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Heringsdorf

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Ferienwohnanlage des Deutschen Katholischen Blindenwerkes
in Heringsdorf auf Usedom (Ostsee)
Villa Stella Maris

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Ferien an der Ostsee - wer wünscht sich das nicht?
   Unseren Mitgliedern steht auf der Insel Usedom unsere
Villa Stella Maris in Heringsdorf offen. Extrem günstige Preise nur für Mitglieder: Doppelzimmer pro Tag nur € 35 für zwei (!) Personen in der Hoch- saison (in der Nachsaison vom 01.10. - 30.04. nur € 24) zzgl. Endreinigung: € 30, Zwischenreinigung wird extra berechnet. Alle Appartements haben Kabelfernsehen. Die Stockwerke im Hause sind mit einem Aufzug zu erreichen, um auch unseren gehbehinderten Gästen den Aufenthalt so bequem wie möglich zu gestalten. Familien mit Kinder sind hier willkommen. Seniorenzentrum und Kirche sind in un- mittelbarer Nähe. Der Bahnhof ist zu Fuß erreichbar. Zur Ostseetherme Usedom mit attraktiver Bade- landschaft ist es nur ein kurzer Weg. Kuren und Baden mit der bekannten Heringsdorfer Jod-Sole. Selbstverpflegung in der zu jedem Appartement vorhandenen modernen PantryKüche oder auf Wunsch: Mahlzeiten in der Cafeteria oder in Gaststätten (nicht im Preis enthalten); Parkplatz am Haus: € 1 pro Tag

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Foto links: Stella Maris - Meeresstern Foto rechts: Restauration und dahinter: Katholische Kirche

Informationen, aktuelle Preisanfrage, saisonale Preisgestaltung und Buchung:
 DKBW  Deutsches Katholisches Blindenwerk e.V., Eschstr. 12, 52351 Düren,
Telefon: (02421) 511 55    Fax (02421) 511 84      eMail: dkbw.dueren@t-online.de
Geben Sie dabei auch an, welchem regionalen Blindenwerk Sie sich verbunden fühlen.

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Die Usedomer Bäderbahn (UBB) fährt nach Stralsund:

   Tägliche Direktverbindungen zwischen dem Inselort Ahlbeck und Stralsund auf dem Festland. Der Ausbau der Beziehungen zu Polen macht Usedom für Touristen jetzt noch attraktiver: Die Usedomer Bäderbahn, die bislang an der Grenze Halt macht, fährt nun ins Zentrum von Swinemünde. Die UBB ist eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn.  gmsHA020810
Werden Sie jetzt Mitglied im Katholischen Blindenwerk Norddeutschland kbwn und es stehen Ihnen sofort sämtliche Angebote offen!  Informationen: Blindenwerk

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Usedomer Bahn fährt bis Polen - Stündlich nach Swinemünde
   Die Usedomer Bäderbahn hat ihr Streckennetz bis ins Nachbarland erweitert. Nachdem bisher schon der Grenzübergang Ahlbeck schon für Autos und Busse im Linienverkehr geöffnet wurde, verkehren die Züge nun grenzüberschreitend von Stralsund bis ins polnische Swinemünde. Neuer Endbahnhof ist „Swinoujscie-Centrum".
   Die um 1,6 Kilometer erweiterte Strecke ist besonders für Touristen attraktiv. Mit der durch- gehenden Verbindung werden Reisen auf der Ostseeinsel komfortabler und zeitsparender. Bisher mussten Reisende in Ahlbeck aussteigen und die Grenze zu Fuß passieren. Beiderseits der Grenze wird nun mit größeren Strömen von Tagesbesuchern gerechnet. So könnte sich beispielsweise der Tierpark in Ueckermünde zukünftig über weiter steigende Besucherzahlen freuen. Bereits die nach Öffnung des Grenzübergangs Hintersee für Kraftfahrzeuge im Juni 2008 eingesetzte Buslinie ab Szczecin hatte mehr Gäste aus Polen angelockt. Fast jeder dritte Besucher des Tierparks reist inzwischen aus dem Nachbarland an.

