MM-DKWN-x
kbwn

         o n l i n e :       
www.

kbwn.de

International

Auf dieser Seite lesen Sie Fotoberichte vom Internationalen Blindenkongress der FIDACA,
von den deutschsprachigen Mitgliedsverbänden in der Schweiz, Österreich und Italien;
einen Fotobericht von unserem Internationalen Blindenzentrum in Landschlacht (Schweiz)
und von unseren Hilfsleistungen für Blinde in den Schwellenländern

tn_PrFlaggeCH305_gif   Schweiz

Schweizerische Caritasaktion der Blinden, CAB, Schrennengasse 26, CH 8003 Zürich
Tel: 0041-14 62 13 00  Fax: 0041-14 62 13 04  eMail:
cab@cab-org.ch

tn_PrFlaggeAU306_gif  Österreich

Blindenapostolat Österreich BAÖ, Stephansplatz 6 / VI; A - 1010 Wien
Tel: 0043 (0) 15 16 62 - 33 05   Fax: 0043 - 222 51 552 33 66
eMail:
blindenapostolat@edw.or.at  web: www.blindenapostolat.at oder www.blindenapostolat.com

tn_PrFlaggeIT304_gif      Italien

Blindenapostolat Südtirol, Schiessstandweg 36   I - 39100 Bozen-Gries
Tel: 0039 - 471 44 23 33     Fax: 0039 - 471 40 82 67,  eMail: 
apostolat@blindenzentrum.bz.it

int-StAntoniusPadua-Z

SENDBOTE DES HEILIGEN ANTONIUS  int-g-ofm-x  JANUAR 2013

Leben ohne Augenlicht von Johanna Hummel.
   Seit zweihundert Jahren ist die Welt heller geworden durch den Einsatz von Gas- und Elektrobeleuchtung. Das Los blinder Menschen hat sich dadurch nicht verbessert. Die dunkle Jahreszeit könnte dazu anregen, sich einmal gedanklich in die Lebenswelt der Nichtsehenden hineinzuversetzen. Da spielen nicht nur medizinische, juristische oder technische Fragen eine Rolle. Ohne das Vertrauen in hilfsbereite Menschen können Blinde nicht bestehen. Jesus lobt den blinden Bettler Bartimäus von Jericho: Geh! Dein Glaube hat dir geholfen.

int-Ant-1-Z3            

   Pechschwarz war es um mich herum. Mit äußerster Vorsicht und der Angst, irgendwo anzustoßen, habe ich mich langsam zum Stuhl an der Theke vorgetastet. Meine Augen ständig nach einem Funken Licht suchend, um sich daran zu gewöhnen, zu justieren, um endlich doch zumindest Schattierungen, Umrisse wahrnehmen zu können - vergebens. Vor einigen Jahren war ich zu Gast in einem Dunkelrestaurant. Für Sehende eine irritierende Erfahrung, diese totale Absenz des Lichtes und damit einhergehend die plötzliche Nutzlosigkeit eines unserer wichtigsten Orientierungsorgane, des Auges. Diese Einrichtungen, auch Blindenbars genannt, finden sich inzwischen in ganz Deutschland. Dahinter steht die Idee, uns Sehenden nicht allein die Bedeutung unseres Augenlichts vorzuführen,vielmehr soll diese Erfahrung für das Leben blinder Menschen sensibilisieren. Sehbehinderte arbeiten dort als Kellner, vor allem aber sind sie leitende Hand durch das Dunkel.
Lernen, blind zu vertrauen
  
