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Großdruck & Punktschrift

Auf dieser Seite lesen Sie:
1. Bibellesen ohne Lupe - prächtig ausgestattete Großdruckausgabe
2. Die Psalmen mit Bildern von Sieger Köder  - Großdruck
3. Schott Messbuch, jetzt auch in Großdruck
4. Katechismus der katholischen Kirche - Großdruck
5. Das neue Gotteslob  - in Großdruck
6. Bücher und Hörbücher für Blinde (Punktschrift) zum Ausleihen
7. Bücher und Hörbücher für Blinde (Punktschrift) zum Kaufen
8. Paderborn: Blindenschriftdruckerei mit 3.000 Kunden
9. Bibeln in Punktschrift - kostenlos
10. Blindenführer für den Kölner Dom
11. 100 Jahre “Central Bibliothek für Blinde” in Hamburg
12. Punktschrift in der Regelschule
13. Bücherfür Blinde in Punktschrift aus Paderborn
14. Blindenschrift auf Arzneimittelverpackungen
15. Das “Grüne Buch der Schönheit” in Blindenschrift
16. Zocken in Las Vegas: Erstes Poker-Turnier für Blinde

Bibellesen ohne Lupe - prächtig ausgestattete Großdruckausgabe

Bu-P_SS_jpg         BibelGrossdr-x

Die Heilige Schrift. Großdruck. Einheitsübersetzung
 Format: 19,5 x 28,5 cm, 1832 Seiten, Familienchronik; 16 Farbtafeln,
Anhang; 12 Karten; Verweisstellen, Leseband, Leinen mit Schutzumschlag
€ 99,90 ISBN 3-460-32052-4  Prachtausgabe: Leder in Schuber mit
dreiseitigem Goldschnitt € 248,-  ISBN 3-460-32055-9
Die Großdruckausgabe der Heiligen Schrift (Altes und Neues Testament) in einem Band; hochwertig ausgestattet und gut lesbar. Mit 16 Farbtafeln u.a.
von Altdorfer, Chagall, van Gogh, Munch, Nolde, Rembrandt und Rubens.

Die neue Großdruck-Ausgabe der Herder-Bibel
Die Bibel -  Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Bundes Vollständige deutsche Ausgabe -  Großdruckausgabe 20,0 x 28,0 cm 11560 Seiten  Kunstleder € 58,-
ISBN 978-3-451-29880-6
Die attraktive Ausstattung der neuen Großdruck-Bibel:
zweispaltiger Großdruck -    ansprechendes Format 20,0 x 28,0 cm
gebunden in erstklassigem, robustem Kunstleder - farbiger Vor- und Nachsatz
Fadenheftung  2 Lesebänder - hochwertiges 50g Diünndruckpapier   

Die Psalmen mit Bildern von Sieger Köder

a_Die-Psalmen_-Koder_x     Großdruck

Eine handliche, bibliophile Psalmenausgabe
zum 80. Geburtstag des bekannten Künstlerpfarrers Sieger Köder. Format: 12x18 cm; ca. 300 Seiten; gebunden; ca. 20 Bilder; € 22,-; Nr. 32073
Versandbuchhandlung Katholisches Bibelwerk:Tel.: 0711-619 20 26
Hörbuch - Gesprochen von Günter Rohkämper-Hegel
Erstmalig der gesamte gesprochene Text der 150 Psalmen in der Einheitsübersetzung im MP3-Format auf einer CD. Die Psalmen können einzeln angesteuert werden. Zum Bibelhören unterwegs und zu Hause, für liturgische Feiern und Gebetsstunden und für die Seelsorge am Krankenbett.CD
MP3-Format; Spielzeit ca. 190 Minuten; ca. € 29,90; Nr. 32935

Schott-Messbuch - jetzt auch im Großdruck

Bu-Schott-1-x

   Zum in die Tasche stecken ist die neue Schott-Ausgabe nicht gedacht, sehr wohl aber als praktische Hilfe für alle, die sich schwer tun das tra- ditionelle Schott-Taschenmessbuch mit seinem verhältnismäßig kleinen Schriftbild zu verwenden. “Das Schott-Messbuch in größerer Schrift” ist dreiteilig, getrennt für die Lesejahre A, B und C und  die wichtigsten Feste im Kirchenjahr im Format 13,9 x 21,4 cm. Die drei Bände sind in einem Schuber praktisch zusammengefasst.
  Das neue Werk aus dem Herder-Verlag ist ein guter Begleiter für Sehbehinderte, denen die Vor- oder Nachbereitung der Sonntagsmesse ein persönliches Anliegen oder eine Aufgabe für ihre Pfarrgemeinde oder Gruppe ist. Die Ausgabe - im Zweifarbendruck auf Bibeldünndruckpapier - kostet € 99.-- und ist unter der Bestellnummer: ISBN 3-451-27731-X im Buchhandel erhältlich.
gefunden bei Ebay,  gebr.19,97 (2 Bände) + Versand

Zu bestellen über die Buchhandlungen oder über:
Verlag Katholisches Bibelwerk, Silberburgstr. 121,
 70176 Stuttgart, Tel. (0711) 619 20 37
Telefax (0711) 619 20 44  eMail: Versandbuchhandlung@bibelwerk.de
Internet: www.bibelwerk.de ISBN 3-451-27731-X

SCHOTT-Messbuch für die Sonn- und Festtage,
Lesejahre A, B, C in größerer Schrift, 3 Bände, 2528 S. Kunstleder im Schmuckschuber,
ISBN 3-451-27731-X, 49,90 €
Schott-Meßbuch für die Wochentage
Der große Wochentags-Schott
ISBN 3451201720, 60,00 €

Bu-Katechismus2Z

Katechismus der Katholischen Kirche Kompendium  -  Großdruck-Ausgabe

   Was gilt in der Katholischen Kirche? An was muss sich ein Katholik halten? Dieser »Katechismus für jedermann«, mit Bildern und in Frage- und Antwortform gehalten, soll einer breiten Öffentlichkeit die wesentlichen Grundtexte und Gebete sowie ethisch- moralischen Forderungen der Katholischen Kirche näher bringen. Neben der Heiligen Schrift steht damit jedem katholischen Christen ein zweites grundlegendes Basiswerk der Glaubens- Orientierung zur Verfügung.
Verlag: Pattloch, Seitenzahl: 288, laminierter Pappband, EUR 14,90
ISBN: 3-629-02144-1,  ISBN-13: 978-3-629-02144-1

Gebet-uns Gesangbuch  buc-Gotteslob-x  Gotteslob

neu: Das Gotteslob ist jetzt auch als Großdurckausgabe im Handel
Produktdetails ISBN-10: 3-944379-03-9  AN: 9783944379036  Erscheint: 2014
Einband: gebunden   Seitenzahl: 1295  Länge/Breite: 198mm/130mm

Bücher und Hörbücher für Blinde

   Eine Bibel in jedes Haus – lautet eines der Ziele des „Jahres der Bibel”. Für Blinde stellt das unter Umständen ein Raumproblem dar, denn die komplette Bibel in der Einheitsübersetzung umfasst 48 Punktschrift-Bände und benötigt im Bücherregal rund 4 Meter Platz. Ausleihen ist für viele blinde Bibelleser daher eine praktische Notwen- digkeit.
Suchen. Und finden. Neues Bibelausgaben-Verzeichnis.
     Für alle Sehbehinderten, die sich nicht auf das Lesen einiger „Lieblings“- Bücher beschränken möchten, gibt es jetzt ein neues Verzeichnis von Bibeln und Büchern zur Bibel, die im deutschsprachigen Raum in Punktschrift entliehen käuflich erworben werden können oder beim
Blindenschriftverlag „Pauline von Mallinckrodt“,
Andreasstr. 20, 33098 Paderborn,
Telefon: 05251 - 68 88 80,
Fax: 05251 - 688 88 29, eMail: info@pader-braille.de.

