kbwn

E-mail

tn_PrLogo303_jpg
Lupe & Brille

online:
www.
kbwn.de

Lesen Sie unten auf dieser Seite:
- Hohe Preise machen Brillen zum Investitionsgut, statt zum Konsumgut
- Kantenfilterbrillen
- Gleitsichtbrillen
- elektronische PixelOptic-BrillenglÀser
Spezielle Linsen bei gleichzeitiger Kurz- und Weitsichtigkeit
-SightMate LV920 mit Sehhilfen fĂŒr Sehbehinderte

aum-BrillenglĂ€serFertigung-   Mehr Durchblick

Foto: Entspiegelt: Fertigung bei Essilor in Rathenau, dem grĂ¶ĂŸten Hersteller von BrillenglĂ€sern

Jeder zweite Deutsche benötigt eine Sehhilfe. Es gibt 40 Millionen BrillentrÀger. Doch der Riesenmarkt stagniert seit Jahren. Hohe Preise machen die Brille zum Investitions- statt zum Konsumgut. Neue Konzepte und Ideen sind gefragt.
   Noch ist es eine Vision. Aber spĂ€testens in fĂŒnf Jahren, erwartet Josef May, dĂŒrften die ersten Brillen mit virtuellen Abbildungen und Projektionen auf der Innenseite des Glases, nur zwölf Millimeter vom Auge entfernt, da sein. In zehn Jahren, sagt der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Silhouette Deutschland GmbH und Vorsitzender des Industrieverbandes Spectaris, dĂŒrften sie marktgĂ€ngig sein. Warum soll dann nicht auf dem Glas das abgebildet sein, was auf dem Display eines Smartphones steht. Selbsttönende Brillen mĂŒssen die Durchsicht noch schneller auf die LichtverhĂ€ltnisse als bisher umstellen, was durch den verstĂ€rkten Einsatz von Nanotechnologie möglich wird.
   Das sind die Langfristperspektiven der Augenoptikindustrie, die in Deutschland jĂ€hrlich immerhin 6 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung investiert. Kurzfristig sind es mehr die Designthemen, die Deutschlands 40,1 Millionen Brillen- und 3,4 Millionen KontaktlinsentrĂ€ger zum Konsum anregen sollen. Brillenfassungen aus Stein, Titan, Gold, Acetat, aus nachwachsenden Rohstoffen wie Bambus und Holz, voll wiederverwertbare Modelle oder Sonnenbrillen aus Schieferstein - an OriginalitĂ€t soll es nicht mangeln, wenn es darum geht, einen seit vielen Jahren stagnierenden Markt in Bewegung zu bringen. NĂ€chstes Wochenende werden solche NovitĂ€ten auf der Opti in MĂŒnchen, der internationalen Messe fĂŒr Optik und Design, prĂ€sentiert.
   Trotz stagnierender Absatzzahlen verzeichnen die Hersteller von Fassungen und GlĂ€sern sowie die Augenoptiker auf der Handelsseite moderate Wachstumsraten im Umsatz. Das liegt an den Preiserhöhungen, die immer noch durchgesetzt werden können. So rechnet Spectaris-Chef und Unternehmer May fĂŒr 2013 etwa mit einem Umsatzzuwachs auf der Industrieseite von etwa 3 bis 4 Prozent.
   Was auf den ersten Blick eher statisch aussieht, entwickelt sich zu einem Ă€ußerst lebendigen Kosmos mit umfangreichen VerĂ€nderungen innerhalb der Branche. Die Industrie ist mittelstĂ€ndisch geprĂ€gt. Silhouette aus Ludwigsburg gehört als Hersteller von Fassungen mit 140 Millionen Euro Umsatz und 1.300 BeschĂ€ftigten nach Angaben von May zu den fĂŒnf grĂ¶ĂŸten Anbietern auf der Welt. Rodenstock aus MĂŒnchen mit rund 360 Millionen Euro Umsatz macht vor allem mit GlĂ€sern (280 Millionen Euro) GeschĂ€fte, erst in zweiter Linie mit Fassungen. Geradezu atomisiert ist die Struktur im Einzelhandel mit 12.000 OptikergeschĂ€ften, wobei der Filialisierungsgrad mit Ketten wie Fielmann im europĂ€ischen Vergleich mit 16 Prozent noch gering ist. Verkauft eine Fielmann-Filiale im Durchschnitt noch 35 Brillen am Tag, bringt es der traditionelle Augenoptiker nicht einmal auf zwei Brillen. Damit kann er offenbar leben.  www.optiker-bode.de

aum-gAugenoptikbranche-ZZ

   Die ExistenzĂ€ngste jedenfalls halten sich in Grenzen. „Nach der Gesundheitsreform mit ihren Einschnitten bei Krankenkassenleistungen fĂŒr Brillen ist das erwartete Sterben der OptikergeschĂ€fte ausgeblieben", sagt Thomas Truckenbrod, Inhaber eines FachgeschĂ€ftes in Leipzig und PrĂ€sident des Zentralverbandes der Augenoptiker (ZVA). Er gibt selbst zu, dass die Versorgung in Deutschland ausgesprochen gut sei. „Der Wettbewerb ist Ă€ußerst hart", sagt Truckenbrod.
   Das ist unschwer zu erkennen. 2006 wurden in 10.000 AugenoptikgeschĂ€ften nur etwas weniger Brillen verkauft als vergangenes Jahr in mittlerweile 12.000 GeschĂ€ften. Der ZVA-PrĂ€sident gesteht angesichts des stagnierenden Absatzes zu: „Es muss zu einer Konsolidierung kommen." Derweil beobachtet er interne Umstrukturierungen vom traditionellen Augenoptiker hin zu Filialketten, regional wie landesweit, sowie zu Systemoptikern als Franchise-Modell. Besonders die Filialisten wĂŒrden in der FlĂ€che wachsen. Das Gewusel unter den Augenoptikern findet ihr Pendant auf der Industrieseite. Laut Spectaris offerieren 450 bis 500 Anbieter mindestens ebenso viele Markennamen und 19.000 Brillenkollektionen. Es sei eine Branche, in der Geld verdient werde, sagt Spectaris-Mann May. Ein Augenoptiker bezieht seine Ware im Schnitt von etwa 25 Lieferanten.
   Das darf in seinen Augen nicht darĂŒber hinwegtĂ€uschen, dass sich das Gewerbe auf andere Zeiten einstellen muss. Ein „Einfach-weiterso" könne es mit Blick auf die strukturellen MarktverĂ€nderungen nicht mehr geben, ein Umdenken und neue Konzepte seien gefragt, sagt May. Aus Herstellersicht sei ebenso eine Konsolidierung im Handel geboten. May wĂŒrde es begrĂŒĂŸen, wenn dieser sich noch mehr auf den Verkauf und die Beratung, weniger auf das Handwerkliche ausrichte. Denn: „Die Marktteilnehmer haben es nicht geschafft, bei allen erzielten Innovationen in den letzten zwanzig Jahren mehr zu verkaufen."
   Mit Umdenken meint er etwa: Statt sich auf den Verkauf einer hochwertigen Gleitsichtbrille im Spitzenpreissegment von 1.000 oder 1.200 Euro zu versteifen sollte sich der Optiker mehr auf den bedarfsgerechten Verkauf von Brillen fĂŒr unterschiedliche Anforderungen von der Computerarbeit bis hin zum Sport fokussieren; und das zu einem vernĂŒnftigen Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis. Statt eine teure Gleitsichtbrille zu kaufen könnten die Kunden sich so zur normalen Brille fĂŒr 500 Euro auch die Sportbrille fĂŒr 200 oder 300 Euro leisten.
   May macht nĂ€mlich Defizite in der öffentlichen Wahrnehmung aus: „Die Brille wird wegen des hohen Preises nicht mehr als Konsumgut, sondern als Investitionsgut betrachtet." Selbst wenn sich die Höhe der Anschaffung mit einer durchschnittlichen Haltedauer von 2,8 Jahren relativiert, werden Konsumenten von ZusatzkĂ€ufen verschreckt.
   Dabei ist noch enormes Potential vorhanden. Knapp 50 Prozent der BrillentrĂ€ger benutzen nur eine Sehhilfe. Es gibt jedoch strenggenommen Bedarf fĂŒr spezielle Anwendungen am Computer, fĂŒr den Sporteinsatz oder auch fĂŒr Kontaktlinsen. Zwar werden im Jahr 20 Millionen Sonnenbrillen abgesetzt, die meisten aber ohne KorrekturglĂ€ser. Was gibt es angesichts von 40 Millionen BrillentrĂ€gern alleine da fĂŒr Möglichkeiten, fragt sich May. Er spielt damit ZVA-Verbandschef Truckenbrod zu: „Wenn wir dem Kunden individuelle Lösungen anbieten, ist der auch bereit, dafĂŒr mehr zu bezahlen." Denn es gibt mehr als nur den Bedarf an billigen Fertig-Lesebrillen aus dem Drogerie- oder dem Supermarkt fĂŒr ein paar Euro. Verbraucher geben inzwischen durchschnittlich 342 Euro fĂŒr eine neue Brille aus - 50 Euro oder 17 Prozent mehr als noch vor drei Jahren.
FAZ130121RĂŒdiger Köhn

aum-MrSpex-DirkGraber-Zz

Durchblick im Internet
Dirk Graber Foto will mit dem InternetbrillenhÀndler Mister Spex wachsen

FĂŒr Dirk Graber war die Finanzkrise gleichzeitig Segen und Fluch. Sein Online-Brillenversand Mister Spex war nicht einmal ein Jahr alt, als im September 2008 die amerikanische Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz beantragte. Die Phase danach, in der kurzzeitig die gesamte Weltwirtschaft wankte, war nicht gerade der optimale Zeitpunkt, um mit dem Internethandel von Brillen zu beginnen. „Wir suchten Ende 2008 weitere Investoren. So betrachtet, war die Finanzkrise eher schwierig fĂŒr uns", sagt Graber heute, gut vier Jahre spĂ€ter. „Das GlĂŒck war aber, dass wir damals gĂŒnstiger an Werbezeiten im Fernsehen kamen."
   Dabei wirkten die ersten Gehversuche auf dem TV-Bildschirm nicht besonders umwerfend. Von „recht einfachen Spots mit einer animierten Website" schreibt das unternehmenseigene Onlinetagebuch im RĂŒckblick. Doch die Werbefilme reichten, um die Marke langsam bekanntzumachen. Inzwischen wissen laut einer Befragung des Forschungsinstituts TNS Infratest 45 Prozent der 14 bis 49 Jahre alten Internetnutzer mit Grabers Unternehmen etwas anzufangen, wenn man sie gezielt nach einem Online-Optiker fragt. Noch grĂ¶ĂŸer ist dagegen das GeschĂ€ftswachstum des im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg sitzenden Brillenversenders. 2009 setzte die Mister Spex GmbH 4,5 Millionen Euro um. 2010 wuchsen die Erlöse um mehr als das Doppelte auf 11 Millionen Euro. Seitdem hat sich das Tempo etwas verlangsamt, ist aber immer noch deutlich zweistellig - von 17 Millionen Euro im Jahr 2011 bis zu 26 Millionen Euro im vergangenen Jahr.
   Dabei hat Grabers Unternehmen bisher noch in jedem Jahr ein Minus geschrieben. Zuletzt betrug der Fehlbetrag laut Bundesanzeiger im Jahr 2011 rund 4,5 Millionen Euro; die Zahlen fĂŒr 2012 hat die fĂŒr ein junges Internetunternehmen sehr transparent« agierende GmbH noch nicht veröffentlicht. „Wir sind noch nicht profitabel, das war nicht unser Fokus", sagt Graber denn auch ohne zu zögern. „Aber wir haben viel Geld investiert, um zu wachsen. Und wir könnten auch jederzeit die Gewinnschwelle erreichen, wenn wir das Wachstum drosseln."
   Wenn man den Worten des 35 Jahre alten gebĂŒrtigen Hallensers folgt, ist die ProfitabilitĂ€t das Ziel. Die Frage ist nur, wann er sie erreicht. Als er sich nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Marburg, Hongkong, Moskau und Leipzig 2007 entschloss, seine Beraterstelle bei der Boston Consulting Group aufzugeben, um sich im Online-Handel selbstĂ€ndig zu machen, suchte er sich nach eigenen Angaben seine Versandobjekte nach drei Kriterien aus: MarktgrĂ¶ĂŸe, Margen und kĂŒnftiges Gewinnpotential.
   Mit dem gewĂ€hlten Weg ĂŒber schnelles Umsatzwachstum und Internationalisierung schlĂ€gt Graber in dieselbe Kerbe wie etwa auch die GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Online-ModehĂ€ndlers Zalando, die ebenfalls nicht mĂŒde werden zu betonen, dass die ProfitabilitĂ€t nur ein paar leichte Drehungen an der Expansionsschraube entfernt liegt. Doch anders als der Modeversender gehen Graber und sein MitgeschĂ€ftsfĂŒhrer Mirko Caspar bisher nach dem Motto vor: im Jahr einen neuen auslĂ€ndischen Markt betreten. 2010 eröffneten sie einen Online-Shop fĂŒr Frankreich, 2011 folgte Spanien und im vergangenen Jahr schließlich Schweden. Die kostenfreien Lieferungen von bis zu vier Brillen nach Österreich wickelt das Unternehmen ĂŒber seine Internetseite mister- spex.de ab. „Diese MĂ€rkte reichen uns erst einmal", sagt Graber, auch wenn er erst im Herbst vergangenen Jahres seine LagerflĂ€che in Berlin um 500 Quadratmeter auf nunmehr 1500 Quadratmeter vergrĂ¶ĂŸert hat.
   Dort warten inzwischen rund 5000 verschiedene Brillen darauf, dass sie die Versandmitarbeiter unter den 150 Angestellten auf den Weg bringen. Nach Grabers Angaben verlassen sein Unternehmen im Schnitt mehr als 3000 Pakete am Tag. In den Sendungen stecken dann Sonnen- oder Sportbrillen, Korrekturbrillen vieler namhafter Hersteller oder auch Kontaktlinsen und Reinigungsmaterial, mit denen Mister Spex seit August 2008 handelt.
  Mit den Tausenden Brillen kann Graber ein viel grĂ¶ĂŸeres Sortiment als viele kleine stationĂ€re Optiker bieten. Doch sieht der Unternehmer sein Ziel nicht darin, den stationĂ€ren Brillenhandel abzulösen, auch wenn sich potentielle Kunden auf seiner Seite per Webcam inzwischen dreidimensional vorher die Brillen aussuchen können, die sie sich dann zur Anprobe zuschicken lassen.
   Deshalb hat Mister Spex vor gut anderthalb Jahren ein Partnerprogramm gestartet, an dem inzwischen mehr als 300 lokale OptikergeschĂ€fte beteiligt sind. Die Zahl will Graber in der Zukunft auf 500 erhöhen. Der Plan: Die Kunden wĂ€hlen online die Brillen aus, machen aber ihren Sehtest oder die Beratung ĂŒber die GlĂ€ser beim Optiker um die Ecke. „Ich glaube, es gibt nur wenige Branchen, in denen der Online-Handel den klassischen Einzelhandel komplett ablöst", sagt Graber. „Wir sind eine klare ErgĂ€nzung zum stationĂ€ren Optiker, weil die Kunden BedĂŒrfnisse haben, die er nicht abdeckt, wir aber schon. Den lokalen Optikern bieten wir die Möglichkeit, am Vertriebskanal Internet zu partizipieren."
FAZ130408MartinGropp    

