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Monitor fĂŒr Blinde

Unsere erste Meldung ist eine wissenschaftliche Sensation: Die Kaiserliche UniversitĂ€t Tokio hat einen holographischen Monitor entwickelt. Die gezeigten dreidimensionalen GegenstĂ€nde lassen sich virtuell anfassen und im Raum bewegen! FĂŒr Blinde öffnet sich hier eine TĂŒr zur sichtbaren Welt.
Unten auf dieser Seite zeigen wir Ihnen neu entwickelte Monitore fĂŒr blinde Menschen;
zunĂ€chst aber Computer, Monitore, BĂŒroeinrichtungen fĂŒr stark sehbehinderte Menschen.

Holographie zum Anfassen

   Japanische Wissenschaftler haben einen holographischen Monitor entwickelt, bei dem der Betrachter die dargestellten Objekte anfassen und bewegen kann. Der Bildschirm projiziert die dreidimensionalen GegenstĂ€nde so in den Raum, dass der Eindruck entsteht, sie wĂŒrden 30 Zentimeter vor dem Bildschirm schweben. Versucht der Betrachter, den Gegenstand anzufassen, werden Ultraschall-Wellen an die Stelle der BerĂŒhrung ĂŒbertragen. So entsteht das GefĂŒhl einer echten BerĂŒhrung.
   Dazu verfĂŒgt der Bildschirm ĂŒber 324 Ultraschall-Sender. Ein Kamera-System erfasst außerdem die Position der Hand des Benutzers, so dass sich der Gegenstand dadurch virtuell im Raum bewegen lĂ€sst.
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FĂŒr Besucher unserer Seite aus dem Bereich Ophthalmie bringen wir die Meldung der Kaiserlichen UniversitĂ€t Tokyo in der autorisierten englischen Fassung:
A.Hirose, K.Tanizawa and C.S.Tay: Fast 3D-Movie Generation by Computer-Generated Holograms

   Computer-generated hologram (CGH) requires a long calculation time. In particular, the generation of a CGH stream for three-dimensional movies takes a huge amount of calculation cost. Last year, we proposed a small- calculation-cost method to generate a CGH stream based on a coherent neural network (CNN) that deals with complex-amplitude information with generalization ability in the frequency domain. We demonstrated successfully that, after carrier-frequency-dependent learning, the system can generate a CGH stream by sweeping the carrier frequency with neural interpolation thanks to frequency-domain generalization. In the system, however, the error that appears in the interpolated CGH images need to be reduced even further so that the method with frame interpolation can be accepted for use generally. This year, we proposed a new hybrid CNN learning method that is able to generate the movies almost just as efficiently and yet reduces even more error that is present in the generated holographic images as compared to the method based solely on correlation learning.

Technische Hilfen fĂŒr Sehbehinderte am PC

   Es gibt unterschiedliche technische Hilfen fĂŒr Sehbehinderte am PC. Sie unterscheiden sich im Handling, im technischen Aufwand, in den Kosten und in der Transportierbarkeit. Bei der Ausstattung von PC- ArbeitsplĂ€tzen fĂŒr Sehbehinderte sollte daher immer in der Beratung die folgende Reihenfolge beachtet werden:
   Zuerst mĂŒssen die geeigneten optischen Sehhilfen fĂŒr die Bildschirmarbeit ausgewĂ€hlt werden. Im zweiten Schritt sollte der Monitor und seine Einstellungen in Zusammenwirkung mit den zuvor empfohlenen Sehhilfen festgelegt werden. Erst dann folgen die speziellen VergrĂ¶ĂŸerungsprogramme und speziellen ZusatzgerĂ€te. Zum Abschluss wird der zukĂŒnftige Arbeitsort mit seinen (Gestaltungs- und) Beleuchtungsmöglichkeiten untersucht.
Optische Sehhilfen
   Wenn nach Ausgleich einer bestehenden Fehl- und/oder Alterssichtigkeit mit BrillenglĂ€sern das retinale Auf- lösungsvermögen (Visus) nicht mehr ausreicht, in gewohntem Abstand normalen Buch- bzw. Zeitungsdruck zu er- kennen, muss die Abbildung im Auge vergrĂ¶ĂŸert werden. Dies kann je nach SehschĂ€rfe, Anforderungen und sonstiger BeeintrĂ€chtigungen des Sehens auf unterschiedliche Weise ermöglicht werden:
1. Die AnnĂ€herung oder FormatvergrĂ¶ĂŸerung
  Besonders bei Kindern oder Jugendlichen wird diese Möglichkeit ausgenutzt, da bei gutem Akkommodations- vermögen die AnnĂ€herung ohne spezielle Hilfsmittel schnell und ĂŒberall eingesetzt werden kann. 
2. Einfache optische Hilfsmittel
   “Einfache” optische Hilfsmittel sind verschiedene Arten von Lupen, die direkt als Lupenbrille getragen werden können oder als Handlupen mit/ohne Beleuchtung zwischen das Lesegut und die Augen gehalten werden können. Lupen gibt es auch fĂŒr den kurzzeitigen Gebrauch als Aufstecklupen siehedazu unsere Seite Lupe und Brille
3. Optische Systeme fĂŒr die Ferne und NĂ€he

   Als optische Systeme bezeichnet man Hilfsmittel, die sich aus mehreren Linsen zusammensetzen,
zum Beispiel Fernrohrlupenbrillen mit/ohne Nahaufstecker und Monokulare nach dem Galilei&grave’schen oder Kepler&grave’schen System
4. Elektronisch vergrĂ¶ĂŸernde Hilfsmittel
   Elektronische Hilfsmittel sind BildschirmlesegerĂ€te, die eine weit höhere VergrĂ¶ĂŸerung ermöglichen als optische Hilfsmittel. An diesen GerĂ€ten können auch Beleuchtung und Kontraste individueller eingestellt werden (bis ca. 60fache VergrĂ¶ĂŸerung).
5. Monitore und deren Einstellmöglichkeiten
   Sehbehindertentechniker benutzen zwar keine speziellen Monitore, brauchen aber Modelle, die fĂŒr ihre Seh- behinderung speziell ausgewĂ€hlt werden mĂŒssen. In der Regel handelt es sich um hochwertige ProfiGerĂ€te, die modernste Technik einsetzen. Ob es ein Röhren- oder ein TFT-GerĂ€t sein muss, ob es besonders groß oder eher klein sein muss, ob eine Wandmontage oder ein Schwenkarm notwendig ist u. v. m. hĂ€ngt von der Sehbehinde- rung und dem geplanten Einsatz ab.

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VergrĂ¶ĂŸerungsprogramm mit Sprachausgabe fĂŒr Ihren PC

   Die Firma Reinecker Reha hat mit iZoom eine VergrĂ¶ĂŸerungssoftware mit Sprachausgabe fĂŒr den mobilen Einsatz entwickelt. Mit verschiedenen VergrĂ¶ĂŸerungsstufen, Bildschirmteilung oder diversen Möglichkeiten der Farbeinstel- lung stellt iZoom laut Hersteller einen Ă€hnlichen Funktionsumfang zur VerfĂŒgung wie eine "normale" VergrĂ¶ĂŸe- rungssoftware.
Die neue Generation der VergrĂ¶ĂŸerungs- und Bildschirmauslesesoftware - „Klein Geschriebenes lesen können“ – eine FĂ€higkeit, die man nicht unterschĂ€tzen sollte. Entdecken Sie mit iZoom USB eine komfortable VergrĂ¶ĂŸerungssoftware, die das angezeigte Monitorbild ganz Ihren persönlichen BedĂŒrfnissen anpasst – ohne mĂŒde Augen und unnötigen Stress. Neben der individuell einstellbaren VergrĂ¶ĂŸerung, profitieren Sie von verschie- denen Farbeinstellungen und Sprachfunktionen.
   Aktivieren Sie iZoom USB ohne weitere Installation direkt vom USB-Stick und nutzen die Software als derzeit einziges Produkt auf dem Markt ohne Administratorrechte auf jedem Windows-PC.  Befestigen Sie den leichten USB-Stick einfach an Ihrem SchlĂŒsselbund und nehmen Sie Ihr iZoom USB ĂŒberall mit hin. So können Sie Ihre eMails auf Reisen abrufen, in einer Bibliothek arbeiten, einen Vortrag auf einer Konferenz halten oder eine Web- seite an einem öffentlichen Rechner betrachten.
   Die zum Patent angemeldeten Funktionen ClearPoint und SmartAlign erhöhen das LesevergnĂŒgen zusĂ€tzlich. ClearPoint sorgt selbst bei hoher VergrĂ¶ĂŸerung fĂŒr eine herausragende SchriftenglĂ€ttung. SmartAlign macht Abschnitte von Webseiten und eMails, die ĂŒber das angezeigte Bild hinaus gehen, ganz ohne horizontales scrollen fĂŒr Sie lesbar.
Systemanforderungen iZoom:
Microsoft Windows XP SP2, Vista oder 7 Prozessor ab 1,6 GHz (Intel Core 2 Duo)
Arbeitsspeicher ab 2 GB fĂŒr Windows Vista oder 7 (ab 1 GB fĂŒr Windows XP)
Grafikkarte mit eigenem Speicher (min. 256 MB)
Internetnutzung: Webbrowser Internet Explorer ab Vers. 6.0

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BildschirmlesegerÀte: besseres Bild durch HD-Kameras

   In diesem Jahr waren an einigen StĂ€nden BildschirmlesegerĂ€te mit hochauflösenden High-Definition-Kameras in Kombination mit breitformatigen 16:9-Monitoren zu sehen. Die HD-Kameras zeichnen mit einer höheren Datenrate auf als gewöhnliche Digitalkameras, so dass in Kombination mit einem entsprechenden Monitor sehr viel schĂ€rfere Bilder möglich sind. Ein Beispiel fĂŒr diesen Trend zeigte die Firma Reinecker mit ihrem GerĂ€t Video-matic Lux, das mit einem besonders guten Bild ĂŒberzeugt. Ansonsten haben viele Firmen vor allem am Design und an der Bedienung gearbeitet. Dank der jetzt ĂŒblichen Flachbildschirme hat sich auch die Ergonomie verbessert. Die leichteren Monitore sind jeweils so angebracht, dass die Nutzer sie einfacher in der Höhe verstellen und zu sich heranziehen können.