Schnell wird klar: Wer blind ist, der muss ganz andere Methoden zur Gestaltung des alltäglichen Lebens entwickeln, bei dem sind alle übrigen Sinne, besonders der Tastsinn, stärker ausgebildet, wodurch die körperliche Einschränkung bestmöglich umgangen wird. Eine ganze Weile haben meine Augen weiter angestrengt auf einen sichtbarwerdenden Anhaltspunkt gewartet, bis der Geist die aussichtlose Lage einsieht und beginnt, sich anders, sich neu zu orientieren. Die Ohren lauschen in alle Richtungen, die Hände tasten ungelenk in der Rabenschwärze. Diese Blindheit war vorübergehend und der Kopf blieb untrainiert, die neuen Informationen in Richtlinien zu transformieren, um den Körper sicher durch die Dunkelheit zu bugsieren. Dieses Gefühl der Unsicherheit ist mir in Erinnerung geblieben.
   Die Erleichterung beim Wiedereintritt in die helle Welt war groß. „Blindes Vertrauen", so titelte die FAZ am 13. März 2010 kurz vor dem Beginn der Paralympischen Spiele in Whistler, bei dem die blinde Biathletin Verena Bentele bald darauf fünf Goldmedaillen gewinnen sollte. Grundlage dieses Erfolges ist das blinde Vertrauen zu ihrem Begleitläufer, dessen richtungweisende Zurufe die Athletin in der Loipe lenken. Wenn dabei etwas schiefgeht, bleiben vor allem psychische Narben zurück. So geschehen in Benteles Fall, die durch eine Unaufmerksamkeit fehlgeleitet wurde und beim Sturz einen Abhang hinunter schwere Verletzungen davontrug. Danach musste die Angst mühsam wieder überwunden werden, denn ohne tiefes Vertrauen läuft in diesem Sport nichts.
   Doch nicht nur im Sport sind Menschen mit Sehbehinderung auf die Hilfe anderer angewiesen in einer Um- gebung, die maßgeblich von Sehenden konstruiert und von deren Bedürfnissen geformt ist. Das bedeutet auch, immer wieder auf andere zu vertrauen, die Lotsen sein sollen in dieser Welt. Viele verschiedene Einrichtungen, Programme und Institutionen leisten notwendige Unterstützung. Aber wer kümmert sich in der katholischen Kirche um die Blinden und Taubblinden?
Katholische Blindenwerke
   Etwa 55.000 Blinde und circa eine halbe Million Menschen mit schwerer Sehbehinderung leben in Deutschland. Der von der Deutschen Bischofskonferenz anerkannte Träger für katholische Blindenarbeit in Deutschland ist das Deutsche Katholische Blindenwerk e.V. (DKBW). Es entstand aus dem Zusammenschluss der regionalen katholischen Blindenwerke, die innerhalb der Bistümer tätig sind, mit dem Ziel, als große vereinte Gemeinschaft effektiver im Einzelnen anpacken und Unterstützung leisten zu können. Als Mitglied der Welt Blinden Union (WBU) und der Internationalen Föderation der Katholischen Blindenvereinigungen (FIDACA) steht es im überregionalen und internationalen Kontakt und Austausch. „Außerdem ist das DKBW der Interessensvertreter der katholischen Blinden gegenüber der Arbeitsstelle Pastoral für Menschen mit Behinderung der Deutschen Bischofskonferenz in Köln", erklärt das Informationsblatt unter der Überschrift: Blinde helfen Blinden weltweit.
in wenig Medizin und Juristerei
  
Blindheit bedeutet das gänzlich fehlende oder in sehr geringem Maße mögliche visuelle Wahrnehmungs- vermögen. Nach medizinischen Gesichtspunkten können eines oder beide Augen von Blindheit befallen sein. Amaurose ist der Fachausdruck für Vollblindheit, die extremste Form der Sehbehinderung, und bezeichnet das vollständige Fehlen von Lichtwahrnehmung der Augen,  wobei keinerlei optische Reizverarbeitung mehr stattfindet. Neben einer angeborenen Blindheit kann sich eine Sinnesbehinderung aus den unterschiedlichsten Ursachen im Laufe eines Lebens ausbilden. Genetische Gründe, Infektionen, Verletzungen, Diabetes oder das Alter bedingen im schlechtesten Fall den Verlust des Augenlichts, meist unwiederbringlich. Während sich die medizinische Definition von Sehbehinderung auf das Auge spezifiziert, bezieht sich die juristische auf die Person. Aus gesetzlicher Sicht gilt ein Mensch als blind, „wenn er auf dem besser sehenden Auge selbst mit Brille oder Kontaktlinsen nicht mehr als 2 Prozent von dem sieht, was ein Mensch mit normaler Sehkraft erkennt." Dies sagt nichts über die eigentliche Art der Sehbehinderung aus. So können 2 Prozent Sehrest bedeuten, dass ein Betroffener nur in unmittelbarer Nähe etwas erkennen kann, was Menschen ohne Sehbehinderung auf mehrere 100 Meter Entfernung sehen. Ein Messwert für Blindheit ist für die wissenschaftliche Fachgesellschaft für Augenheilkunde in Deutschland, die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG), die konzentrische Einschränkung der äußeren Gesichtsfeldgrenzen. Nach ihrer Einschätzung entspricht der sprachgebräuchliche Tunnelblick (Röhrengesichtsfeld), reduziert auf höchstens 5 Grad, dem juristischen Verständnis von Blindheit.

int-Ant-2ZZ

Am Rand der Gesellschaft 
  
Die Definition von Blindheit ist juristisch relevant, da in Deutschland der Anspruch auf sogenanntes Blindengeld zur Deckung der Mehrausgaben aufgrund der Behinderung besteht. Blindenhunde, spezielle Notizblöcke, Bücher in Blindenschrift, spezielle Computertastaturen und Programme, die die geöffneten digitalen Inhalte am Bildschirm in gesprochenes Wort transformieren, dies alles kostet Geld, ist aber unabdingbar, um den Alltag selbständig zu gestalten oder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Denn „nicht nur zu Zeiten Jesu waren die Blinden am Rand der Gesellschaft, sondern auch heute noch muss man davon ausgehen, dass blinde, taubblinde und hochgradig sehbehinderte Menschen am Rand ihrer Gesellschaft leben", leitet das DKBW seinen Arbeits- bericht 2011 ein. Verminderte Berufschancen und Schwierigkeiten, soziale Kontakte zu knüpfen, bestimmen ihr Leben ebenso wie die täglichen Hürden, sich auf der Straße und in öffentlichen Gebäuden zu orientieren. Die Selbsthilfeorganisation von Blinden in der katholischen Kirche hat sich nun schon seit über 40 Jahren auf die Fahnen geschrieben, dagegen vorzugehen.
Im lautlosen Dunkel gefangen
  