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FMO für Heringsdorf eine feste Größe:  Münster/Osnabrück - Heringsdorf
Zweite wöchentliche Flugverbindung wird geprüft - Direktverbindung

 Schon im zweiten Jahr ihres Bestehens hat sich die Flugverbindung von Münster-Osnabrück (FMO) zum Direktflug nach Heringsdorf auf der Ostseeinsel Usedom zu einer festen Größe entwickelt.
  In dieser Saison sei die Maschine der Fluggesellschaft Dauair, die seit Ende April immer samstags zwischen dem Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) und jenem auf der zweitgrößten deutschen Insel verkehrt, so gut ausgelastet, dass für das kommende Jahr eine zweite Verbindung pro Woche angepeilt werde, sagte der Heringsdorfer Flughafen-Geschäftsführer Hans-Jürgen Merkle bei einem Presse- espräch im Osnabrücker Rathaus.
   Auf Einladung von Oberbürgermeister   Hans-Jürgen Fip war eine Delegation von Fremdenverkehrs- experten der Insel Usedom, in die Hasestadt gekommen, um hier für ihre Urlaubsregion zu werben. Kurdirektor Dietmar Gutsche freut sich zwar über den zweiten „Jahrhundertsommer” innerhalb von drei Jahren, der den Hotels eine „sehr gute Auslastung“ beschert hat, denkt aber schon weiter: Mit 17 zertifizierten Wellnesshotels biete Usedom auch ganzjährig hervorragende Erholungsmöglichkeiten, sagte Gutsche. Das vom Meer und den Wäldern erzeugte „milde Reizklima” ermögliche zum Beispiel Rad- oder Nordic-Walking-Touren auch in den Herbst- und Wintermonaten.  meyNOZ060722 

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Radeln über die Grenze
   Dass die Insel Usedom touristisch zusammenwächst, zeigen auch die Angebote für Radfahrer: Der im Jahr 2007 vollständig eröffnete Radweg Berlin-Usedom endet in Stettin.
Weitere grenzübergreifende Touren hält der Fremdenverkehrsverband Vorpommern unter:
www.ostsee-radtouren.de bereit. Hier können sich Gäste individuelle Radtouren mit vorreservierten Hotels und organisiertem Gepäcktransport zusammenstellen lassen und buchen.Zur Auswahl stehen zum Beispiel Rundtouren um das Stettiner Haff oder entlang der polnischen Ostseeküste bis nach Danzig. Kontakt: Tel. 01805 - 89 11 89 (14 Cent/Min.)
   Mit dem Ostseeticket der Deutschen Bahn können Urlauber sowohl in der Usedomer Bäderbahn als auch im Usedom-Express, in allen IC-/EC-Zügen sowie in den Nahverkehrszügen der Deutschen Bahn AG und der Ostseeland Verkehr GmbH (OLA) von Berlin-Brandenburg aus an die Ostseeküste reisen. Auch die  neue  Station „Swinoujscie-Centrum” zählt zu den ausgewählten Zielbahnhöfen.Das Ticket, das zu- sätzlich Vergünstigungen wie  ermäßigten Eintritt in Museen oder Preisnachlässe bei Hotels einschließt, kostet 39 Euro und ist an DB-Automaten oder im Internet erhältlich. 

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Auskunft: Usedomer Bäderbahn GmbH,  www.ubb-online.com, Tel. 03 83 78 - 271 32. Informationen und Buchung unter www.auf-nach-mv.de   und   Tel.   01805 -00 02023 (14 c/min) HAZ080927
Foto oben und unten: Usedomer Bäder Bahn UBB

