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Schweiz
Schweizerische Caritasaktion der Blinden, CAB, Schrennengasse 26, CH 8003 Zürich Tel: 0041-14 62 13 00 Fax: 0041-14 62 13 04 eMail: cab@cab-org.ch
Österreich
Blindenapostolat Österreich BAÖ, Stephansplatz 6 / VI; A - 1010 Wien Tel: 0043 (0) 15 16 62 - 33 05 Fax: 0043 - 222 51 552 33 66 eMail: blindenapostolat@edw.or.at http://members.surfeu.at/blindenapostolat/
Italien
Blindenapostolat Südtirol, Schiessstandweg 36 I - 39100 Bozen-Gries Tel: 0039 - 471 44 23 33 Fax: 0039 - 471 40 82 67, eMail: apostolat@blindenzentrum.bz.it
Hirtenwort des Bischofs von Bozen-Brixen + Wilhelm Egger
Liebe Gläubige! Die Europäische Union hat das Jahr zum Jahr der Menschen mit Behinderungen erklärt. Mit Ver- anstaltungen und Aktionen soll die Aufmerksamkeit auf jene Mitmenschen gelenkt werden, die mit besonderen Belastungen leben müssen. Auch wir, als christliche Gemeinschaft, sind angesprochen. Ich bin im Laufe der Jahre vielen Menschen begegnet, die mit verschiedenen Formen von Behinderung leben. In Gesprächen und Briefen haben sie mir ihre Nöte und Wünsche vorgebracht, die ich hier weitergeben möchte. Der Wunsch, angenommen zu sein Menschen mit Behinderung galten lange Zeit als so genannte “unsichtbare” Bürgerinnen und Bürger, und es ist erfreulich, festzustellen, dass viele Bemühungen unternommen werden, um ihnen aus der Isolation zu helfen. Die Erfahrung, angenommen zu sein und sich zeigen zu können, ist für Menschen mit Behinderung so lebensnotwendig, wie für alle anderen. Und sie selber betonen dies auch immer wieder. Wenn es uns gelingt, Bezugspersonen zu sein, von denen sie sich ernst genommen und angenommen wissen, können wir helfen, Leid zu lindern und manches Schicksal leichter erträglich zu machen. Menschen mit Behinderung haben oft den Eindruck, dass ihre Situation und ihre Lebenslage zu wenig bekannt ist. Eine Umfrage der Europäischen Union hat ergeben, dass es hier noch Aufholbedarf gibt. Auch über die Zahl jener, die ein beeinträchtigtes Leben führen müssen, gibt es nur vage Vorstellungen. Betroffene sind der Auffassung, dass sich die oft erlebte Hilflosigkeit ihnen gegenüber durch Information überwinden lässt. Wenn wir wissen, was unsere Mitmenschen brauchen, können wir auch helfen. Dabei geht es nicht nur um die Überwindung von architektonischen Hindernissen und um den Einsatz für die soziale Ab- sicherung; es gilt vor allem, Barrieren in unseren Herzen abzubauen. Öffentliche Stellen und private Initiativen setzen sich in verschiedenen Formen für Betroffene ein, sie arbeiten mit ihnen und für sie. Menschen mit Behinderung wollen aber nicht nur Hilfe erfahren; sie möchten - soweit ihnen dies möglich ist - ein eigenständiges Leben führen. Dazu brauchen sie unsere Unterstützung und Hilfe zur Selbsthilfe. Es erfüllt sie mit Freude, wenn sie selber mitarbeiten, Verantwortung übernehmen und ihrerseits helfen können. Jesus und Menschen mit Behinderung Schweres Leid und Behinderung stellen unseren Glauben oft auf eine harte Probe. Die Frage nach dem Warum bleibt unbeantwortet; doch verweist uns der Glaube auf den Sohn Gottes, der das Kreuz und den Tod auf sich genommen hat und so Urheber und Vollender des Glaubens geworden ist vgl. Hebr 12,2. Jesus nimmt sich aller Menschen an, er macht keinen Unterschied zwischen Arm und Reich, Frau und Mann, gesund und krank. Bemerkenswert sind Korrekturen, die Jesus an Vorstellungen seiner Zeit - die bis heute nachwirken - vornimmt. Er wendet sich entschieden gegen die Vorstellung, dass Krankheit oder Behinderung Folgen eines schuldhaften Verhaltens seien vgl. Joh 9,1-3. Jesus nimmt sich dieser Men- schen in besonderer Weise an, wie der Evangelist Matthäus berichtet: “Man brachte Kranke mit den verschiedensten Gebrechen und Leiden