden.
  Für Querschnittsgelähmte, die nur ihre Finger bewegen können, gibt es gibt es einen Drehknopf als Fern- bedienung für die Steuerung. Gänzlich ohne Lenkrad geht es notfalls auch: Die so genannte Linear- hebellenkung beispielsweise wird ausschließlich mit den Füßen bedient.
  Für Rollstuhlfahrer stellt sich zudem ein weiteres Problem: Erst wenn man alleine in der Lage ist, auch den Rollstuhl zu verstauen, ist man wirklich mobil. Für klappbare Modelle gibt es so genannte Einzugssysteme, die den Rollstuhl in den Kofferraum, auf die Rückbank oder gar das Dach transportieren. Größere Autos, wie etwa Mercedes Vaneo oder VW Caddy,  bieten zudem die Möglichkeit, den Rollstuhl über eine separate Rampe hinter den Fahrersitz zu parken.
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Blinde erleben Autofahren. Fahrlehrer auf dem Beifahrersitz helfen mit Kommandos

   Die meisten blinden Menschen kommen mit ihrer Behinderung gut zurecht. Ihre fehlende Sehkraft kom- pensieren sie weitgehend mit einer im Vergleich zu Sehenden wesentlich besseren Geräuschwahrnehmung und einem feineren Tastsinn.  Nur eines bleibt Blinden verwehrt: das Autofahren.
   Für Abhilfe hat Ford zusammen mit der Caritas mit einer gemeinsamen Aktion gesorgt. Sieben Fahrschul- autos wurden einer 39-köpfigen Gruppe von blinden und sehbehinderten Menschen zur Verfügung gestellt. Auf dem Ford-Testgelände in Köln-Merkenich konnten sie sich hinter das Steuer setzen und Gas geben. Die fehlende Sehkraft wurde mit Fahrlehrern kompensiert, die vom Beifahrersitz aus die Fahrtrichtung angaben. Über die zweite Pedalerie konnten sie notfalls eingreifen.
  Für einige Menschen, die erst im Laufe ihres Lebens erblindet sind, war diese Veranstaltung eine Möglichkeit, nach langer Zeit wieder einmal ein Auto zu lenken und damit ein Stück verloren gegangenes Lebensgefühl zurück zu gewinnen. Für andere Teilnehmer war es das erste Mal, ein Auto selbst steuern zu dürfen. „Das habe ich wie ein großes Abenteuer empfunden und genossen”, sagte ein blinder Teilnehmer. 
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 Auto für Blinde setzt auf Sensoren-Technik

  US-Forscher der Universität von Virginia arbeiten an einem Auto für Blinde. Es soll Sehbehinderten er- möglichen, selbstständig zu fahren. Der Prototyp könnte schon 2011 fertig sein. Kern der Technologie sind Sensoren, die dem Fahrer Informationen über die Umgebung übermitteln - etwa ob ein anderes Auto oder ein Mensch in der Nähe sind. HA100705apn

Hybrid-Autos - für Blinde gefährlich?

 Eine US-Blindenorganisation warnte: Tests hätten gezeigt, dass Blinde die Hybrid-Autos nicht hören könnten, wenn sie eine Straße überqueren wollen. afpNOZ070215
Blinde kritisieren lautlosen Antrieb. Song gegen Hybrid
   Der US-Blindenverband protestiert mit einem Lied gegen Autos mit dem geräuschlosen Hybridantrieb. Sehbehinderte können die leisen Fahrzeuge überhören und direkt vor ihnen auf die Straße laufen. „Der laut- lose Tod naht schnell heran.” Woran denkt man, wenn man diese Zeilen liest? Die Mitglieder der US-Blinden- vereinigung NFB (National Federation of the Blind) meinen damit Autos mit Hybridantrieb wie den Toyota Prius oder den Honda Civic. Seit Jahren kritisieren die Sehbehinderten „silent cars", lautlose Autos, und da gehört die neue Antriebstechnologie an vorderste Stelle. Bei niedriger Geschwindigkeit werden Hybridautos zumeist nur vom Elektromotor angetrieben und produzieren fast gar keine Fahrgeräusche. Bei einem Test mit Toyota Prius und Honda Civic Hybrid nahmen Probanden den Civic erst wahr, als er schon zehn Meter vor ihnen war. Den Prius hörten die Sehbehinderten noch später. Jetzt hat der Verband ein Lied schreiben lassen und ins Netz gestellt, das auf die Problematik von sehbehinderten Verkehrsteilnehmern aufmerksam machen soll. Die NFB fordert, diese Fahrzeuge mit einem akustischen Warngerät auszustatten, das zum Beispiel ein leises Brummen von sich gibt und auf diese Weise auch von Blinden rechtzeitig wahrgenommen würde.
   Humorvoll heißt es in der vorletzten Strophe: „Wir benötigen kein dröhnendes Brumm-brumm; es geht auch ein feines Summ-summ.” Der Song schließt mit der ironischen Feststellung: „Dann können wir alle in Sicherheit über die Straße gehen - ohne Angst, zufällig einem Hybridauto zu begegnen.”
   Toyota hat auf die Forderungen vorsichtig reagiert: „Wir müssen einen Schritt zurück machen und uns das genauer anschauen”, zitiert ein Magazin eine für Sicherheit zuständige Toyota-Führungskraft. Jetzt wurde dem US-Verkehrsministerium ein Gesetzentwurf vorgelegt, der unter anderem auch die gefährliche Geräusch- losigkeit von Hybridautos behandelt. Die Behörde plane eine zweijährige Studie, bevor über die Eingabe entschieden werde. dkb08
Toyotas Elektro-Autos - Warntöne im Test
  Ein akustisches Warnsystem für Fußgänger entwickelt Toyota für seine Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Das System soll Passanten auf die bei geringen Geschwindigkeiten kaum hörbaren Autos aufmerksam machen und so das Unfallrisiko reduzieren. In der Erprobung werden verschiedene Warntöne getestet. So will Toyota den passenden Ton in der richtigen Lautstärke finden, so dass Fußgänger zwar gewarnt, aber nicht gestört wer- den. H
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Auch lautlose Elektroautos brauchen ein Motorengeräusch