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 Die Villa Stella Maris (Seestern) befindet sich in leichter Hügellage auf einem parkähnlichen Grund- stück im Seebad Heringsdorf auf der Insel Usedom. Erstmalig erwähnt im Jahre 1886 als Grundstück der Familie Herbig. Der Besitzer war ein Verleger.
   Nach dem Tod der Eheleute Herbig kaufte die Balneario Gesellschaft 1926 die Villa, um sie als Pension zu nutzen. 1929 gelangte das Anwesen in den Besitz der Katholischen Caritas Berlin, die daraus unter dem heutigen Namen “Stella Maris” ein Erholungsheim für katholische Schwestern machte.
   Im Zweiten Weltkrieg wurde die Villa zeitweise als Lazarett und Unterkunft für Flüchtlinge genutzt. Nach 1945 wurde das Haus als Alten- und Pflegeheim von den Salvatorianerinnen geführt. Nach auf- wendiger Sanierung und Modernisierung erfolgte die Einweihung als Ferienwohnanlage im Jahre 2001.
   Das Haus steht unter Denkmalschutz. Besonders erwähnenswert, neben weiteren interessanten Details, ist der sogenannte Metopenfries unterhalb des Daches der Villa. Er wurde ebenfalls nach An- gaben der Denkmalschutzbehörde auf Grund besonderer Untersuchungen wiederhergestellt. Die Farb- gebung der Villa und des Pavillons im Park entspricht den ursprünglich vorhandenen Farben.
   Von außen eine Gründervilla aus dem 19. Jahrhundert - von innen im Rahmen der Denkmalpflege technisch perfekt und mit Liebe zum Detail modern ausgestattet. Die Sicherheit und Bewegungs- freiheit unserer Gäste lag uns dabei besonders am Herzen. Alle Bereiche des Hauses sind nach blindenspezifischen Gesichtspunkten gestaltet worden.

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   Erholung am Meer ist für viele Menschen noch immer von faszinierendem Reiz. Ausspannen, den Alltag vergessen, sich einfach treiben lassen - das ist Urlaub pur. Die Insel Usedom, mit den drei “Kaiser- bädern” Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin, bietet alles, was wir von einem idealen Ferienort am Meer erwarten:
   Frische, würzige Seeluft, sauberes Wasser und einen endlosen, weißen Sandstrand. Und auch das Wetter spielt mit. An kaum einem Ort regnet es weniger, und in keiner Region Mitteleuropas scheint die Sonne länger als auf Usedom - stolze 1906 Stunden im Jahr.
   Das alles kommt nicht von ungefähr. Schon zur Jahrhundertwende entstanden auf der Insel die Sommerresidenzen der Schönen und Reichen.
   Auch auf die Künstler übten die drei Seebäder eine magische Anziehungskraft aus. Thomas und Heinrich Mann, Johann Strauß und Maxim Gorki flanierten auf den langen Promenaden, vorbei an Prachtvillen und Kuranlagen. Dabeisein war alles. Theodor Fontane schrieb bereits 1863 an seine Frau Emilie: “... man hat Ruhe und frische Luft, und diese beiden Dinge wirken wie Wunder.”
  Heute sind die meisten Villen liebevoll restauriert, die Neubauten sind harmonisch in die Bäder- architektur eingefügt.
  Gerade auf Usedom hat man es verstanden, Stil und Flair einer Epoche zu bewahren. Im Hintergrund der Seebäder finden Sie die ruhigere Seite der Insel. Verschwiegen und beinahe unberührt wechselt die Landschaft zwischen verträumten Wiesen  und Wäldern und zauberhaften kleinen Seen.
Usedom - eine Insel zum Verlieben. Stella Maris - unser Ferientraum!
Foto oben: Vorderansicht von Stella Maris

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Foto oben: Strandpromenade Bad Heringsdorf mit der berühmten Seebrücke.
 Information, Prospekt, Reservierung: Tel.: 02421 - 5 11 55

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Stella Maris heißt übersetzt aus dem Lateinischen: Meeresstern -
  mit diesem Namen wird seit dem Hohen Mittelalter Maria, die Mutter des Herrn, geehrt. Wie ein Kapitän mit Blick auf den Meeresstern sicheren Kurs durch die Nacht fährt - so führt Maria uns sicher zu ihrem Sohn.
   In einigen alten Handschriften finden wir auch den Titel Stilla Maris (Meerestropfen) - das weist hin auf die Demut der Jungfrau Maria, die von Gott auserwählt wurde, Mutter des Erlösers zu werden  und bereitwillig antwortete: “Siehe ich bin die Magd des Herrn!”. So wurde sie Mutter des Herrn und Königin des Himmels - und bleibt doch unsere Schwester.