      Die  von Gita Appelhans (Deutsches Katholisches Blindenwerk) und Urs Rehmann(Schweizerische Caritasaktion der Blinden) zusammengestellte Broschüre enthält auf 66 Seiten jene Hörbücher zur Bibel, die bei den Blinden-Büchereien in Deutschland und der Schweiz ausgeliehen werden können. Eine Auswahl aus diesem Katalog finden Sie bei uns unter: Hörbücher Glaube & Wissen.
Hörbücher stoßen auch bei nicht Sehbehinderten auf ein immer größeres Interesse. Ein Verzeichnis „Rund um die Bibel“ gibt es beim Sekretariat des Blindenapostolats Österreich in digitalisierter Form oder für Sehbehinderte als Großdruck. Angefordert werden kann es unter Telefon: (01) 51 552 – 3305 DW
oder per eMail: blindenapostolat@edw.or.at

Buchhinweis: „Liturgisches ABC”

   Johanna  Domek,  Priorin  bei  den  Benediktinerinnen  vom  Heiligsten Sakrament in Köln-Raderberg, hat eine Artikelserie, die sie ursprünglich für Kirchenzeitungen schrieb, ergänzt und in einem sehr hilfreichen kleinen Bändchen veröffentlicht. „Liturgisches ABC” heißt das Buch, das alphabetisch - von Altar bis Zwischengesang - Gottes- dienstelemente, Geräte, Bräuche u.v.m. erklärt.
  Das Deutsche Katholische  Blindenwerk e.V. hat mit freudiger Zustimmung der Autorin dieses kleine Nachschlagewerk in seiner Schriftenreihe mit spirituellen Hilfen in Großdruck und in Punktschrift umgesetzt.
   Die Großdruckausgabe können Sie bestellen bei der Geschäftsstelle des DKBW, Eschstr. 12, 52351  Düren; die Punktschriftausgabe ist ab sofort erhältlich bei der Druckerei "Pauline von Mallinckrodt", Andreasstr. 20, 33098 Paderborn:
Best.-Nr. 12 03 34, 144 Seiten, 10,80 Euro. LuxVeraMargritaAppelhans

Punktschriftbücher zum kostenlosen Ausleihen
Bestellungen:
BBL (Blindenbibliothek der CAB Landschlacht):
Telefon: 0041-71-695 13 14 Fax: 0041-71-695 12 51
eMail: bbl@cab-org.ch
Geben Sie, bitte, die BBL-Nummer an!
Abkürzungen: K = Kurzschrift, V = Vollschrift,
Gf = Großformat (27x34cm),
Mf = Mittelformat (ca A 4 quer),  Kf = Kleinformat

BBL-Nr.

Abk.

Autor

Titel

Bände

500001-
500037

K Mf

Einheitsübersetzung
der Heiligen Schrift

Das Alte Testament

37

500003- 500048

K Mf

Einheitsübersetzung
der Heiligen Schrift

Das Neue Testament

11

503209

V Mf

Gruber, Elmar (Hrsg)

Die Bibel - in 365 Geschichten erzählt

8

500271

AK Mf

Guardini, Romano

Die Psalmen - übersetzt von Romano Guardini

3

504574

K Gf

Psalmen

“Die Menschen lügen. Alle”  und andere Psalmen.

1

504076

K Mf

Bahr, HansEckehard

Der verlorene Sohn oder
die Ungerechtigkeit der Liebe. Gleichnis

2

500186

K Mf

Blank, Josef

Als sie den Herrn sahen, freuten sie sich.
Österliches nach Johannes

1

500204

K Mf

Bours, Johannes

Wer es mit Gott zu tun bekommt -
Einübung in die biblisxhe Gotteserfahrung

3

500205

K Mf

Brantschen,
 Johannes B.

Gott ist größer als unser Herz -
Meditation: der barmherzige Vater

1

501392

K Mf

Bruners, Wilhelm

Das Gespräch mit dem Engel und andere bibl. Gespräche

2

503170

K Mf

Bruners, Wilhelm

Wie Jesus glauben lernte. Sein Weg nach dem Hebräerbrief

2

500121

V/KK f

Bühlmann, Walter
und andere     

Betlehem vor 2000 Jahren. Über die Geburtsstadt Jesu

1

503175

K Mf

Deissler, Alfons

Gehen mit Gott. Leittexte aus dem Alten Testament

1

500151

K Mf

Dohmen, Christoph

Von Weihnachten keine Spur? Adventliches im Alt.Testam.

1

505013

K Gf

Frankemölle, Hubert

Matthäus. Kommentar 1

4

505016

K Gf

Frankemölle, Hubert

Matthäus. Kommentar 2

7

500251

K Mf

Goldbrunner, Josef

Bibelkurs -  Besinnungen auf die Heilsgeschichte

3

504051

K Mf

Grün, Anselm

Biblische Bilder von Erlösung - Reflexion

1

504743

K Mf

Grün, Anselm

Bilder von Jesus  - der unbekannte Jesus

2

504053

K Mf

Grün, Anselm

Bilder von Verwandlung. Hilfe aus Zwängen und Ängsten

1

504493

K Mf

Grün, Anselm

Jeder Mensch hat einen Engel. Deutung von 24 bibl. Gesch.

2

503273

K Mf

Grün, Anselm

Tiefenpsychologische Schriftauslegung. Tradition d.Mönche

1

500268

AK Mf

Guardini, Romano

Der Herr.Betrachtungen über die Person und das Leben Jesu

8

504227

K M

Gubler,Marie-Louise

Juden und Christen, die fremden Brüder. Kl. Reihe zur Bibel

1

503173

K M

Haag, Herbert

Das Land der Bibel - Gestalt - Geschichte - Erforschung

3

505012

K M

Iersel, Bas van

Markus-Kommentar, faszinierende Verbindungslinien

5

500306

K M

Jaschke, Helmut

Die Tochter des Jairus. Bibl.Geschichten für junge Christen

1

500960

K M

Katzer, Josef

Seine Spuren. Besinnliche Reise durch die Heimat Jesu

1

500960

K M

Klausener, Erich

Wie spreche ich heute von Jesus, Entstehung d.Evangelien

1

503413

K Mf

Knoch, Otto

Das NT, in seinen großen Gestalten -41 Lebensgeschichten

3

500334

K Mf

Kopp, Johanna

Das AT, ein Buch für heute, Zugänge zur Geschichte Israels

3

504019

K Kf

Langwald, Marie-L.

Frauengedanken - Begegnung mit bibl. Frauengestalten

1

500361

K Mf

Lohfink, Gerhard

Der letzte Tag Jesu - die Ereignisse der Passion.

1

500523

K Mf

Maiberger, Paul

Das AT in seinen großen Gestalten - 40 Lebensgeschichten

4

500372

K Mf

Maly, Karl

Wie entstand das Neue Testament. Neue Bibelforschung

1

500375

K Mf

Martini, Carlo Maria

Von seinem Geist getrieben - dynamische Gemeinde

2

500376

K Mf

Martini, Carlo Maria

Wie lerne ich beten? Beispiele aus dem Lukas-Evangelium

1

500134

K Mf

Rohr, Richard

Das auferstandene Buch - neutestamentliche Zeugnisse

3

500445

K Mf

Sandfuchs,Wilh.Hg.

Die zehn Gebote - elf Beiträge zu den zehn Geboten

2

500632

K Mf

Santer, Helmut

O Heiland, reiß die Himmel ein. Meditationsbuch

1

500672

K Mf

Schnackenburg,R.

Gott hat seinen Sohn gesandt - das Weihnachtsgeheimnis

1

500462

K Mf

Schnackenburg,R.