   Auch ansonsten lautlose Elektroautos kommen nicht ohne ein künstlich erzeugtes Motorengeräusch aus. Auf entsprechende Regelungen haben sich jetzt die Vereinten Nationen (Uno) geeinigt. Die Vereinbarung soll schon ab diesem Sommer gelten.
   Handlungsbedarf besteht nach Ansicht von Experten deswegen, weil bei Elektrofahrzeugen die typische Geräuschentwicklung von Verbrennungsmotoren entfällt. Somit fehlt anderen Verkehrsteilnehmern das Motorengeräusch zur akustischen Orientierung und als Warnung vor herannahenden Autos. Am Klang soll erkennbar sein, ob das E-Mobil beschleunigt, bremst oder mit gleichbleibender Geschwindigkeit unterwegs ist. Zugleich sollen E-Autos nicht lauter fahren als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, die mit etwa Tempo 20 unterwegs sind. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer begrüßt den Vorstoß. Die geräuschlose Gefahr be- treffe „gerade schwächere Verkehrsteilnehmer wie Blinde, Fußgänger oder Fahrradfahrer", sagte der Minister.
   Bisher sind die Autohersteller das Problem unterschiedlich angegangen: Während viele Anbieter von Hybrid- und Elektrofahrzeugen auf künstliche Fahrgeräusche verzichtet haben, bietet Toyota sein Modell Prius in Japan optional mit künstlichem Motorengeräusch im Strombetrieb an. Nissan rüstet sein Elektroauto Leaf mit „Flug-Geräuschen" aus. Und am Elektro-Roadster Tesla lässt sich durch Zutun des Tuners Brabus auf Knopf- druck sogar ein V8-Motorengeräusch aktivieren.
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au-eCar-HB-z   Blinde furchten Elektroautos

 E-Fahrzeuge sind viel leiser als Autos mit Verbrennungsmotor - Wissenschaftlicher Test in Bremen.
Foto: Blinde Menschen stehen unter einer Eisenbahnbrücke in Bremen und versuchen das Fahrgeräusch
von Elektroautos im Vergleich mit konventionellen Fahrzeugen einzuordnen und kennenzulernen

   Elektrofahrzeuge sind deutlich leiser als normale Wagen. Was Anwohner von viel befahrenen Straßen freut, bereitet Blinden Sorgen. Sie können die leisen Flitzer kaum hören, wie nun ein Test in Bremen zeigte.
   Straßenbahnen, Busse und Autos rauschen über die Kreuzung in Bremen. Es ist so laut, dass man sich nur mit  erhobener Stimme unterhalten kann. Vor der Ampel warten mehrere Wagen auf Grün.  Motoren heulen auf, doch einige fahren fast geräuschlos an. „Ich hör die nicht", sagt Petra Heiden. Die 45-Jährige ist nahezu blind. Im Straßenverkehr muss sie sich deshalb auf ihre anderen Sinne verlassen. Doch bei Elektroautos ver- sagen diese. „Da fehlt ein dominantes Geräusch", urteilt Heiden. Auf einem Parkplatz und einer belebten Kreuzung hat das Bremer Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) getestet, wie Blinde und Sehbehinderte die leisen Flitzer wahrnehmen. Interessenverbände fordern schon seit Längerem, dass diese mit einem Geräuschgenerator ausgestattet werden müssen. Auch die Vereinten Nationen arbeiten gerade an einer entsprechenden Regelung.
   Doch wie könnte der künstlich erzeugte Lärm genau aussehen - und in welchen Situationen wäre er nötig? Mithilfe des Tests wollen die Wissenschaftler neue Erkenntnisse sammeln. „Im Moment werden die Gesetze gemacht von Menschen, die nicht blind sind und E-Autos nicht verstehen", erläutert der IFAM-Projektleiter für elektrische Systeme, Thorsten Müller.
   Rund 35 Testpersonen aus Bremen, Niedersachsen und Berlin haben die Forscher eingeladen, um in einer wenig befahrenen Einfahrt und an einer belebten Kreuzung die Geräusche der Stromer zu beurteilen. Als Erstes fahren zehn batteriebetriebene Wagen hintereinander über die Einfahrt, immer wieder gefolgt von normalen Autos. In der relativ ruhigen Umgebung kein Problem für Klaus Berling. „Ich habe die Elektroautos genauso gut gehört wie die anderen."
   Doch als dann ein Bus über die Einfahrt brettert, muss der 39-Jährige passen. Die Geräusche der E-Autos gehen komplett unter. Genauso läuft es später auf der Kreuzung. Besonders schwierig wird es, wenn diese langsam fahren oder einparken - egal, ob die Umgebung laut oder leise ist. Geht es nach dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, müssen alle Elektroautos bei niedrigen Geschwindigkeiten bis etwa 40 Stundenkilometer einen Ton von sich geben, der sich nicht abschalten lässt. „Wir wollen keinen Lärm, aber irgendwie wahrnehmbare Geräusche", sagt Verbandsexperte Hans-Karl Peter. Und vor allem: Es muss ein unverwechselbares Geräusch sein, das bei jedem Modell gleich ist.
   Wieso können Elektroautos nicht wie Lastwagen beim Zurücksetzen piepen? Berling hält das für eine gute Idee. Heiden würde sich außerdem wünschen, dass das Geräusch wie bei einem Verbrennungsmotor variieren kann - damit Blinde erkennen können, ob der Wagen anfährt oder abbremst und in welche Richtung er abbiegt. Bis 2020 will die Bundesregierung eine Million Elektroautos auf deutsche Straßen bringen. In Zukunft könnte es also ruhiger im Verkehr werden. Denn je mehr Stromer unterwegs sind, umso geringer ist auch die Geräuschkulisse von anderen Fahrzeugen. „Dann würde es auch reichen, wenn die E-Autos leise Töne von sich geben", meint Heiden. BN110609IrenaGüttel