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Videomatic LUX - Premium-Komfort fĂŒr Ihre Augen

   WĂŒnschen Sie eine bequeme Lese- und Bedienhaltung und wollen eine der besten Technologien bei Lesesystemen, die es auf dem Markt gibt? Dann ist Videomatic LUX fĂŒr Sie optimal! Sein Monitor ist an einem ergonomischen Schwenkarm befestigt, der Ihnen vielfĂ€ltige Einstellungsmöglichkeiten bietet. Zusammen mit dem abnehmbaren Bedienfeld können Sie das System an Ihre persönlichen BedĂŒrfnisse anpassen.
   Der TFT-Monitor und unsere LVHD-Technologie ermöglichen Ihnen ein flimmerfreies LesevergnĂŒgen. Die integrierte Kamera hat eine ca. 4,25mal höhere Auflösung als herkömmliche Systeme und liefert Ihnen zusammen mit dem Komfort-Autofokus ein scharfes, kontrastreiches Bild, das Ihre Augen schont.
   Ihre Vorteile: ein Lesesystem mit einer der derzeit höchsten Kamerabildauflösungen am Markt; eine ergonomische Lese- und Bedienhaltung,  ein stets scharfes, kontrastreiches, flimmerfreies Bild
   Die Nutzung des Systems ist komfortabel durch das abnehmbare Bedienfeld und die Memoryfunktion; vielfĂ€ltig durch die verschiedenen Funktionen
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  Die Low Vision High Definition Kameratechnologie bietet Ihnen eine bis zu 4,25mal höhere Auflösung gegenĂŒber Standard-Systemen. In Verbindung mit einer Vollbilddarstellung (progressive scan) erhalten Sie ein detailreiches Bild der Premiumklasse.
   QualitĂ€t fĂŒr Ihr Wohlergehen und Ihre Zufriedenheit: Reinecker Reha-Technik GmbH. Entwicklung, Produktion, Vertrieb, Kundenberatung und Kundendienst, Sandwiesenstraße 19, 64665 Alsbach-HĂ€hnlein, T. 01805- 54 56 65,  Fax 06257 - 25 61 Festnetzpreis 14 ct/min, Mobilfunkpreise abweichend. info@reineckerreha.de
  www.reineckerreha.de     www.wieder-lesen-koennen.de

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ttLuxReinecker                             Produktinformation - Technische Daten:
Komfort-Kreuztisch – Memoryfunktion – Zeilenabdeckung – Zeilenlineal -
Komfort-Autofokus – ergonomischer Monitorschwenkarm - frei platzierbares Bedienfeld
Videomatic LUX - 60 Hz-Kamera, progressive scan, 1280 x 1024
Kamerabildauflösung ca. 3 - 98-fach abhÀngig vom Monitor nach Kundenwunsch

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kleinerer TFT-Monitor auf Schwenkarm

  Windows und die heutigen Anwendungsprogramme bieten in Verbindung mit modernen Monitoren und Grafik- karten eine Vielzahl an Einstellmöglichkeiten an, die insbesondere fĂŒr Sehbehinderte sehr nĂŒtzlich sein können. So können GrĂ¶ĂŸe, Kontrast, Farbgestaltung, Bildschirmausschnitte u.v.m. individuell angepasst werden und sogar der parallele Einsatz von zwei Monitoren mit unterschiedlichen Darstellungen des Bildschirms ist möglich.
VergrĂ¶ĂŸerungsprogramme und deren Einstellmöglichkeiten

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Fotos oben und unten: Monitor mit vergrĂ¶ĂŸerter Schrift

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Zu den Fotos oben: Diese Programme kommen zum Einsatz, wenn entweder die Windows-eigenen Einstell- möglichkeiten nicht mehr ausreichen oder wenn der Monitor nicht variiert werden kann. Dies gilt beispielsweise bei Notebooks und PDAs. Diese Spezialprogramme ermöglichen höhere VergrĂ¶ĂŸerungen, extremere Farbauswahl, Lupenfunktionen, Steuerung per Tastatur u.v.m.. Heutige VergrĂ¶ĂŸerungsprogramme haben oftmals auch eine synthetische Sprachausgabe integriert, die bestimmte Bildschirminhalte und MenĂŒpunkte vorliest.

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Monitor mit hoher VergrĂ¶ĂŸerung und einer extremen Farbauswahl

BL-Lesegr-mKreuztisch-x      BildschirmlesegerĂ€te und PC-Kameras

   NatĂŒrlich mĂŒssen Sehbehinderte auch gedruckte SchriftstĂŒcke verarbeiten und können nicht alles mit dem PC lesen und verarbeiten. Wenn hierfĂŒr die optischen Sehhilfen nicht mehr ausreichen, gibt es weitere technische Hilfsmittel. Dies sind als erste Gruppe die so genannten BildschirmlesegerĂ€te, die aus einem großen Monitor und einer darunter angebrachten Kamera bestehen, die den Bereich unterhalb des Monitors mittels einer optischen oder elektronischen Linse aufnimmt. Der Sehbehinderte kann so das SchriftstĂŒck flach unter den Monitor schieben, dort wird es von der Kamera registriert und direkt elektronisch an den Bildschirm weitergegeben. Oftmals kommt ein so genannter Kreuztisch zum Einsatz Foto oben, der ein leichtes Bewegen des SchriftstĂŒckes unterhalb der Kamera ermöglicht. Der Seh- behinderte kann fĂŒr den Lesevorgang einstellen, welchen VergrĂ¶ĂŸerungsgrad, welche Farbdarstellung, welchen Kontrast etc. er auf dem Bildschirm benötigt.

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Kamera auf Stativ und Monitor mit geteilter Bildschirmdarstellung daneben

   Als zweite Gruppe gibt es heute PC-gestĂŒtzte Kamerasysteme, bei denen die Kamera direkt an den PC angeschlossen wird. Dabei wird der ohnehin vorhandene PC-Monitor als WiedergabegerĂ€t genutzt. Bei dieser technischen Lösung ist es beispielsweise möglich,den Bildschirm in zwei Fenster aufzuteilen, wobei das eine Fenster das SchriftstĂŒck unter der Kamera und das andere das aktuelle Word-Dokument wiedergibt. So bleiben Bildschirmabstand und Blickwinkel fĂŒr den Sehbehinderten immer gleich.

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Mobile USB Lesekamera in High Definition QualitÀt.

   Die Idea Solo HD Lesekamera liefert gestochen scharfe Bilder in allen VergrĂ¶ĂŸerungen. Egal ob Sie in der NĂ€he mit kleiner VergrĂ¶ĂŸerung arbeiten oder die Fernfunktion nutzen, um eine weit entfernte Schrift zu lesen (z.B. bei einem Vortrag). Durch die hochaufgelöste HD Kamera erkennen Sie alle Details. Mit einem Handgriff wird der Kamerakopf von Fern- auf Nahmodus geschwenkt. SĂ€mtliche Bildeinstellungen werden beim Wechsel zwischen Nah- und Fernfunktion automatisch umgestellt. In der mitgelieferten Tasche lĂ€sst sich das Idea Solo HD zusammengeklappt leicht transportieren - so bleiben Sie mobil.
- zusammenklappbare HD-Kamera mit USB- und VGA-Anschluss - kabellose Fernbedienung - Tastaturbedienung mittels Shortcuts - Bildspeicherfunktion - kompatibel mit ZoomText und Lunar - Bildteilungsfunktion ĂŒber USB - integrierter Akku - Tragetasche - geringes Gewicht

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Idea Solo HD - Ideal fĂŒr NĂ€he und Ferne. Foto: Die Lesekamera wird mittels USB-Anschluss an ein Notebook
oder ĂŒber den VGA-Ausgang direkt an einen Monitor angeschlossen.

   Die Idea Solo HD Lesekamera ist die kompakte Lösung fĂŒr SchĂŒler, Studenten und BerufstĂ€tige, die mobil sein wollen. Durch die eingebaute, hochauflösende HD-Kamera sehen Sie gestochen scharfe Bilder. Die Lesekamera wird mittels USB-Anschluss an ein Notebook angesteckt oder ĂŒber den VGA-Ausgang direkt an einen externen Bildschirm angeschlossen. Mit einem einzigen Handgriff wird der Kamerakopf von Fern- auf Nahmodus geschwenkt. Das mĂŒhsame Hin- und Herklappen von Vorsatzlinsen entfĂ€llt komplett. Besonders komfortabel ist die völlig automatische Umstellung der Einstellungen (VergrĂ¶ĂŸerung, Farben, Helligkeit, etc.) beim Wechsel zwischen Nah- und Fernfunktion.Die integrierte Bildschirmteilung gliedert den angeschlossenen Bildschirm in Kamerabild und Programmfenster. Auf Knopfdruck können Sie das gerade angezeigte Bild in die Zwischenablage kopieren und direkt weiterverwenden.
   Ob am Arbeitsplatz oder unterwegs: die Idea Solo HD begleitet sie zusammengeklappt ĂŒberall hin und entfaltet im Einsatz detailgetreue und brillante VergrĂ¶ĂŸerungen.
Technische Daten:
VergrĂ¶ĂŸerungsbereich: 1 bis 40-fach
Darstellung: Vollfarbe, Positiv/Negativmodus, Falschfarben
Freie Arbeitshöhe: 300 mm
AkkukapazitÀt: 21/2 Stunden
AnschlĂŒsse: USB, VGA
Zubehör: Software fĂŒr Windows Vista und XP, Tragetasche, LadegerĂ€t, Fernbedienung, Handbuch
KompatibilitÀt: ZoomText und Lunar
Abmessungen: Ca. 39 X 13 X 10 cm (zusammengeklappt)
Gewicht: 1,3 kg,  Preis: ca 4.000 Euro 
Informieren Sie sich:
BAUM Produkte und Dienstleistungen fĂŒr Blinde und Sehbehinderte
BAUM Retec AG, In der Au 22, 69257 Wiesenbach
Telefon: 06223 – 490 90 Fax: 06223 – 490 93 99    eMail: info@baum.de  Internet: www.baum.de