Große Aufmerksamkeit widmet das DKBW den Schwerstbehinderten unter den sehbehinderten Menschen, den Taubblinden. Sie können weder sehen noch hören, wodurch ihr Kontakt mit der Umwelt im Wesentlichen auf Berührungen basiert. Regelmäßig werden Bildungstage organisiert, die helfen, taubblinden Menschen über die Kommunikation mit anderen ein Tor zur Außenwelt zu öffnen. Kommuniziert wird unter anderem über das Lormen, auch Lorm-Alphabet genannt. Bestimmten Punkten und Regionen der Handfläche sind Buchstaben zugeordnet,so können Worte durch Berührung und bei einiger Übung sogar sehr schnell buchstabiert werden. Entwickelt hat es 1881 Hieronymus Lorm, der selbst zunächst ertaubte und später zudem erblindete. Für ihn war diese Kommunikationsmethode der Weg aus der Isolation zurück in sein soziales Umfeld. Doch was einfach erlernbar ist für Personen, die zuvor Sprache und Schrift kennenlernen konnten, erfordert unglaubliches Abstraktions- vermögen von Menschen, die durch angeborene Sinnesbehinderungen niemals ein Schriftbild gesehen, noch Sprache gehört haben. Die Muttersprache für die meisten Taubblinden ist daher eine abgewandelte Form der Gebärdensprache. Hierbei erfühlen die Gesprächspartner die Gesten des Sprechenden mit beiden Händen. Im Mittelpunkt der Tagungen des DKBW steht die Vermittlung der Evangelien und religiöser Inhalte, ebenso wie die Erschließung der Welt um die Behinderten herum. Das Sprechen über die Natur, welche Pflanze verströmt welchen Duft, was ist in der Ferne zu sehen oder der soziale Austausch, die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen, bereichern das Leben der Betroffenen.
Hilfe ohne Grenzen
   Es braucht auch in unserer hochtechnisierten und reichen Welt solche Initiativen, damit sehbehinderte Menschen nicht aus dem gesellschaftlichen Leben verdrängt werden. Ganz besonders vom Schicksal der Isolation bedroht sind die Blinden in ärmeren Regionen der Welt. Daher liegt dem DKWB die Hilfe im Ausland besonders am Herzen. Frühförderung ist die wichtigste Grundlage, um die intellektuelle Entwicklung und Eigenständigkeit eines behinderten Kindes zu garantieren und ihm berufliche Chancen zu eröffnen. Denn trotz einer unumgänglichen Hilfsbedürftigkeit ist das Ziel immer, ein weitestgehend selbständiges und normales Leben führen zu können. Fehlt ein soziales Auffangnetz, verlieren sinnesbehinderte Menschen allzu schnell den Anschluss an ihr Umfeld. Die gesammelten Spenden setzt das katholische Blindenwerk rund um den Erdball ein. Manchmal stehen konkrete medizinische Nöte oder Förderprogramme im Vordergrund, manchmal fehlt es an den Grundlagen wie Toiletten, Brunnen, Betten oder einer warmen Mahlzeit. „Nur mit Hilfe vieler wohlmeinender Spenderinnen und Spender konnten wir unsere Ziele in Deutschland und der Welt verwirklichen." Das DKBW konnte unlängst den Anbau eines Blindenheims in Djanglanmey/Benin in Afrika unterstützen. Zudem gehören die Prävention und ärztliche Vorsorge zu den zentralen Aufgaben. Der routinemäßige Augencheck bei Kleinkindern kann in ärmeren Ländern, wie beispielsweise Mali, aus Mangel an Fachärzten flächendeckend kaum geleistet werden. Die Finanzierung von Facharztausbildungen im Bereich Augenheilkunde ist hier ein großer Schritt in eine bessere Zukunft.
Glaubensvermittlung über CD
   Was das DKBW, deren Vorstände aus Blinden und hochgradig Sehbehinderten bestehen, von anderen Blindenhilfen unterscheidet, ist der spirituelle Ansatz. Die erklärte Isolation blinder Mitmenschen ereignet sich auch im kirchlichen Leben: Andere für diesen Missstand zu sensibilisieren, daran arbeiten viele ehrenamtliche Mitglieder. Neben der Unterstützung bei medizinischen, alltäglichen bis lebensnotwendigen Fragen steht deshalb die Vermittlung von Glaubensinhalten im Fokus, ganz konkret auch in der Herstellung von Blindenschriftdrucken und CDs zu religiösen Themen. Eigens dafür produziert die Blindenschriftdruckerei „Pauline von Mallinckrodt" in Paderborn, und die Deutsche Katholische Blindenbücherei hält die Exemplare zur Ausleihe bereit. „Im Leihverkehr können religiöse und schöngeistige Literatur sowie Sachbücher und Hörzeitschriften auf CD entliehen werden."
   Die für den Leihversand dienlichen roten Boxen werden speziell in den Niederlanden gefertigt, sowie von der Post kostenlos und sogar weltweit ausgetragen. „Wir haben auch deutsche Kunden in Kanada, in den USA oder in Israel, Auswanderer oder deutschsprachige Nachfahren von Auswanderern", bekräftigt die Bibliothekarin auf der Internetseite des regionalen Vertreters, dem Katholischen Blinden- und Sehbehindertenwerk Nord- deutschlands e.V. www.kbwn.de. Auch die italienische Ausgabe des Messaggero di Sant'Antonio gibt es als Worddatei, Hör-CD oder als MP3. Initiiert hat dieses Angebot Sabrina Baldin, eine Mitarbeiterin in Padua, die selbst blind ist. Ihre Stimme und die von Padre Paolo Floretta vertonen die Editionen seit Beginn dieses Projekts.
   Weitere Informationen zum Katholischen Blindenwerk e.V., seinen Projekten sowie Möglichkeiten zu Spenden finden Sie im Internet:
www.blindenwerk.de
   Informationen zur blindengerechten Ausgabe des Messaggero di sant'Antonio in italienischer Sprache erhalten Sie unter der eMail-Adresse: abbonamenti@santantonio.org oder unter der Postanschrift der Zentrale in Padua: Messaggero di sant'Antonio, via Orto Botánico 11, 35123 Padova, ITALIA.