Entfernungspauschale für Menschen mit Behinderung “G”

   Behinderten Menschen, deren Grad der Behinderung mindestens 70 oder weniger als 70, aber mindestens 50 beträgt, und die in ihrer Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr erheblich beeinträchtigt sind (Merkzeichen “G"), bleibt die bisherige Rechtslage erhalten. Sie können an Stelle der Entfernungspauschale die tatsächlichen Kosten für die Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ansetzen. Das gilt auch für die ersten 20 km und etwaige Kosten für öffentliche Verkehrsmittel. Der Grad der Behinderung ist durch amtliche Unterlagen nachzuweisen.
Vom ersten Kilometer an Geld zurück. Behinderte Arbeitnehmer können mehr absetzen
  Für Arbeitnehmer gilt der Weg zur Arbeit seit diesem Jahr mehr oder weniger als Privatvergnügen: Nur noch Stecken ab dem 21.Kilometer lassen sich steuerlich absetzen. Behinderte hingegen sind davon nicht betroffen. Wer einen Grad der Behinderung von mindestens 70 Prozent hat oder aber von 50 bis 70 Prozent, aber zu- sätzlich das Merkzeichen „G” oder „aG” (für „gehbehindert” beziehungsweise „außergewöhnlich gehbehin- dert”), kann mehrere steuerliche Vergünstigungen bei den Fahrten zur Arbeit beanspruchen:
   Vom ersten Kilometer an: Die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte können vom ersten Kilometer an abgesetzt werden; das gilt auch für die Rückfahrt.
   Tatsächliche Kosten statt Pauschale: Statt der Entfernungspauschale können bei den Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte im eigenen Auto die tatsächlichen Kosten pro Kilometer (erhöht möglicheweise wegen Umbauten) oder die Dienstreisepauschale von 0,30 Euro für jeden gefahrenen Kilometer angesetzt werden (§ 9 Absatz 2 Satz 11 des Einkommensteuergesetzes).
   Mehrfachfahrten am Tag zählen mit: Ein behinderter Lehrer etwa, der vormittags und nachmittags zum Un- terricht fährt, kann alle Fahrten von der Steuer absetzen. Bei nichtbehinderten Arbeitnehmern wirken sich mehrere Fahrten pro Tag nicht auf die Steuerbelastung aus.
   Leerfahrten: „Sogar Leerfahrten können bei Behinderten die Steuerlast mindern”, erklärt der Krefelder Steuerberater Markus Pfeifer. „Leerfahrten fallen an, wenn der Behinderte zum Beispiel vom Ehegatten zur Arbeit gefahren wird.” Der Weg zurück nach Hause ist für den Ehegatten eine Leerfahrt, ebenso die Anfahrt zur Arbeitsstätte des behinderten Ehepartners für den Rücktransport. Voraussetzung dafür ist laut Lohn- steuerrichtlinien (H 42 LStR): Der Behinderte hat keinen Führerschein oder kann wegen der Behinderung nicht selbst fahren.
   Öffentliche Verkehrsmittel: Benutzt der behinderte Arbeitnehmer öffentliche Verkehrsmittel, so entfällt der  für andere Arbeitnehmer gültige Jahres-Höchstbetrag von 4.500 Euro. Bahnkosten von zum Beispiel 6.000 Euro im Jahr lassen sich somit bei der Steuer voll geltend machen.
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Die erste Dachbox, die einen Rollstuhl von beiden Fahrzeugseiten laden kann