zu ihm,Besessene, Mondsüchtige und Gelähmte, und er heilte sie alle” Mt 4,24. Jesus schenkt neue Hoffnung und neues Leben, von ihm können wir lernen. Die Würde aller Menschen Unsere Gesellschaft, die Wert auf Perfektion und hohe Lebensqualität legt, tut sich oft schwer, behindertes, von Krankheit oder Altersverfall gezeichnetes und in seiner Eigenständigkeit ein- geschränktes Leben als sinnvoll anzusehen. Um so mehr kommt es darauf an, dass wir die gläubige Überzeugung bewahren, dass in Christus jedes Leben angenommen ist, dass es Würde und Sinn hat - auch wenn wir es manchmal nicht verstehen können. Ein berühmtes Wort des heiligen Kirchenlehrers Irenaios unterstreicht die Würde eines jeden Menschen: “Gloria Dei vivens homo, vita autem hominis visio Dei / Gott sieht seine Ehre darin, dass der Mensch lebendig ist, und dass jeder Mensch in die Gemeinschaft und die Schau Gottes berufen ist” Irenaios, Adversus Haereses IV,20,7. Als Glaubende, denen Gemeinschaft mit einem väterlichen und mütterlichen Gott zugesagt ist, sollten wir es uns zur vornehmsten Aufgabe machen, allen Menschen in ihrer Würde als Kinder Gottes zu begegnen. Die Aufgabe der Pfarrgemeinden Unsere Pfarrgemeinden und christlichen Gemeinschaften sind aufgerufen, Menschen mit Behinderung - und jene, die sich ihrer annehmen - nicht allein zu lassen. Gerade Familien, in denen ein Familienmitglied mit Behinderung lebt, brauchen unsere Solidarität und tatkräftige Hilfe. Treffend hat es jemand mir gegenüber einmal so ausgedrückt: “Ein Dorf kann wachsen, wenn es die Nöte der Familien kennt”. Und ich möchte ergänzen: Eine Pfarrei kann wachsen, wenn sie die Nöte der Familien kennt. Menschen mit Behinderung wünschen sich von der Pfarrgemeinde, dass sie in die kirchlichen Gremien und Arbeitskreise einbezogen werden, dass sie dabei sein, mitreden und sich als vollwertige Glieder der Gemeinschaft fühlen können. Es wäre schön, wenn sich ihnen nirgends mehr bauliche Barrieren in den Weg stellen würden. Aber auch andere Hindernisse gilt es zu überwinden. Dem Kontakt zu Menschen mit Behinderung stehen oft Verunsicherung und Unbeholfenheit im Weg. Aus Angst, etwas falsch zu machen, wagen wir es nicht, auf sie zuzugehen. Dabei können Besuche, Gespräche, ein gemeinsamer Spaziergang, die Begleitung zu einer Veranstaltung oder zum Gottesdienst, erste Schritte zu einer für beide Seiten be- reichernden Beziehung sein. Die Mutter eines schwer behinderten Sohnes schrieb mir, was sie sich vom Seelsorger wünscht: “Der Pfarrer sollte Menschen, die eine Behinderung haben, zu Hause besuchen, ihnen das Gefühl geben, dass sie wertvoll und Kinder Gottes sind und sie zum Gottesdienst einladen”. Es ist Aufgabe und Auftrag für die ganze Pfarrgemeinde, ein Klima zu schaffen, in dem ausnahmslos alle erleben, dass sie willkommen sind: im Gottesdienst, in der Hinführung auf die Sakramente, bei gemeinsamen Feiern. An dieser Stelle möchte ich all jenen, die Menschen mit Behinderung beistehen, Dank und Hoch- achtung aussprechen. Ich weiß aus persönlichen Begegnungen, wie viel Kraft und Sorge diese Auf- gabe besonders Angehörigen oft abverlangt, und ich bewundere die Geduld und Treue, mit der sie Nähe und Zuwendung schenken. Zum Schluss eine Begebenheit zum Nachdenken: Eine Frau, die selber mit einer schweren Behinderung lebt, erinnert sich: “Es war bei einer Firmung mit Weihbischof Heinrich Forer. Ein Mädchen mit Down-Syndrom ist zur Firmung vorgegangen, das Kind war sichtlich begeistert, und Bischof Forer ließ seine Hand besonders lange auf ihrem Kopf ruhen ‘Vielleicht’ - so bemerkte die Frau -, hat er einen Segen erhalten von dem Mädchen, weil ein richtiger Segen immer zweiseitig ist”. Mit dem Wunsch, dass wir füreinander zum Segen werden, grüßt Sie Ihr Wilhelm Egger Bischof von Bozen-Brixen