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Idea Tempus HD - Volldigitales BildschirmlesegerÀt mit hochauflösender Kamera

   Gestochen scharfe Darstellung bei jeder VergrĂ¶ĂŸerung ist das Leistungsmerkmal des volldigitalen Bildschirm- lesegerĂ€ts. Die hochauflösende High Definition Kamera erzeugt brillante und kontrastreiche Aufnahmen, die detailgetreu auf dem Breitbild Flachbildschirm wiedergegeben werden. Das Idea Tempus HD ĂŒberzeugt mit hervorragender BildqualitĂ€t ab der kleinsten VergrĂ¶ĂŸerung und schont somit Ihre Augen vor ÜbermĂŒdung.
- noch nie dagewesene Brillanz und SchĂ€rfe auch bei geringen VergrĂ¶ĂŸerungen
- superschneller Bildaufbau
- Breitbild Flachbildschirm fĂŒr besonders gute Übersicht
- stufenlose VergrĂ¶ĂŸerung von 1,5- bis mehr als 60-fach
- Einfache Bedienung ĂŒber große Bedientasten

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Foto links: Alle Einstellungen nehmen Sie ĂŒber große Tasten vor.
Foto Mitte:
Zwischen Kamera und Kreuztisch ist viel Platz zum umblÀttern.
Foto rechts: Blendfreie und schattenfreie Vorlagenbeleuchtung durch LED-Leuchtleiste
Idea Tempus HD - Einfache Bedienung kombiniert mit perfekter DarstellungsqualitÀt.
   Das Idea Tempus HD BildschirmlesegerĂ€t ist eine elektronische Sehhilfe, die kleine SchriftstĂŒcke oder Gegen- stĂ€nde mit seiner hochauflösenden Kamera aufnimmt und diese in Echtzeit auf dem Flachbildschirm vergrĂ¶ĂŸert. Über große Tasten können Sie die VergrĂ¶ĂŸerung sowie Darstellungsart entsprechend Ihren Anforderungen ein- stellen. Durch das Breitbild erkennen Sie mehr Buchstaben pro Zeile als bei herkömmlichen 4:3 Monitoren - eine FĂŒhrungslinie unterstĂŒtzt Sie dabei in der ZeilenfĂŒhrung. Bei Falschfarben werden Kanten besonders scharf und mit hohem Kontrast dargestellt. Mit 30cm Abstand zwischen Kreuztisch und Kamera haben Sie ausreichend Platz um bequem zu Arbeiten oder umzublĂ€ttern. Dabei sorgt die LED-Leuchtleiste fĂŒr ausreichend schattenlose Beleuchtung. Ihnen Stehen zwei Modelle zur Auswahl: Entscheiden Sie sich fĂŒr die GrĂ¶ĂŸe des Flachbildschirms (48 cm oder 56 cm). Das BildschirmlesegerĂ€t ist vormontiert und Sie können direkt loslegen.
- Technische Daten:
- Flachbildschirm: 48 cm (19 Zoll) 56 cm (22 Zoll) neigbar und höhenverstellbar
- Auflösung:1280 x 720 (720p High Definition), -Abmessungen: 51 x51 x46cm (BxTxH)
- Gewicht: ca. 16 kg, -VergrĂ¶ĂŸerung: 1,5-bis 52-fach (19 Zoll), 1,5-bis 60-fach (22 Zoll)
- Darstellungsart:Vollfarbe, Falschfarbe, inverse Darstellung, Autofokus, -Bedienung: 4 Tasten
- Kreuztisch: Vollmetall, brems- und arretierbar in jeder Position
Informieren Sie sich unter: Preis ca 4.000 Euro - freibleibend.
BAUM Retec AG In der Au 22 D-69257 Wiesenbach
BAUM Produkte und Dienstleistungen fĂŒr Blinde und Sehbehinderte
Telefon: 06223 – 490 90,  Fax:  06223 – 490 93 99 eMail: info@baum.de    Internet: www.baum.de

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Raumgestaltung und Beleuchtung

   Ebenso wie fĂŒr Normalsehende ist es auch fĂŒr Sehbehinderte sehr wichtig, durch die Raumgestaltung und den Einsatz von kĂŒnstlichen Lichtquellen die visuelle Arbeitssituation zu optimieren. So können durch die richtige Positionierung des Schreibtisches zum Fenster Blendwirkungen durch Sonneneinstrahlung, Reflektionen auf dem Bildschirm, Schattenbildung u.v.m. leicht vermieden werden. Aber auch VorhĂ€nge und einstellbare Rollos können hierbei gute und flexible Helfer sein.
Schreibtisch mit einer Kaltlichtleuchte
   Hierbei ist eine individuelle Anpassung und Erprobung ratsam, da je nach Erkrankung unterschiedlich starke Blendungsempfindlichkeiten und/oder ein erhöhter Beleuchtungsbedarf vorliegen können. Die Industrie bietet inzwischen fĂŒr diese AnsprĂŒche eine große Auswahl an speziellen Lampen und Leuchtmitteln mit den unter schiedlichsten Farbtemperaturen und Helligkeitseinstellungen an.
   Sehr hilfreich ist es, bei der Raumgestaltung auf starke Kontraste zu achten: “Ein weißer TĂŒrgriff an einer weißen TĂŒr in einer weißen Wand ist nicht sichtbar.”

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   Daneben können spezielle, aber auch handelsĂŒbliche Leuchten und deren gezielte Positionierung dafĂŒr Sorge tragen, dass der Arbeitsplatz des Sehbehinderten blendfrei und gleichmĂ€ĂŸig ausgeleuchtet wird.

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  AusfĂŒhrliche Antworten auf Fragen zu den oben vorgestellten Fotos und Berichten erhalten Sie im
Netzwerk berufliche Teilhabe blinder und sehbehinderter Menschen: www.ihre-einstellung.de
Weitere HilfsgerĂ€te fĂŒr sehbehinderte Menschen finden Sie auf unserer Seite: Braille-Techkbwn.

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Das in Norddeutschland einzige „Zentrum  fĂŒr vergrĂ¶ĂŸernde Sehhilfen” kann vielen Menschen
wieder zu mehr Seh- und LebensqualitÀt verhelfen. Das FachgeschÀft in Hamburg
bietet sehbehinderten Menschen  Beratung und eine enorme Auswahl an Hilfsmitteln.

  Moderne elektronische Sehhilfen vergrĂ¶ĂŸern Bild- und Textvorlagen bis zu 60 Mal und sorgen somit fĂŒr mehr Kontraste. Dadurch werden alltĂ€gliche Dinge wie Lesen, Fernsehen oder ohne fremde Hilfe einkaufen fĂŒr stark Sehbehinderte wieder möglich.
  Optiker Bode hat jetzt Norddeutschlands einziges Zentrum fĂŒr vergrĂ¶ĂŸernde Sehhilfen in Hamburg, in den Rahlstedt Arcaden, Schweriner Str. 8-12 eröffnet. Sehbehinderte Patienten finden hier eine einzigartig große Auswahl an modernen, qualitativ hochwertigen Sehhilfsmitteln aller fĂŒhrenden Hersteller - beispielsweise Lupen, elektronische Sehhilfen, BildschirmlesegerĂ€te, Lupenbrillen und Spezialsehhilfen, die ihnen das tĂ€gliche Leben deutlich erleichtern und somit ihre UnabhĂ€ngigkeit stĂ€rken sollen und können.
  Die Kunden werden von speziell ausgebildeten Low-Vision-Fachberatern qualifiziert und umfassend betreut, um auch bei kompliziertesten Sehanforderungen die optimale Lösung zu finden. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Augenarzt bei bestehenden Augenerkrankungen selbstverstĂ€ndlich.
   SĂ€mtliche optische Hilfsmittel und Möglichkeiten werden dem Patienten im Zentrum ausfĂŒhrlich und in aller Ruhe erlĂ€utert. Anschließend können die in Frage kommenden Lösungen bequem und ganz unverbindlich in Ruhe aus- probiert werden.
   Damit die Low-Vision-Fachberater fĂŒr jeden ihrer Kunden ausreichend Zeit fĂŒr eine eingehende, individuelle Beratung haben, sind vorherige Terminabsprachen in jedem Fall ratsam: Unter der Telefon-Nummer 040 - 28 80 97 29 kann man ein BeratungsgesprĂ€ch verabreden und sich von dem Angebot selbst ĂŒberzeugen.
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Sprechende Tischuhr UFO Design von Optiker Bode siehe unter: blutdruckmessen

Unser 1.Vorsitzender Karl-Heinz Dittert  begrĂŒĂŸt die GĂ€ste der Ausstellung in Oldenburg

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Foto oben: Karl-Heinz Dittert begrĂŒĂŸt im Gesundheitszentrum der AOK Oldenburg die Besucher der Ausstellung.  Bild unten: Manfred Raupach und Msgr. Johann J. Meyer beim Rundgang ĂŒber die Ausstellung.
Bild daneben:
Das TischlesegerĂ€t “Lupo” der Reha-Technik Reinecker,Winsen-Luhe. 
Info:
Claudius Völker, Tel.: 04171-6 29 29