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Jürgen Bente, Mitglied des kbwn, war mit Freunden in Heringsdorf:

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Nach einem Rundflug und einer Insel-Safari waren die Osnabrücker im Gesteinsgarten.
Norbert Sündermann Foto oben leitete die Exkursion.

Blinde erkunden Gesteinsgarten mit den Händen
  Für Forstamtsleiter Norbert Sündermann war es ein Novum. Erstmals durfte er mit Blinden und Seh- behinderten eine Exkursion auf dem Gelände des Forstamtes unternehmen. Die Gruppe, die über das katholische Blindenwerk eine Woche lang Urlaub in der Villa „Stella Maris” macht, kam auf Anregung von Uwe Fiedler von der Insel-Safari zum Forstamt. Zunächst ging Fiedler mit den Gästen aus Osnabrück auf eine Insel-Safari. Am nächsten Tag durften sie ein weiteres Stück Naturgeschichte kennen lernen. Sündermann führte die kleine Gruppe durch den Gesteinsgarten. Besonders angetan waren die Gäste vom größten Stein im Gesteinsgarten, der sich im Eingangsbereich befindet. „Der Stein wiegt achteinhalb Tonnen und ist so schwer wie ein Elefant”, so der Forstamtsleiter.
   Die Insel Usedom aus der Luft durften die Osnabrücker Mitte der Woche bei einem Flug mit Ultraleichtflugzeugen erkunden.
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   Anfassen erwünscht: Die blinden und sehbehinderten Gäste im Gesteinsgarten erkundeten die Exponate mit ihren Händen.  Insel-Zeitung Usedom Foto: C Müller

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„Gefühlte” Tour durch Steingarten. Blinde und Sehbehinderte
besuchen während ihres Insel-Urlaubs die Ausstellung am Forstamt.

   Eine neunköpfige Gruppe verbrachte eine Urlaubswoche in der Heringsdorfer Villa „Stella Maris” des Deutschen Katholischen Blindenwerkes. In ihrem Heimatort sind die Teilnehmer im Blindenverein orga- nisiert, doch die Idee, auf die Insel zu kommen, sei am Stammtisch entstanden, berichtete Jürgen Bente.
   Bei einer Führung im Usedomer Gesteinsgarten standen nicht die Farben oder die sichtbare Mase- rung der Steine im Mittelpunkt, sondern alles, was sich fühlen und ertasten lässt: glatte und raue Oberflächen, Wurmlöcher und Kristallspitzen. Denn als Gäste hatten sich in der Freiluftausstellung am Forstamt Neu Pudagla Blinde und Sehbehinderte aus Osnabrück zu einem Rundgang angemeldet. Für Forstamtsleiter Norbert Sündermann war die Führung „zum Fühlen” eine Premiere. Doch hatte er sich auf die Gäste eingestellt  und verdeutlichte ihnen beispielsweise die Ausmaße des größten, acht- einhalb Tonnen schweren Exponats, indem er sie bat, sich an den Händen zu fassen und einen Kreis um den Brocken zu bilden. Die Steine der Ausstellung sind bekanntlich durch die Eiszeit aus Skan- dinavien nach Usedom gekommen und manches Exemplar hat eine 1.000 Kilometer lange Gletscher- reise hinter sich, erläuterte Sündermann, ehe er Gneise, Sandsteine und Granite vorstellte und auf ihre Besonderheiten in der Oberflächenstruktur hinwies. So sei an flachen Schuppen zu erkennen, dass ein Stein viele Mineralien enthält, die an der Luft oxidieren. Und In anderen seien Granate verborgen, die man als Pocken fühlen könne.
   Die Gruppe aus Osnabrück zeigte sich begeistert von ihrem Aufenthalt auf der Insel. Besonders habe man eine Tour mit der Insel-Safari genossen, zu der auch Ultraleichtflüge gehörten. Safari- Führer Uwe Fiedler hatte ihnen auch den Tipp mit dem Gesteinsgarten gegeben.

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  Als “Pommersche Riviera” bekannt geworden, gehört die Insel Usedom zu den sonnenreichsten Regionen Deutschlands. Der 40 Kilometer lange Sandstrand und die unberührte Natur des Hinterlandes locken seit jeher Urlauber an. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts tummelten sich die Wohlhabenden in den Unterkünften der berühmten Seebäder.