epWilhelmEggerBrixenBoz     Hirtenwort des Bischofs von Bozen-Brixen + Wilhelm Egger

Liebe Gläubige!
     Die Europäische Union hat das Jahr zum Jahr der Menschen mit Behinderungen erklärt. Mit Veranstaltungen und Aktionen soll die Aufmerksamkeit auf jene Mitmenschen gelenkt werden, die mit besonderen Belastungen leben müssen. Auch wir, als christliche Gemeinschaft, sind angesprochen. Ich bin im Laufe der Jahre vielen Menschen begegnet, die mit verschiedenen Formen von Behinderung leben. In Gesprächen und Briefen haben sie mir ihre Nöte und Wünsche vorgebracht, die ich hier weitergeben möchte.
Der Wunsch, angenommen zu sein
    Menschen mit Behinderung galten lange Zeit als so genannte “unsichtbare” Bürgerinnen und Bürger, und es ist erfreulich, festzustellen, dass viele Bemühungen unternommen werden, um ihnen aus der Isolation zu helfen.
     Die Erfahrung, angenommen zu sein und sich zeigen zu können, ist für Menschen mit Behinderung so lebensnotwendig, wie für alle anderen. Und sie selber betonen dies auch immer wieder. Wenn es uns gelingt, Bezugspersonen zu sein, von denen sie sich ernst genommen und angenommen wissen, können wir helfen, Leid zu lindern und manches Schicksal leichter erträglich zu machen. Menschen mit Behinderung haben oft den Ein- druck, dass ihre Situation und ihre Lebenslage zu wenig bekannt ist. Eine Umfrage der Europäischen Union hat ergeben, dass es hier noch Aufholbedarf gibt. Auch über die Zahl jener, die ein beeinträchtigtes Leben führen müssen, gibt es nur vage Vorstellungen. Betroffene sind der Auffassung, dass sich die oft erlebte Hilflosigkeit ihnen gegenüber durch Information überwinden lässt.
    Wenn wir wissen, was unsere Mitmenschen brauchen, können wir auch helfen. Dabei geht es nicht nur um die Überwindung von architektonischen Hindernissen und um den Einsatz für die soziale Absicherung; es gilt vor allem, Barrieren in unseren Herzen abzubauen. Öffentliche Stellen und private Initiativen setzen sich in verschiedenen Formen für Betroffene ein, sie arbeiten mit ihnen und für sie.
      Menschen mit Behinderung wollen aber nicht nur Hilfe erfahren; sie möchten - soweit ihnen dies möglich ist - ein eigenständiges Leben führen. Dazu brauchen sie unsere Unterstützung und Hilfe zur Selbsthilfe. Es erfüllt sie mit Freude, wenn sie selber mitarbeiten, Verantwortung übernehmen und ihrerseits helfen können.
Jesus und Menschen mit Behinderung
    Schweres Leid und Behinderung stellen unseren Glauben oft auf eine harte Probe. Die Frage nach dem Warum bleibt unbeantwortet; doch verweist uns der Glaube auf den Sohn Gottes, der das Kreuz und den Tod auf sich genommen hat und so Urheber und Vollender des Glaubens geworden ist vgl. Hebr 12,2. Jesus nimmt sich aller Menschen an, er macht keinen Unterschied zwischen Arm und Reich, Frau und Mann, gesund und krank. Bemerkenswert sind Korrekturen, die Jesus an Vorstellungen seiner Zeit - die bis heute nachwirken - vornimmt. Er wendet sich entschieden gegen die Vorstellung, dass Krankheit oder Behinderung Folgen eines schuldhaften Verhaltens seien vgl. Joh 9,1-3. Jesus nimmt sich dieser Menschen in besonderer Weise an, wie der Evangelist Matthäus berichtet: “Man brachte Kranke mit den verschiedensten Gebrechen und Leiden zu ihm, Besessene, Mondsüchtige und Gelähmte, und er heilte sie alle” Mt 4,24. Jesus schenkt neue Hoffnung und neues Leben, von ihm können wir lernen.
Die Würde aller Menschen