ROOF SPIDER - Die Dachbox, die Ihren Rollstuhl übernimmt!
   Da der ROOF SPIDER von beiden Fahrzeugseiten aus ein- und ausladen kann, spielt es jetzt keine Rolle mehr, ob Sie als Rollstuhlfahrer das Fahrzeug selbst fahren oder sich als Passagier entspannen wollen. Mit der Handsteuerung wählen Sie, auf welcher Seite der Rollstuhl stehen soll.
   Der ROOF SPIDER ist für einen zusammengeklappten Faltrollstuhl von max. 25 kg ausgelegt. ROOF SPIDER ist crashtestgeprüft mit 25 kg Last und wurde auch weiteren Tests unterzogen, z.B. zur Prüfung der Schlag- festigkeit bei –20 Grad, der Festigkeit bei +60 Grad, der Empfindlichkeit gegenüber elektromagnetischer Störungen oder der Feuerfestigkeit. Das Produkt trägt die CE-Kennzeichnung. Dank des geringen Eigen- gewichts von <54 kg ist die Auswahl unter den Fahrzeugmodellen so gut wie unbegrenzt. Wählen Sie im Hinblick auf Garageneinfahrten ein nicht zu hohes Fahrzeugmodell: Mit der Dachbox wird das Fahrzeug 47 cm höher (ab Dachreling).

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  Viele Autofahrer, die einen Rollstuhl benutzen, montieren die Räder des Rollstuhls ab und heben den Rest des Stuhls auf den Beifahrersitz - eine beschwerliche, schmutzige und ermüdende Arbeit für einen be- hinderten Fahrer. Die Dachbox „Roof Spider” hebt den Rollstuhl ganz automatisch in den Dachgepäckträger. Es handelt sich dabei um die erste Dachbox, mit der das Beladen von beiden Seiten des Fahrzeugs möglich ist.
   Der Roof Spider ist ein ultraleichter Dachträger für alle Standard-Faltrollstühle mit Kreuzstrebe, die ein Höchstgewicht von 25 kg haben. Es ist die erste Dachbox auf dem Markt, die mit einem Dual Side-System arbeitet, so dass die Box von beiden Seiten geöffnet werden kann. Der Roof Spider wiegt nur 54 kg und er- höht das Fahrzeug um lediglich 470 mm – er ist also kaum grösser als eine ganz gewöhnliche Dachbox.
   „Dies ist eine Sensation in der Autoanpassungsbranche. Es ist die leichteste Dachbox für Rollstühle auf dem Markt und sie wirkt sich noch nicht einmal massgeblich auf das Gesamtgewicht des Fahrzeugs aus”, erklärt Harald Freytag, Marketing Manager von Autoadapt. Autoadapt ist ein international führender Produktanbieter im Bereich der Autoanpassung für Senioren und Behinderte.
   Die witterungsbeständigen und staubdichten Roof Spider können auf den meisten Fahrzeugmodellen montiert werden. Dies eröffnet ganz neue Möglichkeiten für Rollstuhlfahrer, die sich mit dem Fahrzeug fort- bewegen können und eine automatische und komfortable Aufbewahrung des Rollstuhls benötigen, mit der der Fahrzeuginnenraum sauber und trocken bleibt. Die aus Fiberglas bestehende Box wurde so entwickelt, dass sie ihre Funktion optimal erfüllt, den kleinstmöglichen Luftwiderstand aufweist und noch dazu ansprechend aussieht.
   Der Roof Spider wird auf dem Dachträger des Fahrzeugs befestigt und öffnet sich elektrisch. Ein integriertes manuelles Hilfssystem sorgt für absolute Sicherheit im Falle eines Ausfalls der Elektrik. „Unser Ziel war es, eine völlig neue Funktionalität in einem attraktiven und kompakten Paket zu entwickeln und somit einen vollständigen Paradigmenwechsel am Markt für Dachboxen zu erreichen”- erklärt Harald Freytag. Der Roof Spider ist ein echtes schwedisches Qualitätsprodukt, das von der Firma Autoadapt entworfen und entwickelt wurde und in den eigenen Fertigungsbetrieben in Schweden hergestellt wird. Selbstverständlich ist der Roof Spider mit der CE-Kennzeichnung versehen, ist crash-getestet und erfüllt die Sicherheitsvorschriften aller wichtigen Länder.
   Wenn Sie nähere Informationen zum Roof Spider oder zur gesamten Produktreihe für Mobilität und Erreich- barkeit von Autoadapt wünschen, wenden Sie sich bitte an:
Autoadapt AB, Hedeforsvägen 6, SE 44361 Stenkullen, Schweden
Tel.: +46-302 559 20, Fax: +46-302 558 29,
Harald Freytag, Marketing Manager, Mobile +46-706 18 58 15
eMail: harald.freytag@autoadapt.se  Internet: www.autoadapt.de

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  So verstauen Sie Ihren Rollstuhl in der Dachbox:

   Setzen Sie sich vom Rollstuhl um auf  den Fahrzeugvordersitz. siehe die fünf Fotos oben!
   Positionieren Sie den Rollstuhl passend für den Hebebalken. Drücken Sie auf die Taste der Handsteuerung, die der entsprechenden Ladeseite entspricht. Daraufhin öffnet sich die Dachbox, und die Hebevorrichtung wird zum Rollstuhl hinuntergefahren. Klappen Sie den Rollstuhl zusammen und klemmen Sie den Hebebalken zwischen die Armlehnen, so dass diese fest am Rollstuhl eingehakt sind. Drücken Sie auf die Taste der Handsteuerung (Pfeil nach oben), um den Rollstuhl in die Dachbox zu laden. Roof Spider lädt den Rollstuhl wahlweise von links oder rechts ein.