Internationales Blindenzentrum I.B.Z. in Landschlacht (Schweiz) Unser Blindenzentrum stellt sich vor.

Viele Weiterbildungskurse, die auf unserer Site unter Begegnungen angeboten werden, finden im Internationalen Blindenzentrum (I.B.Z.) in Landschlacht am Schweizer Ufer des Bodensees statt. Es handelt sich beim IBZ also um ein Bildungshaus, gleichzeitig jedoch auch um ein Ferienzentrum, in welchem Individualgäste herzlich willkommen sind. In erster Linie sind es blinde, sehbehinderte und hörsehbehinderte bzw. taubblinde Gäste, die zu uns nach Landschlacht kommen. Auch Blindenführ- hunde sind herzlich willkommen. Das “B” in unserer Abkürzung soll aber nicht nur für “blind”, sondern auch für “Begegnung” stehen; in diesem Sinne freuen wir uns, wenn auch Gäste ohne Behinderung das I.B.Z. beleben. Getragen wird unser Haus von einer gemeinnützigen Stiftung, hinter welcher zu je 50 % das Deutsche Katholische Blindenwerk (DKBW) und die Schweizerische Caritasaktion der Blinden(CAB) stehen. So sind es denn auch vorwiegend Stammgäste aus diesen beiden Ländern, jedoch auch aus anderen Staaten, die immer wieder nach Landschlacht zurückkehren. Besonders schätzen die Gäste das hauseigene Hallenbad mit einer Wassertemperatur von 30°C, die Hauskapelle, in der meist täglich ein Gottesdienst angeboten wird und ganz generell eine warme und herzliche Atmosphäre, die im I.B.Z. herrscht. Seit diesem Jahr können sich unsere Gäste in der neuen Sauna mit Solarium entspannen. Das I.B.Z. liegt in ruhiger, erhöhter Lage oberhalb des Bodensees. Gern holen wir die Gäste gegen einen Kostenbeitrag in Konstanz oder Landschlacht ab. Rufen Sie an: Roland Gruber, Leiter des I.B.Z., CH - 8597 Landschlacht eMail: info@ibzlandschlacht.ch Telefon: 0041-71-694 61 61 Fax: 0041 - 71 - 694 61 35








Das I.B.Z ist jetzt mit einem völlig neu konzipierten Internet-Auftritt für Sie da: www.ibzlandlschacht.ch Hier finden Sie Fotos, Angebote, Kalender, Hausprospekt, Wegbeschreibungen und auch die neue Preisliste und auch Einzelheiten über Rabatte für subventionsberechtigte Gäste (20 % vom Deutschen Katholischen Blindenwerk und von der Schweizerischen Caritas-Aktion der Blinden). Gäste aus anderen Ländern (nicht aus Deutschland und der Schweiz) erhalten weiterhin 10 Pro- zent. Die aktuellen Programmangebote finden Sie unter: begegnungen
 



. . . viele weitere Erlebnisfotos von unserer Kulturfahrt finden Sie unter: Galerie Schweiz I


Internationales Blindenzentrum I.B.Z Gebhardshöhe CH - 8597 Landschlacht Tel: 0041 - 716 94 61 61 Fax: 0041 - 716 94 61 35 Produktion der Schwarz- und Punktschrift, Blindenbibliothek der CAB, Hinterdorfstr. 29 CH - 8597 Landschlacht Tel: 0041 - 716 95 12 14
Die Generalversammlung und der Kongress der FIDACA in Haguenau bei Strassburg/Elsass führte die Teilnehmer vom Katholischen Blindenwerk Norddeutschland eV. mit sehbehinderten und blinden Menschen aus mehreren Kontinenten zusammen. Die FIDACA als Weltorganisation katholischer Blindenvereinigungen hält alle fünf Jahre in einem europäischen Mitgliedsland die Generalversammlung mit Wahl des Präsidiums. Wir begegneten dort alten Freunden, wurden aber auch mit anderen Persönlichkeiten unserer Weltorganisation bekannt.