Ihr werdet mich sehen - die Abschiedsworte Jesu Jo 13-17

1

504226

K Mf

Schubert, Kurt

Bibel und Geschichte. Beispiele aus dem AT und NT

1

503946

K Mf

Schubert, Kurt

Der Glaubensweg Abrahams - Lebenshilfe aus der Bibel

1

500480

K Mf

Spiecker, Kyrilla

Mit Gott im Wort - Beter der Bibel
von Abraham - Jesus, Sara - Maria

2

503160

K Mf

Stertenbrink, Rudolf

Weisheit aus dem Bauch - jeder erlebt Jonas Geschichte

2

500148

K Mf

Stertenbrink, Rudolf / Weiser, Christa

Wirf deine Krücken weg - die Wunder Jesu geschehen in uns

2

503420

K Mf

Trowitzsch, Michael

Leben in einem Haus aus Licht - über die Menschlichkeit Gottes

2

504304

K Mf

Wrembek, Christoph

Adams rettende Vertreibung,Sünde der Menschen -Gnade Gottes

4

 

Punktschriftbücher zum Kaufen
Bestellungen nur bei: “Pauline von Mallinckrodt” (PvM)
Andreasstr. 20, 33098 Paderborn
Tel.: 05251 - 68 88 80  Fax: 05251 - 688 88 29
eMail: info@pader-braille.de
Geben Sie, bitte, die BBL-Nummer an!
Abkürzungen: K = Kurzschrift,  V = Vollschrift,
Gf = Großformat (27x34cm), Mf = Mittelformat (ca A 4 quer),
Kf = Kleinformat
Teilweise Restbestände.
Der Preis gilt für geheftete Bände.

PvM-Nr.

Abk.

Autor

Titel

Bände

10796

V Mf

Bauer, Andreas

Markus erzählt die erste Geschichte von Jesus (für Kinder)

2

12,80

10709

V

Bolliger, Max

David. Ein Hirtenjunge wird König

1

4,80

10797

V Mf

Bolliger, Max

Jesus. Sein Leben, nach Lukas

1

4,80

10798 10856

V/K Mf

Bolliger, Max

Mose. Moses abenteuerliches Leben, spannend erzählt

1

4,80

10813

Mf

Quadflieg, Josef

Das Buch von den heiligen Engeln. Aus der Bibel erzählt

1

4,80

10819

V Mf

Turowski,Hanne

Und ein Hund reiste mit. Biblische Tiergeschichen

2

2,80

10058

K Mf

Bours, Johannes

Da fragte Jesus ihn - Einübung in die Jesusnachfolge

2

8,00

10324

K Mf

Bours, Johannes

Der Gott, der mein Hirte war, mein Leben lang. 60 Bibelworte

1

3,00

10026

K Mf

Breemen,Piet v.

Mein Name in seiner Hand. Begegnung mit der Hl. Schrift

2

9,00

20145

K Mf

Doppelfeld,Basil.

Ein Gott aller Menschen. Inkarnation und Inkulturation

1

2,00

10033

K Mf

Fischer, Balthasar

Dich will ich suchen von Tag zu Tag.
Morgen- und Abendpsalmen

2

2,50

20005

K Mf

Gaillot, Jacques

Was für mich zählt, ist der Mensch.Betrachtungen zum NT

2

7,00

20497

K Mf

Grün, Anselm

Exerzitien für den Alltag,Meditationen zu Textstellen im NT

1

7,80

20316

K Mf

Kamphaus, Franz

Auf den Punkt gebracht. Biblische Anstöße

2

19,80

20127

K Mf

Lehmann, Karl / Schnackenburg

Brauchen wir noch Zeugen?
Erneuerung des christlichen Glaubens

1

3,00

10063

K Mf

Morgenschweis, Fritz

Begegnungen, Biblische Impulse

1

3,00

20266

K Mf

Müller, Wunibald

Meine Seele weint. Psalmen für die Trauerarbeit. Therapie.

1

4,80

10216

K Mf

Perne, Heinz

Schalom Jerusalem.
Jerusalem - Stadt des Friedens

1

2,00

20454

K Mf

Roth, Paul

In jener Zeit - Alltag im Land Jesu -
Kulturgeschichte Israels zZt. Jesu

2

23,80

10070

K Mf

Ruland, Herbert

Der Aufstand des Abschalom.
Dramatische Geschichten im AT

4

14,00

11013

K Mf

Scheele,Paul-Werner

Das gemeinsame Halleluja -
Gebete Israels aus 3000 Jahren

1

1,00

20334

K Mf

Taizé, Communauté von

Höre die Stimme deines Herzens
Bibelgespräche in Taizé

1

10,80

11519

K Kf

Wallhof, Hans

 ... und gingen zu Jesus.
Menschen, die Jesus  begegneten

1

1,00

tn_Punktschrift01_psd   tn_BraillePB_psd

Foto oben: Das Vaterunser in Braille-Schrift in der Blindenschrift-Druckerei Paderborn. Foto oben links: Elke Dittmer mit einem gedruckten Roman. In Blindenschrift umfasst das gleiche Buch vier große Bände.  Foto unten: Während Bücher für Blinde früher vorwie- gend mit einer speziellen Schreibmaschine in Blindenschrift übertragen wurden, erledigt das heute meistens der Computer. Mit Hilfe eines Scanners wird ein gedrucktes Buch in den Computer eingelesen, in Blindenschrift gebracht und von Petra Friedrich korrigiert. Zum Abschluss wird der Text mit diesem Blindenschriftdrucker beidseitig auf Papier ausgedruckt. FotosAstritdOttdpa    

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Lesen mit Fingerspitzen. Paderborn: Blindenschrift-Druckerei mit 3.000 Kunden

   Kochbücher und Romane - das sind die Renner in der Paderborner Blindenschrift-Druckerei. Jährlich werden hier etwa 120 verschiedene Bücher verlegt und gedruckt. Hinzu kommen Zeitschriften und Kalender. Das vom Katho- lischen Blindenwerk getragene „Pauline-von-Mallinckrodt“-Verlagshaus arbeitet nach dem Subskriptionsprinzip: Die rund 3.000 Kunden im deutschsprachigen Raum erfahren vorab, welche Bücher im jeweils kommenden Quartal angeboten werden. Gedruckt werden später nur so viele Bücher wie vorbestellt sind - nicht mehr.
    Die gemeinnützige Einrichtung erwirtschaftete 2004 einen Umsatz von insgesamt rund 200.000 Euro. Die Kos- ten sind allerdings um einiges höher. Darum ist der Verlag auf Spenden angewiesen.
    Bis vor etwa 20 Jahren habe jedes Buch abgetippt werden müssen, erinnert sich Lektorin Birgit Krebs. Heute haben die bundesweit vier Blindenschrift-Druckereien digitalen Zugriff auf die Bücher der großen Verlagshäuser. In Blindenschrift - der mit den Fingerspitzen fühlbaren „Braille” - nimmt ein Buch etwa zweieinhalbmal so viel Platz im Regal ein. Krebs: „Wälzer drucken wir darum nicht.” Tabu sind natürlich auch kirchenfeindliche Themen. Doch immer weniger Blinde können „Braille” lesen, beklagt der ehrenamtliche Geschäftsführer der „Pauline-von-Mallinckrodt”- Druckerei, Michael Rembeck. Kinder gingen heute oft in die gleichen Schulen wie sehende Altersgenossen. An einer Regelschule aber würden die blinden Kinder nur noch stundenweise in „Braille” unterrichtet. Der Verlag bemüht sich um Förderung: „Denn wer nicht lesen kann, kann auch nicht schreiben.”   InwNOZ050326

Buc-DKBB-5Z

Bibeln in Punktschrift kostenlos

  Reinhard Mohncke bietet aus vorhandenem Bestand die Bibel in Braille-Schrift kosten- los an. Das komplette Werk besteht aus 29 Büchern in Blindenkurzschrift. Die einzel- nen Bücher sind in unterschiedlicher Anzahl vorhanden. Nähere Informationen und Be- stellung bei: Reinhard Mohncke, CSV Verlag T: 02192-92 10-15, Fax: 02192 - 92 10-23 eMail: r.mohncke@csv-verlag.de Internet: www.csv-verlag.de