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lupo Leichtes TFT-Lesesystem mit Handkamera
   lupo ist ein beeindruckend kompaktes Lesesystem in Flachbildschirm-Technologie.
Legen Sie einfach die Handkamera auf Ihr Lesegut und wĂ€hlen eine fĂŒr Sie angenehme VergrĂ¶ĂŸerung. Texte oder Fotos werden vergrĂ¶ĂŸert dargestellt und Sie erhalten brillante, kontrastreiche Bilder. Um Briefe zu schreiben oder Formulare auszufĂŒllen, stellen Sie die Handkamera auf das vorgesehene Schreibstativ.
   Schließen Sie das System schnell und einfach an Ihren PC an. Und schon können Sie den Flachbildschirm als Monitor nutzen und im Internet surfen.
Ihre Vorteile
- ein kontrastreiches, flimmerfreies Bild
- einen sicheren Stand der Handkamera auf Ihrer Lesevorlage
- Die Nutzung des mobilen Systems ist komfortabel durch beleuchtetes Schreibstativ platzsparend durch flaches, kompaktes Design

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Foto links: Nutzung als Monitor mit einem PC verbunden rechts: mit Handkamera und Stativ schreiben

Technische Details

Kamera: 800x600 Kamerabildauflösung (skaliert), Monitor: 14“ TFT-Monitor  AnschlĂŒsse: VGA Eingang
VergrĂ¶ĂŸerung:  Lesen: 10-, 17-, 25,5- und 32,5fach; Schreiben: 6,5fach
Nutzung fĂŒr Rechts- und LinkshĂ€nder
Ausstattung: Monitor, Handkamera, Schreibstativ mit Beleuchtung, Farbdarstellung Echtfarben, 5 Fehlfarben   
Zum Lesen von: Brief, Buch, Foto, Katalog, Kontoauszug, Zeitung
Zum Schreiben von: Brief, KreuzwortrĂ€tsel, Überweisung
Maße und Gewicht:   Gewicht ca. 6,5 kg; Maße (B x H x T in cm) ca. 34 x 39 x 27
Zubehör optional: FĂŒhrungsschiene fĂŒr Handkamera
   QualitĂ€t fĂŒr Ihr Wohlergehen und Ihre Zufriedenheit: Reinecker Reha-Technik GmbH. Entwicklung, Produktion, Vertrieb, Kundenberatung und Kundendienst, Sandwiesenstraße 19, 64665 Alsbach-HĂ€hnlein, T. 01805 -54 56 65,  Fax 06257 - 25 61 Festnetzpreis 14 ct/min, Mobilfunkpreise abweichend.  info@reineckerreha.de
 www.reineckerreha.de      www.wieder-lesen-koennen.de
                                    

LesesprechgerĂ€te und Vorlesungssysteme.  Hier stellen wir drei weitere interessante Systeme vor

t-docuphon-x            Dokuphon

1. Dokuphon
   Das B&M Dokuphon liest Ihnen einfach alles vor: den Brief vom Amt genauso wie Zeitungen, Taschen- bĂŒcher oder Zeitschriften, Groß- und Kleingeschriebenes, Kursives und Gesperrtes, Farbiges oder Schwarzweißes. Die Lage des Textes wird automatisch erkannt. Auch mehrspaltiges Lesegut ist fĂŒr das B&M Dokuphon kein Problem!
  DarĂŒber hinaus ist es von jedermann sehr einfach zu handhaben. Alle SĂ€tze werden Ihnen vom B&M Dokuphon in Deutsch oder anderen Sprachen sauber artikuliert und auf Anhieb klar verstĂ€ndlich vorgelesen. Sollte das B&M Dokuphon einmal etwas nicht richtig aussprechen, lassen Sie es sich einfach buchstabieren. Das B&M Dokuphon ermöglicht Ihnen das sogenannte Sofortlesen, d.h. eine Textvorlage wird Ihnen mit einem einzigen Tastendruck unverzĂŒglich vorgetragen. Dieser Modus ist besonders zum Lesen von lĂ€ngeren Texten, wie z.B. aus BĂŒchern geeignet und auch von Ă€lteren Menschen leicht zu bedienen. Daneben können schwierige Texte auch tastengesteuert Satz fĂŒr Satz, Zeile fĂŒr Zeile oder wortweise vorgelesen werden. Das Vorlesen kann jederzeit auf Tastendruck angehalten und fortgesetzt werden. Die Lesegeschwindigkeit ist selbstverstĂ€ndlich variabel. Doch darĂŒber hinaus kann das B&M Dokuphon auch auf unterschiedliche Stimmlagen und Betonungen unterschiedlich eingestellt werden - ganz nach Ihrem Geschmack.
   Die Texte werden mit einer schön modulierten Sprachmelodie vorgetragen und wirken nicht mehr monoton und roboterhaft. Das Zuhören wird deutlich angenehmer als bei frĂŒheren Sprachausgaben.
   Das GerĂ€t ist mit einem Fernwartungsmodul ausgestattet. Dies ermöglicht eine stĂ€ndige Aktualisierung der Steuersoftware und auf Wunsch eine sofortige Hilfestellung bei Problemen.
   B&M Dokuphon wird z.Zt. angeboten fĂŒr € 3.596,- Kostenlose Demokassette mit Sprachproben wird vom Hersteller zugesandt: B&M - IngenieurbĂŒro GmbH,
Industrieweg 10, 23730 Neustadt, Telefon: 04561 - 16 3 88, Fax 16 1 42.
Produktinformation;  freibleibend:  eMail: bm@bm-ing.de    Internet: www.bm-ing.de   

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LesesprechgerĂ€t fĂŒr Blinde LS 20  Texterkennung:
Automatische Blattrichtungserkennung, automatische Kontrastregelung, Hilfefunktion jederzeit abrufbar.
Speicher: ca 100.000 Seiten DIN A 4; Integrierte Dokumentenverwaltung Sprachausgabe:
Vollsynthetischer Sprachsynthesizer, 6 verschiedene Stimmlagen, Variable Sprechgeschwindigkeit.
AnschlĂŒsse: Netzanschluss, Kopfhörerausgang. Preis: € 3.988. Produktinformation.  Freibleibend

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 PoetCompact – Das kompakte Vorlesesystem mit exzellenter Sprachausgabe

Mit dem PoetCompact können Sie sich gedruckte Texte aller Art auf Knopfdruck vorlesen lassen - und das, ohne lange Anleitungen studieren zu mĂŒssen. Sie legen die Textseite auf die Glasplatte des Scanners, den Rest erledigt der Poet fĂŒr Sie. Sie brauchen keinerlei PC-Kenntnisse, um dieses GerĂ€t bedienen zu können.
- wenige Bedientasten - klares und deutliches Vorlesen - angenehme und menschliche Satzmelodie
- verschiedene Sprachen - alles in einem GerÀt - CD Laufwerk (optional)
BAUM Produkte und Dienstleistungen fĂŒr Blinde und Sehbehinderte

te-Poet-3x te-Poet-2x

Foto oben links: Das CD Laufwerk (optional) spielt auch normale Audio CDs und MP3s. Foto oben rechts: Sie be- nötigen keinerlei Systemkenntnisse. Foto unten links: Der Poet Compact erkennt die Textvorlage automatisch.
Foto unten rechts: FĂŒr Brailleleser auch mit Brailleausgabe (optional).

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Poet Compact - Vorlesen auf Knopfdruck!
   Der Poet Compact ist ein kompaktes Vorlesesystem, das einfach und ohne Kenntnisse bedient werden kann. Die eingelegte Vorlage wird automatisch erkannt und deutlich in einer Satzmelodie vorgelesen. Der Poet Compact spricht auf Wunsch 18 natĂŒrliche Sprachen. Verschiedenste Ein- stellungen, wie die Sprachgeschwindigkeit, können Sie im laufenden Betrieb einstellen. Alle Funktionen steuern Sie ĂŒber die Tasten an der Vorderseite - alles in einem GehĂ€use.
Technische Daten:
Maße: 49 x 32,5 x 8,5 cm (L x B x H),   Gewicht: 6.7 kg,  Spannung: 100-240V50-60Hz
Bedienung: Einschaltknopf, 5 ergonomische Tasten, komfortables Speichern mittels Spracheingabe,
2 Drehknöpfe, benutzerfreundliche Ordnerverwaltung, kontextabhÀngige Hilfe
Datenaustausch: ĂŒber USB-Schnittstelle (z.B. Speicherkarte, MP3 Player, Pronto etc.)
Scanner: integrierter Flachbettscanner der neuesten Generation, modernste Texterkennung mit SchrÀglagen- ausgleich; CD-Laufwerk (optional): vollwertiger Daisyreader, Audio-Player, MP3, RTF, DOC und TXT
Zubehör (optional): Barcodeleser zur Erstellung eigener Datenbanken (z.B. CD Sammlung), Braillezeile
Lassen Sie sich den Poeten vorfĂŒhren: Preis etw 4.000 Euro
BAUM Produkte und Dienstleistungen fĂŒr Blinde und Sehbehinderte
BAUM Retec AG In der Au 22 D-69257 Wiesenbach
Telefon: 06223 - 490-90  Fax:+49 (0)6223 4909-399  eMail: info@baum.de Internet: www.baum.de