   Unsere Gesellschaft, die Wert auf Perfektion und hohe Lebensqualität legt, tut sich oft schwer, behindertes, von Krankheit oder Altersverfall gezeichnetes und in seiner Eigenständigkeit eingeschränktes Leben als sinnvoll anzusehen. Um so mehr kommt es darauf an, dass wir die gläubige Überzeugung bewahren, dass in Christus jedes Leben angenommen ist,  dass es Würde und Sinn hat - auch wenn wir es manchmal nicht verstehen können. Ein berühmtes Wort des heiligen Kirchenlehrers Irenaios unterstreicht die Würde eines jeden Menschen: “Gloria Dei vivens homo, vita autem hominis visio Dei / Gott sieht seine Ehre darin, dass der Mensch lebendig ist, und dass jeder Mensch in die Gemeinschaft und die Schau Gottes berufen ist” Irenaios, Adversus Haereses IV,20,7.
      Als Glaubende, denen Gemeinschaft mit einem väterlichen und mütterlichen Gott zugesagt ist, sollten wir es uns zur vornehmsten Aufgabe machen, allen Menschen in ihrer Würde als Kinder Gottes zu begegnen.
Die Aufgabe der Pfarrgemeinden
  Unsere Pfarrgemeinden und christlichen Gemeinschaften sind aufgerufen, Menschen mit Behinderung - und jene, die sich ihrer annehmen - nicht allein zu lassen. Gerade Familien, in denen ein Familienmitglied mit Behinderung lebt, brauchen unsere Solidarität und tatkräftige Hilfe. Treffend hat es jemand mir gegenüber einmal so ausgedrückt: “Ein Dorf kann wachsen, wenn es die Nöte der Familien kennt”. Und ich möchte ergänzen: Eine Pfarrei kann wachsen, wenn sie die Nöte der Familien kennt.
   Menschen mit Behinderung wünschen sich von der Pfarrgemeinde, dass sie in die kirchlichen Gremien und Arbeitskreise einbezogen werden, dass sie dabei sein, mitreden und sich als vollwertige Glieder der Gemeinschaft fühlen können. Es wäre schön, wenn sich ihnen nirgends mehr bauliche Barrieren in den Weg stellen würden.
    Aber auch andere Hindernisse gilt es zu überwinden. Dem Kontakt zu Menschen mit Behinderung stehen oft Verunsicherung und Unbeholfenheit im Weg. Aus Angst, etwas falsch zu machen, wagen wir es nicht, auf sie zuzugehen. Dabei können Besuche, Gespräche, ein gemeinsamer Spaziergang, die Begleitung zu einer Veranstaltung oder zum Gottesdienst, erste Schritte zu einer für beide Seiten bereichernden Beziehung sein.
    Die Mutter eines schwer behinderten Sohnes schrieb mir, was sie sich vom Seelsorger wünscht: “Der Pfarrer sollte Menschen,  die eine Behinderung haben, zu Hause besuchen, ihnen das Gefühl geben, dass sie wertvoll und Kinder Gottes sind und sie zum Gottesdienst einladen”. Es ist Aufgabe und Auftrag für die ganze Pfarr- gemeinde, ein Klima zu schaffen, in dem ausnahmslos alle erleben, dass sie willkommen sind: im Gottesdienst, in der Hinführung auf die Sakramente, bei gemeinsamen Feiern.
    An dieser Stelle möchte ich all jenen, die Menschen mit Behinderung beistehen, Dank und Hochachtung aussprechen. Ich weiß aus persönlichen Begegnungen, wie viel Kraft und Sorge diese Aufgabe besonders Angehörigen oft abverlangt, und ich bewundere die Geduld und Treue, mit der sie Nähe und Zuwendung schenken. Zum Schluss eine Begebenheit zum Nachdenken:
     Eine Frau, die selber mit einer schweren Behinderung lebt, erinnert sich: “Es war bei einer Firmung mit Weihbischof Heinrich Forer.  Ein Mädchen mit Down-Syndrom ist zur Firmung vorgegangen, das Kind war sichtlich begeistert, und Bischof Forer ließ seine Hand besonders lange auf ihrem Kopf ruhen ‘Vielleicht’ - so bemerkte die Frau -, hat er einen Segen erhalten von dem Mädchen, weil ein richtiger Segen immer zweiseitig ist”.
     Mit dem Wunsch, dass wir füreinander zum Segen werden, grüßt Sie Ihr
                         Wilhelm Egger      Bischof von Bozen-Brixen