DomK05xx DomK07xx DomK06x

DomK12xx

Fotos oben: Was sonst verboten ist: Bei Führungen für Blinde und Sehbehinderte
darf man Kunstwerke des Doms berühren und ertasten

Wie viele Türme hat der Dom?  Blindenführer für den Kölner Dom erschienen

   Wie viele Türme hat der Kölner Dom?" Zugegeben, wenn Sie diese Zeilen lesen, werden Sie viel- leicht die Stirn runzeln und den Verstand des Schreibers anzweifeln. Wer diese Zeilen lesen kann, der kann auch sehen. Doch für jemanden, der blind oder stark sehbehindert geboren wurde, ist die Frage nach der Anzahl der Domtürme alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Als Dr. Tho- mas Kahlisch 1990 zum ersten Mal nach Köln kam, tat er das, was die meisten Menschen tun, wenn sie als Touristen die Domstadt besuchen: sie schauen sich die Kathedrale an. „Ich erinnere mich noch gut an diesen Tag. Es regnete. Als ich den Dom betrat, hörte ich sofort die gewaltige Größe des Bauwerkes. Ich durchschritt die Kirche und bekam eine Vorstellung von den gewalt- igen   Dimensionen. Ich fühlte die aufwändige Gestaltung der Bänke, der Säulen und der Hoch- gräber. Aber zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich nicht mehr wusste, wie viele Türme der Dom hat. Heute weiß ich es", sagt der Leiter Deutschen Zentralbücherei für Blinde in Leipzig und lacht dabei.
   Jetzt war Dr. Kahlisch, der seit seinem 17. Lebensjahr blind ist, wieder in Köln. Im Domforum hatte der Informatiker aus Sachsen eine erfreuliche Aufgabe zu erfüllen: Die Überreichung des ersten Domführers für blinde und sehbehinderte Menschen. Vier Jahre hat Dombaumeisterin Pro- fessor Dr. Barbara Schock-Werner an dem Projekt gearbeitet. Zahlreiche Schwierigkeiten muss- ten überwunden werden, ehe die Idee, den Dom als Gotteshaus und Denkmal auch blinden und sehbehinderten Menschen zu eröffnen, Realität werden konnte. Nicht zuletzt die Frage der Finan- zierung des in einer Auflage von 500 Exemplaren erschienenen Domführers hat die Dombaumeis- terin fast so lange beschäftigt wie die Suche nach einem Unternehmen, das die geforderte Quali- tät des Buches liefern kann. Dank der großzügigen Unterstützung durch das Erzbistum Köln, des Deutschen Katholischen Blindenwerkes, der Deutsche Bank Stiftung, der Kämpgen-Stiftung und insbesondere der Conterganstiftung für behinderte Menschen kann das Buch zu einem Preis von zehn Euro abgegeben werden. „Ohne die großzügige finanzielle Unterstützung hätte der Preis bei rund 60 Euro liegen müssen und wäre damit für die meisten Betroffenen zu hoch gewesen", sagte die Dombaumeisterin bei der Vorstellung des Führers, den es in dieser Form für eine einzel- ne Kirche zumindest in Deutschland noch nicht gibt
Kompetenter Partner
  Mit der 1894 in Leipzig gegründeten Deutschen Zentralbücherei für Blinde fand die Dombaumeis- terin eine Institution, die in der Lage war, die Texte in Blindenschrift und die Zeichnungen in Folien- Reliefs zu übertragen. Diese Arbeiten wurden größtenteils von Hand ausgeführt. Wie Barbara Schock-Werner sagte, wurde bei der Herstellung auf eine besonders hohe Qualität geachtet, damit die Texte und Reliefs auch längerfristig lesbar bleiben. Bestandteil des Buches ist eine Audio- CD. Neben den Klängen des „Decken Pitters", dem Klang der Orgel und dem Gesang der Dom- chöre sind darauf ausführliche Beiträge zu besonderen Themen enthalten, die von den einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Dombauverwaltung gesprochen wurden.
   Angeregt durch den neuen Kirchenführer für Blinde und Sehbehinderte soll es ab August durch das Domforum in Zusammenarbeit mit dem Referat Behindertenseelsorge im Erzbistum Köln besondere Domführungen für Betroffene geben. Neben der Möglichkeit, als Einzelperson an einer speziellen Führung teilzunehmen, können sich über das Domforum auch Gruppen anmelden. Bei diesen besonderen Führungen soll die Kathedrale auch als Klangraum erfahrbar gemacht werden.
RobertBoeckerKiZKöln070511

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Foto links: In einem aufwändigen Verfahren wurden die Zeichnungen in Folien-Reliefs umgesetzt, damit sie für Blinde „lesbar” sind. Foto rechts: Dr. Thoams Kahlisch überreicht Dombaumeisterin Professor Barbara Schock-Werner das erste Exemplar des Domführers.

DomK01xx DomK04xx DomK02xx

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Den Kölner Dom ganz neu begreifen.  Ein Kirchenführer für blinde und sehbehinderte Menschen. Pressekonferenz zur Neuerscheinung

   Im Verlag Kölner Dom ist ein neuer Kirchenführer erschienen, mit dem blinde und sehbehinderte Menschen nun erstmalig den Kölner Dom selbstständig für sich entdecken können. In den Texten stellt Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner die Geschichte der berühmten Kathedrale und einige ihrer bedeutendsten Kunstwerke vor. Alle Texte sind sowohl in Großdruck 21 Punkt als auch in Blindenkurzschrift abgedruckt. Jedes Kapitel wird von Reliefbildern begleitet, mit denen sich nun erstmals u.a. der Grundriss und die Westfassade des Domes, gotische Fensterformen, das Gerokreuz oder der Dreikönigsschrein ertasten lassen. Auf einer beiliegenden Audio-CD sind zu den einzelnen Themen ausführlichere Texte zu hören, die von Mitarbeitern der Dombauver- waltung gesprochen werden. Das Geläut der Petersglocke, französische Orgelmusik und zwei Lieder, gesungen von den Domchören, geben zudem ein klangliches Bild des Domes.
   Den Kölner Dom für blinde und sehbehinderte Menschen zugänglich zu machen, war der Dom- bauverwaltung schon seit langem ein besonderes Anliegen. Für einige wenige Städte in Deutsch- land gibt es bereits spezielle Führer, für ein einzelnes Kirchenbauwerk aber gab es solche bisher nicht. Hier macht der Kölner Dom nun den ersten Schritt.
   Dank der großzügigen Unterstützung durch das Erzbistum Köln, das Deutsche Katholische Blin- denwerk e.V., die Deutsche Bank Stiftung, die Kämpgen-Stiftung und besonders die Contergan- stiftung für behinderte Menschen konnte das Reliefbuch für blinde und sehbehinderte Menschen realisiert werden. Die aufwändige Produktion des Domführers wurde von der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig übernommen. Die Umsetzung der Texte in Blindenschrift und die Folien-Reliefs mit Siebdruck sind in großen Teilen in Handarbeit gefertigt worden. Bei der Her- stellung wurde auf eine besonders hohe Qualität geachtet, damit die Texte und Reliefs auch längerfristig lesbar bleiben. Insgesamt ist nicht nur ein inhaltlich anspruchsvolles, sondern auch ästhetisch sehr ansprechendes Reliefbuch entstanden. Während der Pressekonferenz sprechen Dompropst Dr. Norbert Feldhoff, Dombaumeisterin Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, Dr. Thomas Kahlisch und Herr Werner Nitschke von der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig sowie Frau Regina Schmidt-Zadel von der Conterganstiftung für behinderte Menschen.
Erhältlich ist der Kirchenführer
-   vor Ort im Domladen
-    im Onlineshop des Verlages Kölner Dom www.verlag-koelner-dom.de,
info@verlag-koelner-dom.de, Tel.: 0221/17940-390
-   bei der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig www.dzb.de, verlag@dzb.de,
Tel.: 0341/7113-119   Barbara Schock-Werner