ttBaum-Audiodata-L3xx

   Viele E-Lupen wurden auf der diesjĂ€hrigen Messe ausgestellt, zum Teil aber in ĂŒberarbeiteter Form. Nach wie vor bestehen grĂ¶ĂŸere Unterschiede zwischen den E-Lupen hinsichtlich ihrer Anschließbarkeit an andere AusgabegerĂ€te, der Art und Laufzeit der Akkus und im Format.
   Interessante Neuerung: WĂ€hrend die meisten VergrĂ¶ĂŸerungskameras im Handtaschenformat nur funktionieren, wenn man sie relativ nah an das Lesegut heranhĂ€lt, sind die GerĂ€te SenseView Duo von BAUM und das Quicklook Focus von Ash Technologies (in Deutschland zB. bei Marland oder Handy Tech) auch fĂŒr grĂ¶ĂŸere Distanzen zu nutzen, z.B. um Straßenschilder zu lesen.

ttBaum-Audiodata-L1xx

Sense View Duo: Der mobile Begleiter fĂŒr Nah– und Fernsicht

   SenseView Duo ist ein universelles Hilfsmittel fĂŒr alle Lebenslagen. Egal, ob Sie es am Arbeitsplatz, zu Hause, in der Schule oder unterwegs einsetzen, SenseView Duo wird Ihnen ĂŒberall eine wertvolle UnterstĂŒtzung sein. Lesen Sie im Supermarkt mit SenseView Duo endlich nicht mehr nur die Preisschilder, die nahe und erreichbar sind, sondern auch Warenbeschriftungen weit oben im Regal.
   NĂŒtzen Sie die Fernkamera des SenseView Duo, um die richtige Bus– oder Straßenbahnlinie, die richtige Gasse, Hausnummer oder den richtigen Klingelknopf zu finden.
- klappbare Nahkamera fĂŒrs Schreiben; - integrierte Fernkamera; - großes, helles Display;
- brillante Bilddarstellung in Echtfarbe; - kontraststarkes Schwarz-Weiß-Bild; - viele Falschfarben;
- VergrĂ¶ĂŸerung bis zu 13fach; - besonders leicht und handlich
   Zum AusfĂŒllen von Formularen oder zum Lösen von KreuzwortrĂ€tseln klappen Sie einfach die Nahkamera des SenseView Duo hoch und schon haben Sie genug Platz fĂŒr das Schreibwerkzeug.
   Zielen, scharfstellen, Bild einfrieren, lesen. Noch nie war es so einfach, mit einem elektronischen Hilfsmittel ferne Informationen zu erfassen. SenseView Duo machtÂŽs möglich. Durch die schlanke Form des SenseView Duo passt es garantiert in jede Jackentasche.

ttBaum-Audiodata-L2xx

Technische Daten:
- elektronische Handlupe fĂŒr Nah– und Fernsicht; - integrierter Monitor mit 10,9 cm Bilddiagonale;
- VergrĂ¶ĂŸerung bis 13fach; - brillante Echtfarbdarstellung; - kontrastreiche Schwarz/Weiß-Dar-stellung; - Positiv- und Negativbild; - viele Falschfarben; - Bildeinfrierfunktion; - Bildspeicher fĂŒr 20 Aufnahmen; - Abmessungen 17,8 x 7,8 x 2,8 cm; - Lithium Polymer-Akku fĂŒr ca. 4,5h Laufzeit;
- Gewicht ca. 240 Gramm; - 1 Jahr Bring-In-Garantie

ttBaum-Audiodata-L4xx

Hersteller: BAUM Audiodata GmbH - A-1150 Wien, Austria, Storchengasse 1
Telefon: +43 (0)1 606 75 60 Telefax: +43 (0)1 606 75 62  Internet:
www.baum.at/de/produkte/senseviewduo

Neuer Trend: Vorlesesysteme mit Kamera
 VorlesegerĂ€te lesen blinden oder hochgradig sehbehinderten Personen gedruckten Text mit Hilfe einer Sprachausgabe vor. Vorab muss der Anwender das SchriftstĂŒck mit einem Scanner einscannen. FĂŒr den mobilen Einsatz sind Vorlesesysteme also nicht unbedingt geeignet. Das Ă€ndert sich aber gerade: Die amerikanische Handy-Software KNFB-Reader ist jetzt auch in Deutschland erhĂ€ltlich. Mithilfe dieser Software können sehgeschĂ€digte Anwender Texte mit dem Handy abfotografieren, um sie dann von der Sprachausgabe des Handys vorgelesen zu bekommen. Wir konnten zwei kurze Tests durchfĂŒhren und waren schon recht beeindruckt, wie gut es funktioniert. 
   Allerdings dĂŒrfte der Preis viele Anwender abschrecken: die Software, das erforderliche Nokia N 82-Handy sowie der zusĂ€tzliche Handy-Screenreader  (Mobile Speak oder Talks)  kosten  insgesamt ca. 2.000 Euro. Vertrieben wird der KNFB-Reader von Handy Tech. Am Stand der BAUM Retec AG war die Firma Beyo aus Potsdam zu Gast.  Sie prĂ€sentierte das GerĂ€t PR 100, ein mobiles VorlesegerĂ€t, das auch im Akkubetrieb lĂ€uft. Der PR 100 ist etwas grĂ¶ĂŸer als eine Videokassette und ebenfalls mit einer Kamera ausgestattet, die durch Teleskoparme positioniert wird. Es stand jedoch noch nicht fest, ob BAUM dieses GerĂ€t anbieten wird. Falls ja, ist mit einem Preis von ca. 3.000 € zu rechnen. Der Trend scheint auch im stationĂ€ren Bereich zu Fotokameras fĂŒr die Texterkennung zu gehen. Allerdings, so die ĂŒbereinstimmende Auskunft der Anbieter, ist die Texterkennung beim Einsatz von Kameras noch nicht so fehlerfrei wie mit Scannern.
knfb Reader: INCOBS testet Vorlesehandy
  Die Handy-Software knfb Reader funktioniert ein handelsĂŒbliches Mobiltelefon in ein mobiles VorlesegerĂ€t um. Diese Innovation aus den USA soll vor allem Blinden und Sehbehinderten den Zugang zu Textinformationen auf Speisekarten, Produktverpackungen, FahrplĂ€nen und Ă€hnlichem erleichtern. INCOBS(Informationspool Computerhilfsmittel fĂŒr Blinde und Sehbehinderte) hat getestet, wie sich die Software im praktischen Einsatz bewĂ€hrt.
  Probleme gab es im Test bei der korrekten Ausrichtung der Kamera ĂŒber dem Lesegut und der Erfassung lĂ€ngerer Texte. Schwierige Textvorlagen wie Tabellen und Infoboxen wurden gut erkannt. Lesen Sie im INCOBS-Testbericht, ob die Handhabung des knfb Readers fĂŒr Menschen mit SeheinschrĂ€nkungen gut geeignet ist:
www.incobs.de/produktinfos/handys/einzeltest_knfb.php
  Der Reader arbeitet nach dem Prinzip eines Vorlesesystems: Text wird  ĂŒber die integrierte Handykamera erfasst, digitalisiert und ĂŒber ein Sprachausgabeprogramm hörbar gemacht. Der erfasste Text kann abgespeichert und am Computer weiterbearbeitet werden. knfb Reader ist eine gemeinsame Entwicklung von Kurzweil Technologies und der US-amerikanischen Blindenvereinigung Natinal Federation of the Blind.
   Der ausfĂŒhrliche Artikel zum Test und Bildmaterial kann auf den INCOBS-Presseseiten heruntergeladen werden:
www.incobs.de/ueber_incobs/pressebereich.php

 Die Lupe in der Brille  Lupe-xx

 Mit interessanten Lösungen Sehprobleme schnell in den Griff bekommen. Selbst kleinste Schriften lassen sich problemlos lesen dank der in die Brille eingearbeiteten Lupe.

   Dieses Problem teilen viele Menschen: Sie haben schon die stĂ€rkste Brille und trotzdem sind kleine Schriften, zum Beispiel im Telefonbuch oder in VertrĂ€gen, nur sehr schwer zu lesen. In den meisten FĂ€llen wird dann eine Lupe angeschafft, um das Lesen zu erleichtern. Nun sind Lupen in der Handhabung aber nicht so komfortabel wie Brillen. Entweder muss man sie umstĂ€ndlich in der Hand halten oder als Standlupe am Tisch benutzen.
   Jetzt gibt es allerdings endlich eine Alternative zur herkömmlichen Lupe: In Optiker Bodes Zentrum fĂŒr vergrĂ¶ĂŸernde Sehhilfen in Hamburg am Jungfernstieg hat man die Möglichkeit, die Lupe in die Brille einarbeiten zu lassen. Und das funktioniert ganz unkompliziert: „Wir testen den VergrĂ¶ĂŸerungsbedarf und fertigen BrillenglĂ€ser in der nötigen StĂ€rke plus VergrĂ¶ĂŸerung an”, erklĂ€rt Ernst Neumann, Spezialist fĂŒr vergrĂ¶ĂŸernde Sehhilfen. Moderne Glasmaterialien und Schleiftechniken ermöglichen es, kosmetisch ansprechende Lupenbrillen herzustellen. Selbst wenn die Sehprobleme noch nicht stark ausgeprĂ€gt sind und nur manchmal die Schrift zu klein erscheint, kann eine Lupenbrille bereits sehr hilfreich sein.
   In vielen FĂ€llen reicht jedoch schon eine Tageslichtleuchte, um besser lesen zu können.
Alternative: die Tageslichtleuchte
   Diese Spezialleuchten gibt es in fĂŒnf unterschiedlichen Lichtfarben. Die Lichtfarbe wird von jedem Einzelnen individuell wahrgenommen. Sie ist dem natĂŒrlichen Licht nachempfunden, verstĂ€rkt den Kontrast und erleichtert so das Lesen.  Alle Leuchten verfĂŒgen ĂŒber ein elektronisches VorschaltgerĂ€t fĂŒr flimmerfreies Licht. Die Leuchten gibt es in einer Tischversion - auch mit Akku - und einer Standversion.
   Wer sich fĂŒr ein unanstrengendes, komfortables Lesen interessiert, kann sich jetzt unverbindlich in Optiker Bodes Zentrum fĂŒr vergrĂ¶ĂŸernde Sehhilfen die verschiedenen Lupenbrillen und Tageslichtleuchten vorfĂŒhren lassen. Übrigens: Damit jeder ausfĂŒhrlich und individuell beraten werden kann, empfiehlt es sich, einen Termin zu vereinbaren: Zentrum fĂŒr vergrĂ¶ĂŸernde Sehhilfen, Jungfernstieg 34, Telefon 040 - 28 80 97 29. 