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Ford setzt auf Senioren als Kunden meint Bernhard Mattes von der Geschäftsführung der Ford-Werke.
Hamburger Abendblatt: Welche Projekte beschäftigen die Forscher bei Ford aktuell am meisten?
   Mattes: Einer der Schwerpunkte ist der Markt der Senioren. Schon heute verkaufen wir mehr als jeden zweiten Ford Fusion an Kunden über 60 Jahre. In den nächsten Jahren wird die Zahl der Älteren steigen, die immer mehr Wert auf individuelle Mobilität legen.
Hamburger Abendblatt:  Wie stellen Sie sich auf diese Zielgruppe ein?
   Mattes: Wir bauen in die Fahrzeuge höhere Sitze ein, leichter zu bedienende Schalter und ermöglichen eine bessere Rundumsicht.
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Seniorengerechte Autos. Autofahrer werden immer älter - Offene Wünsche

    Deutschlands Autofahrer werden immer älter. Doch obwohl die Liste der Sonderausstattungen moderner Pkw kontinuierlich wächst, bleiben viele Wünsche älterer Fahrzeugbesitzer bisher unerfüllt.
  Laut Befragung des TÜV Süd rangieren aufrechte Sitzposition, ein bequemer Einstieg und große Tür- öffnungswinkel auf der Wunschliste ganz oben. Dafür sind die mobilen Senioren sogar bereit, mehr zu bezahlen. Nichts halten ältere Autofahrer dagegen von einem speziellen Seniorenauto.
   Komfort-Extras wie Navigationssysteme und Klimaanlagen stehen bei älteren Autofahrern hoch im Kurs. Allerdings sollten sie möglichst einfach zu bedienen sein und über wenige, aber große Regler verfügen. Über- sichtlichkeit und leichte Bedienbarkeit sind auch für Instrumente wie Tankanzeige, Wassertemperatur, Tachometer oder Drehzahlmesser wichtige Kriterien. „Die A-Klasse von Mercedes-Benz kommt den Wünschen der Autofahrer über 60 schon sehr nahe”, sagt Reinhard Staebler, Mitglied der Geschäftsleitung des TÜV Süd.
   Mit dem Anstieg des Anteils der Senioren unter den Autofahrern öffnet sich den Fahrzeugherstellern ein neuer großer Markt. Schon heute haben SUV und Vans ihren Siegeszug unter anderem der Tatsache zu ver- danken, dass Autofahrer zunehmend den leichten Einstieg  und die hohe Sitzposition schätzen. Senioren brauchen sich beim Einsteigen nicht mehr zu bücken, sondern können in Stehhöhe auf den Sitz gleiten.
   Ebenso leicht fällt bei diesen Fahrzeugen das Aussteigen. Zudem gibt es mehr und mehr Hochdach- Varianten bestehender Modelle  wie etwa den vom Ford Fiesta abgeleiteten Fusion oder den VW Golf Plus. Besonders leicht fällt der Einstieg beim Peugeot 1007 (Foto oben) mit seitlichen Schiebetüren.
   Nachholbedarf besteht dagegen in vielen Details. Autos mit hohen Türschwellern zum Beispiel machen das Einsteigen unbequem. Das Herausdrehen des Fahrersitzes zum Einsteigen wäre wünschenswert, ist aber noch nicht lieferbar. Geradezu altenfeindlich sind Schalensitze, wenn sich Senioren über Seitenteile quetschen müssen. Verbessern lässt sich auch der Innenraum: So liegen Zündschlösser oft arg versteckt.
   Kleine Türgriffe, dazu noch versenkt, sind ebenfalls nicht seniorengerecht. Auch die Erreichbarkeit des Gurtes lässt häufig zu wünschen übrig. Gerade bei zweitürigen Wagen bedarf es eines übergroßen Griffes nach hinten, um den Gurt zu erreichen. Weil auch das Kopfdrehen im Alter oft nicht mehr beschwerdefrei geht, sind Rückfahrkameras als Einparkhilfe altengerecht, wie sie in immer mehr Fahrzeugen eingebaut werden.
  Zu einem seniorengerechten Auto gehören außerdem zwei elektrisch einstellbare Außenspiegel, groß- flächige und individuell einstellbare Sonnenblenden und große Innentürgriffe, die möglichst in der Dunkelheit beleuchtet sein sollten. Auch eine Umfeldbeleuchtung unter den beiden Rückspiegeln sollte nicht nur gegen Aufpreis geliefert werden.
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Alte Hasen bevorzugen den Hochsitz. Die Senioren von heute schätzen ein Höchstmaß an Mobilität
bis ins hohe Alter. Fachleute sind sich einig: Spezielle Seniorenautos sind wenig sinnvoll,
denn von einem ergonomisch gestalteten Fahrzeug profitieren alle.