Der Kölner Dom - Ein Reliefbuch für blinde und sehbehinderte Menschen
38 Seiten, davon 11 Folien-Reliefs mit Siebdruck, Text in Blindenkurzschrift und Großdruck 21 Punkt, Spiralbindung, 27 x 34 cm mit Audio-CD Art.-Nr. 951, 10  Euro

„Den Dom den Menschen nahe bringen” Impressionen von der Pressekonferenz

   Die Präsentation fand im Domforum statt. Lokalpresse und Kirchenmedien waren da, Vertreter verschiedener Organisationen, Mitarbeiter von Verlag und Dombauverwaltung.
   Ungefähr sechs Millionen Menschen (oder mehr) besuchen jährlich den Kölner Dom. Den Dom den Menschen nahe zu bringen - so der Dompropst - sei Anliegen bei den Führungen. Und diese Möglichkeit wolle man in besonderer Weise auch blinden und sehbehinderten Besuchern erschließen.
   Ganz unkompliziert berichtete die Dombaumeisterin von der Idee und den Überle- gungen, den Mitarbeitern und der Fertigstellung dieses Projektes. Zwei Vertreter der Contergan-Stiftung stellten ihre Organisation vor und warum sie gerade hier mit ihren finanziellen Mitteln zur Integration behinderter Menschen beitragen wollten.
  Dr. Kahlisch von der DZB konnte man anmerken, dass er sich über das gelungene Mit- einander freute, das im nun vorliegenden Buch seinen Niederschlag fand. Er demon- strierte Hörbeispiele aus der CD, während Verlagsleiter Nitschke in einer Powerpoint- Präsentation den Anwesenden einen gekonnten  Einblick in dietechnische Entstehung des Kirchenführers gab. Im Anschluss an die Pressekonferenz bot die Dombaumeisterin Gelegenheit, eine Kostprobe der angedachten Führungen zu erleben. Selbst Rohlinge der vorgesehenen Replikate durften nicht fehlen.
   Während ich im Domforum nur in dem neuen Kirchenführer blätterte, kurz die Reliefs „ansah”, auf viele Fragen eine Antwort versuchte, hatte ich auf der Heimfahrt also Lesestoff. Dank der Spiralbindung ist dies ohne weiteres im vollbesetzten ICE möglich gewesen.
   Mein erster Eindruck hat sich bestätigt, und in der Buchankündigung  ist nicht zu viel versprochen. Hier ist etwas konzipiert worden, das in der Kombination Großdruck/ Kurzschrift, Relief (weiße Folie mit erhabenen Formen in schwarz) und der dazu- gehörenden CD all denen Freude machen wird, die als blinde und sehbehinderte Men- schen an dieser Art Informationsmaterial Gefallen haben. Reliefs und Punktschriftseiten sind angenehm unter den Händen ...
   Mein ganz persönliches Fazit: Ein gelungener Kirchenführer. Gerlinde Gregori

Braille: eine Schrift für Blinde.
Vor 100 Jahren wurde in Hamburg die “Centralbibliothek für Blinde” eröffnet.

Lesen ist Entdecken. Erfassen, Wissen - und Fühlen.

   155.000 Menschen in Deutschland können Schrift nur durch Tasten erfahren und lesen mit ihren Fingern - weil sie blind oder sehbehindert sind. Um die Betroffenen an Lite- ratur teilhaben zu lassen, wurde vor 100 Jahren in Hamburg die „Centralbibliothek für Blinde” eröffnet. Anlässlich des Jubiläums fand eine Ausstellung in den Räumen der Zentralbibliothek der Öffentlichen Bücherhallen die Ausstellung „Zauberpunkte”, die über blindengerechte Medien sowie deren Herstellung informiert.
    „Einige Bücher werden wie vor 100 Jahren mit einer speziellen Schreibmaschine in Blindenschrift, die so genannte Braille, übertragen”, sagt Geschäftsführerin Elke Ditt- mer. Die meisten der 5.000 Titel wurden jedoch mit dem Computer erstellt - in Ham- burg. Denn die Blinden-Bibliothek verleiht die Bücher nicht nur, sie fertigt diese auch selbst an.
    „Dabei wird ein normales Buch mit Hilfe eines Scanners in den Computer eingelesen und in die Blindenschrift übersetzt - genau genommen in die Blindenkurzschrift, die mit der Stenographie vergleichbar ist”, sagt Elke Dittmer. „Diese wurde entwickelt, weil die Vollschrift sehr viel Platz benötigt: Auf ein Blatt passen 30 Zeilen mit je 29 Buchsta- ben.” Selbst in der Kurzschrift sind die Bücher noch echte Mammutobjekte. Der „Zauberberg” von Thomas Mann besteht aus acht Bänden, jeder etwa so dick wie das Hamburger Telefonbuch.
    Rund 25.000 Pakete mit Büchern werden jährlich an 800 blinde und sehbehinderte Leser in ganz Norddeutschland verschickt - kostenlos. „Wir finanzieren uns durch Spen- den und einen Zuschuss von der Kulturbehörde”, so Elke Dittmer. Mit dem Geld werden ausschließlich Mitarbeiter und neue Bücher bezahlt, Gebühren für den Paket-Versand entstehen nicht, den erledigt die Post kostenlos. Da es vielen im Alter erblindeten Menschen nicht gelingt, die Blindenschrift zu erlernen, wurde das Sortiment in der Bücherei Ende der 50er Jahre durch Hörbücher erweitert.  8.000  Titel  sind  im  Sorti- ment - und im Dauergebrauch. 5.000 Pakete mit Hörspielen werden jede Woche verschickt. „Für blinde Menschen ist das mehr als eine Freizeitbeschäftigung”, so Elke Dittmer. „Es ist ihr Lebensinhalt.”  Infos: Tel. 227 2860, Internet:
www.blindenbuecherei.de 

  Die Blindenschrift Braille besteht aus sechs erhabenen Punkten, deren Stellung zu- einander sich 63-mal verändern lässt. Je nach Anordnung der Punkte ergeben sich ver- schiedene Buchstaben. Zahlen werden mit den Buchstaben a bis j und einem Zahlen- zeichen davor dargestellt. Die Blindenschrift wurde 1825 von dem als Kind erblindeten Louis Braille erfunden und 1850 in Frankreich offiziell anerkannt. Erst 1873 setzte sie sich auch in Deutschland durch. Heute ist sie weltweit verbreitet. nikHA050311