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Ein neues Gotteshaus für Rügen

   Wie ein großer Wassertropfen soll der Neubau aussehen. Wo einst eine Garage und eine Urlauber- baracke standen, wollen die katholischen Christen von Binz auf Rügen künftig die Heilige Messe besuchen. Denn die bisherige Kapelle „Stella Maris" in Heringsdorf platzt aus allen Nähten: Gut 200 Menschen kommen am Wochenende in dem Badeort auf der größten deutschen Ostseeinsel in der Saison zum Gottesdienst. Doch für gerade 75 Kirchgänger bietet die Kapelle Platz. „Wir haben in der Vergangenheit die Messe per Funk nach draußen übertragen", sagt Pfarrer Arnd Franke. „Aber dass alteingesessene Einheimische bei Hitze und Regen die Messe nur draußen vor ihrer Kirche mitfeiern konnten, war auf Dauer kein Zustand mehr." Denn gerade die Urlauber strömen im Sommer in die kleine Kirche: „Wer Ferien macht, hat Zeit, um in die Kirche zu gehen", sagt Franke. „Mein Eindruck ist, dass die Urlauber in der Messe besonders genau zuhören." Nicht selten besteht auch nach dem Gottesdienst bei dem einen oder anderen Touristen noch Interesse an einem Seelsorgegespräch.
   Deswegen entsteht nun ein neuer Kirchenbau, mitten in der Extremdiaspora der neuen Bundesländer: Denn von 70.000 Einwohnern der Insel Rügen sind gerade einmal 1.400 katholisch - was einem Katholikenanteil von gut zwei Prozent entspricht. Als 1925 die erste katholische Kapelle seit der Reformation in Binz geweiht wurde, gab es im Ort nur eine einzige katholische Familie. Vertriebene aus dem Sudetenland und Ostpreußen trugen dazu bei, dass nach dem Zweiten Weltkrieg eine lebendige Gemeindearbeit neu entstand. Doch die Dimensionen blieben stets bescheiden. „Große katholische Kirchen wie in Süddeutschland sucht, man bei uns vergeblich", sagt Pfarrer Franke. Oft seien die Urlauber, die etwa aus Bayern, Baden-Württemberg oder dem Rheinland an die Ostsee fahren, über die beengten Platzverhältnisse überrascht. „Sie sind größere Kirchenbauten gewohnt", sagt Franke.„Manch- mal allerdings auch Gottesdienste, die bedeutend leerer sind." Auch deswegen ist der Neubau nur für 200 Menschen konzipiert. „Es kann aber schon sein, dass er im Sommer wieder überfüllt ist", sagt Franke.
   Erst am letzten Sonntag hätten etwa so viele Gläubige den Gottesdienst im Mehrzweckraum des Kurhauses besucht. Aber das Gefühl einer großen Gottesdienstgemeinschaft wollte sich die Gemeinde bewahren. „Und wir haben den Neubau so geplant, dass im Unterschied zur aktuellen Situation auch Menschen im Hof und draußen vor der Tür einen guten Blick auf den Altar haben", sagt der Pfarrer. Finanziert wird die neue Kapelle auf der Ostseeinsel mit Unterstützung des Bonifatiuswerks der Deut- schen Katholiken, des Landes Mecklenburg-Vorpommern und des Erzbistums Berlin. Insgesamt 800.000 Euro soll der Neubau kosten. Immerhin 134.000 Euro musste die Gemeinde davon selbst aufbringen. „Dazu kommt noch ein Anteil an den Kosten für den Innenausbau", sagt Pfarrer Franke. Doch einen guten Teil des Geldes hat die Gemeinde bereits zusammen. Deswegen schmiedet der agile Geistliche schon neue Pläne: „Ich träume davon, irgendwann noch einen Glockenturm anzubauen - damit wir dann auch deutlich vernehmbar zu den Gottesdiensten einladen können." RM100617JosefSeeberger

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. . . in Gemeinschaft erholen und Schönes erleben . . . kbwn

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