   Die Zahl der Führerscheinbesitzer, deren 50. Geburtstag bereits ein paar Jahre zurückliegt, steigt stetig, doch in der Automobilwerbung wird diese Tatsache konsequent ignoriert.  Alt möchte keiner sein, glauben die Marketingstrategen, und deshalb störe sich auch kaum ein Senior daran, dass neue Modelle fast immer von jungen, dynamischen Typen vorgeführt werden.
   Vor diesem Hintergrund ist es verständlich, dass sich Fahrzeughersteller den Begriff Seniorenauto verkneifen und statt dessen betonen, dass bei der Entwicklung jedes Fahrzeugs die menschliche Ergonomie in ihren unterschiedlichsten Erscheinungsformen berücksichtigt werde. Das Spektrum, das es abzudecken gelte, sei riesig und eigentlich nicht am Lebensalter festzumachen, bestätigt Ernst Assmann, der für Innenraum- und Fahrerarbeitsplatz-Ergonomie zuständige BMW-Spezialist. Aufgabe des Diplom-Physikers ist es, die Produkte der Bayern für kleine schmächtige Frauen genauso gut nutzbar zu machen wie für sehr große kräftige Männer. Wenn man es schaffe, diese Größenunterschiede einigermaßen auszugleichen, findet der Ergonomie-Experte, brauche man über die Eignung für ältere Leute nicht mehr allzu lange nachzudenken. Leute jenseits der 50 oder 60 bilden nämlich genauso wenig eine homogene Gruppe wie die Jüngeren. Gemeinsam ist den Älteren allenfalls eine verstärkte Neigung zur Weitsichtigkeit und, daraus resultierend, die Unfähigkeit, klein ange- zeigte Ziffern und Buchstaben abzulesen. Doch auch wenn es kein speziell auf die Autofahrer im Rentenalter ausgerichtetes Fahrzeug gibt, liegen die Spötter, die den Cayenne als ersten Senioren-Porsche bezeichnen, nicht ganz falsch: Ist die körperliche Beweglichkeit eingeschränkt, bereitet der Einstieg in ein hohes Fahrzeug weniger Schwierigkeiten als der tiefe Fall in einen Sportwagensitz. Nur für kleine Leute, schränkt Ernst Assmann ein, gelte diese Feststellung nicht: „Den Körperschwerpunkt nach oben zu verlagern, ist nicht weniger anstrengend, als ihn abzusenken.”
   Um von dieser Annehmlichkeit zu profitieren, müsse man nicht unbedingt einen großes SUV erwerben und einen Allradantrieb spazieren fahren: Auch bei Kompaktvans und den von kleinen Stadtlieferwagen abge- leiteten Pkw nach Art des VW Caddy können ziemlich viele Leute davon ausgehen, dass der Einstieg in etwa auf der richtigen Höhe liegt. Wie schnell die älteren Autofahrer den Vorteil dieses Konzepts erkannt haben, belegt ihre Vorliebe für die A-Klasse, mit der Mercedes-Benz eigentlich jugendliche Kunden ansprechen wollte.
   In jedem Fall rät Ernst Assmann zu einer möglichst langen Probefahrt. Das Gute daran sei, dass man währenddessen auch feststellen könne, ob die Instrumente und die Beschriftung in der Mitte des Armaturen- bretts gut ablesbar und alle Hebel, Knöpfe und Schalter problemlos erreichbar sind und sich das Lenkrad, wie von Assmann empfohlen, in Längsrichtung und Höhe verstellen lässt. Eine elektrische Sitzverstellung ist in den Augen von Assmann ebenfalls kein Luxus, denn sie erlaube es, während der Fahrt gefahrlos eine andere Position einzunehmen: „Keine Haltung ist auf Dauer bequem.”
   Die Liste der Extras gibt zumindest in Fahrzeugen der Mittel- und Oberklasse noch weitere Hilfen her: Beispielsweise Sensoren, die das Einparken erleichtern, Head-up-Displays, die Informationen ins direkte Sichtfeld des Fahrers einspiegeln, oder Scheinwerfer mit Kurvenlichtfunktion.
  Auch im Kofferraum steckt Komfortpotenzial für Senioren: Über eine niedrige Ladekante lassen sich schwere Gegenstände leichter ins Heck hieven. Verfügt der Wagen über eine große Heckklappe, ist es zudem vor- teilhaft, wenn sie nicht einfach weit nach oben schwingt, sondern auch in einer niedrigeren Position einrastet und dadurch für kleine Leute leichter zuzuziehen ist. Wer seinem Rücken Schwerstarbeit ersparen will, sollte außerdem auf ausbaubare Fondsitze verzichten: Ein Schnell-Falt-System, mit denen sich das Gestühl im Wagenboden versenken lässt, ist in diesen Fällen besser geeignet.
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Komfortelemente auf dem Wunschzettel. Tipps zum Fahrzeugkauf:
Auf bequemen Einstieg und gute Sitzposition kommt es an.  Hilfreiche Extras sind gefragt