Dagmar und Max lesen vor. NĂŒtzliche Technik fĂŒr Blinde und Sehbehinderte

Wer sich von Dagmar, Steffi oder Vera etwas vorlesen lassen will, muss dafĂŒr bezahlen. Die einschmeichelnden Stimmen des VorlesegerĂ€ts „Poet Compact” sind ein kleiner Luxus fĂŒr Menschen mit starker Sehbehinderung und Blinde. „Die meisten professionellen BlindenarbeitsplĂ€tze arbeiten mit der Standardstimme ,Max', erklĂ€rt Karin Cana von der Firma Baum Retec in Wiesenbach, die Vorlesesysteme und vergrĂ¶ĂŸernde BildschirmlesegerĂ€te herstellt. Die Stimme von Max klinge zwar abgehackt und eindeutig nach Maschine, aber man könne sie auf ganz schnell stellen und dabei trotzdem noch verstehen.
Mitglied der GmbH oder gleich selbststÀndig
  In Deutschland gilt ein Mensch, der weniger als ein FĂŒnfzigstel Sehkraft besitzt, als blind. Hochgradig sehbehindert ist, wer trotz Brille nur ĂŒber fĂŒnf Prozent oder ein Zwanzigstel SehschĂ€rfe verfĂŒgt. Von den rund 150.000 blinden und 500.000 sehbehinderten Menschen in Deutschland sind mehr als 70 Prozent Ă€lter als 60 Jahre. Viele wissen nicht, dass es bereits seit Mitte der achtziger Jahre intelligente Hilfsmittel gibt, die den privaten und beruflichen Alltag entscheidend erleichtern können. Wer will, kann sich die SteuererklĂ€rung ebenso vorlesen lassen wie Stevensons „Schatzinsel“.
   Blinde und stark sehbehinderte Menschen können dank moderner Technik alle maschinengeschriebenen und gedruckten SchriftstĂŒcke lesen und eigenstĂ€ndig im Internet recherchieren. Vorlesesysteme wie der Poet Compact scannen auf Knopfdruck das Dokument ein, bilden die Sprachmelodie und lesen die Informationen klar und deutlich vor. Vorlesestimme sowie Sprechgeschwindigkeit können individuell eingestellt werden. Außer Deutsch sind auch Fremdsprachen verfĂŒgbar. „Die Lieblingsstimmen sind Vera und Steffi”, erklĂ€rt Karin Cana. ZusĂ€tzlich kann eine Braillezeile angeschlossen werden.
  Wer nicht blind, aber stark sehbehindert ist, profitiert von einem BildschirmlesegerĂ€t. Eine Kamera gibt Text- oder Bild-Vorlagen bis zu 72-fach vergrĂ¶ĂŸert wieder. FĂŒr unterwegs, beispielsweise fĂŒr das Studium von FahrplĂ€nen, Preisschildern im Supermarkt oder Formularen in Behörden, gibt es SehverstĂ€rker wie den „PocketView”, der wie eine Kamera funktioniert und in jede Jackentasche passt. Das VorlesegerĂ€t Poet Compact ist etwas unhandlicher: Bei einem Gewicht von 6,7 Kilogramm hat es die Abmessungen 49 x 32,5 x 8,5 Zentimeter. „WĂ€hrend der   Arbeitsplatz auf Kosten des Arbeitgebers ausgestattet wird, werden GerĂ€te fĂŒr den Privatgebrauch von der Krankenkasse finanziert”, erklĂ€rt Karin Cana. „Der Augenarzt muss ein GerĂ€t verordnen, und der Patient muss eine einleuchtende BegrĂŒndung abgeben, dann werden die Kosten ĂŒbernommen.”    SabineSzameitatHAZ0606
Weitere Informationen erteilt die Firma Baum Retec AG, Schloss Langenzell in 69257 Wiesenbach unter Telefon (0 62 23) 4 90 90, oder unter www.baum.de Blinde und stark sehbehinderte Menschen können sich von Vorlesesystemen wie dem Poet Compact vorlesen lassen.

  Blindenmonitor macht Bilder fĂŒhlbar

  FĂŒr blinde und sehbehinderte Menschen sind Computer und Internet nur unter bestimmten Voraussetzungen uneingeschrĂ€nkt nutzbar: Bei der Gestaltung und PrĂ€sentation elektronischer Dokumente und bei der Navigation in Internetangeboten mĂŒssen bestimmte Regeln eingehalten werden. Außerdem muss den Erfordernissen blinder und sehbehinderter Nutzer an die Ausstattung von ComputerarbeitsplĂ€tzen Rechnung getragen werden. Sehbehinderte Menschen können auf Internetseiten z.B. mit Hilfe eines Sprachausgabeprogramms (Screen- Readers) zugreifen. Dies ist ein Programm, das Menschen Bildschirminhalte (und damit auch Internetseiten) vorlesen kann. Dazu mĂŒssen die Seiten aber barrierefrei gestaltet sein. Das heißt z.B. auch, auf bestimmte HTML- Elemente zu verzichten, mit denen diese Reader nicht umgehen können.
   Die so genannte Braille-Zeile ist zwar ein gĂ€ngiges Hilfsmittel, mit dessen Hilfe elektronisch gespeicherte Doku- mente fĂŒr Blinde prinzipiell lesbar sind. Jedoch ergibt sich hier beispielsweise folgende Problematik: Auf der Computer-Braille-Zeile wird in der Regel die 8-Punkt-Blindenschrift dargestellt. Die Braille-Zeile erlaubt nur die Dar- stellung einer begrenzten Anzahl von Zeichen und zeigt jeweils nur einen Ausschnitt des Bildschirmes, manchmal nur Teile einer Bildschirmzeile. Damit ist ein Lesen von reinen Textdateien fĂŒr die blinden Nutzer sehr mĂŒhsam.
   Seit einiger Zeit wird ein so genannter Taktiler Interaktions-Monitor angeboten, der es blinden Menschen ermög- lichen soll,  einfache Bilder wie Icons, GeschĂ€ftsgrafiken und Buchstaben wahrzunehmen.
  Eine von Geburt an blinde Mitarbeiterin des Bundesverwaltungsamtes (BVA) hat den Bildschirm intensiv getestet und seine LeistungsfĂ€higkeit im Vergleich mit der bisher genutzten Braille-Zeile bewertet. Ergebnis: Mit dem neuen BildschirmgerĂ€t ist eine höhere Arbeitseffizienz, eine bessere EigenstĂ€ndigkeit und insgesamt eine grĂ¶ĂŸere Arbeitszufriedenheit  der blinden BeschĂ€ftigten zu erzielen.
   Die blinde Mitarbeiterin arbeitet in einer Organisationseinheit, in der tĂ€glich zahlreiche Datenbankanfragen in Form von A4-Papierdokumenten eingehen. Die SchriftstĂŒcke enthalten personenbezogene Daten, die mit den in der Datenbank des Bundesverwaltungsamtes gespeicherten Daten abgeglichen werden. Anschließend wird voll- automatisch ein Standardschreiben ĂŒber das Rechenzentrum des BVA an die anfragende Behörde versendet.
   FĂŒr den Abgleich der Daten in den zugesandten Schreiben mit denen in der Datenbank des BVA nutzt die Mitarbeiterin einen Scanner mit Texterkennungssoftware. Die so ausgelesenen Informationen werden auf den Computer-Bildschirm ĂŒbertragen. Unterhalb der Computer-Tastatur ist eine spezielle Ausgabeleiste fĂŒr Braille- Schrift angebracht (Punktschrift, benannt nach ihrem Erfinder Louis Braille). Damit kann die Benutzerin die Zeile der Bildschirmseite, die per Cursor aufgerufen wird, inhaltlich in Blindenschrift „lesen”. Da in diesem Aufgabenbereich auf die hundertprozentige Genauigkeit bei der Identifikation der persönlichen Daten gewĂ€hrleistet sein muss, ist der Einsatz eines Sprachausgabeprogramms (Screen-Readers) hier nicht möglich.
  Bei der beschriebenen Arbeitsweise ist die DruckqualitĂ€t der SchriftstĂŒcke von grĂ¶ĂŸter Bedeutung. Infolge mangelhafter Kontraste in den Dokumenten, die der Scanner nicht ausgleichen kann, kann es zu falschen Ergeb- nissen beim Datenabgleich kommen.
Der neue Blindenmonitor TIM
   Auf der CeBit wurde erstmals der Blindenmonitor TIM vorgestellt. TIM steht fĂŒr Taktiler Interaktions-Monitor. Das GerĂ€t wurde von der UniversitĂ€t Wuppertal in Kooperation mit den Entwicklern von ABTIM entwickelt. Es ist das zurzeit einzige weltweit bekannte Hilfsmittel, mit dem Blinde sichtbare Vorlagen in Echtzeit in einer fĂŒr sie ertastbaren Reliefform angezeigt bekommen.
  TIM hat die GrĂ¶ĂŸe eines Notebooks und besitzt ein etwa 4x4 Zentimeter großes taktiles Display. Auf dem Display werden FlĂ€chen, Grafiken, Bilder und Buchstaben als 0,8 Millimeter erhabenes Relief abgebildet. Die Software ermöglicht eine sofortige Echtzeitdarstellung. TIM kann außer uncodiertem Text auch farbige Grafiken darstellen. Anhand unterschiedlicher Vibrationen von einigen der insgesamt 256 Tastpunkten können bis zu sieben Farben dargestellt werden.
  TIM verfĂŒgt ĂŒber eine Videosignalverarbeitungseinheit. Sie befindet sich zusammen mit einer Mini-Videokamera und einer Vorlagenausleuchtung in einem GehĂ€use. Dieses GerĂ€t wird an die TIM-Basiseinheit angeschlossen. Die jeweiligen Zeichen werden mit stillstehenden Punkten dargestellt. Es ist dabei sichergestellt, dass beim Stillstand der bildeinlesenden Handkamera auch das Bild auf dem Display stehen bleibt.
   AusfĂŒhrliche Informationen zur Technik und Anwendung von TIM erhalten Sie unter: http://www.abtim.com. Außerdem steht auch die UniversitĂ€t Wuppertal fĂŒr Fragen der Anwendung zur VerfĂŒgung:
Bergische UniversitÀt Wuppertal Fachbereich 12 (Maschinentechnik)
Prof. Dr. JĂŒrgen Schlingensiepen Gaußstraße 20 42097 Wuppertal;
eMail:
schlinge@uni-wuppertal.de
TIM - eine Alternative im BVA?
   Im Bundesverwaltungsamt wurde das neue GerĂ€t den internen Ansprechpartnern und Vertretern des Integrationsamtes sowie der Stadt Köln vorgefĂŒhrt. Dabei wurde deutlich, dass der Einsatz des Blindenmonitors am beschriebenen Arbeitsplatz der blinden Mitarbeiterin zu einer besseren ArbeitseffektivitĂ€t beitragen kann. So war erkennbar, dass die Fehlerquote beim Einlesen der schriftlichen Dokumente im Vergleich zum bisherigen Verfahren mit dem Scanner und der Texterkennungssoftware eindeutig reduziert werden kann. Auch in Punkto Schnelligkeit hat das GerĂ€t Vorteile gezeigt.
   Nach intensiver BeschĂ€ftigung mit den Möglichkeiten des Taktilen Interaktions-Monitors und dem Arbeitsplatz der potenziellen Nutzerin erstellte der technische Berater des Integrationsamtes ein ausfĂŒhrliches Gutachten, in dem die Anschaffung (Preis: 27.000 Euro) aus Sicht des Integrations- amtes befĂŒrwortet wurde.
Ansprechpartner:Bundesverwaltungsamt Referat VIII 1 50728 Köln
Ingo Paefgen Vertrauensmann der Schwerbehinderten
Zentralstelle Barrierefreiheit; Telefon: 0221- 758 11 71 eMail:
ingo.paefgen@bva.bund.de