CH-1x

Internationales Blindenzentrum I.B.Z. in Landschlacht (Schweiz)
Unser Blindenzentrum stellt sich vor.

tn_CH402_psd tn_CH401_psd

     Viele Weiterbildungskurse, die auf unserer Site unter Begegnungen angeboten werden, finden im Internationalen Blindenzentrum (I.B.Z.) in Landschlacht am Schweizer Ufer des Bodensees statt. Es handelt sich beim IBZ also um ein Bildungshaus, gleichzeitig jedoch auch um ein Ferienzentrum, in welchem Individualgäste herzlich willkommen sind. In erster Linie sind es blinde, sehbehinderte und hörsehbehinderte bzw. taubblinde Gäste, die zu uns nach Landschlacht kommen. Auch Blindenführhunde sind herzlich willkommen. Das “B” in unserer Abkürzung soll aber nicht nur für “blind”, sondern auch für “Begegnung” stehen; in diesem Sinne freuen wir uns,  wenn auch Gäste ohne Behinderung  das I.B.Z. beleben. Getragen wird unser Haus von einer gemeinnützigen Stiftung, hinter welcher zu je 50 % das Deutsche Katholische Blindenwerk (DKBW) und die Schweizerische Caritasaktion der Blinden(CAB) stehen. So sind es denn auch vorwiegend Stammgäste aus diesen beiden Ländern, jedoch auch aus anderen  Staaten, die immer wieder nach Landschlacht zurückkehren.
   Besonders schätzen die Gäste das hauseigene Hallenbad mit einer Wassertemperatur von 30°C, die Hauskapelle, in der meist täglich ein Gottesdienst angeboten wird und ganz generell eine warme und herzliche Atmosphäre, die im I.B.Z. herrscht. Seit diesem Jahr können sich unsere Gäste in der neuen Sauna mit Solarium entspannen.
  Das I.B.Z. liegt in ruhiger, erhöhter Lage oberhalb des Bodensees. Gern holen wir die Gäste gegen einen Kostenbeitrag in Konstanz oder Landschlacht ab.
Rufen Sie an:  Roland Gruber, Leiter des I.B.Z.,  CH - 8597 Landschlacht
eMail: info@ibzlandschlacht.ch  Telefon: 0041-71-694 61 61  Fax: 0041 - 71 - 694 61 35

tn_CH405_psd tn_CH413_psd

tn_CH412_psd tn_CH404_psd

tn_CH409_psd tn_CH308_jpg

LandschlachtTobias-xx

tn_CH309_jpg tn_CH410_psd

tn_CH406_psd tn_CH307_psd

tn_CH407_psd tn_CH411_psd

tn_CH408_psd  tn_CH403_psd

Das I.B.Z ist jetzt mit einem völlig neu konzipierten Internet-Auftritt für Sie da:
                                                     www.ibzlandlschacht.ch
  Hier finden Sie Fotos, Angebote, Kalender, Hausprospekt, Wegbeschreibungen und auch die neue Preisliste und auch Einzelheiten über Rabatte für subventionsberechtigte Gäste (20 % vom Deutschen Katholischen Blinden- werk und von der Schweizerischen Caritas-Aktion der Blinden).
   Gäste aus anderen Ländern (nicht aus Deutschland und der Schweiz) erhalten weiterhin 10 Prozent.  Die aktuellen Programmangebote finden Sie auf unserer Seite: Begegnungen

tn_CH414_psd tn_CH415_psd

nu002xx

nu003xx

nu000xx

. . . viele weitere Erlebnisfotos von unserer Kulturfahrt finden Sie unter: Galerie und Schweiz I

nu004

               tn_kbwn CH 701_tif

Internationales Blindenzentrum  I.B.Z  Gebhardshöhe   CH - 8597 Landschlacht
Tel: 0041 - 716 94 61 61   Fax: 0041 - 716 94 61 35
 Produktion der Schwarz- und Punktschrift, Blindenbibliothek der CAB, Hinterdorfstr. 29
CH - 8597 Landschlacht Tel: 0041 - 716 95 12 14

   Die Generalversammlung und der Kongress der FIDACA in Haguenau bei Strassburg/Elsass führte die Teilnehmer vom Katholischen Blindenwerk Norddeutschland eV. mit sehbehinderten und blinden Menschen aus mehreren Kontinenten zusammen. Die FIDACA als Weltorganisation katholischer Blindenvereinigungen hält alle fünf Jahre in einem europäischen Mitgliedsland die Generalversammlung mit Wahl des Präsidiums. Wir begegne- ten dort alten Freunden, wurden aber auch mit anderen Persönlichkeiten unserer Weltorganisation bekannt.