  Von einem speziellen Seniorenauto halten ältere Autofahrer in der Regel gar nichts. Dennoch haben sie spezielle Wünsche, die der eine oder andere Autohersteller auch durchaus erfüllen kann. Laut einer Befragung des TÜV Süd rangieren eine aufrechte Sitzposition, ein bequemer Einstieg und große Türöffnungswinkel auf der Wunschliste ganz oben. Dafür sind die mobilen Senioren sogar bereit, etwas mehr zu bezahlen.
   Komfort-Extras wie Navigationssysteme und Klimaanlagen stehen bei älteren Kunden hoch im Kurs. Allerdings sollten sie möglichst einfach zu bedienen sein und über wenige, aber große Regler verfügen. Über- sichtlichkeit und leichte Bedienbarkeit sind auch für Instrumente wie Tankanzeige, Wassertemperatur, Tachometer oder Drehzahlmesser wichtige Kriterien.
   Nachholbedarf besteht dagegen in vielen Details. Autos mit hohen Türschwellern zum Beispiel machen das Einsteigen unbequem. Das Herausdrehen des Fahrersitzes zum Einsteigen wäre wünschenswert, ist aber noch nicht lieferbar. Geradezu altenfeindlich sind Schalensitze, bei denen sich die Senioren über die Seitenteile quetschen müssen. Entwicklungsspielraum bietet auch der Innenraum: So liegen Zündschlösser zum Teil arg versteckt.
   Kleine Türgriffe, dazu noch versenkt, sind ebenfalls nicht seniorengerecht. Auch die Erreichbarkeit des Gurtes lässt häufig zu wünschen übrig. Gerade bei  zweitürigen Wagen bedarf es eines übergroßen Griffes nach hinten, um den Gurt zu erreichen. Weil auch das Kopfdrehen im Alter oft nicht mehr beschwerdefrei geht, sind Rückfahrkameras als Einparkhilfe altengerecht.
   Zu einem seniorengerechten Auto gehören außerdem zwei elektrisch einstellbare Außenspiegel, großflächige und individuell einstellbare Sonnenblenden und große Innentürgriffe, die möglichst in der Dunkelheit beleuchtet sein sollten. Auch eine Umfeldbeleuchtung unter den beiden Rückspiegeln sollte nicht nur gegen Aufpreis geliefert werden.

   Nachfolgend geben wir (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) eine Übersicht über Fahrzeuge, die den Anforderungen und Wünschen der älteren Autofahrer am ehesten entgegenkommen.   erz/midHA/070623
Für Senioren empfehlenswert:

BMWX3     Chevrolet Rezzo     CitroenXsara, C4Picasso    
Berlingo      Dacia Logan MCV      Daihatsu Materia, Terios
Fiat Croma, Idea, Multipla,       Sedici, Doblò        Ford Fusion, C-Max, S-Max,
Tourneo Connect         Honda Jazz, FR-V           Hyundai Matrix
Kia Carens         Lancia Musa          Mazda Mazda5
Mercedes-Benz A- und B-Klasse         Mitsubishi Outlander
Nissan Note, Qashqai, X-Trail           Opel Meriva,/Zafira, Combo
Peugeot 1007, Partner       Renault Modus, Scenic           Seat Altea
Skoda Roomster        Subaru G3XJusty         Suzuki Ignis, SX4, Grand Vitara
Toyota Corolla Verso, RAV4          VW Golf Plus, Touran,       Caddy Life

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Der Golf Plus bietet einen bequemen Einstieg und mehr Platz. Preis: ab 17.800 Euro.
Mit A- und B-Klasse bietet Mercedes zwei Alternativen. Preise: ab 19.695 / 22.789 Euro.
Der Opel Meriva überzeugt durch sein durchdachtes Inneres. Preis: ab 15.150 Euro.

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Nissan Note, ein auf 4,08 Meter verlängerter Renault Modus. Preis: ab 13.990 Euro.
Die Schiebetüren sind das Besondere am kleinen Peugeot 1007. Preis: ab 14.500 Euro
Der Kia Carens gehört zu den größeren Kompaktvans. Preis: ab 18.935 Euro.

Senioren mögen VW, Opel, Mercedes
   Ältere Autofahrer in Deutschland kaufen am häufigsten Fahrzeuge der Marken Volkswagen, Opel und Mercedes. Nach einer aktuellen Umfrage kornmt VW bei den Personen über 50 Jahre auf einen Anteil von 17,8 Prozent, Opel auf 17 Prozent und Mercedes auf 11,1 Prozent. Damit vereint das Spitzentrio fast die Hälfte der Autokäufer der älteren Generation auf sich. Auf den Plätzen vier und fünf folgen Ford und Audi mit 8,5 Prozent und 5,3 Prozent.
Auch bei der Wahl der Modelle unterscheiden sich die Generationen: Von den über 50-Jährigen leisten sich 8,4 Prozent ein Fahrzeug der oberen Mittelklasse und 5,9 Prozent einen Oberklasse-, Gelände- oder Sportwagen. Vans und Transporter kaufen nur 4,6 Prozent. Bei den 18- bis 49-Jährigen fahren lediglich 3,8 Prozent ein Modell der oberen Mittelklasse. Oberklasse-, Gelände- oder Sportwagen werden ebenfalls nur von 3,8 Prozent gekauft. Dafür setzen 6,7 Prozent dieser Altersklasse auf Vans oder Transporter.
   Den größten Anteil machen aber die Kompakten aus. Bei den Jüngeren fahren 36 Prozent ein Fahrzeug der Golf-Klasse, bei den Älteren rund 34,7 Prozent. Minis und Kleinwagen erwerben 26,8 Prozent der 18- bis 49- Jährigen und 24,8 Prozent der über 50- Jährigen. Bei 21,7 Prozent der älteren Personen sind Mittel- klassefahrzeuge begehrt, während 22,9 Prozent der jüngeren Käufer diesen Typ fahren.     midHAZ070623
Ältere Autofahrer achten auf die Umwelt
   Ältere Autofahrer sind besonders umweltbewusst. Die Unternehmen TNS Infratest und Seven One Media haben jetzt untersucht, wie viele Pkw-Halter beim nächsten Autokauf besonders stark auf Verbrauch  und  CO2-Ausstoß achten wollen. Rund 30 Prozent von 4.300 Befragten gaben an, den nächsten Wagen nach Aspekten der Umweltverträglichkeit aussuchen zu wollen. Die demographische Analyse ergab dabei, dass die Nachfrage nach umweltschonenden Autos vor allem von älteren Menschen kommt. Rund 60 Prozent der klimabewussten Käufer sind über 50 Jahre alt.
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Sicherheitstechnik hält zuverlässig wach