Unser Vorsitzender Manfred Raupach beim internationalen Kongress in Haguenau im Gespräch mit dem Stellv. Vorsitzenden des Deutschen Katholischen Blindenwerkes (DKBW) Michael Rembeck
Internationaler Blinden-Kongress der FIDACA: Globalisierung frisst Behindertenarbeitsplätze
Die Globalisierung hat für behinderte Menschen zwei gänzlich unterschiedliche Seiten: Sie eröffnet einerseits durch die rasante Entwicklung der Technik neue Möglichkeiten, Menschen mit besonderen Bedürfnissen ins Berufsleben einzubinden, führt aber durch fortschreitende Rationalisierung zum Wegfall von Arbeitsplätzen; davon sind zumeist Behinderte zuerst betroffen. Beim Kongress der Internationalen katholischen Blindenvereinigungen (FIDACA) über die Folgen der Globalisierung für behinderte Menschen berichteten in Haguenau bei Strassburg Delegierte aus 16 Ländern über die aktuelle Situation. Vor allem in Osteuropa ist in den Jahren seit Öffnung nach dem Westen der soziale Abbau un- übesehbar: In Litauen sind nach der bis 1990 flächendeckenden staatlichen Behinderten-Versorgung heute 20 Prozent der Blinden arbeitslos, in Bosnien-Herzegowina haben nach dem Jugoslawien-Krieg alle Sehbehinderten ihre Arbeitsstelle verloren, 5500 sind derzeit unversorgt. Einschränkungen auch im Westen Auch in Westeuropa bringen der wirtschaftliche Wettbewerb und die Privatisierung staatlicher Betriebe und Einrichtungen behinderte Menschen zunehmend in Notlagen: In Deutschland sind 70 - 80 Prozent der arbeitsfähigen Blinden beschäftigungslos, in Belgien und Großbritannien wurden Be- hinderten bereits Begünstigungen für Bahnfahrten gestrichen, noch bestehende Bonifikationen beim Bezug von Gas und Strom sollen folgen. Auch in der Schweiz ist der Stellenabbau für Behinderte akut. Die Schweizerische Caritas-Aktion der Blinden hat ihr Freizeiten-Angebot deshalb stark ausgebaut, um Sehbehinderten, die ihren Arbeitsplatz verlieren, Möglichkeiten für eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu bieten. Massenarbeitslosigkeit, Analphabetismus „Ganz anders ist die Situation in Lateinamerika und Afrika”, berichtet Kongressteilnehmer Max Roß- bacher vom Blindenapostolat Österreich, wo durch Massenarbeitslosigkeit etwa in Peru und Chile oder Analphabetismus in vielen Ländern Afrikas die Sehbehinderten zum Betteln verurteilt sind.” Durch Aufbau neuer Kommunikationswege und Schulungsprogramme bemühen sich katholische Verbände in Peru, Chile und Brasilien, sowie in Togo und Benin um Abhilfe. Österreichs Partner ist Litauen Beim Kongress der Fédération Internationale des Associations Catholiques d’Aveugles (FIDACA) in Haguenau bei Straßburg waren Delegierte aus 14 Ländern Mittel-, West-, Süd- und Osteuropas, sowie aus Lateinamerika und Afrika vertreten. Spanien und Großbritannien sind bei der General- versammlung am Vortag als neue Mitglieder aufgenommen worden, Brasilien und Bosnien waren durch Beobachter vertreten. Das Blindenapostolat Österreich (BAÖ) unterstützt als Gründungs- mitglied der FIDACA (1981) nach seinen finanziellen Möglichkeiten Projekte in Mitgliedsländern. Seit 1998 ist Litauen als Partnerland des BAÖ, wo österreichische Blinde durch ihre Spenden den Aufbau und die Arbeit des Katholischen Blindenvereins finanziell mittragen.

Der 1.Vorsitzende Manfred Raupach mit den Vorstandsmitgliedern Rudolf Hein, Heribert Wilczek und Erika Kartzewski auf dem Kongress der FIDACA. Im Hintergrund die Dolmetscherkabinen.