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Punkt für Punkt zur Sprache. Vor 200 Jahren wurde Louis Braille geboren.
Sein Zeichensystem ermöglicht Sehbehinderten den Zugang zur Welt des Lesens.
Foto oben: Die 14-jährige Lisa fährt mit

t-BrailleLBZ-H-Lesestd-x Lesestunde im LBZ Hannover

Erdkunde: Tobias ertastet den Globus t-Braille-Erdk-Tobias-x

    Lisa liest aus einem ihrer Lieblingsbücher vor. „Black Out" heißt es und handelt von einem Teenager, der sich in einer Diskothek vergnügt. Doch irgendjemand scheint ihm eine Droge ins Getränk gemischt zu haben, das Sprechen fällt ihm plötzlich schwer, Gestalten wabern um ihn herum, die Lichter gehen aus. Lisa schlüpft in verschiedene Rollen, spricht die Dialoge mit unter- schiedlicher Betonung, lässt die Geschichte lebendig werden. Ihre Finger gleiten über die Zeilen, doch es sind keine Druckbuchstaben, die sie zu Worten formt, sondern ein Relief aus kleinen Punkten. Die Seite ist weiß, leer würde ein Beobachter vielleicht sagen, doch für die blinde 14- jährige steckt sie voller Zeichen, aus denen sie eine ganze Welt zusammensetzt.
   Mit sechs Jahren hat Lisa im Landesbildungszentrum für Blinde in Hannover-Kirchrode die Punkt- schrift erlernt: „Das war gar nicht so schwer", meint sie und klappt das etwa DIN-A4-große Buch zu. Das Mädchen ist seit ihrer Geburt blind und sitzt im Rollstuhl. „Die Lisa ist eine echte Leseratte, sie hat sogar im bundesweiten Vorlesewettbewerb den dritten Platz gemacht", sagt ihr Mitschü- ler, der 16-jährige Christian. Er surft lieber im Internet, sucht nach Seiten, die gute Musik anbie- ten, Techno mag er gerne. Dabei hilft ihm die sogenannte Brailleleiste unterhalb der Tastatur seines Computers. Die beweglichen Punkte zeigen ihm an, was es auf dem Bildschirm zu lesen gibt, wo der Cursor zu finden ist und wie er die begehrten Audiodateien aufrufen kann, die er dann auf seinem Kopfhörer genießt. „Oh, ich hab' gerade eine eMail bekommen", ruft er und seine Finger fahren über die Punktleiste.
  Ohne Louis Braille würden Blinde heute noch immer abseits des gesellschaftlichen Lebens stehen, meint Hans-Georg Meyer, Lehrer von Lisa, Christian und vielen anderen Kindern im Landes- bildungszentrum. Die von Braille im 19. Jahrhundert erfundene Punkt- oder Blindenschrift ist in ihrer Systematik bis heute weitgehend unverändert geblieben. Ein paar Zeichen für die Daten- verarbeitung mussten hinzugefügt werden.
   Braille wurde am 4. Januar 1809 in Coupvray bei Paris als Sohn eines Sattlermeisters geboren. Im Alter von drei Jahren passierte das Unglück: Mit einer spitzen Ahle stocherte er auf den Le- derresten in der Werkstatt seines Vaters herum,  passte einen Augenblick nicht auf, rutschte ab, und der Dorn stach ihm direkt ins Auge. Später breitete sich die Entzündung derart aus, dass auch das unverletzte Auge erblindete. Doch der kleine Louis verlor nicht den Lebensmut, und seine Lehrer im „Königlichen Institut für blinde Jugendliche" erkannten, dass sie einen besonders aufgeweckten und klugen Jungen vor sich hatten.
   Im Alter von elf Jahren lernte Braille den Artilleriehauptmann Charles Barbier kennen, der eine sogenannte „Nachtschrift" für Soldaten im Feld entwickelt hatte. Braille war von dem kompli- zierten System aus erhabenen Punkten, die Silben darstellten, sofort fasziniert. Er vereinfachte diese Schrift, indem er die Silben durch Buchstaben ersetzte und die Anzahl der Punkte von zwölf auf sechs pro Zeichen reduzierte, sodass insgesamt 63 Punktkombinationen möglich wurden. 1825 war seine Arbeit abgeschlossen, der erst 16-jährige Louis Braille hatte die erste Blinden- schrift entwickelt.
   Leider blieb dem genialen Erfinder der Ruhm zeit seines Lebens verwehrt. Die Lehrer an der französischen Blindenschule misstrauten der „Geheimsprache", die für Sehende nicht auf Anhieb zu entziffern war. Sie vertrauten weiterhin auf die Reliefschrift, einem erhabenen Druck der herkömmlichen Buchstaben. „Die ist aber insbesondere für Menschen, die von Geburt an blind sind, schwer zu lesen", weiß Lehrer Meyer. Denn die Kinder hätten ja nie eine Vorstellung vom Buchstaben „A" bekommen, sodass sie das komplizierte Zeichen umständlich mit dem Finger nachfahren müssten. Zum Vergleich: Das „A" ist in der Brailleschrift nur ein einziger Punkt, der an einer bestimmten Stelle gestanzt ist. Ähnlich der Würfelseite mit der Augenzahl Sechs haben die Punkte sechs festgelegte Positionen; der A- Punkt steht in der linken Reihe ganz oben. Kommt in dieser Reihe noch ganz unten ein Punkt hinzu, wird aus dem „A" ein „K". „Das lässt sich mit einem einzigen Fingertasten schnell und eindeutig bestimmen", sagt Meyer.
   Auch wenn die Lehrer zu Brailles Zeiten skeptisch waren und an ihren überkommenen Metho- den festhielten, unter der Schulbank setzte sich die Punktschrift durch. Die Schüler lasen heimlich mit dem viel schnelleren Braille-System.
  1828 setzte der umtriebige Sattlersohn noch einen drauf und erfand eine Notenschrift für Blinde, die ebenfalls auf dem Sechs-Punkte-Schema beruhte. Damit wurde es Blinden möglich, Noten zu lesen, ein Instrument zu erlernen, ja Profimusiker zu werden. „Blind heißt schließlich nicht blöd", sagt Lehrer Meyer grinsend und schaut Lisa und Christian dabei zu, wie sie ein Arbeitsblatt studieren. Die Aufgaben hat er am Computer in Druck- oder Schwarzschrift, wie es in den Blindenschulen heißt, erstellt und mithilfe eines Programmes in die Punktschrift übertragen. Ein angeschlossener Drucker liefert den Schülern dann das gestanzte Papier. „In unserer Bibliothek haben wir auch Lehrbücher in Punktschrift", sagt Meyer.
   Inzwischen sind die meisten Sprachen der Welt in die Braille-Systematik übertragen worden, selbst nichtalphabetische Sprachen wie das Chinesische sind über die Punkte darstellbar. Leider hapert es noch mit der Verbreitung von Brailleschriften. 80.000 Neuerscheinungen in Schwarz- schrift strömen jedes Jahr auf den deutschsprachigen Buchmarkt. Übersetzungen in die Braille- schrift gibt es aber nur wenige Dutzend. Dies aus zwei Gründen: Zum einen schwellen gedruckte Bücher zu mehrbändigen Werken an, wenn sie in die Punktschrift übertragen werden. So kommt das Harry-Potter-Buch „Die Heiligtümer des Todes" auf stolze sieben Bände in Punktschrift. Zum anderen ist die Anschaffung sehr teuer. 125 Euro müssen Jugendliche für das letzte Abenteuer des Zauberlehrlings in Blindenschrift bezahlen. „Ich leih' mir meine Bücher lieber aus", sagt Lisa munter. Bei der Deutschen Zentralbibliothek für Blinde in Leipzig bestellt sie online ihre begehrten Jugendromane.
  Louis Braille wäre sicher hoch erfreut gewesen, wenn er Menschen wie Lisa kennengelernt hätte, die ebenso flüssig lesen wie Sehende. 1850 wurde die Brailleschrift offiziell für den Unterricht an französischen Blindenschulen eingeführt. In Deutschland erst 1879. Da war ihr genialer Erfinder bereits tot, Louis Braille starb 1852 in Paris an Tuberkulose. HAZ090808AndreasSchinkel

pol-Hans-WernerLange-     Interview mit Hans-Werner Lange, Blindenverband Hannover