FIDACA     tn_LUX01_psd

  Unser Vorsitzender Manfred Raupach beim internationalen Kongress in Haguenau im Gespräch
mit dem Stellv. Vorsitzenden des Deutschen Katholischen Blindenwerkes (DKBW) Michael Rembeck

Internationaler Blinden-Kongress der FIDACA: Globalisierung frisst Behindertenarbeitsplätze

  Die Globalisierung hat für behinderte Menschen zwei gänzlich unterschiedliche Seiten: Sie eröffnet einerseits durch die rasante Entwicklung der Technik neue Möglichkeiten, Menschen mit besonderen Bedürfnissen ins Berufsleben einzubinden, führt aber durch fortschreitende Rationalisierung zum Wegfall von Arbeitsplätzen; davon sind zumeist Behinderte zuerst betroffen. Beim Kongress der Internationalen katholischen Blinden- vereinigungen (FIDACA)  über die Folgen der Globalisierung für behinderte Menschen berichteten in Haguenau bei Strassburg Delegierte aus 16 Ländern über die aktuelle Situation.
   Vor allem in Osteuropa ist in den Jahren seit Öffnung nach dem Westen der soziale Abbau unübesehbar:
   In Litauen sind nach der bis 1990 flächendeckenden staatlichen Behinderten-Versorgung heute 20 Prozent der Blinden arbeitslos, in Bosnien-Herzegowina haben nach dem Jugoslawien-Krieg alle Sehbehinderten ihre Arbeitsstelle verloren, 5500 sind derzeit unversorgt.
Einschränkungen auch im Westen
    Auch in Westeuropa  bringen der wirtschaftliche Wettbewerb und die Privatisierung staatlicher Betriebe und Einrichtungen behinderte Menschen zunehmend in Notlagen: In Deutschland sind 70 - 80 Prozent der arbeits- fähigen Blinden beschäftigungslos, in Belgien und Großbritannien wurden Behinderten bereits Begünstigungen für Bahnfahrten gestrichen, noch bestehende Bonifikationen beim Bezug von Gas und Strom sollen folgen. Auch in der Schweiz ist der Stellenabbau für Behinderte akut.  Die Schweizerische Caritas-Aktion der Blinden hat ihr Freizeiten-Angebot deshalb stark ausgebaut, um Sehbehinderten, die ihren Arbeitsplatz verlieren, Möglichkeiten für eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu bieten.
Massenarbeitslosigkeit, Analphabetismus
   „Ganz anders ist die Situation in Lateinamerika und Afrika”, berichtet Kongressteilnehmer Max Roß- bacher vom Blindenapostolat Österreich, wo durch Massenarbeitslosigkeit etwa in Peru und Chile oder Analphabetismus in vielen Ländern Afrikas die Sehbehinderten zum Betteln verurteilt sind.” Durch Aufbau neuer Kommunikationswege und Schulungsprogramme bemühen sich  katholische Verbände in Peru, Chile und Brasilien, sowie in Togo und Benin um Abhilfe.
Österreichs Partner ist Litauen
    Beim Kongress der Fédération Internationale des Associations Catholiques d’Aveugles (FIDACA) in Haguenau bei Straßburg waren Delegierte aus 14 Ländern Mittel-, West-, Süd- und Osteuropas, sowie aus Lateinamerika und Afrika vertreten. Spanien und Großbritannien sind bei der Generalversammlung am Vortag als neue Mitglieder aufgenommen worden, Brasilien und Bosnien waren durch Beobachter vertreten. Das Blindenapostolat Österreich (BAÖ) unterstützt als Gründungsmitglied der FIDACA (1981) nach  seinen finanziellen Möglichkeiten Projekte in Mitgliedsländern. Seit 1998 ist Litauen als Partnerland des BAÖ, wo österreichische Blinde durch ihre Spenden den Aufbau und die Arbeit des Katholischen Blindenvereins finanziell mittragen.

 FIDACA      tn_LUX03_psd

Der 1.Vorsitzende Manfred Raupach mit den Vorstandsmitgliedern Rudolf Hein, Heribert Wilczek und  Erika Kartzewski auf dem Kongress derFIDACA. Im Hintergrund die Dolmetscherkabinen.