Sehhilfen:  Nicht jede Lupe dient dem scharfen Blick

t-Lupenbrille1_jpg    Lupenbrille

  Optische und opto-elektronische GerĂ€te fĂŒr den klareren Alltag. Je höher die VergrĂ¶ĂŸerung, desto kleiner das Sehfeld. Bild oben: Lesen ist Leben - Mit der Lupenbrille werden Texte wieder zugĂ€nglich. Bild unten: Bei langen SĂ€tzen wird es schwieriger - BildschirmlesegerĂ€t Lupo mit TFT-Flachbildschirm und PC-Schnittstelle.Siehe dazu auch unseren Bild-Bericht > Monitor fĂŒr Blinde

t-Lupo-xx   Lupo

  In Deutschland lebt eine halbe Million Menschen mit einer starken Sehbehinderung. Ihre Augen sind trotz optimal angepasster Brille oder Kontaktlinsen so schwach, dass sie im Alltag erhebliche Schwierigkeiten haben oder gar nicht mehr zurecht kommen. Als internationaler Begriff dafĂŒr hat sich “Low Vision” (“geringes Sehen”) durchgesetzt. Die Ursachen fĂŒr die Sehbehinderungen sind sehr unter- schiedlich. Besonders hĂ€ufig treten sie jedoch in fortgeschrittenem Alter auf, da die Augen einem gewissen Verschleiß ausgesetzt sind. Einfach hinnehmen sollte man ein solches Schicksal aber nicht, denn es gibt eine ganze Reihe nĂŒtzlicher Sehhilfen. Damit kann man Objekte vergrĂ¶ĂŸert betrachten und somit besser erkennen. Je nachdem, welche TĂ€tigkeiten man gern (wieder) ausfĂŒhren will, helfen zum Beispiel Lupen, Lesebrillen, spezielle Fernrohre oder BildschimlesegerĂ€te. Ein UniversalgerĂ€t gibt es leider nicht. GrundsĂ€tzlich gilt fĂŒr alle Sehhilfen: Je höher die VergrĂ¶ĂŸerung, desto kleiner ist das Sehfeld. Beim Lesen beispielsweise sieht man mit steigender VergrĂ¶ĂŸerung die einzelnen Buchstaben zwar grĂ¶ĂŸer, verliert aber immer mehr die Orientierung auf der Seite.  Weiterhin nimmt mit der Zunahme der VergrĂ¶ĂŸerung die SchĂ€rfentiefe ab. Das bedeutet, dass der Entfernungsbereich, in dem Objekte scharf abgebildet werden, begrenzt ist. VergrĂ¶ĂŸernde Sehhilfen sollten deshalb nur im Sitzen oder Stehen verwendet werden, nie bei eigener Fortbewegung.
   FĂŒr die NĂ€he sind Lupen die einfachsten Hilfen. Meist bestehen sie aus einer einzigen Linse, deren QualitĂ€t allerdings entscheidend ist. Billige GerĂ€te haben einen optisch relativ simplen Linsenschliff, dessen Form einer KugelflĂ€che entspricht. Er wird als sphĂ€risch bezeichnet und verzerrt das Bild zum Rand hin stark, was einem das Durchsehen ĂŒber lĂ€ngere Zeit schnell verleidet. Gute Lupen haben einen aufwendigen, “sphĂ€rischen” Schliff, dessen Form von einer KugelflĂ€che abweicht, sie werden zum Rand hin kontinuierlich flacher. Hier sind die Verzerrungen viel geringer.Hochwertige Lupen werden ausnahmslos entspiegelt, um störende Reflexe zu vermeiden. Neben diesen optischen QualitĂ€tsmerkmalen sollte man bei der Auswahl einer Lupe auch auf das Gewicht achten, denn je leichter sie ist, desto weniger ermĂŒdet man. KunststoffglĂ€ser und Fassungen aus Leichtmetall oder Kunststoff sind ebenfalls von Vorteil.
Bei der technischen AusfĂŒhrung gibt es zahlreiche Variationen. ZunĂ€chst sind die Handlupen zu nennen, wie sie wohl jeder schon einmal benutzt hat. Man bekommt sie mit festem Griff, wie das gute alte StĂŒck von Sherlock Holmes, aber auch einklappbar und je nach Bedarf mit und ohne Beleuchtung. Sie sind bis zu einer etwa sechsfachen VergrĂ¶ĂŸerung sinnvoll, danach fĂŒhren bereits geringe Zitterbewegungen der Hand zu wackeligen, unscharfen Bildern. Bei den Stativ- oder Standlupen (bis zehnfache VergrĂ¶ĂŸerung) ist der Abstand zum Objekt durch einen StĂ€nder oder Rahmen definiert. Das heißt, man kann sie beispielsweise einfach ĂŒber ein SchriftstĂŒck oder Foto schieben, das Zittern der Hand ist dann kein Thema mehr. Ganz frei hat man die HĂ€nde mit einer Kopf- oder Brillenvorsatzlupe, wobei letztere einfach an eine schon vorhandene Brille geklipst wird. Beide eignen sich beispielsweise fĂŒr den Modellbau oder fĂŒr feine Handarbeiten. Da sie aber maximal nur um den Faktor zwei vergrĂ¶ĂŸern, können Sehbehinderte diese Systeme nur bedingt einsetzen.
   StĂ€rkere VergrĂ¶ĂŸerungen als mit einer Kopflupe erzielt man mit einer Lupenbrille.  Die Lupe wird hier sozusagen  in ein Brillengestell eingearbeitet, und zwar abhĂ€ngig vom Sehvermögen entweder nur fĂŒr ein Auge (monokular) oder fĂŒr beide (binokular). Der Abstand zum Objekt wird mit zunehmender VergrĂ¶ĂŸerung kleiner, so dass man beispielsweise beim Lesen förmlich auf seinem Buch klebt. Bei  einer monokularen Lupenbrille ist deshalb bei etwa zehn- bis zwölffacher VergrĂ¶ĂŸerung die Grenze erreicht. Bei einer binokularen ist sogar noch viel frĂŒher Schluss, weil man nicht mit beiden Augen in so kurzer Entfernung auf denselben Punkt fokussieren kann. Mit Hilfe von zwei zusĂ€tzlichen Prismen, die den Strahlengang zur Nase hin “abknicken”, ist immerhin zu einer dreifachen VergrĂ¶ĂŸerung eine sogenannte KonvergenzunterstĂŒtzung möglich. Die Prismen werden dabei so in die GlĂ€ser der binokularen Lupenbrille integriert, dass diese am inneren Rand lediglich etwas dicker erscheinen. Dadurch bleibt der wesentliche Vorteil einer Lupenbrille, nĂ€mlich ein kosmetisch unauffĂ€lliges Aussehen, weitgehend erhalten.
   Alle Arten von Lupen sind nur fĂŒr das Sehen aus nĂ€chster NĂ€he geeignet. Will man etwas weiter Entferntes vergrĂ¶ĂŸert sehen, greift man im allgemeinen zu einem Fernrohr. Sein Grundaufbau ist immer zweistufig: Das Objekt entwirft ein Zwischenbild des anvisierten Objekts, das wiederum vom Okular vergrĂ¶ĂŸert abgebildet wird. FĂŒr die Alltagssituationen Sehbehinderter - etwa wenn es darum geht, ein Straßenschild oder die Nummer eines heranfahrenden Busses zu entziffern - ist ein herkömmliches Fernrohr allerdings nicht geeignet, da die kĂŒrzeste einstellbare Entfernung mit etwa zehn Meter meist zu groß ist. Spezielle Handfernrohre mit Nahpunkten von 20 Zentimeter an, im Fachjargon Monokulare genannt, sind dagegen eine gute Hilfe. Es gibt sie mit VergrĂ¶ĂŸerungen von zwei bis achtfach, und sie passen in jede Jackentasche. Bei manchen Modellen kann man eine kleine Vorsatzlupe aufschrauben und so auch in der NĂ€he sehen (dann bis zu zwölffach).

t-Fernrohrlupenbrille-      Fernrohrlupenbrille

Brillenvorsatzlinse     t-Brillenvorsatzlinse-  

 Bild oben: Feine Hilfe an Deck - Brillenvorsatzlinse
Bild darĂŒber: Handarbeit ist Seharbeit: Fernrohrlupenbrille

  Da man Monukulare in der Hand halten muss, sind sie nur fĂŒr kurze Sehaufgaben geeignet. FĂŒr einen lĂ€ngeren Einsatz sind Fernrohrbrillen konzipiert. Wie bei den Lupenbrillen gibt es monokulare oder binokulare AusfĂŒhrungen, bei denen ein oder zwei “Minifernrohre” in eine  Brille integriert werden. Es handelt sich also nicht mehr um eine “starke Brille”, sondern um ein in der  Öffentlichkeit aufsehenerregendes GerĂ€t. Eine Fernrohrbrille mit festem Fokus wird nach individuellen BedĂŒrfnissen ausgelegt, beispielsweise zum Fernsehen fĂŒr eine Entfernung von vier Metern oder zum Notenlesen beim Musizieren, fĂŒr einen Meter. Manche Hersteller bieten Fernrohrbrillen auch mit variablem Fokus an, die Entfernung ist dann von einem Meter bis unendlich einstellbar. Ihre Handhabung erfordert allerdings eine gewisse feinmotorische Geschicklichkeit bei sehr ruhiger Kopfhaltung. Mit einer Vorsatzlinse bestĂŒckt, wird die Fernrohrbrille zu einer Fernrohrlupenbrille, die man fĂŒr die NĂ€he verwenden kann.
   Vom optischen Aufbau unterscheidet man bei den Fernrohrbrillen und Fernrohrlupenbrillen Galilei- und Keplersysteme. Ein Galilei-System liefert ein aufrechtes Bild bei kurzer, kompakter Bauweise und hat eine maximale VergrĂ¶ĂŸerung von etwa 1,8- bis 2,5fach in der Ferne mit Nahvorsatz etwa bis zu siebenfach. Ein Keplersystem ist komplizierter aufgebaut: Es liefert ein umgekehrtes Bild und benötigt deshalb ein zusĂ€tzliches Prisma, welches das Bild nochmals umkehrt und somit wieder richtig zeigt. Es wird deshalb oft als Prismen-Fernrohrbrille oder Prismen-Fernrohrlupenbrille bezeichnet. Der wesentliche Vorteil ist, dass sich damit bis zu vierfache VergrĂ¶ĂŸerungen in der Ferne erzielen lassen, mit Nahvorsatz bis zu zehnfache.
 Wenn die VergrĂ¶ĂŸerungsleistung rein optischer Sehhilfen nicht mehr ausreicht, kommen opto-elektronische GerĂ€te zum Einsatz. Sie können bis zu 60-fach vergrĂ¶ĂŸern und den Kontrast verstĂ€rken. Mit ihrer Hilfe sind auch hochgradig sehbehinderte Menschen in der Lage, wieder selbstĂ€ndig zu lesen - und genau das ist fĂŒr viele das GrundbedĂŒrfnis schlechthin. Egal wie der Aufbau der optolektronischen Sehhilfe im einzelnen aussieht, bei allen GerĂ€ten wird das Lesegut mit einer Videokamera aufgenommen und stark vergrĂ¶ĂŸert auf einem Bildschirm wiedergegeben. In der Regel kann man von Positiv- zu Negativdarstellung wechseln (schwarze Schrift auf weißem Grund oder umgekehrt)  und bei FarbgerĂ€ten eine Falschfarbendarstellung wĂ€hlen.
Das ist vor allem fĂŒr Menschen mit Blend-Empfindlichkeit oder Farbfehlsichtigkeit ein wichtiger Aspekt. Am weitesten verbreitet und schon seit langem auf dem Markt sind stationĂ€re BildschirmlesegerĂ€te mit Bildröhre. Sie funktionieren wie die aussterbende Spezies der Mikrofiche-LesegerĂ€te in Bibliotheken: Man legt das SchriftstĂŒck auf einen Kreuztisch, den man in horizontaler und vertikaler Richtung verschieben kann, um auf diese Weise Zeile fĂŒr Zeile zu lesen. Kontrast, Helligkeit und VergrĂ¶ĂŸerungsfaktor können meist stufenlos eingestellt werden. Wichtig sind ein möglichst großer Bildschirm mit mindestens 45 cm Diagonale und eine hohe Bildwechselfrequenz, denn erst ab ungefĂ€hr 60 Hertz nimmt man kein Hinter- grund- oder Zeilenflimmern mehr wahr.

t-FernsehlesegerĂ€t      FernsehlesegerĂ€t

Bild oben: Mit vier Buchstaben - RÀtsel lösen mit dem FernsehlesegerÀt Videolight von Audiodata