  Der Sekundenschlaf beim Autofahren ist ein tödliches Risiko. Er kündigt sich an, man merkt ja selbst, dass man müde wird. Es fallen einem die Augen zu, außerdem nickt meistens auch der Kopf auf die Brust. Hier kommt „Nick" ins Spiel, ein Alarmsystem gegen das Einnicken beim Fahren. Das Ding sieht aus wie ein Headset fürs Handy und wird auch so getragen. Wer also in die Nacht startet und Bange hat einzuschlafen, klemmt sich Nick ans rechte Ohr und wird von dessen erbarmungslosem Signalton aufgeschreckt, sobald der ein- gebaute Sensor merkt, dass sich der Kopf unter den voreingestellten Winkel neigt. Wir haben es ausprobiert, es funktioniert zuverlässig. Nick wiegt so gut wie nichts, ist auch für Brillenträger geeignet und braucht drei Knopfzellen GP 192, die im Lieferumfang nebst Ersatzbatterien enthalten sind. Nick kostet 14,95 Euro und ist im Stahlwarenhandel und in Geschäften für Sicherheitsbedarf zu finden.   FAZ090922smm
Bezugsquellenhinweise unter: 
www.kh-security.de 

Ratgeber im Internet  -  Die besten Adressen im Überblick

   Es gibt eine Fülle von Websites, die einem helfen, das passende Auto zu finden und dabei keinen Schrotthaufen angedreht zu bekommen. Einige Angebote beziehungsweise Abfragen sind allerdings kostenpflichtig:
Tipps allgemein-
-www.autokiste.de      
-www.kfz-auskunft.de  
-www.autoherseller.org
Internethändler
- get=newwindowwww.dir.web.de (Rubrik Gebrauchte) bietet Überblick über Internethändler;
- www.mobile.de und
- www.autoscout24.de sind die größten Onlinehändler;
www.videu.de/mobile ist ein Portal, auf dem Autos per Videofilm angeboten werden;
Fahrzeugbewertungen
- www.autobudget.de ist kostenlos und umfangreich;
- www.schwacke.de verlangt 7,90 Euro pro Anfrage;
- www.dat.de ist kostenlos, listet aber nur Händlereinkaufspreise;
- www.adac.de  nur für Mitglieder;
Verbrauchermeinungen
- www.ciao.de;    
- www.motortalk.de
Kaufsicherheit
- www.sicherer-autokauf.de warnt vor Betrugsmethoden;
- www.avd.de (Rubrik Service)  bietet kostenloses Vertragsformular.   Stern-Journal0745 

Online-Kodex für Autokauf im Internet

   Ein Kodex für den Fahrzeughandel im Internet soll dem Verbraucher künftig mehr Sicherheit bieten. Formuliert wurden die verbindlichen Regeln vom ADAC, dem Deutschen Kfz-Gewerbe (ZDK) sowie den Autobörsen Mobile.de und autoscout24.de. Der Kodex wird in den allgemeinen Geschäftsbedingungen beider Anbieter festgeschrieben; ZDK und ADAC wollen über die Einhaltung wachen. HA090812dpa

Cars Vivendi für Endkunden online

     80 Prozent aller Autokäufer informieren sich inzwischen auch im Internet. Jetzt gibt es eine neue Adresse für den Kauf von Neu- und Gebrauchtwagen sowie Ersatz- und Zubehörteilen:
                                                     www.carsvivendi.de.
   Bisher war die Online-Anwendung ausschließlich für angeschlossene Autohändler und Werkstätten zugänglich. Der Name und das dazugehörige Logo sind patentrechtlich geschützt, hinter dem Angebot steht Paul Fuchs, ein ehemaliger Renault-Händler, der mit Cars Vivendi den kleineren Händlern, eine Plattform oder vielleicht sogar ein Bollwerk gegen die Großen des Marktes bieten will. „Wer als Händler bei Cars Videndi mit- macht, bündelt seinen Einkauf, stärkt den Absatz, spart Kosten, gewinnt Zeit und steigert den Ertrag,” verspricht Fuchs. Als Cars-Vivendi-Händler bekommt man Zugriff auf die Reparaturdaten aller Marken (inklusive Hotline für alle Marken), und der Einkauf von Original-Ersatzteilen verbilligt sich deutlich. Fünf von knapp 100 Cars-Vivendi-Händlern stellen jetzt ihre Angebote für alle zugänglich ins Netz. Fuchs: „Das ist eine Pilotphase, wir wollen lernen, was wir im Umgang mit dem Endkunden noch falsch machen.” 
FAZ080913

                                       wir freuen uns über Ihr Interesse   kbwn

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