„Die Zeiten sind besser”
Herr Lange, der 200. Geburtstag des Punktschrift-Erfinders Louis Braille wird gefeiert.
Welche Möglichkeiten gibt es für Blinde in Hannover, die Brailleschrift zu erlernen?
   Etwa 70 Prozent der blinden oder stark sehbehinderten Kinder lernen die Punktschrift in der Re- gelschule. Dabei werden ihnen besonders geschulte Pädagogen zur Seite gestellt. Leider ist es oft so, dass diese Lehrer die Brailleschrift selbst nicht gut beherrschen, so absurd das klingen mag. In der Lehrerausbildung herrscht ohnehin ein Mangel: Nur einen einzigen Lehrstuhl für Blindenpäda- gogik gibt es in Norddeutschland, nämlich in Hamburg, und der wackelt aufgrund von Sparmaß- nahmen. Aber nicht nur das ist ein Manko. Es wird zu viel gerangelt um die Betreuungsstunden für Blinde in den Regelschulen.
Wie viele Stunden wären denn wünschenswert?
   Nun, das kommt auf das Kind an. Helle Köpfe schaffen ein normales Lernpensum mit einem Zu- satz von acht Stunden pro Woche. Schüler, denen alles etwas schwerer fällt, brauchen vielleicht 13 Stunden zusätzliche Förderung. Wichtig ist ja, dass die Kinder ein flüssiges Lesen der Braille- schrift lernen, um sich dadurch Lerninhalte zu erschließen. Aber das funktioniert, ähnlich wie bei der Druckschrift, nur durch fleißiges Üben.
Können auch spät Erblindete die Brailleschrift lernen?
  Im Prinzip schon. In unseren Kursen vom Landesverband sitzen sogar über Achtzigjährige, die durch eine Krankheit erst im hohen Alter erblindet sind. Mit viel Eifer und Fleiß lernen auch sie noch die Punktschrift. Voraussetzung ist aber ein starker Wille. Die Menschen müssen sich mit ihrer Behinderung gewissermaßen angefreundet haben. Dafür bieten wir von der Blindenselbsthilfe die nötige Unterstützung.
Wie weit ist die Punktschrift denn schon in die Öffentlichkeit eingedrungen?
   Auf den Medikamentenpackungen ist bereits die Punktschrift gestanzt, das ist für Blinde äußerst hilfreich. Auch in Fahrstühlen gibt es vielfach Kennzeichnungen in Blindenschrift. Im hannoverschen Hauptbahnhof wurde ein Reliefplan zur Orientierung angebracht. Das sind große Fortschritte, aber wir kämpfen weiter für noch mehr Barrierefreiheit. So sollte es Speisekarten in Punktschrift ge- ben. Auch die hannoverschen Museen hinken hinterher, nur das Landesmuseum bietet teilweise Erklärungen in Punktschrift. Aber eines ist sehr positiv: Für Politiker ist es nahezu selbst- verständlich geworden, bei ihren Entscheidungen die Barrierefreiheit zu berücksichtigen. Noch vor zehn Jahren hätten Ratspolitiker gesagt: Was wollt ihr schon wieder mit euren Forderungen? Die Zeiten für uns Blinde sind besser geworden.  Interview: Andreas Schinkel  HAZ090828asl

Blindenschrift-PvM-x    Bücher für Blinde

Blindenschrift-Verlag und -Druckerei Pauline von Mallinckrodt
in Paderborn ist eine gemeinnützige Selbsthilfeinrichtung

   Den Blinden liefert der Verlag Literatur aus den verschiedenen Wissensgebieten vor allen Dingen aus dem Gebiet der Religion, insbesondere auch Literatur für Jugendliche.
   In der multimedialen Welt von heute behält der Blindenschriftdruck für die Blinden seine zentrale Bedeutung. Mit Hilfe der Blindenschrift ist es dem Nichtsehenden möglich sich selbstständig Wissen durch Lesen und Schreiben anzueignen.
   Das Verlagsprogramm richtet sich an die Leserinnen und Leser aller Altersstufen und lässt sich in fünf Schwerpunkte gliedern:
Religiöse Literatur und Lebenshilfe
   Bibeln in verschiedenen Sprachen, religiöse Abhandlungen, Texte zum Meditieren, Gebet- und Gesangbücher, Ratgeber etc.
Wissen und Unterhaltung
   Sachbücher, Romane, Erzählungen, Kurzgeschichten, Kinder- und Jugendbücher, Paderborner Schriftenreihe
Schulbücher
   für alle Schulstufen, auch als Einzelübertragung  Zeitschriften mit Beiträgen aus der katholischen Blindenarbeit, aus den Bereichen Religion und Kirche, Wissenschaft und Zeitgeschehen sowie Zeitschriften für Kinder und Jugendliche
Hilfen für den Alltag
   Kalender, Grußkarten, Terminplaner, Frequenzverzeichnisse, Informationsbroschüren, Kochbücher,   Visitenkarten, Schreibpapier, Adressenverzeichnisse etc.
   Der Verlag druckt auch Auftragsarbeiten von Institutionen und Privatpersonen. Die Druckerzeugnisse werden in alle Welt geliefert: an etwa 4.000 Kunden aus Deutsch- land, Österreich, der Schweiz und in viele andere Ländern.
   Darüber hinaus werden Blindenleihbüchereien beliefert, Berufsförderungswerke und andere Institutionen.
Blindenschriftverlag und –druckerei Pauline von Mallinckrodt eGmbH Andreasstr. 20, 33098 Paderborn, Telefon: 05251 – 688 88 29  eMail: info@pader-braille.de

Verlagsverzeichnis jetzt auf CD-ROM

   Das aktuelle Gesamtverzeichnis der im Blindenschrift-Verlag und Druckerei gGmbH „Pauline von Mallinckrodt” Paderborn erschienenen Titel sind ab sofort kostenlos auf CD-ROM erhältlich.
Tel.: (0 52 51) 6 88 88 - 0       eMail:
info@pader-braille.de

Der Buchtipp zum Braillejahr

   In den ersten Wochen des Jahres 1809 erblickten drei bemerkenswerte Männer das Licht der Welt, die durch ihre Intelligenz einen großen Beitrag zu einem Jahrhundert des Wandels und der Neuerungen leisten sollten: Abraham Lincoln, Charles Darwin und Louis Braille.
   Louis Braille wurde jedoch erst nach seinem Tod berühmt. Er verlor sein Augenlicht im Alter von drei Jahren durch einen Unfall. Es war ihm vergönnt, in Paris eine der weltweit ersten Schulen für blinde Kinder besuchen zu können. Im Alter von zwölf Jahren begann er dort mit den Entwick- lungen für ein neuartiges taktiles Lese- und Schreibsystem für Blinde. Angespornt durch seinen Wunsch, das Schicksal seiner „Leidensgenossen" zu erleichtern, erfand er ein System erhabener Punkte, das Blinden erstmals den selbständigen Zugang zum Wissen ermöglichte. Dabei zeichnet sich sein Schriftsystem dadurch aus, dass es unabhängig ist von der Sprache seines Anwenders, sei sie Englisch, Chinesisch oder Urdu. Sein Beitrag zur Erfindung des Raphigraphen, dem Vorläufer der Blindenschriftmaschine, zeugt von seiner Kreativität und seinem innovativen Geist.
   „Louis Braille - fühlbare Genialität" ist eine Biografie in Wort und Bild, die auch Louis in 31 bislang unveröffentlichten Briefen selbst zu Wort kommen lässt. Eine beeindruckende Sammlung von Do- kumenten, Fotografien und Kunstwerken vervollständigt den reich dokumentierten Bericht über die verschiedenen Abschnitte des Lebens von Louis Braille - Kind, Schüler, begabter Musiker, beliebter Lehrer, geschickter Geschäftsmann und genialer Erfinder.
   Michael Mellor, ehemaliger Chefredakteur des Matilda Ziegler Magazine for the blind, New York, M.A. in Wissenschaftsgeschichte der Universität von Leeds, England, wo er geboren wurde, ver- fasste diese Biografie von Louis Braille, nachdem er mehrere Dutzend Briefe von Braille entdeckt hatte, die im Nationalen Institut für junge Blinde (INJA), Paris, ausgestellt wurden, wo Braille  zunächst Schüler und später Lehrer war.
   „Wir Blinden verdanken Louis Braille ebenso viel wie die gesamte Menschheit Gutenberg" (Helen Keller).
C. Michael Mellor: Louis Braille-fühlbare Genialität
Schwarzschrift: ISBN: 978-3-00-028144-0, Bezugspreis: € 24,80
Kurzschrift: 400 Seiten, 2 Bände plus Anmerkungsheft
geb. Best.Nr. 213921; €18,80
geh. Best.Nr. 213922; € 15,80
Blindenschrift-Verlag und -Druckerei gGmbH. „Pauline von Mallinckrodt"