  Neuere opto-elektronische Lesehilfen haben einen Flachbildschirm und eine Computer-Schnittstelle. Dadurch kann man den Bildschirm nicht nur zum Lesen,sondern auch zum Arbeiten am Computer nutzen. Bei diesen GerĂ€ten ist die Videokamera nicht mehr fest eingebaut: Man kann sie entweder auf einem Stativ befestigen und das Lesegut darunter bewegen, oder man nutzt sie wie eine Computermaus indem man das SchriftstĂŒck zeilenförmig “abfĂ€hrt”. Die sogenannten FernsehlesegerĂ€te sind mobiler als die stationĂ€ren BildschirmgerĂ€te. Sie werden jeweils an den vorhandenen Fernseher oder Monitor angeschlossen, sofern er eine Scart-Buchse hat. Damit das Lesen ermĂŒdungsfrei klappt, sollten natĂŒrlich auch hier die BildqualitĂ€t und die BildschirmgrĂ¶ĂŸe möglichst gut und groß sein. Bei den dazugehörigen Videokameras gibt es wiederum  die  Variante mit Stativbefestigung und die “PC-Maus-Variante”, die ĂŒber den Text geschoben wird. Diese ist zudem oft mit einer optischen Lupe kombiniert und sieht auf den ersten Blick auch so aus.
   Noch mobiler als FernsehlesegerĂ€te sind opto-elektronische Lupen. Videokamera und Bildschirm sind hier zusammen in einem KĂ€stchen in der GrĂ¶ĂŸe eines Kinderschuh-Kartons integriert. Man kann sie in der Regel mit Akkus betreiben und ist dadurch fĂŒr mehrere Stunden netzunabhĂ€ngig. Als maximale VergrĂ¶ĂŸerung erreichen diese GerĂ€te jedoch “nur” den Faktor 20.
   Die Vielzahl der verschiedenen Sehhilfen wirft natĂŒrlich die Frage auf, fĂŒr wen welche am besten geeignet ist. Da jede Sehbehinderung individuell ist, findet man die Antwort nur durch eine gezielte Beratung. Dabei sollten das vorhandene Sehvermögen getestet und die individuellen BedĂŒrfnisse und FĂ€higkeiten abgeklĂ€rt werden. Denn die beste Lupe nĂŒtzt nichts, wenn der VergrĂ¶ĂŸerungsbedarf höher ist, als dieses optische Hilfsmittel leisten kann. Und ein (teures) Hightech-Fernsehlesesystem wird womöglich in der Ecke stehen, wenn man den Umgang damit nicht richtig gelernt hat.
   Eine umfassende “Low-Vision-Rehabilitation” wird zum Beispiel von spezialisierten Augenoptikern, den Sehbehinderten-Ambulanzen einiger UniversitĂ€tskliniken und von den Landesvereinen des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands angegeboten. Hilfreich kann auch ein Low-Vision-Trainer sein. Dieses Berufsbild ist in Deutschland relativ neu und als Zusatzqualifikation fĂŒr PĂ€dagogen ausgelegt. Ein Low-Vision-Trainer arbeitet eng mit AugenĂ€rzten und Optikern zusammen. Er konzentriert sich nicht nur auf die Sehbehinderung, sondern versucht, den sehbehinderten Menschen in seiner Gesamtheit zu unterstĂŒtzen. Er kommt beispielsweise zu ihm nach Hause oder an den Arbeitsplatz, um dort den Umgang mit den GerĂ€ten zu ĂŒben oder Tips fĂŒr die richtige Beleuchtung und sonstige Hilfsmittel zu geben.
   In den vergangenen Jahren hat sich die Situation fĂŒr Sehbehinderte sehr gebessert. Zum einen aufgrund zahlreicher Neuentwicklungen bei den Hilfsmitteln, zum andern aufgrund eines immer dichter werdenden Netzes an qualifizierten Beratungsstellen. DafĂŒr ist es allerdings auch höchste Zeit, denn in Zukunft wird die Zahl der Menschen, die eine vergrĂ¶ĂŸernde Sehhilfe benötigen allein schon aufgrund der Altersentwicklung der Bevölkerung stark ansteigen.

Esch-Bode-easyPocket Esch-BodeHHxx

FĂŒr besseres Sehen. Interessante Neuheiten in Optiker Bodes Zentrum fĂŒr vergrĂ¶ĂŸernde Sehhilfen

  Optiker Bode hat eine vorhandene MarktlĂŒcke geschlossen und Norddeutschlands einziges Zentrum fĂŒr vergrĂ¶ĂŸernde Sehhilfen in Hamburg,  in den Rahlstedt Arcaden, Schweriner Str. 8-12 eröffnet. Sehbehinderte Patienten finden hier eine einzigartig große Auswahl an modernen Sehhilfsmitteln aller fĂŒhrenden Hersteller wie Lupen, elektronische Sehhilfen, BildschirmlesegerĂ€te, Lupen-Brillen und Spezialsehhilfen. Die Kunden werden von speziell ausgebildeten Low-Vision-Fachberatern qualifiziert und um- fassend betreut, um auch bei komplizierten Sehanforderungen die optimale Lösung zu finden. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Augenarzt bei bestehenden Augenerkrankungen selbstverstĂ€ndlich.
  SĂ€mtliche optischen Hilfsmittel werden dem Patienten im Zentrum ausfĂŒhrlich erlĂ€utert und können bequem und unverbindlich ausprobiert werden. Um fĂŒr jeden Kunden ausreichend Zeit fĂŒr eine individuelle Beratung zu haben, sind Terminabsprachen ratsam. Mehr: www.optiker-bode.de

au-Bode1-xxau-Bode-2x

au-Bode-5x au-Bode-3x

au-Bode-6x au-Bode-4x

   Menschen mit Sehbehinderungen kennen das Problem: Man ist unterwegs, kauft ein und muss schnell mal das Kleingedruckte auf einer Packung oder einem Etikett lesen. Dummerweise hat man die Lesebrille zu Hause liegen gelassen und die möglicherweise wichtigen Informationen bleiben im Verborgenen. Abhilfe schaffen kann hier eine Weltneuheit, die jetzt in Optiker Bodes Zentrum fĂŒr vergrĂ¶ĂŸernde Seh- hilfen erhĂ€ltlich ist: die ultraleichte Taschenleuchtlupe EasyPOCKET von der Firma Eschenbach Optik. Foto oben
Klein, aber lichtstark
  Bei der neuen Sehhilfe handelt es sich um eine scheckkartengroße Leuchtlupe mit 3-facher Ver- grĂ¶ĂŸerung, die ideal geeignet ist, wenn unterwegs schnell Kleingedrucktes gelesen werden muss. Das Besondere an dem neuen Modell ist, dass es den Entwicklern hier erstmals gelungen ist, eine lichtstarke Leuchte mit einer sehr flachen Lupe zu kombinieren.
   Eine weitere Neuheit und ebenfalls aus dem Hause Eschenbach ist die MaxDetail-Brille, eine leichte Lupenbrille, die ideal fĂŒr alle TĂ€tigkeiten ist, bei der man beide HĂ€nde benötigt - etwa bei Handarbeiten oder beim Modellbauen. Die neue Brille wurde speziell zum besseren Lesen und Arbeiten bei einem Abstand von bis zu 40 Zentimetern entwickelt. Zum Vergleich: Ähnliche Brillen erlauben nur einen Abstand von 12,5 Zentimetern.
    Als dritte Neuheit prĂ€sentiert das Zentrum fĂŒr vergrĂ¶ĂŸernde Sehhilfen schließlich das handliche LesegerĂ€t Sense-View-Pocket von der Firma Braun.  Das besonders flache Modell vergrĂ¶ĂŸert um das 4- bis 22,5-fache.
  Alle optischen Hilfsmittel - seien es die Neuheiten oder die bewĂ€hrten Lupen, elektronischen Sehhilfen, BildschirmlesegerĂ€te, Lupen- und Spezialsehhilfen - werden den Besuchern ausfĂŒhrlich und fachkundig erklĂ€rt. Zudem können sie jederzeit unverbindlich ausprobiert werden, bei bestehenden Augen- Erkrankungen stets in Absprache mit dem behandelnden AugenĂ€rzten. Tipp: Damit jeder Kunde ausfĂŒhrlich und individuell beraten werden kann, empfiehlt es sich, einen Termin zu vereinbaren: Zentrum fĂŒr vergrĂ¶ĂŸernde Sehhilfen, 22143 Hamburg, Rahlstedt Arcaden, Schweriner Str. 8-12, Tel: 040 - 28 80 97 29.
   Übrigens: WĂ€hrend es fĂŒr Brillen keine Kassenzuzahlung mehr gibt, ĂŒbernimmt die Krankenkasse bei vergrĂ¶ĂŸernden Sehhilfen meist noch einen Zuschuss oder sogar den ganzen Betrag - je nach Ausmaß der Beschwerden.

Neue innovative Produkte rund um's bessere Sehen

EschenbachOptik03 EschenbachOptik01xx

EschenbachOptik02              Produktinformation

Esch-scribolux-1xx Esch-scribolux-xx

scribolux - fĂŒr extragroßen RĂ€tselspass

Anwendung:
   Die Leuchtlupe scribolux wurde speziell fĂŒr alle Fans von KreuzwortrĂ€tseln entwickelt. Die eingebaute, energiesparende LED sorgt fĂŒr eine sehr gute Ausleuchtung und die Leuchtlupe vergrĂ¶ĂŸert das Kleingedruckte in den KĂ€stchen um das 2,8-fache. Dadurch entlasten Sie Ihre Augen gleich zweifach.
   Durch den großen Abstand der Linse zur AuflageflĂ€che und die nach drei Seiten offen gestaltete scribolux lĂ€sst sich sehr gut unter der Linse schreiben - und das nicht nur bei KreuzwortrĂ€tseln.
Eigenschaften:
   sehr gute Ausleuchtung durch moderne SMD-LED hohe Bildbrillanz
Schreiben unter der Linse gut möglich durch offene Gestaltung und großen Linsenabstand zur AuflageflĂ€che
Die Lieferung erfolgt mit Mikrofaser-Beutel zum Schutz der Linse, der gleichzeitig zum Putzen der Lupe geeignet ist.
Technische Daten: VergrĂ¶ĂŸerung 2,8x, LinsengrĂ¶ĂŸe: 100 x 75 mm
Abstand Linse - AuflageflÀche: 7,5 cm (Linsenscheitelpunkt); moderne SMD-LED,
Batterien: 3 StĂŒck Mignon,1,5 V, Typ AA, im Lieferumfang enthalten

Esch-MaxDetail-1xx Esch-MaxDetail-2xx

MaxDetail - die Brille fĂŒr anspruchsvolle Detailarbeit

   Kennen Sie das Problem? Sie bearbeiten mit beiden HĂ€nden filigrane Bauteile und brĂ€uchten noch eine dritte Hand, die Ihnen die Lupe hĂ€lt, damit Sie die kleinen Details besser erkennen können.
   Mit MaxDetail haben Sie beide HĂ€nde frei zum Arbeiten, denn MaxDetail ist eine Lupenbrille, die Sie wie eine normale Brille tragen.
Anwendungsbeispiele: Modellbau, Handarbeiten,  Lötarbeiten, restaurieren, Lesen, Malen, PrĂŒfen / Kontrollieren, Uhrmacher, Kosmetikerin
Eigenschaften:
sehr einfach in der Anwendung durch großen PD-Toleranz-Bereich
kein Verrutschen durch mitgelieferte, aufsteckbare BĂŒgelenden
gute optische AbbildungsqualitĂ€t durch großen Fokussierungsbereich
Auch fĂŒr BrillentrĂ€ger geeignet durch rechts und links unabhĂ€ngig einstellbaren Dioptrienausgleich.
Technische Daten: VergrĂ¶ĂŸerung 2,0x, Gewicht: 49 Gramm
PD-Toleranz-Bereich 60 - 68 mm (PD = Pupillendistanz, Augenabstand)
Anwendungsentfernung: ca. 40 cm, Sehfeld 10°, entspricht 15 cm / 40 cm
Dioptrienausgleich: ±3,0 dpt, rechts/links unabhÀngig voneinander einstellbar,
eine Zylinderkorrektion ist nicht möglich.

Esch-MaxEvent-1xx Esch-MaxEvent-2xx

MaxEvent - NĂ€her am Geschehen. Foto rechts: Box

  Sie sind im Konzert, im Theater oder Musical und sitzen zu weit weg, um das Geschehen auf der BĂŒhne verfolgen zu könnnen.
   Mit MaxEvent rĂŒcken sie jetzt nĂ€her an das Geschehen. Ob beim Konzert, im Theater oder auch im Stadion MaxEvent vergrĂ¶ĂŸert Ihr individuelles Seh-Erlebnis.
Anwendung: Konzerte, Theater, Oper, Musical, bei öffentlichen Veranstaltungen
Eigenschaften: sehr hoher PD-Toleranz-Bereich (PD = Augenabstand, Pupillendistanz) kein Verrutschen durch mitgelieferte, aufsteckbare BĂŒgelenden
   Auch fĂŒr BrillentrĂ€ger geeignet durch rechts und links unabhĂ€ngig einstellbaren Dioptrienausgleich
Technische Daten:
VergrĂ¶ĂŸerung 2,1x, Gewicht: 49 Gramm, PD-Toleranz-Bereich 60 - 68 mm
Sehfeld 320 m / 1000 m, Dioptrienausgleich: -2,75 bis +3,75dpt,
rechts/links unabhÀngig voneinander einstellbar, eine Zylinderkorrektion ist nicht möglich

Esch-mini-frame-xx mini-frame

Anwendung: Die Lesebrille fĂŒr den Notfall, als Ersatz- oder Zusatzbrille fĂŒr die NĂ€he einsetzbar.
Nur fĂŒr den kurzfristigen Gebrauch gedacht
NICHT geeignet fĂŒr den Einsatz im Straßenverkehr!
Eigenschaften: randlose Lesebrille dezentes, zeitlos schlichtes Design
Technische Daten: leichtes PXM®-Mittelteil mit OberflĂ€chenbeschichtung
MetallbĂŒgel, verchromt, LĂ€nge: 130 mm

Esch-noves-bino1xx    noves bino 

Esch-noves-bino2xx Esch-noves-bino3xx

noves bino Die binokulare Lesebrille mit KonvergenzunterstĂŒtzung fĂŒr 4, 5, 6, 8 und 10 Dioptrien.

  Ein neues, verbessertes Produktionsverfahren der GlĂ€ser, das Ultraschall verschweißen, sorgt fĂŒr noch besseren Schutz der auf den Glasinnenseiten liegenden hochprĂ€zisen, empfindlichen diffraktiven Nanostrukturen vor mechanischen EinflĂŒssen und Staub.
Anwendung:
  VergrĂ¶ĂŸernde Lesebrillen mit KonvergenzunterstĂŒtzung von 4 dpt bis 10 dpt fĂŒr bis zu 2,50-fachen VergrĂ¶ĂŸerungsbedarf. Besonders auch fĂŒr den Einsatz unterwegs geeignet, wenn keine Lupe ge- wĂŒnscht wird oder zur Hand ist
Eigenschaften:
   Die GlĂ€ser sind kosmetisch unauffĂ€llig gestaltet. Die GlĂ€ser haben eine einheitliche Dicke von 4 mm, unabhĂ€ngig von der optischen Wirkung. noves verschafft dem Anwender sofort ein Seherlebnis
Technische Daten:
    sphĂ€rische GlĂ€ser aus PXM®-Material mit diffraktiven Strukturen; Glas beidseitig ceratec® hartbeschichtet; Gegenglas mattiert; Glasdicke nur 4 mm
Gewicht nur 18 g; Die Fassung ist mit Federscharnieren, kĂŒrzbaren BĂŒgeln und Softpads ausgestattet. GrĂ¶ĂŸe 41-22 , Farbe: gold matt. Lieferung erfolgt geschĂŒtzt im stabilen Hartschalenetui. Durch die Halbbrillenform wird die Orientierung im Raum ĂŒber die GlĂ€ser hinweg gewĂ€hrleistet.