  FIDACA    tn_LUX04_psd

Blick in den Kongress-Saal in Hagenau

  FIDACA       tn_LUX02_psd

Dr. Roos am Tisch mit Delegierten aus Togo und Denim

EU-Ost-Erweiterung als Herausforderung
    Eine Intensivierung der Kontakte in jene Länder, die durch die Ost-Erweiterung in jetzt zur Europäischen  Union  stoßen,  forderte BAÖ-Vertreter Heinz Kellner bei der dem Kongress vorangehenden FIDACA-General- versammlung. Kellner: „Vielfach bestehen schon seit vielen Jahren Verbindungen zu Blindengruppen  oder Einrichtungen in Tschechien, Ungarn, Kroatien und Polen.
   Zum EU-Beitritt müssen diese Länder noch durch zu schaffende Verbände gefestigt werden, um Informationsaustausch, Aufbau- und Zusammenarbeit durch eine Mitgliedschaft bei der internationalen katholischen Blindenorganisation zu erleichtern.”
   Österreich war im Elsass durch BAÖ-Vorsitzenden Max Roßbacher(Steiermark) und seine Stellvertreter Peter Beiser (Tirol) und Heinz Kellner (St.Pölten), sowie die oberösterreichische Diözesanleiterin Monika Aufreiter vertreten. 
   Auf der Generalversammlung und dem Kongress der FIDACA in Haguenau bei Strassburg / Elsass war der Vorstand des Katholischen Blindenwerkes Norddeutschland kbwn fast vollzählig vertreten. Mit sehbehinderten und blinden Menschen aus mehreren Kontinenten gab es gute Gespräche. Die FIDACA als Weltorganisation katholischer Blindenvereinigungen hält alle fünf Jahre in einem europäischen Mitgliedsland die General- versammlung mit Wahl des Präsidiums. Wir begegneten dort alten Freunden, wurden aber auch mit anderen Persönlichkeiten unserer Weltorganisation bekannt.
kbwn/BAÖ-MaxRoßbacher

 Ergebnis der Wahlen in Haguenau: Luca Bergamaschi (Italien),  Jacques Charlin (Frankreich),
 Dr.Hubert Roos (Deutschland) Rosmarie Segrada (Schweiz), Jean-Pierre Lhoest (Belgien).

tn_LUX05_psd  Vorstand Heribert Wilczek vom kbwn ertastet die Tracht der Elsässer Tanzgruppe

 Fotos: Krista Raupach, kbwn
Bei dem Kongress der FIDACA sprachen unter anderen Frater Nelson aus Brasilien und Herr Petrella aus Brüssel zum Thema Globalisierung. Der Vatikan hat eine Grußbotschaft gesandt.

Zwischen High Tech und Notstand - Augenärzte in Ägypten

   Moderne Augenmedizin kann Menschen helfen, die schielen, kurzsichtig sind oder am grünem Star leiden. In den Operationssälen stehen Laser und andere High-Tech-Geräte. Und es gibt sogar Forschungsprojekte, die zum Ziel haben, Blinden in Zukunft mit Hilfe von winzigen Mikrochips ihr Augenlicht zurück zu geben. Doch während wir in Europa immer den Fortschritt im Auge behalten, erblindet nach wie vor alle fünf Sekunden irgendwo auf der Erde ein Mensch. Und 90 Prozent dieser Blinden leben in Entwicklungsländern. In Ägypten etwa kommt der medizinische Fortschritt nur bei einem Bruchteil aller Augenkranken an. Und die Ärzte bewegen sich zwischen High Tech und Notstand. Leonardo080328

tn_PrMissio307_tif           Internationale Hilfe des DKBW

Blinde helfen Blinden weltweit. Das Deutsche Katholische Blindenwerk  unterstützt Blinde
und Sehbehinderte in Lateinamerika: *Argentinien *Chile *Peru *Brasilien *Venezuela *Ecuador  *Kolumbien.
Wir errichten: Werkstätten, Schulen und Unterkünfte.

tn_3au10_psd tn_3au04_psd

tn_3au03_psd tn_3au01_psd

 Auf unserer Erde leben insgesamt 45 bis 50 Millionen Blinde, 90 Prozent davon in Ländern der Dritten Welt. 90 Prozent aller blinden Kinder weltweit können keine Schule besuchen. 80 Prozent der blinden Erwachsenen sind auf Grund fehlender Ausbildungsmöglichkeiten ohne Arbeit. 70 bis 80 Prozent der Blindheit auf der Erde wären bei besserer augenmedizinischer Versorgung verhütbar. Jeder zweite Blinde ist heilbar.  Bitte, helfen Sie uns helfen!   DasJournal/0303

tn_3au02_psd tn_3au06_psd

tn_3au07_psd tn_3au05_psd

Spendenkonto: Postbank Köln, BLZ 370 100 50,   Kto: 214 99 65 08
Deutsches Katholisches Blindenwerk e.V. (DKBW) Eschstr. 12,  52351 Düren. Tel: 02421-511 55,  Fax: 02421 - 511 84  eMail:
dkbw.dueren@t-online.de Internet: www.blindenwerk.de

tn_3au08_psd tn_3au09_psd

                     kbwn:International

[kbwn] [Blindenwerk] [vor Ort] [Vorstandswahl] [Region Bremen] [Region Emsland] [Region Hildesheim] [Region Osnabrück] [Region Schwerin] [Region Vechta] [International] [Patientenverfügung] [Reisen Fahrten] [Hörbücher] [Heilung] [HiTech] [Kirche] [Vatikan] [Glaube & Leben] [weltweite Kirche] [Himmel & Erde] [Dialog der Religionen] [Recht] [Alterssicherung]