Blick in den Kongress-Saal in Hagenau

Dr. Roos am Tisch mit Delegierten aus Togo und Denim
EU-Ost-Erweiterung als Herausforderung Eine Intensivierung der Kontakte in jene Länder, die durch die Ost-Erweiterung in jetzt zur Euro- päischen Union stoßen, forderte BAÖ- Vertreter Heinz Kellner bei der dem Kongress vorangehen- den FIDACA-Generalversammlung. Kellner: „Vielfach bestehen schon seit vielen Jahren Verbin- dungen zu Blindengruppen oder Einrichtungen in Tschechien, Ungarn, Kroatien und Polen. Zum EU-Beitritt müssen diese Länder noch durch zu schaffende Verbände gefestigt werden, um Informationsaustausch, Aufbau- und Zusammenarbeit durch eine Mitgliedschaft bei der internatio- nalen katholischen Blindenorganisation zu erleichtern.” Österreich war im Elsass durch BAÖ-Vorsitzenden Max Roßbacher (Steiermark) und seine Stell- vertreter Peter Beiser (Tirol) und Heinz Kellner (St.Pölten), sowie die oberösterreichische Diözesan- leiterin Monika Aufreiter vertreten. Auf der Generalversammlung und dem Kongress der FIDACA in Haguenau bei Strassburg / Elsass war der Vorstand des Katholischen Blindenwerkes Norddeutschland kbwn fast vollzählig vertreten. Mit sehbehinderten und blinden Menschen aus mehreren Kontinenten gab es gute Gespräche. Die FIDACA als Weltorganisation katholischer Blindenvereinigungen hält alle fünf Jahre in einem europäischen Mitglieds- land die Generalversammlung mit Wahl des Präsidiums. Wir begegneten dort alten Freunden, wurden aber auch mit anderen Persönlichkeiten unserer Weltorganisation bekannt. kbwn/BAÖ-MaxRoßbacher
Ergebnis der Wahlen in Haguenau: Luca Bergamaschi (Italien), Jacques Charlin (Frankreich), Dr.Hubert Roos (Deutschland) Rosmarie Segrada (Schweiz), Jean-Pierre Lhoest (Belgien).

Vorstand Heribert Wilczek vom kbwn ertastet die Tracht der Elsässer Tanzgruppe Fotos: Krista Raupach, kbwn Bei dem Kongress der FIDACA sprachen unter anderen Frater Nelson aus Brasilien und Herr Petrella aus Brüssel zum Thema Globalisierung. Der Vatikan hat eine Grußbotschaft gesandt.
Zwischen High Tech und Notstand - Augenärzte in Ägypten
Moderne Augenmedizin kann Menschen helfen, die schielen, kurzsichtig sind oder am grünem Star leiden. In den Operationssälen stehen Laser und andere High-Tech-Geräte. Und es gibt sogar Forschungsprojekte, die zum Ziel haben, Blinden in Zukunft mit Hilfe von winzigen Mikrochips ihr Augenlicht zurück zu geben. Doch während wir in Europa immer den Fortschritt im Auge behalten, erblindet nach wie vor alle fünf Sekunden irgendwo auf der Erde ein Mensch. Und 90 Prozent dieser Blinden leben in Entwicklungsländern. In Ägypten etwa kommt der medizinische Fortschritt nur bei einem Bruchteil aller Augenkranken an. Und die Ärzte bewegen sich zwischen High Tech und Notstand. Leonardo080328
Internationale Hilfe des DKBW

Blinde helfen Blinden weltweit. Das Deutsche Katholische Blindenwerk unterstützt Blinde und Sehbehinderte in Lateinamerika: *Argentinien *Chile *Peru *Brasilien *Venezuela *Ecuador *Kolumbien. Wir errichten: Werkstätten, Schulen und Unterkünfte.


Auf unserer Erde leben insgesamt 45 bis 50 Millionen Blinde, 90 Prozent davon in Ländern der Dritten Welt. 90 Prozent aller blinden Kinder weltweit können keine Schule besuchen. 80 Prozent der blinden Erwachsenen sind auf Grund fehlender Ausbildungsmöglichkeiten ohne Arbeit. 70 bis 80 Prozent der Blindheit auf der Erde wären bei besserer augenmedizinischer Versorgung verhütbar. Jeder zweite Blinde ist heilbar. Bitte, helfen Sie uns helfen! DasJournal/0303

Spendenkonto: Postbank Köln, BLZ 370 100 50, Kto: 214 99 65 08 Deutsches Katholisches Blindenwerk e.V. (DKBW) Eschstr. 12, 52351 Düren. Tel: 02421-511 55, Fax: 02421 - 511 84 eMail: dkbw.dueren@t-online.de Internet: www.blindenwerk.de


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