Blindenschrift auf Arzneimittelverpackung

  Am 1. 9. 2006 trat die am 30. 7. 2004 beschlossene Neuregelung des Arzneimittelgesetzes in Kraft, nach der die Bezeichnung des Arzneimittels auf der Verpackung auch in Blindenschrift anzugeben ist. Dies gilt jedoch nur für Medikamente, die ab September 2006 neu zugelassen werden oder deren Zulassung verlängert wird.
   »Die Neuregelung ist ein wichtiger Beitrag für die Arzneimittelversorgung blinder Menschen, um die wir lange auf nationaler und europäischer Ebene gerungen haben. Unser Ziel ist natürlich, dass auch Nahrungsmittel für blinde Menschen durch eine Blindenschriftprägung in Zukunft zu unter- scheiden sind«, so Andreas Bethke, Geschäftsführer des Deutschen Blinden- und Sehbehinderten- Verbandes e. V. (DBSV).
   Kritisiert wird von den Selbsthilfeverbänden der weit über 650.000 blinden und sehbehinderten Menschen in Deutschland, dass die Neuregelung diverse Ausnahmen zulässt. »Kleine Abfüll- mengen unter 20 ml und 20 g sind von der Beschriftungsregelung ausgenommen. In diesen Größen werden beispielsweise viele Augentropfen angeboten, die zahlreiche blinde Menschen täg- lich anwenden müssen. Wir bauen hier auf die Einsicht der Pharmahersteller, über die gesetzlichen Anforderungen hinauszugehen und auch die kleineren Verpackungen mit Blindenschrift zu versehen«, so Bethke.
   Neben der Festschreibung der Blindenschriftprägung auf den meisten Arzneimittelverpackungen wurde auch eine Regelung über die Zugänglichkeit von Beipackzetteln in für blinde und sehbehin- derte Patienten geeigneten Formaten in einer weiteren Novellierung des Arzneimittelgesetzes festgeschrieben. Gegenwärtig laufen Gespräche zwischen den Blinden- und Sehbehinderten- Verbänden und den Vertretern der Pharmaindustrie über die Umsetzung dieser gesetzlichen Vorlage, die ab 1. 1. 2009 für alle Medikamente Gültigkeit erlangen wird. BSV060830

Sankt-Paulus-Jubiläumsjahr
   Papst Benedikt XVI. kündigte in Rom in der Basilika St. Paul vor den Mauern am Abend vor dem Hochfest Peter und Paul offiziell an, dass die Kirche vom 28. Juni 2008 bis 29. Juni 2009 dem Apostel Paulus anlässlich der 2000-Jahrfeier seiner Geburt, von den Historikern zwischen 7 und 10 nach Christus angesetzt, ein besonderes Jubiläumsjahr widmen wird. OR070706 
  
Eine Zusammenstellung aktueller Hör-Bücher zum Apostel Paulus anlässlich des Paulusjahres 2008-2009 folgt hier. LuxVera, Juni 2008. Die folgenden Titel können Sie als Blindenschriftbuch kostenlos entleihen. Die Ausleihnummern finden Sie jeweils hinter dem Standort, in Klammern gesetzt. Bestellungen, bitte,  bei der Deutschen Katholischen Blindenbücherei Bonn DKBBB direkt unter: Hörbücher

Punktdruck
Gustav Faber : Auf den Spuren des Paulus. Freiburg: Herder 1992
Eine Reise durch den Mittelmeerraum mit den Paulusbriefen und der Apostelgeschichte als Reiseführer. 4 Bde rK; Bestellnummer: 7288
Hans-Josef Klauck : Gemeinde zwischen Haus und Stadt. Kirche bei Paulus.
Freiburg: Herder 1992 Wie wurde in paulinischen Gemeinden gelebt und geglaubt? - Ein Versuch, neutestamentliche Lebenswirklichkeit für Kirche heute fruchtbar zu machen.  2 Bde rK; Bestellnummer: 7383

„Das Grüne Buch der Schönheit 2008” von Yves Rocher in Blindenschrift

   Der französische Kosmetikhersteller Yves Rocher gibt sein „Grünes Buch der Schönheit 2008” in Blindenschrift heraus. Der Schönheitsratgeber in Punktschrift von Yves Rocher macht es blinden Frauen möglich, sich ohne fremde Hilfe über Kosmetik zu informieren und diese einzukaufen. Auch wenn diese Frauen nicht sehen, ist der französische Kosmetikhersteller Yves Rocher über- zeugt, haben auch sie ein starkes Bedürfnis nach Schönheit und Pflege. In der herkömmlichen visuell ausgerichteten Kommunikation der Kosmetikmarken sind sie weitgehend ausgeklammert.
  Entsprechend ist ihnen Schönheitspflege schlecht zugänglich. Yves Rocher präsentiert in der Blin- denedition des „Grünen Buches der Schönheit” in Punktschrift Blinden und Sehbehinderten seine Welt der pflanzlichen Schönheitspflege. Der fünf Kapitel starke Beauty-Ratgeber informiert über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und Pflege-Innovationen, stellt Düfte und Dufttrends vor, beschreibt das Make-up für jeden Anlass sowie Wohlfühl-Pflege von Kopf bis Fuß. Mit rund 650 Kosmetikprodukten hält „Das Grüne Buch der Schönheit 2008 in Blindenschrift” für jedes kosme- tische Bedürfnis und jedes Alter die richtige Pflege parat. Die seit 2004 jährlich erscheinende Edi- tion in Braille-Schrift des Yves Rocher-Schönheitsratgebers wird von blinden Frauen sehr ge- schätzt. In Kooperation mit dem Verein zur Förderung der Blindenbildung erscheint die Edition 2008 des „Grünen Buchs der Schönheit” im punktschrift-üblichen Großformat. Der französische Kosmetikhersteller hat eigens für Blinde eine Schminkanleitung entwickelt, die es den Frauen ermöglicht, sich, ohne zu sehen, selbst zu schminken. Das allerwichtigste Handwerkszeug hierbei - so rät Yves Rocher - sind die Finger. Über eine Hotline können sich Nichtsehende direkt an Yves Rocherwenden und von einem speziellen Blinden-Angebot profitieren. Das „Grüne Buch der Schönheit 2008 in Blindenschrift” kann kostenlos angefordert werden bei: Verein zur Förderung der Blindenbildung, Bleekstr. 26, 30559 Hannover; Tel.: 0511 - 95 46 50; eMail:
v.vzfb@vzfb.de

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Zocken in Las Vegas: Erstes Poker-Turnier für Blinde und Sehbehinderte

   Überdimensionierte Buchstaben und Blindenschrift auf den Karten - das sind die Tricks, mit de- nen der US-Blindenverband das erste Poker-Turnier für Blinde und Sehbehinderte möglich ge- macht hat. Im Riviera-Hotel in Las Vegas trafen sich Dutzende Pokerfans, um im Spielerparadies par excellence gehörig zu zocken. Zwar fand der außergewöhnliche Wettkampf nur anlässlich der jährlichen Hauptversammlung des amerikanischen Blindenverbands statt, doch stieß das Angebot bei den Teilnehmern auf solch große Resonanz, dass etwa der Texaner David Cleveland Bild und seine Mitspieler mit Sicherheit noch ein weiteres Mal die Karten offen legen können. NOZap050707

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