GWP.1.xx GWP.2.xx

Grafischer Zugang fĂŒr Blinde: Graphic Window Professional (GWP)

GWP.3.xx GWP.4.xx

   Das GWP ermöglicht es Blinden, grafische Darstellung auf dem Bildschirm eines PCs unter Windows zu ertasten. Die Grafiken werden von GWP in tastbare Bilder, bestehend aus 24 x 16 Taststiften, umgewandelt. Dazu wird von der GWP-Software die grafische Darstellung mit Verfahren der Bildverarbeitung aufbereitet und auf die wichtigsten Informationen reduziert. Die tastbare Grafik passt sich je nach der VerĂ€nderung der Bildschirmdarstellung dyna- misch in Echtzeit an.
Die grafische Welt erkunden
   Mit dem GWP können Blinde grafische Darstellungen auf dem Bildschirm erkunden. Der Bildschirmausschnitt des GWP kann frei ĂŒber den Bildschirm bewegt werden. Mit der Zoomfunktion kann die Darstellung so vergrĂ¶ĂŸert werden, dass ein Taststift auf der TastflĂ€che einen Bildpunkt auf dem Bildschirm darstellt. Zur besseren Orien- tierung bietet das GWP einen Orientierungsmodus, bei dem die Bildschirmposition der Tastmatrix angezeigt wird. Des Weiteren bietet das GWP einen Übersichtsmodus, in dem der gesamte Bildschirminhalt auf der Tastmatrix dargestellt wird. Die GWP Funktionen werden mit 8 Funktionstasten und einer Shifttaste gesteuert. Diese können frei konfiguriert werden. FĂŒr den Sehenden wird die Anzeige der Tastgrafik auf dem Bildschirm in einem Anzeigefenster dargestellt.
Das GWP in der Ausbildung
   Speziell in der Ausbildungssituation bietet das GWP einen wertvollen Beitrag, das Konzept und den Aufbau von grafischen BenutzeroberflĂ€chen zu vermitteln. Nun werden abstrakte Begriffe in der Windowsumgebung wie zB. Symbole in der Werkzeugleiste begreifbar. Das aktive Fenster kann dann auf der Tastmatrix durch Blinken hervorgehoben werden.  Selbst echte Bilder auf dem Bildschirm können mit dem GWP ertastet werden. Mit dem Infodichteregler kann die Darstellung auf der Tastmatrix auch manuell beeinflusst werden. Speziell im Unterricht kann das GWP neue Möglichkeiten eröffnen. So lassen sich Funktionsgraphen, geometrische Figuren oder LĂ€ndergrenzen ertasten.  
Das GWP im Beruf  
   Speziell in Berufen, in denen die Kontrolle von Bildschirmdarstellungen notwendig ist, bietet das GWP fĂŒr Blinde einzigartige und zukunftsweisende Möglichkeiten. Nun lassen sich grafische Auswertungen wie Diagramme zB. bei Aktienkursen oder Tortengrafiken ertasten. Auch bei der Layoutkontrolle von Dokumenten oder Internetseiten kann das GWP von Blinden eingesetzt werden. Selbst die grafische Darstellung von Messwerten wie bei der Pegelmessung im Tonstudio kann mit dem GWP ertastet werden.  
Das GWP in Kombination mit einer Handy Tech Braillezeile
   Eine Handy Tech Braillezeile mit einem GWP stellt eine perfekte Kombination fĂŒr den professionellen Arbeitsplatz der Zukunft dar. Durch die Kopplung kann die grafische Darstellung und deren taktile Umsetzung auf der Braillezeile parallel betrachtet werden. Ist der Mauszeiger zB. auf dem Druckersymbol platziert, wird dieses auf der Tastmatrix des GWP dargestellt und gleichzeitig wird der Begriff Drucker auf der Braillezeile in Punktschrift angezeigt. Es kann zwischen permanenter und manueller Verfolgung des Mauszeigers gewĂ€hlt werden. Die Cursorposition wird auf dem GWP Ă€hnlich wie bei der Braillezeile blinkend dargestellt.  
Die GWP Funktionen
Navigierfunktion

   Mit einem Pfeiltastenkreuz kann der Bildschirmausschnitt, der auf der Tastmatrix des GWP dargestellt wird, verschoben werden. Hierbei ist auch das diagonale Verschieben möglich. Die Bewegungsgeschwindigkeit und die Schrittweite kann in der GWP BenutzeroberflĂ€che eingestellt werden.
Zoomfunktion
   Mit den Zoomtasten, die sich direkt an der Tastmatrix befinden, kann der Bildschirmausschnitt vergrĂ¶ĂŸert oder verkleinert werden. Der Zoombereich reicht von der Darstellung des gesamten Bildschirms bis zur Umsetzung einzelner Bildpunkte auf einem Taststift der Tastmatrix. Die Zoomschritte können eingestellt werden.  
Orientierungsmodus
   Bei aktiviertem Orientierungsmodus wird die Bildschirmposition und GrĂ¶ĂŸe der Tastmatrix, bezogen auf den Gesamtbildschirm, blinkend dargestellt. So kann man schnell erfassen, wo man sich am Bildschirm befindet.
Übersichtsmodus
   Im Übersichtsmodus wird der gesamte Bildschirm auf der Tastmatrix des GWPs abgebildet. Das aktive Fenster von Windows kann durch blinkende Taststifte hervorgehoben werden.
Regulierung der Infodichte
   Die Informationsdichte als Maß fĂŒr die Anzahl der unterschiedlich gesetzten Taststifte wird beim GWP automatisch ausgeregelt. FĂŒr besondere, zB. kontrastarme Darstellungen kann die Infodichte in 9 Stufen manuell gewĂ€hlt werden.  
Positionierungsverfolgung
   Bei aktivierter Positionierungsverfolgung des Mauszeigers verfolgt der Tastmatrixausschnitt die Maus- position auf dem Bildschirm. Ist diese auch mit der Braillezeilenposition gekoppelt, wird das GWP parallel zur Braillezeile gefĂŒhrt.  
   Strukturmodus Im Strukturmodus werden zusĂ€tzlich zur Bildschirmgrafik auch Windows-System- informationen ausgewertet. So wird das aktive Fenster blinkend hervorgehoben.  
Technische Daten:
· 16 x 24 Punkte Grafikdisplay, Àquidistantes 3-mm-Raster, · 2 Zoomtastn, · serieller Anschluss
· 8 Funktionstasten, · Shift-Taste
· Akkulaufzeit > 20 Stunden, · Schnell-Ladeschaltung (3 Stunden)
· Maße: 110 x 75 x 210 mm (Breite x Höhe x LĂ€nge), · Gewicht: 1,0 kg
Prospekte anfordern:
Schweiz:

Handy Tech Elektronik GmbH, Brunnenstr. 10, 72160 Horb  
Tel.: 07451 5546-0,  Fax 07451 5546-67 
eMail: info@handytech.de    Internet: www.handytech.de
Deutschland:
IPD Infosystem Produktion and Distribution GmbH
Manfred Jaklin – GeschĂ€ftsfĂŒhrer, Eintrachtweg 19/19a 
30173 Hannover 
Tel: 0511 936309-0,  Fax 0511 936309-19 
eMail:info@IPD-hannover.de   Internet: www.ipd-hannover.de

Lauschend durch den Cyberspace. Das Gleichstellungsgesetz soll dafĂŒr sorgen,
dass sich Sehbehinderte im virtuellen Raum besser zurechtfinden.