Esch-noves-mono1xx

Esch-noves-mono2xx Esch-noves-mono3xx

noves mono

Die monokulare Lesebrille mit Lupenwirkung und GlÀsern, denen man die StÀrke nicht ansieht.
  Ein neues, verbessertes Produktionsverfahren der GlĂ€ser, das Ultraschall-verschweißen, sorgt fĂŒr noch besseren Schutz der auf den Glasinnenseiten liegenden hochprĂ€zisen, empfindlichen diffraktiven Nanostrukturen vor mechanischen EinflĂŒssen und Staub.
Anwendung:
  Die kosmetisch unauffĂ€lligen GlĂ€ser und das zeitlos dezente Design der Fassung geben eine hohe Akzeptanz zum Tragen der Brille in der Öffentlichkeit, z.B. beim Lesen der Speisekarte im Restaurant
Das ideale System fĂŒr die monokulare Nahkorrektion bei Augenerkrankungen wie Makuladegeneration, diabetischer Retinopathie oder Glaukom
Binokular einsetzbar z. B. bei angeborener oder erworbener Aphakie
Eigenschaften:
   noves verschafft dem Anwender sofort ein Seherlebnis. Die GlĂ€ser sind mit nur 4,5 mm Glasdicke kosmetisch unauffĂ€llig gestaltet Aufgrund des Designs ist die Brille sehr leicht. Durch die Halb- brillenform ist die Orientierung im Raum ĂŒber die GlĂ€ser hinweg möglich
Technische Daten:
Glasdicke nur 4,5 mm; Gewicht nur 20 g; AsphĂ€risches Glas mit diffraktiven Strukturen aus PXM®- Material; Glas beidseitig cera-tec® hartbeschichtet - bei monokularer Anwendung ist das Gegen- glas mattiert; Fassung mit Federscharnieren, kĂŒrzbaren BĂŒgeln, Softpads ausgestattet;  Fassungsmaße: 41- 22; Fassungsfarbe: gold-matt oder gun-glĂ€nzend. Ein stabiles Hartschalenetui ist im Lieferumfang enthalten.

Esch-labo-med1xx

Esch-labo-med2xx Esch-labo-med3xx

labo-med 

Anwendung:
   Die ESCHENBACH-Vorsetzlupe labo-med fĂŒr Nicht-BrillentrĂ€ger (Variante fĂŒr BrillentrĂ€ger: labo-clip, siehe unten!)
   mit ESCHENBACH labo-med bleiben beide HĂ€nde sind frei zum Arbeiten
fĂŒr Freizeit- und Bastelbereich ebenso wie an der Arbeit
Je nach Linse fĂŒr monokulare und binokulare Anwendung geeignet.
Eigenschaften:
   geringes Gewicht; keine EinschrĂ€nkung des Sehfeldes; komfortabler Arbeitsabstand auch bei hoher VergrĂ¶ĂŸerung; Linsenteile sind durch Schnellschnappverschluss einfach austauschbar; dezente, schwarze TrĂ€gerfassung
Technische Daten:
   PXM®-Leichtlinse mit OberflĂ€chenbeschichtung; Linsen-Klemmelement aus glasfaserverstĂ€rktem Kunststoff; Metallfassung, matt-schwarze Lackierung
Lieferung erfolgt in einer Aufbewahrungsbox, jeweils komplett mit einem Linsenteil.

Esch-labo-clip1xx

Esch-labo-clip-binokular1xx Esch-labo-clip-monokular1xx

labo-clip

Anwendung:
   die Vorsetzlupe labo-clip von ESCHENBACH lĂ€sst sich einfach auf die Brillenfassung aufstecken(Variante fĂŒr Nicht-BrillentrĂ€ger: labo-med, siehe oben!) fĂŒr den Freizeit- und Bastelbereich ebenso wie bei der Arbeit
   mit ESCHENBACH labo-clip bleiben beide HĂ€nde frei zum Arbeiten
   Je nach Linse fĂŒr monokulare und binokulare Anwendung geeignet
   Die Anwendung erfolgt mit der Fernbrille um eine optimale AbbildungsqualitĂ€t zu erreichen
Eigenschaften:
   geringes Gewicht; keine EinschrĂ€nkung des Sehfeldes; komfortabler Arbeits-Abstand auch bei hoher VergrĂ¶ĂŸerung; Linsenteile sind durch Schnell- Schnappverschluss einfach austauschbar
Technische Daten:
PXM®-Leichtlinse mit OberflĂ€chenbeschichtung; Klemmelement aus glasfaserverstĂ€rktem Kunst- stoff; Lieferung erfolgt in einer Aufbewahrungsbox
   LinsengrĂ¶ĂŸen: monokular Ø 40 mm, binokular 74,5 x 22,5 mm

Esch-prismatic-bino-comfort

Esch-prismatic-bino-comf1xx   prismatic bino comfort

Anwendung:
   FĂŒr einen VergrĂ¶ĂŸerungsbereich, bei dem die normale Lesebrille nicht mehr ausreicht, eine Lupe aber noch nicht gewĂŒnscht wird. Die Fernwerte sollten sich innerhalb von ±1 dpt (SphĂ€re,Zylinder) bewegen. (Bei stĂ€rkeren Abweichungen der Fernwerte wird eine individuelle Anspassung der prismatischen Halb- brille ĂŒber das ESCHENBACH System Individual empfohlen.)
Eigenschaften:
   ESCHENBACH prismatic bino comfort wird in vier optischen StĂ€rken mit auf die jeweilige StĂ€rke abgestimmten, konvergenzunterstĂŒtzenden Prismen Basis innen angeboten. Die Brillen sind fĂŒr die ideale optische Gebrauchssituation berechnet, wobei besonderer Wert auf die gute VertrĂ€glichkeit gelegt wurde.
Technische Daten:

   GlĂ€ser aus CR 39; Die Fassung ist mit Federscharnieren, kĂŒrzbaren BĂŒgeln, Softpads und leicht anpassbaren Stegarmen ausgestattet. GrĂ¶ĂŸe 41-22  
   Lieferung erfolgt geschĂŒtzt im stabilen Hartschalenetui.

LesebrilleClip&read9x LesebrilleClip&read8

Die Lesebrille clip&read von Eschenbach Optik ist wahrscheinlich die kleinste der Welt.

   Sie ist so winzig, dass sie ĂŒberall hineinpasst und immer dann zur Hand ist, wenn man die „richtige” Lesebrille gerade nicht dabei hat. Ob SMS auf dem Handy, Mini-Schrift auf einer Verpackung: Man clipt die Lesehilfe einfach an die SchlĂ€fe, man setzt sie mangels normaler BĂŒgel nicht auf.  Weil die Clip-BĂŒgel flexibel sind, passen sie auf jede Kopfform. Die federleichte clip&read wiegt nur 3,3 Gramm, ist in den Farben dunkelrot und eisgrau und in den Dioptrien 1,5 und 2,5 erhĂ€ltlich. Das auch nur fĂŒnf Gramm schwere Etui kann man mit dem Handykettchen direkt daran oder mit Klettpunkten an der Digitalkamera oder per Clip an Hemd- und Hosentaschen befestigen. Dort trĂ€gt es mit seinen Mini Maßen von 9x1,8 x 0,7 Zentimeter kaum auf. Die schnelle Lesehilfe kostet im Optik-Fachhandel 19,80 Euro. FAZsmm071002

tt-Quicklook-Focus-xx

Eine Kamera schickt die Leselupe aufs Altenteil. Unsere Kameralupe macht das Kleingedruckte besser lesbar. Foto: Quicklook Focus: Der Senior von heute liest und schreibt mit elektronischer Hilfe

   Wie viel Mononatriumglutamat enthĂ€lt Knorrs GemĂŒse-Bouillon, welche Systemanforderungen fordert Windows Office auf seiner Verkaufsverpackung? Ohne Lupe blinzelt man denn doch. Wobei nicht ihre Höhe die Buchstaben zum Zeichensalat schnibbelt, sondern eine geradezu absichtsvoll auf Unlesbarkeit angelegte Kombination von Schmalheit bei gleichzeitig entweder zu zartem oder zu dickem Farbauftrag. Damit plagt sich nicht erst der weitsichtige Senior, denn auch die Dame im just konsularischen Alter hĂ€lt nur falsche Eitelkeit vom angezeigten Griff zur Lesebrille ab, die rĂ€tselhafte ZeichenfĂŒlle eines Stadt- plans zu entziffern. Und selbst wenn Annie Leibovitz in ihrem Vuitton-Werbewimmelfoto Keith Richards' Buchlupe noch so gut in Szene gesetzt hat: die Mehrheit verortet das VergrĂ¶ĂŸerungsglas eher in Altersheimen als in einer New Yorker Hotelsuite, „drei Uhr morgens”.
   Auf eine zeitgemĂ€ĂŸe Lösung hingegen stellt eine Kamera-Licht-Display-Kombination scharf, der in Irland entwickelte Quicklook Focus. Seine herausdrehbare Kamera, deren vier helle Leuchtdioden das Objekt ins rechte Licht rĂŒcken, schaltet den Gucki ein. Durch Tastendruck vergrĂ¶ĂŸert sich die aufge- nommene Schrift im gut ablesbaren hellen Farbdisplay von 4,3 Zoll Diagonale zwischen 3- und 18fach, wobei höhere VergrĂ¶ĂŸerungen pixelig erscheinen und den Wunsch nach einer besseren Auflösung des Displays sichtbar werden lassen. Ein Autofokus stellt nach Knopfdruck scharf. Er ist bei jeder Abstands- Ă€nderung zum Objekt sowie nach dem Zoomen neu zu aktivieren. Man hat das GefĂŒhl, als ob er sich selbst angesichts kontrastscharfer Kanten manchmal etwas schwertut, den Scharfpunkt zu finden. Eine kleinere AbstandsĂ€nderung hilft oft mehr als die in nur vier Stufen schaltbare manuelle FokussierĂŒng.
   Faszinierend sind die Möglichkeiten, die Farben zu verĂ€ndern. Durch Wechsel in den Falschfarben- modus wandelt sich sogar dem RotgrĂŒnblinden die schwarze Schrift auf einem roten Etikett zur un- geahnten LektĂŒre. Bei sehr alten Menschen wiederum bekommt die Pupille einen Stich ins Gelbe, den der im Gehirn beheimatete automatische Weißabgleich lange genug herausrechnet, bis er sich dann doch als geringerer Kontrast bemerkbar macht. Unter den Falschfarbendarstellungen ist immer eine Kombination zu finden, die eine eher kĂŒnstlerische Auffassung von Informationspflichten tatsĂ€chlich lesbar macht. Schaut die Kamera zur Seite, lassen sich mit etwas Übung die ĂŒblich kleinteiligen Formulare der Be- hördenrepublik Deutschland ausfĂŒllen oder KreuzwortrĂ€tsel gehirnjoggend lösen. GenĂŒgend Tiefen- schĂ€rfe verkraftet den dann schrĂ€gen Blick aufs Papier.
   Wesentlich ist die Fotofunktion. Ein Knopfdruck, und das Bild ist im Kasten. Bei hohen Ver- grĂ¶ĂŸerungen wirkt sich sonst unweigerlich ein Alterszittern genanntes Tremolo aus, das selbst jĂŒngeren und gar unverkaterten Menschen Schwierigkeiten bereitet. Zum Ablesen selbstleuchtender Anzeigen - etwa auf den Bildschirmen der Fahrkarten- oder Geldautomaten und bei Mobiltelefonen - lĂ€sst sich die Kamerabeleuchtung abschalten.
   NetzgerĂ€t und Akku gehören zum Lieferumfang, eine Dreistundenladung bietet zwischen vier und knapp sieben Stunden Betrieb des 240 Gramm leichten GerĂ€ts, das dank Gummierung rutschsicher in der Hand liegt. Der Quicklook Focus ist nicht nur Vorbote eigenen Alterns, sondern zugleich der einer kommenden GerĂ€tevielfalt und nicht zuletzt der Kaufkraft einer wachsenden Alterskohorte, die gerade dabei ist, sich im digitalen Zeitalter neu zu erfinden. Preis: 898 Euro, Informationen im Internet unter
www.eschenbach-optik.com   FAZNilsSchiffhauer08070