t-comp-x

Taucht Franz-Josef Hanke in die virtuelle Welt ein, steigt der GerĂ€uschpegel. QuĂ€kend liest ihm eine Computerstimme vor, was die Datenautobahn ausspuckt. Zeile fĂŒr Zeile, von oben links nach unten rechts, hört der blinde Journalist, was sein Bildschirm ablichtet. Jeder Link, jedes Fenster, jedes Werbebanner wird lautgemalt. Baut sich eine neue Netzseite auf, knistert es - symbolisch.
  Still wird es, wenn Bilder, Grafiken, Logos oder Animationen nicht mit Text unterlegt sind. Auch SchriftstĂŒcke, die als Grafik oder PDF-Datei abgespeichert sind, kann ein digitaler Sprecher nicht erfassen. “Ich stoße auf Überschriften, und dahinter ist Leere”, beschwert sich der 49-JĂ€hrige. Ohne Texthinterlegung sind die rund 155.000 Sehbehinderten, die derzeit in Deutschland leben, vom Informationsfluss abgeschnitten.
   Das Gleichstellungsgesetz fĂŒr Behinderte bringt nun Licht ins globale Dickicht. Da jeder BĂŒrger an Informationen herankommen soll, muss dies auch fĂŒr die virtuelle Welt gelten. Deshalb mĂŒssen die Webseiten ab sofort “barrierefrei” ins Internet gestellt werden - zumindest, wenn sie von öffentlichen Einrichtungen stammen oder von Mitteln des Bundes bezuschusst werden; fĂŒr private und unternehmerische Seiten ist die Umsetzung freiwillig. Bestehende Angebote mĂŒssen innerhalb von drei Jahren aufgebessert werden, richten sich die Seiten direkt an Behinderte, greift das Gesetz schon jetzt.
    FĂŒr Hanke ist das Internet eine Dimension der Freiheit. “Endlich kann ich ohne fremde Hilfe meine Post erledigen und jederzeit an Informationen herankommen”. Hanke kann im Radioprogramm blĂ€ttern, unbekannte Themen und Begriffe erfragen, selbst per Katalog einkaufen im Internet.
   Trotzdem ist die Welt der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten fĂŒr Blinde voller Stolpersteine, nicht nur wegen der Textlöcher. Deswegen erlĂ€utern immer mehr Sehbehinderte  auf ihren Homepages die Probleme.
   Doch auch der Blinde kann schnell den Überblick im Netz verlieren. Er kann nicht querlesen, jedem Link muss er lauschen. Dabei muss sein Gehör sowieso schon selektieren. Denn ein Sprachprogramm konzentriert sich nicht nur auf das Inhaltliche, sondern der “Page” - oder “Screenreader” liest dem Blinden auch jedes Satzzeichen und alle Programmierbefehle mit vor. “Es wĂ€re technisch machbar, eine Lesesoftware so zu gestalten, dass nur der Text, nicht aber seine Formatierung vorgelesen werden”, sagt JĂŒrgen Mutter, bei IBM Deutschland Ansprechpartner fĂŒr Behindertenprogrammne. “Doch sind die Seiten im Netz so unterschiedlich, dass sich kein allgemeines Produkt entwickeln lĂ€sst.”
   Gestresst ist Hanke, wenn mehr als sieben Links auf einer Seite auftauchen oder wenn der Bildschirm in zu viele Abschnitte (Frames) unterteilt ist.  Vor allem wenn dafĂŒr eine spezielle Software notwendig ist. Viele Browser - so auch oft Java-Skript-Varianten - passen nicht zum Betriebssystem, das ihm zur VerfĂŒgung steht. Speziell fĂŒr Hamburgs Internet-Auftritt wird das neue Gesetz zur Grat- wanderung: “Es ist ein AbwĂ€gen der Interessen”, weiß Burkhard von der Meden, redaktioneller Leiter des Senatsauftritts von www.hamburg.de. “Als privatwirtschaftliches Unternehmen ist hamburg.de auf Werbemittel angewiesen, doch bewegliche Banner und zusĂ€tzliche Fenster sind fĂŒr Sehbehinderte ein GrĂ€uel.” Möglich wĂ€re, WerbekĂ€sten immer an gleiche PlĂ€tze zu setzen. DafĂŒr wiederum muss am GrundgerĂŒst des Internetportals gearbeitet werden. Bis das neue “AusfĂŒhrungsgesetz” verabschiedet ist, werden die unproblematischen Stellen bearbeitet: “Wir unterlegen schon mal alle Bilder mit Text”, sagt von der Meden.
   Das Umdenken hilft vielen. Gerade fĂŒr Menschen, die wenig mobil sind, kann das Internet zumindest ein wenig kompensieren, was ihnen die reale Welt versagt. doch speziell fĂŒr motorische Störungen sind Buttons fĂŒr den gezielten Klick hĂ€ufig zu winzig. FĂŒnf Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind rot-grĂŒn-blind, viele Designer aber legen ihren roten Knopf auf grĂŒnen Hintergrund. “Eine optimale Hintergrundfarbe”, so Hanke, der erst mit 23 Jahren erblindete, ist ein Farbton nahe weiß.”
   Hanke wĂŒnscht sich neben einer vernĂŒnftigen Textunterlegung vor allem mehr Klarheit: “Nicht zu viel auf die Seiten stellen.” Diesen Wunsch teilt wohl so mancher Surfer. Trotz der Komplikationen - einen Vorteil hat Hanke gegenĂŒber seinen sehenden Kollegen: “Da ich ein Betriebssystem benutze, das nicht ĂŒblich ist, habe ich auch keine Probleme mit Viren!” Barbara Dufner/Foto Sawatzki/HA030225

 Computer-Zubehör fĂŒr Blinde

  Noch gibt es nicht den flexiblen Monitor, der die Braille-Zeichen der Blindenschrift formen kann. Entweder hilft ein mechanischer Übersetzer an der Tastatur: Kleine Elektro-Magnete heben und senken winzige Stifte, so dass sich nacheinander fĂŒhlbare Worte bilden. Dieser Zeilenleser ist allerdings kaum unter 8.000 Euro zu bekommen. Üblicherweise benutzen Blinde Sprachprogramme, im Fachjargon: Page- oder Screen-Reader.
   Eine solche Software hat IBM seit 1985 auf dem Markt. Mittlerweile spricht sie sieben Sprachen, demnĂ€chst sollen noch Russisch, Serbisch und Kroatisch hinzukommen. Zudem benötigt der Blinde ein spezielles Betriebs- system. Einer der ersten Internetbrowser - und immer noch der weitverbreitetste - ist Lynx. Dieser wurde einst unter Linux programmiert, lĂ€uft aber mittlerweile auch auf MS-DOS. Ebenso existiert eine Windows-Version (“Blindows”). Auch viele gĂ€ngige eMail-Programme haben mittlerweile Anschluss an einen digitalen Sprecher. Doch alles, was vom reinen Tippen abweicht, ist fĂŒr Sprach- programme eine HĂŒrde. Wer einem Blinden eine eMail schreibt, sollte kein Attachment anhĂ€ngen, sondern den Inhalt der Datei in den Text kopieren. duf/HA030225
Weitere Informationen im Internet unter:
www.fjh-jounalistenbuero.de/fj-infos.shtml     www.hamburg.de     www.matthias-haenel.de

Tast-Bildschirm  fĂŒr Blinde

  Wer nicht sehen kann, muss fĂŒhlen: Dieses Motto von Blinden und Sehbehinderten soll kĂŒnftig auch fĂŒr Bilder auf dem Computerbildschirm gelten. US-Forscher haben einen “Bildschirm” zum Tasten entwickelt, der digitale Bilder in einfache dreidimensionale Landschaften umsetzen kann. Vorbild sind die so genannten Braille-Zeilen,die die Buchstaben auf dem Bildschirm in die Punkte der Brailleschrift umsetzen. So surfen viele Nicht-Sehende schon heute im Internet - bislang allerdings ohne Bilder.
   Der Prototyp kann Bilder auf Internet-Seiten oder in elektronischen BĂŒchern ĂŒbersetzen, er verwandelt eingescannte Illustrationen, Landkarten-Umrisse  oder anderes grafisches Material fĂŒr die Fingerspitzen, berichten die Entwickler am National Institute of Standards and Technoloty (NIST).
   Computer-Wissenschaftler und Ingenieure hatten sich zusammengetan und einen Plotter mit einem so genannten Nagelbrett kombiniert, jene kleinen Scherzartikel, die dank verschiebbarer Stifte die Form von Hand oder Nase nachbilden.
   Das Nagelbrett der NIST-Forscher nutzt allerdings 3.600 verschiebbare Stifte, die einrasten können, um den lesenden Fingern einen Widerstand zu bieten. Unter dem Brett sitzt ein handelsĂŒblicher Nadelplotter, der normalerweise eine Stiftspitze Punkt fĂŒr Punkt auf Papier drĂŒckt, um ein Bild zu erstellen. Über Kopf montiert, schiebt er die Stifte in die Einrast-Position. Nach dem Lesen lösen sich die Stifte und stehen fĂŒrs nĂ€chste Bild bereit. Eine Software bestimmt,  wie eine Grafik sich am besten in ein fĂŒhlbares Bild umwandeln lĂ€sst, bevor es die Information zum Plotter sendet.
   Jetzt geht der Prototyp in den Praxistest: Mitglieder der nationalen Blindenorganisation der USA (NFB) werden das GerĂ€t in marktfĂ€higes Produkt zu liefern.  LeonardoNewsletter021112

FĂŒhlen statt sehen: Computertechnik schafft ein Fenster zur Welt
Software und Computer-Peripherie helfen blinden Menschen im Alltag