tt-Quicklook-Focus-2xx

Quicklook Focus - eine tragbare, elektronische Lupe mit Echtfarben und einem integrierten 4 Zoll (10.2 cm diagonale) TFT-Display. Mit diesem GerĂ€t können Sie Texte, Fotos, Landkarten und vieles mehr vergrĂ¶ĂŸert darstellen. Quicklook Focus verbindet alle Eigenschaften des Quicklook Zoom zusĂ€tzlich mit einer Distanzkamera. Mit dem Quicklook Focus können Sie zu jeder Zeit wo immer Sie auch sind Ihr beliebiges SchriftstĂŒck lesen. Die Distanzkamera bietet Ihnen weiters einen Auto-Focus oder einen Manuelle-Focus, je nachdem, wie Sie es wĂŒnschen!
Technische Daten
des Quicklook Focus: Maße: 171x95 x 28mm, Gewicht: 240g, Display: 4.3” Zoll (10,2 cm), VergrĂ¶ĂŸerung: Druckknopfzoom 3x - 18x (in 9 Schritten) Kontraststarker Echtfarben (56 verschiedene), Positiv-/Negativmodus (schwarz/weiß und weiß/schwarz) zum besseren Lesen von Texten. Stromversorgung: Litium-Ionen-Akku, Ladezeit: 3h, Akku, Betriebsdauer: 4 bis 7 Stunden, je nach Einstellung, Lieferumfang: Quicklook Focus, Netz-/LadegerĂ€t, Nylontasche mit GĂŒrtelclip und UmhĂ€ngegurt. Bei Marland: Preis: 999.00 Euro

t-Kantenfilterbrille-1xx

Besser sehen mit Kantenfilterbrillen

   Das menschliche Auge ist oft ĂŒber lange Zeit dem Tageslicht ausgesetzt. Dieses besteht aus unsichtbarem UV-Licht und den sichtbaren Farben. Aufgrund ihrer unterschiedlichen WellenlĂ€nge haben diese Farben jeweils unterschiedliche Wirkung auf die Sehorgane. Insbesondere helles Licht hat einen großen Anteil von Blau. Dessen Kurzwelligkeit fĂŒhrt zu Überstrahlungen im Auge und damit hĂ€ufig zur Blendung. „Abhilfe schaffen medizinische Farbfilter, sogenannte Kantenfilter, die den störenden Blaulichtanteil aus dem Licht herausfiltern", sagt Bernd Grahl von Optiker Bodes Zentrum fĂŒr vergrĂ¶ĂŸernde Seh- hilfen. Die Folge: Man sieht kontrastreicher und schĂ€rfer als mit einer normalen Sonnenschutzbrille. Medizinische Studien belegen die hohe Wirksamkeit der Kantenfilter, insbesondere bei einer Makula-Degeneration oder nach einer Ope- ration am Grauen Star.Kantenfilter-Brillen gibt es in verschiedenen Modellen, Farbvarianten und Absorptions- Stufen. „Die richtige Tönung lĂ€sst sich am besten bei Tages- licht erproben", rĂ€t Fachberater Ernst Neumann. Auch individuelle Anfertigungen sind machbar. Terminvereinbarung: Telefon 040/28 80 97 29.  HA090520

t-Kantenfilterbrille-2xx

t-Kantenfilterbrille-3xx

Kantenfilterbrillen - polarisierender Graufilter
Anwendung:
- Zur KontrastverstÀrkung
- Zur Reduzierung der Blendung bei erhöhter Blendempfindlichkeit
- fĂŒr den Einsatz im Freien wie in geschlossenen RĂ€umen
- bei Augenkrankheiten wie Retinitis Pigmentosa, Makula-Degeneration, Albinismus, Glaukom,
  Katarakt, Optikusatrophie
Eigenschaften:
- Durch den abgedunkelten oberen Rand liegt die Brille dicht am Kopf an und verhindert so wirksam, dass störendes Streulicht von oben zum Auge vordringen kann. UnterstĂŒtzt wird dies zusĂ€tzlich durch die breit angesetzten BĂŒgel mit integrierten Filtern.
Es werden besonders die störenden kurzwelligen Anteile des Spektrums herausgefiltert
Die Kantenfilterbrille ist zum Tragen ĂŒber der Korrektionsfassung geeignet.
Technische Daten:
- 100 % UVA/UVB-Schutz
- optische Wirkung: ± 0 dpt
- Material: Polycarbonat
- weiche, gut anpassbare BĂŒgelenden
- zwei verschiedene FassungsgrĂ¶ĂŸen
Artikel       GrĂ¶ĂŸe   Absoptionsbereich         Anwendungsgebiet     
16603801    60-16   380 nm, Absorption: 85 %   Einsatz im Freien, Reflexreduzierung,
16603802    67-13                                         polarisierender Graufilter, kein Kantenfilter
16604501    60-16            450 nm                  KontrastverstĂ€rkung, Makuladegeneration,
16604502    67-13                                       Albinismus, Pseudophakie, Optikusatrophie
16605111    60-16            511 nm                  Makuladegeneration, Katarakt, Glaukom,
16605112    67-13                                       Pseudophakie, Retinitis Pigmentosa, empfohlen
                                                                fĂŒr PUVA-Behandlung, Aphakie, Optikusatrophie
16605271    60-16            527 nm                  diabetische Retinopathie, Photophobie, 
16605272   67-13                                         Katarakt, Glaukom
Die oben aufgezeigte Zuordnung der Anwendungsgebiete ist eine Empfehlung und besitzt keine AllgemeingĂŒltigkeit.
GrundsÀtzlich ist es immer notwendig, die Kantenfilter individuell auszutesten, am besten unter gewohnten Einsatzbedingungen wie z. B. in der eigenen Wohnung oder im Freien.
FĂŒr die KostenĂŒbernahme durch die Krankenkassen ist eine augenĂ€rztliche Verordnung erforderlich.

mehr von    EschenbachOptik02      finden Sie unter: www.eschenbach-optik.de

Wissenswertes zum Kauf von BrillenglÀsern: Glas ist nicht gleich Glas

   Beim Brillenkauf zĂ€hlt mehr als eine schicke Fassung. Auch die GlĂ€ser spielen eine wichtige Rolle - je nachdem, ob die Brille bei der Arbeit, zu Hause oder beim Sport benötigt wird. Dabei gehe es um mehr als nur unterschiedliche GlasstĂ€rken, sagt Wolfgang Wesemann, Direktor der Höheren Fachschule fĂŒr Augenoptik in Köln.
   „GrundsĂ€tzlich werden Nutzen und QualitĂ€t von BrillenglĂ€sern,durch drei Faktoren bestimmt", ergĂ€nzt Kerstin Kruschinski vom Kuratorium Gutes Sehen (KGS) in Berlin. Material, Design und Veredelungsvarianten machen jedes Glas zum Unikat, das nicht nur die SehfĂ€higkeit, sondern auch die Ă€sthetische Wirkung der Brille verbessert.
Material:
   Es beeinflusst laut Kruschinski die Grundeigenschaften der Brille. WĂ€hrend man frĂŒher zu schweren mineralischen GlĂ€sern gegriffen habe, hĂ€tten sich heute KunststoffglĂ€ser durchgesetzt. „Der große Vorteil ist, dass sie im Vergleich zu mineralischen GlĂ€sern wesentlich leichter und bruchsicherer sind." Nach Informationen des Zentralverbands der Augenoptiker (ZVA) in DĂŒsseldorf lag der Anteil der organischen, also der KunststoffglĂ€ser, im Jahr 2008 bei mehr als 82 Prozent aller verkauften BrillenglĂ€ser.
   Mineralisches Glas ist dagegen extrem kratzunempfindlich. Dieter Friedburg vom Berufsverband der AugenĂ€rzte Deutschland in DĂŒsseldorf empfiehlt es denjenigen, die oft in staubiger Umgebung arbeiten oder anderen extremen EinflĂŒssen ausgesetzt sind. Das können zum Beispiel Hitze oder mechanische Bewegungen sein, die auf die GlĂ€ser einwirken.
Glasdesign:
   Design hat in diesem Zusammenhang nichts mit rund oder eckig geformten GlĂ€sern, sondern mit ihrer Struktur zu tun. EinstĂ€rkenglĂ€ser wirken schlicht und werden ĂŒberwiegend verwendet - jedenfalls in der Altersgruppe der unter 40-JĂ€hrigen, bemerkt Kruschinski. Kommt durch die natĂŒrlich einsetzende Alterssichtigkeit eine weitere Fehlsichtigkeit im Nahbereich hinzu, muss der BrillentrĂ€ger zu MehrstĂ€rkenglĂ€sern greifen.
   FrĂŒher standen dazu nur sogenannte Bifokal- oder TrifokalglĂ€ser zur VerfĂŒgung. „Im unteren Bereich des Glases haben sie einen sichtbar abgetrennten Lesebereich",  erklĂ€rt Kruschinski. Doch auch der ZVA bestĂ€tigt, dass diese optisch unattraktive Lösung mittlerweile in die Jahre gekommen sei. GleitsichtglĂ€ser, die rein Ă€ußerlich wie EinstĂ€rkenglĂ€ser wirken, aber viele Korrekturbereiche in einem Glas vereinen, haben sie grĂ¶ĂŸtenteils abgelöst.
Veredelung:
   Augenoptiker bieten neben Entspiegelungen und Hartschichtlackierungen auch schmutz- und feuchtigkeitsabweisende Beschichtungen an. FĂŒr den Spezialgebrauch im Wassersport oder fĂŒr Vielfahrer im Straßenverkehr gibt es die Möglichkeit, eine „Polarisation" in die GlĂ€ser einzuarbeiten: Lichtreflexe von nassen OberflĂ€chen werden von den GlĂ€sern nicht durchgelassen. So erhöht sich die Fahrsicherheit, und die Augen ermĂŒden nicht so schnell.
  Ebenso gehören farbliche Tönungen zu den Veredelungen: „Getönte GlĂ€ser sind oft fĂŒr Sportler interessant", sagt Kruschinski. Beim Rad- oder Skifahren empfinden sie die LichtverhĂ€ltnisse damit hĂ€ufig angenehmer. Phototrope GlĂ€ser bestehen aus selbsttönendem Material. Durch einfallende UV-Strahlung fĂ€rben sie sich dunkel. Viele Menschen nutzen solche GlĂ€ser, um Sonnen- und Alltagsbrille in einer Fassung zu vereinen. „FĂŒr Autofahrer eignen sie sich aber nicht", schrĂ€nkt Friedburg ein. Denn Windschutzscheiben fangen die UV-Strahlen schon vor dem Brillenglas ab, sodass sich dieses im Auto nicht mehr verfĂ€rben kann.
  Hartschichtlackierungen zĂ€hlen mittlerweile zum Standard: „Bei Kunststoff sind sie sogar ein Muss", sagt Kruschinski. Gerade, weil diese organischen BrillenglĂ€ser recht kratzanfĂ€llig seien, trage eine Hartschicht maßgeblich zu einer lĂ€ngeren Lebensdauer bei. HA100222StefanieHiekmannDPA
Weniger Extras fĂŒr Kinderbrillen
   FĂŒr Kinderbrillen gelten Hartschichtlackierungen als ĂŒberflĂŒssig: Im Sandkasten schaffen Kinder es oft, eine Brille mit Hartschicht innerhalb einer Woche zu zerkratzen.
   Eine Entspiegelung, die einen großen Teil der von außen einwirkenden Lichtreflexe abfĂ€ngt, können sich Eltern bei Kinderbrillen ebenso sparen. Durch die Entspiegelung werden die GlĂ€ser brĂŒchiger. Und da Kinder nicht darauf angewiesen sind, Lichtreflexe beim Autofahren abzuhalten, lohnt die Entspiegelung bei ihren Brillen auch aus diesem Grund nicht.
HA100222

au-GleitsichtglĂ€ser-xx au-BernardMaitenaz-xx

Auge, sei wachsam: Seit den frĂŒhen 1960em enden alle SeheinschrĂ€nkungen bei der Gleitsichtbrille
Foto oben: Herr der Brille - Bernard Maitenaz erfand das Gleitsichtglas

   Die Gleitsichtbrille wird 50. Anfangs glaubte man gar nicht daran, dass man die dafĂŒr nötigen Linsen ĂŒberhaupt herstellen kann. Heute sind sie Standard.
   Von irgendeinem Moment an reicht eine einzige Brille nicht mehr. Dann braucht das Auge Unter- schiedliches fĂŒr die Ferne und die NĂ€he. Diese Erfahrung machte schon der Erfinder - nicht nur des Blitzableiters - und Staatsmann Benjamin Franklin, als weitsichtiger BrillentrĂ€ger seit etwa seinem 30. Lebensjahr. 30 Jahre spĂ€ter zeigt ihn ein GemĂ€lde mit einer seltsamen Sehhilfe, die manche als ZweistĂ€rkenbrille interpretieren. Vorher habe er sich mit zwei Brillen herumzuschlagen gehabt, eine zum Lesen, eine fĂŒr die Ferne, schreibt er 1784 und: „Das jedoch fand ich umstĂ€ndlich. So ließ ich die Linsen durchschneiden und jeweils eine jeder HĂ€lften in dieselbe runde Fassung einpassen." Damit hatte er nur noch die Augen zu bewegen und konnte die zweite Brille nicht verlegen. Doch nicht einmal im Leseteil dieser Bifokalbrille ist sicher zu erkennen, in welchem Jahr er diese Erfindung machte. Und wer genauer hinschaut, erblickt noch andere, denen diese erste entscheidende Innovation zuzutrauen wĂ€re, 500 Jahre nach Aufkommen der Brille an sich in der Glasstadt Venedig.
   Deutlich schĂ€rfer hingegen sehen wir John Isaac Hawkins vor uns, der 1826 die DreistĂ€rkenbrille erfand und zwei Jahre zuvor den Ausdruck „bifokal” fĂŒr, nun ja, Franklins Erfindung prĂ€gte. Mit drei Brennweiten in einer Fassung war die Entwicklung von MehrstĂ€rkenbrillen so lange an ihr Ende angekommen, wie die GlĂ€ser sich nur als Ausschnitt aus einer KugeloberflĂ€che („sphĂ€risch”) schleifen ließen. Die nĂ€chste Innovation jedoch ließ nicht nochmals ein halbes Jahrtausend auf sich warten. Im FrĂŒhjahr 1951 reichte der gerade 25 Jahre alte französische Ingenieur Bernard Maitenaz einen Soleau ein, die in Frankreich gebrĂ€uchliche und preisgĂŒnstigste Vorform fĂŒr ein Patent, einen versiegelten Brief. Darin beschreibt er ein Augenglas mit variablem Fokus, in heutigem Sprachgebrauch eine Gleit- sichtbrille. Produziert wurde sie erstmals 1959, sie ist heute so alt wie jene, die ihre Anschaffung zu fokussieren haben.
   Erst war der Widerstand gegen diese Varilux genannten GlĂ€ser betrĂ€chtlich. Traditionell ausgebildete Optiker sahen deren Abbildungsfehler schĂ€rfer als ihre Vorteile. Und dann: Wein aus Frankreich mag ja noch angehen, aber technische Innovationen? Denn Maitenaz' Konzept erforderte Umdenken. Durch das klassische Schleifen hielt er damals GlĂ€ser in der Hand, die zwar im Zentralbereich gute Abbildungsleistungen erzielten, doch in den Randbereichen  verzerrten. „Dann  dachte  ich mir”, erinnert sich der Ritter der Ehrenlegion heute,  „man  mĂŒsse  die  OberflĂ€che  frei  gestalten  können.” Das erste Metallmodell umfasste 4.000 Messpunkte. Doch niemand wusste, wie man ein solches FreiflĂ€chenglas herstellen sollte. Sein Arbeitgeber, die Societe des Lunnetiers, die spĂ€ter in Essilor aufging, dem heute grĂ¶ĂŸten Brillenhersteller der Welt, stellt ihm zuerst ein wenig Arbeitszeit, dann die mechanischen Rechenapparate der hauseigenen Finanzabteilung zur VerfĂŒgung. Der Rechenschieber reichte nicht mehr aus, Computer gab es noch nicht.
   Niemand glaubte damals, dass man  eine   solche  Linse  fertigen könnte. Deshalb konnten die ersten GleitsichtglĂ€ser in einem Raum mit großem Fenster zum BĂŒrgersteig entwickelt werden, ohne dass ein direkt gegenĂŒberliegendes Konkurrenzunternehmen irgendetwas davon ahnte. Zwar gab es schon vorher Ideen zu progressiven GlĂ€sern, die aber blieben. Theorie.  „HĂ€tte ich sie gekannt, hĂ€tte mich das womöglich entmutigt”, erinnert sich Maitenaz heute. 199 der ersten 200 TesttrĂ€ger kamen mit der neuen Brille klar. Aber im ersten Jahr wurden nur 3.000 Paar dieser GlĂ€ser verkauft. Im nĂ€chsten aber schon 27.000. Gerade in Deutschland war die Ablehnung erheblich. Nie werde sich das Auge an eine Abbildung gewöhnen können, die im Nahbereich nicht punktförmig sei, hieß es apodiktisch von Professor Josef Rainer, dem Leiter der einflussreichen Höheren Fachschule fĂŒr Augenoptik in Köln.
   Doch der Erfolg ließ sich nicht aufhalten. Zeiss‘ erstes Gradal-Gleitsichtglas war ein französisches Varilux. „Das Auge ist wie ein Schwein. Schwein frisst alles", soll Professor Rainer bei dieser Gelegenheit drastisch auf die AdaptionsfĂ€higkeit des Auges und des optische EindrĂŒcke verarbeitenden Gehirns verwiesen haben. Maitenaz' Patente waren stark, aber liefen irgendwann aus. Der Ingenieur widmete sich der Weiterentwicklung seiner GleitsichtglĂ€ser, die einerseits eine noch bessere Abbildung aller Entfernungen bieten, andererseits stĂ€rker auf die IndividualitĂ€t des BrillentrĂ€gers eingehen.
   Hier greifen theoretische Konzepte, Befunderhebung und Produktion Hand in Hand. Mit „Eyecode” stellte Essilor passend zum GoldjubilĂ€um des Gleitsichtglases ein automatisiertes Messverfahren vor, das beispielsweise beim Augenoptiker innerhalb von 30 Sekunden den individuellen Augendrehpunkt bestimmt, der wiederum in die Produktionsdaten des Glases einfließt. „Wir können damit erstmals das seit 1909 bestehende Standardmodell des Auges, formuliert von NobelpreistrĂ€ger Allvar Gullstrand, in diesem Dreh- und Angelpunkt des Sehens fĂŒr jeden Menschen individuell anpassen", sagt Reinald Koderhand, stellvertretender Produktionsleiter bei Essilor in Freiburg, um uns danach durch die dortige Fertigung zu fĂŒhren, in der tĂ€glich etwa 3.500 GlĂ€ser entstehen.
   Basis ist eine von etwa 6.000 unterschiedlichen und vorgefertigten Kunststoffscheiben von 80 Millimeter Durchmesser, deren Ă€ußere KrĂŒmmung schon dem spĂ€teren Produkt entspricht. Im Fertigungsprozess frĂ€sen mit Diamanten bestĂŒckte Stichel die bestellte Form spiralförmig aus der dem Auge zugewandten Seite heraus - an etwa 40.000 Punkten je Glas. So entsteht eine wirklich frei geformte FlĂ€che, mit der sich die erforderlichen Abbildungseigenschaften hochprĂ€zise und schnell umsetzen lassen. In weiteren Abteilungen werden etwa Tönung, OberflĂ€chenhĂ€rtung und Entspiegelung aufgebracht. FĂŒr die Beurteilung des richtigen Farbtons ist noch viel menschliches Augenmaß erfahrener Mitarbeiterinnen nötig, wĂ€hrend ansonsten die Produktion stark automatisiert ist. FĂŒr die Entspiegelung dampft man im Vakuum mikrometerdĂŒnne Schichten auf, in denen sich das Licht fĂ€ngt und verschluckt wird. Drei Tage nach der Bestellung werden die individuellen GlĂ€ser an den Optiker ausgeliefert.
   Um welche Produkte wird der in Zukunft seine Palette bereichern können? Vor dieser Frage verschließen die Essilor-Experten zunĂ€chst die Augen, um dann auf Gleitsichtbrillen fĂŒr Kinder und Jugend zu sprechen zu kommen, Letztere sind in China schon eingefĂŒhrt. Nachdem die sichtbare Grenze der Franklinschen Bifokalbrille zugleich Jung und Alt voneinander trennte, verliert damit die Gleitsichtbrille ihren Status als Signatur gereifter Persönlichkeiten. Noch nicht ganz fertigungstauglich sind GlĂ€ser aus elektrochromem Kunststoff, der beim Anlegen einer Spannung seine FĂ€rbung Ă€ndert: Ein DrehrĂ€dchen sorgt fĂŒr passende Verdunkelung. In weiterer Zukunft sieht man bei Essilor Brillen, in die bestimmte Informationen - wie das Display eines Navigators - eingeblendet werden. Ähnliches gibt es schon fĂŒr Piloten und Rennfahrer. Die 50 Jahre alte Gleitsichtbrille, so viel ist zu sehen, ist noch nicht die letzte Innovation.
Faz090804NilsSchiffhauer

neu! elektronische Brille   au-PixelOptics--x   PixelOptic-Brille

Die elektronische Brille  - FlĂŒssigkristalle ersetzen GleitsichtglĂ€ser
   Wer ĂŒber 40 ist, kennt vermutlich das Problem: Man bekommt beim Zeitungslesen das GefĂŒhl, dass der Arm nicht mehr lang genug ist. Schuld daran ist die so genannte Altersweitsichtigkeit, an der in Deutschland schĂ€tzungsweise 18 Millionen Menschen leiden. Weil die Linsenkörper hinter den Pupillen in die Jahre gekommen sind, tun sie sich zunehmend schwer, nahe Objekte wie eine Zeitungs- oder Buchseite scharf zu sehen.
   Die Buchstaben verschwimmen, das Lesen wird anstrengend. Zeit fĂŒr eine Lesebrille, rĂ€t der Augen- arzt. Aber was machen Menschen, die sowieso schon eine Brille tragen, weil sie kurzsichtig sind? StĂ€ndig zwei Brillen dabei haben zu mĂŒssen, fĂŒr Kurz- und Weitsichtigkeit, ist lĂ€stig. Eine Firma in den USA entwickelt deshalb "elektronische BrillenglĂ€ser", die sich bei Bedarf in den Lesemodus schalten lassen. SchĂ€rfe auf Knopfdruck sozusagen.
Leonardo100115

Panasonic entwickelt intelligente Brille mit "Autofocus" Sie soll dieses Jahr auf den Markt kommen  Foto unten: Sichtvergleich: durch herkömmliche BrillenglĂ€ser links und durch PixelOptic-GlĂ€ser rechts