   Knapp eine Million Menschen in Deutschland sind blind oder stark sehbehindert. FĂŒr sie werden seit knapp 15 Jahren Programme, Schnittstellen und ZusatzgerĂ€te entwickelt, mit denen sie alle PC-Anwendungen nutzen und auch im Internet surfen können. Neelie Kroes, EU-Kommissarin fĂŒr die digitale Agenda, will solche Entwicklungen noch stĂ€rker fördern als bisher.
   Surfen im Internet, einen Audio-Podcast schneiden oder schnell mal von unterwegs die eingetroffenen eMails checken gehört fĂŒr Blinde wie Christoph Bungard zum Alltag. Wenn der MĂŒnchner seinen Beruf offenbart, erntet er oft UnverstĂ€ndnis oder unglĂ€ubiges Staunen. Denn Christoph Bungard arbeitet als Online-Redakteur. Mit dem Screenreader Cobra, dem Audioschnittprogramm Soundforge, einer synthetischen Sprachausgabe sowie einer Braille-Zeile und einem Braille-Drucker erledigt Bungard seine Arbeiten in der Online-Redaktion genauso schnell wie seine Kollegen. Bei Fotoarbeiten fĂŒhlt er sich noch außen vor. Aber das soll sich mit dem „FĂŒhl-Display", das der Dresdner Chemiker Andreas Richter und seine Kollegen entwickeln, bald Ă€ndern.
   Das an der Technischen UniversitĂ€t Dresden laufende Projekt erlaubt blinden Menschen nĂ€mlich, Bilder und Grafiken zu ertasten. 2013 könnte das FĂŒhldisplay marktreif sein. „Es funktioniert wie ein normales Display, das man vom Computer oder Fernseher her kennt", erlĂ€utert Andreas Richter von der TU Dresden, der das Projekt wesentlich vorangetrieben hat, und fĂ€hrt fort: „Nur dass jedes Farbpixel des Displays zusĂ€tzlich noch mit einer aktorischen FunktionalitĂ€t versehen ist."
   Das heißt, dass jeder Bildpunkt oder Pixel seine Höhe und Festigkeit Ă€ndern kann. Das verdanken sie einem Kunststoff, einem sogenannten Hydrogel, das von den Chemikern auch aktives Polymer genannt wird. Polymere reagieren auf Licht, WĂ€rme und Lösungsmittel. Schon bei einer Temperaturdifferenz von nur wenigen Grad Celsius quillt das Hydrogel auf oder schrumpft zusammen. Dabei kann es auch seine Konsistenz verĂ€ndern. Es kann hart sein wie eine SchreibtischoberflĂ€che oder weich wie menschliche Haut. Ähnlich quellen die Display-Pixel auf, wenn sie mit Licht bestrahlt werden.
Mit den Fingerspitzen auf dem FĂŒhl-Display Bilder erkennen
   Um das zu erreichen, haben die Forscher um Andreas Richter zu einem kleinen Trick gegriffen. Sie haben jeden Bildpunkt bei dieser Anwendung auf einen schwarzen Untergrund gesetzt. Dieser Untergrund wird entsprechend der LichtstĂ€rke erwĂ€rmt, weil das schwarze Material das Licht absorbiert und in WĂ€rme umsetzt. Gibt das FĂŒhl- Display ein Bild wieder, so quellen hellere Bildpunkte stĂ€rker auf als dunklere. Auf diese Weise können Grafiken, Landkarten oder Fotos auf dem Tast-Display von blinden Menschen erfĂŒhlt werden. Das funktioniert ganz Ă€hnlich, wie Buchstaben auf einer Braille-Zeile in Blindenschrift darzustellen. Sogar einige der schon am Markt eingefĂŒhrten Schnittstellen fĂŒr die Ausgabe von Bildschirm-Informationen können beim neuen FĂŒhl-Display verwendet werden. FĂŒr Andreas Richter und seine Kollegen ist das FĂŒhl-Display zunĂ€chst einmal ein ZusatzgerĂ€t, das Bildschirminhalte auf nichtoptischem Weg vermitteln kann. Der Klassiker ist hier der Screenreader. Um sich einen Überblick ĂŒber den Bildschirm zu verschaffen, tastet sich der Blinde mit einem horizontalen und einem senkrechten Schieber am Rande seiner Braille-Tastatur durch den Computerbildschirm. Dabei ist dieser in Zeilen und Spalten aufgeteilt, so dass der blinde Computeranwender immer weiß, wo er sich gerade befindet. „Mit Screenreader und Braille-Zeile oder Sprachausgabe kann ich mich Ă€hnlich schnell in einem Computerprogramm bewegen, wie Anwender mit voller Sehkraft das mit der Maus machen", meint Christoph Bungard.
   Einige Systeme stellen sehr flexible Kombinationsmöglichkeiten von Sprachausgabe und Braille-Zeile zur Ver- fĂŒgung. So kann etwa die aktuelle Position auf dem Bildschirm per Sprachausgabe angesagt werden, der ange- zeigte Text einer Word-Datei aber wird auf die Braille-Zeile ausgegeben. Einige Zeilenschieber ermöglichen den raschen Bildschirm-Überblick durch die Ausgabe unterschiedlicher Orientierungstöne, die der Anwender zuvor nach seinen Arbeitsgewohnheiten an die Cursorposition angeglichen hat. Zeilen- und Spaltenschieber arbeiten dabei nach dem Taso-Prinzip (Taktil-Akustische Seitenorientierung), das sich mit dem zunehmenden Einsatz von Fenster- technik bei der Gestaltung grafischer BenutzeroberflĂ€chen durchgesetzt hat.
   Durch die Möglichkeiten der Sprachausgabe wurde die Ausgabe von Texten in Blindenschrift jedoch keineswegs entbehrlich. Braille-Lesezeilen und Braille-Drucker gehören mittlerweile zur Standardausstattung eines blindengerechten PC-Arbeitsplatzes. „In der tĂ€glichen Arbeit ergĂ€nzen sich die Ausgabeformen", meint Christoph Bungard, der bei der Arbeit am PC die Kombination von Sprachausgabe und Braille-Zeile bevorzugt.
   Mit der Sprachausgabe kann er schnell in einen Text hineinhören oder sich einen Überblick ĂŒber eine Site im World Wide Web verschaffen. Bei der direkten Textarbeit hingegen bevorzugt er die Braille-Zeile. Die meisten Braille-Zeilen werden ĂŒber eine bei den Sprachausgabeeinheiten verfĂŒgbare Erweiterungskarte angeschlossen. Wahlweise 20, 40 oder 80 Zeichen einer Bildschirmzeile gibt die Braille-Box dann ĂŒber kleine Metall- oder Plastikstifte aus, die mechanisch angehoben und vom blinden PC-Anwender abgetastet werden.
Das elektrotaktile Prinzip hat sich nicht durchgesetzt
   FĂŒr die Darstellung von Groß- und Kleinschrift werden dabei acht Metall- oder Kunststoffstifte benötigt. Ent- sprechend heißt diese Blindenschrift Acht-Punkt-Braille. Die Sechs-Punkt-Braille wird fĂŒr die Darstellung von aus- schließlicher Kleinschreibung verwendet. Nicht durchgesetzt hat sich dagegen das Ende der 1980er Jahre mit großen Erwartungen eingefĂŒhrte sogenannte Elektrotaktile Blindenschrift-Terminal.Entwickelt hatte es damals Professor Hans BrĂŒmmer von der Fachhochschule Hannover. Er war der Meinung, dass die Ausgabe von Buch- staben durch das Anheben von Metallstiften viel zu teuer und außerdem technisch unzuverlĂ€ssig sei.
   Deshalb hat er die mechanischen Stifte durch Elektroden ersetzt. Wo Blindenschriftpunkte einen Buchstaben darstellen, fließen bei BerĂŒhrung schwache Reizströme. Die dadurch erzeugten Tastempfindungen Ă€hneln denen bei der mechanischen Abtastung mit Stiften. Allerdings kann die Lesezeile so individuell an den Tastsinn des blinden Benutzers angepasst werden. In einigen Spezialanwendungen wird das elektrotaktile Prinzip der Dar- stellung auch heute noch verwendet. Doch auf breiter Front konnte es die Metall- oder Kunststoffstifte nicht ablösen.
   An Ă€hnlichen Verbesserungen wie bei der Braille-Zeile haben die Entwickler auch bei der Ausgabe von Blinden- schrift auf Papier gearbeitet. Bei den Braille-Druckern haben wohl auch deshalb die sogenannten Index-Modelle aus Schweden so weite Verbreitung gefunden, weil bei ihnen die DruckstĂ€rke je nach verwendetem Papier und auch der Abstand der einzelnen Punkte, Zeichen und Zeilen individuell eingestellt werden können.
    Als sogenannte Adaptersoftware haben sich bei den Windows-PCs Blindows und Jaws durchgesetzt, bei Linux- Systemen das federfĂŒhrend von Klaus Knopper entwickelte Adriane-Desktop-System. Cobra ist das Nachfolgesystem von Blindows, hat aber die Verkaufszahlen des VorgĂ€ngersystems noch keineswegs erreicht. Die „Middleware fĂŒr blinde Anwender", Blindows,  wurde Ende der 1990er-Jahre im Rahmen eines EU-Forschungs- projekts entwickelt und stellt mit der Integration von Screenreader, Sprachausgabe und Braille-Zeile ein recht kompaktes System dar.
   Seit 2008 wurde es in einigen Bereichen von Jaws fĂŒr Windows abgelöst (Job Access with Speech), weil hier eine eigene Skript-Sprache verfĂŒgbar war. Mit der konnte recht einfach branchenspezifische Software angepasst werden, auch wenn sie von den Windows-Programmierstandards abwich. Der Blindows-Nachfolger Cobra wurde dann auch mit einer solchen Skript-Sprache zur Anpassung individueller Software ausgestattet und konnte seither Jaws wieder Marktanteile abnehmen. Vor allem blinde Musiker und Radiojournalisten arbeiten gern mit Cobra, weil hier sehr benutzerfreundliche Skripts fĂŒr Audio-Schnittprogramme wie zum Beispiel Soundforge zu haben sind.
   Zunehmend beliebter wird das Adriane-System, das Klaus Knopper ursprĂŒnglich in der Hauptsache fĂŒr seine Ehefrau entwickelt hatte, inzwischen aber fester Bestandteil der Knoppix Live-DVD geworden ist. Adriane bietet ein ausgesprochen flexibles und hochgradig portables System, das inzwischen auch das Nutzen von Mobilfunk- diensten, wie zum Beispiel den Short Message Service, ĂŒber ein eigenes Handy erlaubt.
   Adriane verwendet den von Marco Skambarks und Halim Sahin entwickelten Screenreader for blind Linux User (abgekĂŒrzt: SBL), der eine erfreulich hohe KompatibilitĂ€t zu anderen etablierten Screenreadern hat, so dass sich der blinde Knoppix-Benutzer nicht erst an eine neue BenutzeroberflĂ€che gewöhnen muss. Beim Betriebssystem Knoppix handelt es sich um ein von Klaus Knopper entwickeltes System auf Grundlage des Open-Source- Betriebssystems Linux, das von einer Vielzahl Programmierer stĂ€ndig weiter entwickelt wird. Auch das Desktop- System Adriane ist unter der Open-Source-Lizenz nutzbar, kann also weiterentwickelt und an die eigenen BedĂŒrfnisse angepasst werden. Nur mĂŒssen alle Weiterentwicklungen der Linux-Gemeinde wieder zur VerfĂŒgung gestellt werden.
   Der Fortschritt von Adriane lĂ€sst sich auf dem Internetforum Blindzeln.de gut verfolgen, auf dem eine eigene Mailingliste in deutscher Sprache  zum Informationsaustausch rund um Adriane eingerichtet worden ist. Einige unabhĂ€ngige Computeranbieter liefern Personal Computer aus, bei denen Adriane entsprechend vorkonfiguriert ist, und bieten darĂŒber hinaus die Installation und Konfiguration beim Anwender zu Hause oder an dessen Arbeitsplatz an. FAZ100803PeterWeichering

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