au-PixelOptics-xx

   Das Unternehmen PixelOptics Inc. aus dem US-Bundesstaat Virginia hat bekanntgegeben, dass der japanische Konzern Panasonic an der Entwicklung einer neuartigen elektronischen Brille beteiligt ist. PixelOptics will die Brille, deren GlĂ€ser sich mittels einer nicht nĂ€her erlĂ€uterten Kombination aus elektro- nischen und chemischen Verfahren automatisch an die Erfordernisse des TrĂ€gers anpassen, in der zweiten HĂ€lfte des laufenden Jahres auf den Markt bringen.
Die elektronische Brille
   Die elektronische Brille befinde sich seit 1999 in der Entwicklung, so das Unternehmen. Sie soll vor allem zur Korrektur von Altersweitsicht gut geeignet sein und die bisher gebrĂ€uchlichen Gleitsichtbrillen ersetzen. Bei der PixelOptics-Brille soll es im Gegensatz zur Gleitsichtbrille egal sein, welchen Teil des Glases der Nutzer gerade im Blickfeld hat - es soll sich automatisch anpassen, und zwar so schnell, dass der TrĂ€ger nichts von der Anpassung merkt. Das könnte ĂŒber eine Methode erreicht werden, die 2005 von einer Reihe von US- Wissenschaftlern vorgestellt wurde und bei der die Korrektur ĂŒber die Beeinflussung einer fĂŒnf Mikrometer dĂŒnnen, in einer Matrix organisierten FlĂŒssigkristallschicht auf dem Brillenglas mittels blitzschnell ĂŒbertragener elektrischer Impulse erfolgt.
   Panasonic erwarb bereits im September 2008 einen Anteil an PixelOptics. In der Mitteilung von PixelOptics ist auch die Rede davon, dass das mit Panasonic gemeinsam angegangene Projekt auch das erste Augenoptiksystem sei, das auch im Sektor der Unterhaltungselektronik zur Anwendung kommen könne. Genauere Details dazu blieb das Unternehmen aber schuldig. Im Januar 2006 erhielt PixelOptics laut US- Medienberichten 3,5 Millionen US-Dollar vom Verteidigungsministerium zur Weiterentwicklung der elektronischen Brillentechnologie zum Einsatz im US-MilitĂ€r. PixelOptics, im Bereich der Brillenverbundglaser weltweit fĂŒhrend, entwickelt statische Fixfokus- und dynamische elektronische Brillenglaser mit verĂ€nderlicher Brennweite und plant deren Vermarktung und Verkauf. PixelOptics brachte im November 2008 das erste verbesserte statische multifokale Brillenverbundglas heraus. Panasonic Shikoku Electronics gehort zur Unternehmensgruppe Panasonic Corporation. Panasonic Corporation ist ein weltweit tĂ€tiges und bekanntes Elektronikunternehmen.
   Bill Kokonaski, CTO von PixelOptics sagte: "PixelOptics und Panasonic Shikoku Electronics haben ge- meinsam die erste Brillenglaslösung entwickelt, die die Grenze zur Unterhaltungselektronik ĂŒberquert. Wir sind sehr erfreut, dass Panasonic Shikoku Electronics uns bei dieser Entwicklung unterstutzt."
   Im Jahre 1999 begann e-Vision, LLC mit der Entwicklung elektronischer Brillenglaser. Im Jahre 2005 vergab e-Vision die weltweite Exklusivlizenz an den geistigen Eigentumsrechten, Betriebsgeheimnissen und am Know-how des Unternehmens an PixelOptics und hat in der Folge mithilfe neun weiterer Entwicklungspartner aus aller Welt die Entwicklung offensiv und rasch vorangetrieben. Panasonic Shikoku Electronics ist einer der Entwicklungspartner und spielt bei der Entwicklung dieses Produktes eine entscheidende Rolle. PixelOptics hat mit weltweit ĂŒber 300 Patenten und Patentanmeldungen bereits ein betrachtliches Portfolio geistiger Eigentumsrechte aufbauen können.
   Ronald D. Blum, promovierter Augenarzt sowie PrĂ€sident und CEO von PixelOptics, sagte dazu: "PixelOptics’s elektronische Brillenglaser stellen sich auf chemische, elektrische und optische Art und Weise, ganz ohne bewegliche Teile in Sekundenschnelle und automatisch scharf. Die Brillenglaser bieten im Nah-, Fern- und jedem Zwischenbereich ein scharfes Bild. Sie haben kein sichtbares Fenster und bieten ein bedeutend breiteres und weniger eingeengtes, scharfes Gesichtsfeld als Gleitsichtglaser vergleichbarer StĂ€rke." GleitsichtglĂ€ser stellen die derzeit am meisten verbreitete und bevorzugte Art und Weise der Korrektur der Alterssichtigkeit, einem ab dem 45. Lebensjahr auftretenden Leiden, das mit einer Verschlechterung der Scharfstellung auf kurze und mittlere Entfernungen einhergeht, dar.
   Dr. Blum sagte weiterhin: "PixelOptics ist hocherfreut, dass sich ein derart angesehenes Unter- nehmen wie Panasonic Shikoku Electronics an dieser Entwicklung beteiligt. Die Marktkenntnis und wissenschaftlich Fachkompetenz von Panasonic Shikoku Electronics haben sich bereits als Ă€ußerst wertvoll und positiv erwiesen."
   Yukinori Okazaki, CTO und Vorstandsmitglied von Panasonic Shikoku Electronics Co., Ltd. sagte: "Panasonic Shikoku Electronics ist ausserst erfreut, an einem derart interessanten Projekt, das darĂŒber hinaus so vielen Menschen weltweit zugute kommt, mitarbeiten zu können. Wir gehen davon aus, dass es viele Möglichkeiten gibt, die alternde Bevölkerung weltweit medizinisch zu unterstutzen und dass Panasonic Shikoku Electronics dazu entscheidende Beitrage leisten kann. Die Brillenglaser von Pixel sind eine dieser Möglichkeiten."
   Patrick Suel, ein Kooperationspartner des US-amerikanischen Risikokapitalarms von Panasonic, fĂŒgte hinzu: "Dass die Beziehungen zwischen PixelOptics und Panasonic Shikoku Electronics so gut vorankommen, zeugt vom starken Engagement  fĂŒr die gemeinsamen Aussichten und von der großen Beharrlichkeit aller Beteiligten. Die Risikokapital-Gruppe, die in PixelOptics investierte, ist sehr erfreut, zum Zustandekommen dieser Beziehung beigetragen zu haben."
   William Spies, COO von Pixel, sagte: "PixelOptics hat seine elektronische Brille derart konzipiert, dass alle herkömmlichen VertriebskanĂ€le wie Glashersteller, Brillengestellfabrikanten, Grosshandelsoptiklabors und Augenoptiker davon profitieren werden. So mĂŒssen keine speziellen Anlagen erworben werden und die derzeit ĂŒblichen Augenuntersuchungen bleiben ebenfalls unberĂŒhrt. Vorausgesetzt alles lauft nach Plan, wird PixelOptics die elektronischen Brillenglaser in der zweiten Jahreshalfte 2010 auf den Markt bringen können. Das Unternehmen erlebt somit derzeit ausserst spannende Zeiten."
   PixelOptics fĂ€hrt mit der Auslieferung seines verbesserten statischen multifokalen Brillenverbundglas namens atLast! weiter fort. atLast! wurde fĂŒr den weltweiten Multifokalmarkt konzipiert und entwickelt. atLast! ist jetzt als Verbundglas mit einem Index von 1,67 und seit Kurzem auch als Verbund-Poly- karbonatglas mit einem Index von 1,59 verfugbar. Weltweit werden jĂ€hrlich ca. 50 Millionen Paare Multifokalglaser mit sichtbarem Fenster verkauft. PixelOptics elektronisches Brillenglas (der Name wurde noch nicht bekannt gegeben) wurde seinerseits fĂŒr den weltweiten Gleitsichtglasmarkt konzipiert und entwickelt. Weltweit werden jĂ€hrlich ca. 50 Millionen Paare Gleitsichtglaser verkauft. Insgesamt kommen jĂ€hrlich ca. 100 Millionen Paare MultifokalglĂ€ser auf dem Markt. I
   Das in Roanoke, Virginia, ansĂ€ssige Unternehmen PixelOptics widmet sich "transformativer Innovation" im Bereich der Brillenglaser. Schwerpunkt der UnternehmenstĂ€tigkeit ist die Verbesserung derzeitiger Standardverfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten und die EinfĂŒhrung einer breiten Palette neuer und innovativer, auf "Verbundglas" und neuartigen Entwicklungstechnologien beruhender Produkte. Diese auf spezielle, firmeneigene Art und Weise kombinierten Materialien bieten dem BrillentrĂ€ger ein wesentlich besseres Seherlebnis. PixelOptics vermarktet und verkauft derzeit seine verbesserten statischen Fixfokus-Multifokal-Verbundglaser www.atlastlens.com und entwickelt elektronische, dynamische Brillenglaser mit verĂ€nderlicher Brennweite.  FĂŒr  weitergehende  Informationen  besuchen  Sie  bitte  die  Website  unter www.pixeloptics.com. Original-Videomaterial (keine Simulation) des elektronischen Brillenglases von PixelOptics im Vergleich zu Gleitsichtglas steht im Internet: http://www.pixeloptics.com/pages/electronic_demo.html zur VerfĂŒgung
Informationen zu Panasonic Shikoku Electronics
   Das in Matsuyama, Japan, ansĂ€ssige Unternehmen Panasonic Shikoku Electronics Co., Ltd., gehört zum Panasonic-Konzern und ist auf die Entwicklung und Fertigung von Gesundheitsprodukten, u. a. von Blutzucker-Überwachungsgeraten, Ultraschall-Diagnosegeraten, Hörhilfen und Robotersystemen fĂŒr die BefĂŒllung von Injektionsampullen spezialisiert. Das im Jahre 1948 gegrĂŒndete Unternehmen hat fĂŒhrende Verfahren fĂŒr In-Vitro-Diagnostiksysteme, medizinische Bildgebung, Hörlösungen und Krankenhausanlagen entwickelt, die fĂŒr den Gesundheitsfachmann und den Patienten gleichermaßen bereichernd sind. FĂŒr weitergehende Informationen besuchen Sie bitte die Website des Unternehmens unter
http://panasonic. net/corporate/segments/psec/.

au-Linse-z Neue Brillen machen alles scharf

Spezielle Linsen sollen bei gleichzeitiger Kurz- und Weitsichtigkeit helfen

   Spezielle Linsen helfen bei gleichzeitiger Kurz- und Weitsichtigkeit - doch der Kontrast bleibt auf der Strecke. Kurzsichtigkeit allein ist schon Ă€rgerlich. Doch wenn im Alter auch noch Weitsichtigkeit hinzukommt, wird es teuer. Und mitunter auch kompliziert. So sind etwa Bifokal- oder Gleitsichtbrillen fĂŒr Fernsicht im oberen und Nahsicht im unteren Glasbereich ausgerĂŒstet - mit der Folge, dass der Benutzer fĂŒr den richtigen Brennpunkt seinen Kopf auf- oder abwĂ€rts bewegen muss.
   Eine ebenso effektive wie preiswerte Lösung fĂŒr das kombinierte Kurz- und Weitsichtigkeitsdilemma kommt nun aus Israel. Der Mediziner und Nanotechnologe Zeev Zalevsky von der Bar-Ilan University in Ramat Gan hat nĂ€mlich eine Technik entwickelt, mit der aus einer einfachen Standardlinse ein hochleistungsfĂ€higes Lichtbrechinstrument wird, durch das man jeden Gegenstand im Bereich von 33 Zentimetern bis zum Horizont scharf sehen kann. Das Prinzip: Die Linsen werden auf spezielle Weise „zerkratzt". Und zwar mit einem Netz aus 25 kreisförmigen Strukturen, deren Linien lediglich ein paar Mikrometer breit und einen Mikrometer tief sind.
   Durch die eingravierten Ringe werden die einfallenden Lichtwellen derart ĂŒberlagert, dass sie nach der Brechung durch die Linse nicht mehr an einem bestimmten Punkt fokussiert werden, sondern in einem Kanal. Das Fokussieren bzw. BĂŒndeln in einem Brennpunkt birgt ja immer das Risiko, dass dieser Punkt vor oder hinter der Netzhaut liegt, was dann schließlich zu Kurz- und Weitsichtigkeit fĂŒhrt. „Wird das Licht jedoch in einem Kanal fokussiert, ist es gleichgĂŒltig, wo es auf die Netzhaut trifft", erklĂ€rt Zalevsky. „Das Bild ist immer scharf." Egal, ob der abgebildete Gegenstand i n der Ferne oder in der NĂ€he liegt. Zalevsky hat seine neuen Linsen bereits an einer Kamera ausprobiert - und an 12 Testpersonen. Die Erfahrungen waren positiv.
   Es gibt aber auch kritische Stimmen. So warnt Pablo Artal von der University of Murcia, dass LichtĂŒberlagerung immer auch bedeutet, dass ein Teil des Lichts verloren geht. Dieser Verlust gehe dann, so der spanische Physiker, zulasten des Helldunkelkontrasts, den dann das Gehirn mĂŒhsam ausgleichen muss. Auch Zalevsky sieht das Kontrastproblem. Doch er glaubt nicht, dass das Gehirn sonderlich dadurch belastet wird. Das Gehirn sei imstande, den fehlenden Kontrast „binnen weniger Sekunden" nachzujustieren.
   Problematischer ist da schon, dass man die neuen Sehhilfen, schon allein wegen ihrer rauen OberflĂ€che, nicht als bewegliche Kontaktlinse aufbringen kann, sondern fest in BrillenglĂ€sern fixieren muss. Sie wandern also nicht mit, wenn sich die AugĂ€pfel bewegen, und so trifft dann auch immer wieder Licht auf die Netzhaut, das nur die unbearbeitete LinsenflĂ€che zwischen den gravierten Kreisen passiert hat. Folgen also die Augen einem bewegten Gegenstand, kommt es beim Sehen immer wieder zu kurzen UnschĂ€rfephasen. Doch Zalevsky ist zuversichtlich, dass es dem Gehirn auch gelingt, diese LĂŒcken zu fĂŒllen und ein konstant scharfes Bild zu erzeugen.
NOZ101019JörgZittlau

au-SightMate-1-x au-SightMate-LV920a-xx

SightMate LV920 mit Hilfen fĂŒr Sehbehinderte

   Sie sieht aus wie eine der seit Jahren recht erfolglos vermarkteten Computer-Display-Brillen - doch die Technik kann mehr als nur Spielfilme abzuspielen. Mit dem SightMate LV920 bringt Eyetonomy eine Display Brille heraus, die das Bild der Umgebung erfasst und fĂŒr den Nutzer passend verbessert. So können zum Beispiel Farbfehlsichtige die Kontraste erkennen, die ihnen sonst verborgen bleiben. Auch VergrĂ¶ĂŸerungen des Echtzeitbildes sind möglich.
   Mittig ĂŒber den NasenbĂŒgel sitzt eine 2-Megapixel-Kamera, die beiden Displays vor den Augen bieten jeweils eine Auflösung von 640 x 480 Pixeln mit 24 Bit Farbtiefe. Farbfehlsichtige können mit einem Knopfdruck auf den SightMate-Controller, der als externe Box mitgeliefert wird
Foto unten, die erfassten Farben so abĂ€ndern, bis sie genĂŒgend Kontraste sehen können. Auch Randabstufungen lassen sich verbessern, indem das digitale Echtzeitbild mit Bildbearbeitungsfunktionen verĂ€ndert wird.

au-SightMate-2x

   Doch nicht nur hier hilft die SightMate-Brille. Das Objektiv ist als Zoom ausgelegt und kann eine bis zu dreifache VergrĂ¶ĂŸerung der Umgebung liefern. Soll es noch mehr sein, setzt darĂŒber hinaus noch ein 4faches Digitalzoom ein, das aber wie auch bei normalen Digitalkameras die Bilder aufpixeln lĂ€sst. Der Zoom lĂ€sst sich sowohl im Nahbereich als Lupe als auch im Fernbereich einsetzen.
  Eyetonomys SightMate LV920 soll ungefĂ€hr 260 Gramm wiegen - die Akkulaufzeit wird mit ungefĂ€hr 4,5 Stunden angegeben. Der Controller wiegt rund ein Pfund und wird in die Hemd- oder GĂŒrteltasche gesteckt. Er bietet neben Zoom- und Helligkeits-Einstellungen fĂŒr die Mikrodisplays der Brille z.B. auch eine Autofokus-Taste sowie einen Eingang fĂŒr den Fernseher.
   SightMate sieht genauso aus wie so eine Videobrille und ist eine Hilfe fĂŒr Leute mit gravierenden SehschwĂ€chen oder auch Farbenblinde. In die Brille integriert ist eine zwei Megapixel Kamera mit drei- fach optischem und vierfach digitalem Zoom, der TrĂ€ger der Brille sieht das von der Kamera aufgenommene Bild auf einem 640 mal 480 Display in der Brille.
   Die Brille, die eher wie eine ausgefallene Spielerei aussieht und extrem sehschwache Menschen von Flaschenböden-Brillen befreien soll, hat fĂŒr die bequeme Bedienung eine Fernbedienung. Die Batterie liefert voll aufgeladen fĂŒr etwa viereinhalb Stunden Energie. Zum Autofahren wird sie vom Hersteller jedoch nicht empfohlen.
net100131

au-SightMate-3-xx

[kbwn] [Blindenwerk] [Reisen Fahrten] [HörbĂŒcher] [Heilung] [HiTech] [Lupe & Brille] [Monitor fĂŒr Blinde] [Braille-Tech] [suchen & finden] [CD-Book-Player] [e-BĂŒcher] [Ausstellung] [blutdruckmessen] [vorlesen] [Langstock] [GPS-Locator] [Galileo] [besser hören] [Auto-Rabatt] [Internet] [Kirche] [Glaube & Leben] [Himmel & Erde] [Dialog der Religionen] [Recht] [Alterssicherung] [Galerie] [-x-]