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tec-Smartphone.       Sprachsteuerung für Computer

Auf Smartphones ist Sprachsteuerung längst Standard

    Visionäre stellen sich die Zukunft der Sprachsteuerung gerne paradiesisch vor: „Bitte den nächsten Supermarkt anfahren, Rasierwasser und Feta-Käse auf die Einkaufsliste setzen, ein Bahnticket für die Fahrt am Sonntag nach Nürnberg buchen und eine eMail an die Bank schreiben." So oder so ähnlich könnte man in Zukunft tatsächlich sein Leben organisieren - und das ganz ohne lästiges Tippen und Klicken.
   In dieser Form ist Sprachsteuerung zwar noch Zukunftsmusik. Einige Anwendungen gibt es aber schon heute. Auf Smartphones und Tablets gehört die Funktion zum Beispiel inzwischen zum Standard. In manchen Bereichen hat sich die Sprachsteuerung bereits als unverzichtbare Lebenshilfe etabliert, zum Beispiel als Eingabehilfe für Behinderte.
   Apples iPhone und iPad lassen sich mit einem Siri genannten System verbal steuern, auch Google und Microsoft haben in ihren Betriebssystemen Android und Windows Phone Sprachkommandos untergebracht. „Selbst wenn das Betriebssystem eine Funktion nicht anbietet, gibt es inzwischen genug Apps, die eine eigene, integrierte Spracherkennung mitbringen", erklärt Moritz Stückler vom Technikmagazin „t3n".
   Dass Sprachsteuerung heute auf Smartphones so viel besser funktioniert als vor einigen Jahren, hat vor allem mit dem Zauberwort Cloud Computing zu tun. „Anstatt die relativ komplexe Analyse der Sprache in den verhältnismäßig leistungsschwachen Geräten vorzunehmen, findet sie in leistungsfähigen Server-Systemen statt", erklärt Moritz Stückler das Prinzip. Dies hat jedoch einen Nachteil: Die Geräte müssen online sein.
   Sprachsteuerung funktioniert aber nicht nur mit Computern für unterwegs, sondern auch am Rechner zu  Hause. Unter Windows können Nutzer zum Beispiel schon seit Vista nicht nur Text diktieren, sondern auch Kommandos zum Öffnen von Programmen oder zum Kopieren und Einfügen von Dateien sprechen.
   Und selbst im Auto werden längst immer mehr Funktionen des Bordcomputers per Sprachsteuerung geregelt. Das soll nicht nur die Bedienung vereinfachen, sondern auch die Sicherheit erhöhen.
   Hundertprozentig verlässlich sind die verschiedenen Arten der Sprachsteuerung aber noch nicht. Auch Hinter- grundgeräusche wie Lautsprecherdurchsagen werden bisher eher schlecht gefiltert.  Längere und komplexe Sätze verstehen die Systeme ebenfalls nur schlecht.
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neu! von der SightCity Frankfurt  ttt-1-SightCity-1xx

ttt-1-clearReaderLS20CR+    ClearReader LS20 CR+

ClearReader+: Das mobile und schnelle Vorlesegerät LS20 CR+

   Von außen wirkt das LS20 CR+ wie ein besonders elegantes Radio im beliebten Retrodesign der 70er Jahre. Die eigentliche Besonderheit des kompakten und mit nur 2500 Gramm sehr leichten Vorlesegerätes liegt aber im Inneren verborgen. Im Gegensatz zu konventionellen Vorlesegeräten erfasst das LS20 CR+ Texte nicht über einen Scanner, sondern über eine hochwertige 5-Megapixel-Kamera. Das bietet Ihnen viele Vorteile.
   Das LS20 CR+ arbeitet geräuschlos, so dass Sie es auch in der Schule, im Studium oder am Arbeitsplatz ein- setzen können, ohne andere zu stören. Noch mehr Komfort bietet die Weitwinkellinse der Kamera, die komplette DIN A4-Seiten exakt wiedergibt. Innovativ ist die optische Texterkennungssoftware (OCR) des LS20 CR+. Keine andere, am Markt erhältliche Software arbeitet schneller, denn Texte werden bereits innerhalb weniger Sekunden vorgelesen.
   Mit exakt vier Handgriffen bringen Sie das Gerät auf Hochleistung: Einschalten, Kameraarm aufklappen, Schrift- stück vor das Gerät legen, Starttaste drücken – fertig. Das LS20 CR+ bietet Ihnen noch mehr Komfort: Sie können 4 Sprachen/Stimmen mit natürlicher Aussprache wählen.
   Das LS20 CR+ bietet Ihnen stets ein perfektes Klangbild, da er mit großen, hochwertigen Lautsprechern ausgerüstet ist. Auch in allen anderen Belangen ist das LS20 CR+ ganz auf die Bedürfnisse der Nutzer ausge- richtet. So sind alle Funktionen des Gerätes wie rückwärts, vorwärts, play, Pause, Sprechgeschwindigkeit, Laut- stärke und Start über wenige, gut fühlbare Bedienelemente steuerbar, und die Bedienung ist denkbar einfach. Sie möchten beispielsweise die Sprechgeschwindigkeit individuell einstellen oder sich gespeicherte Textabschnitte nochmals vorlesen lassen? Ein Tastendruck genügt!
   Testen Sie die Funktionsweise des LS20 CR+, und überzeugen Sie sich von den Produktvorteilen. Auf der „SightCity 2010“ wurde das innovative Gerät erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Hören, was geschrieben steht ttt-1-clearReaderLS20-x Clear Reader LS20

LS20: Kompaktes Vorlesegerät für blinde Menschen. Eine angenehme Stimme liest vor
Einfache Bedienung
   Mit einer einzigen Taste wird Ihr gedruckter Text erfasst und automatisch vorgelesen. Wenn Sie mal etwas nicht genau verstanden haben, können Sie sich die Textpassagen erneut vorlesen lassen.
Kopfhörer-Anschluss
   Um Personen in Ihrem Umfeld nicht zu stören, schließen Sie den Kopfhörer an. Nun sind die eingebauten Laut- sprecher abgeschaltet und die Vorlesestimme ist nur im Kopfhörer zu hören. Und wenn Sie mehr möchten...
Die Zusatztastatur bietet weitere Funktionen:
   Satzweise, wortweise und buchstabenweise lesen; Einfaches Navigieren im Text; Grundeinstellungen können individuell angepasst werden; Änderungen der Sprachgeschwindigkeit; Einzelne Seiten von Anleitungen, Telefon- registern oder auch ganze Bücher können mit Hilfe des Archivsystems verwaltet werden.
Technische Daten 
Abmessung 44,5 x 9,2 x 36,7 cm; Gewicht 5,6 kg; Stromversorgung 90 - 264 V~ / 47 - 63 Hz

Tieman wird zu Optelec ttt-1-Optelec-Tieman-Group- Neuer Name, aber für Sie bleibt alles beim Alten. Aus der Tieman GmbH wurde am 26.10.2009 die Optelec GmbH.
Information: Optelec GmbH, Fritzlarer Str. 25, 34613 Schwalmstadt
Telefon 06691 – 961 70, Telefax 06691 – 96 17 27, eMail: info@optelec.de

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iRead Now: „ich lese jetzt“ -  Per Kamera Texte sofort vorlesen lassen

Superschnell vorlesen
   Die Vorlesesoftware iRead macht aus einem PC ein Vorlesesystem. Mit der Kamera Sceye können Sie nun ohne die lästige Bedienung eines Scanners gedruckte Texte in Sekundenschnelle erfassen. Legen Sie einfach den vorzulesenden Text unter die Kamera und schon wird der Text vorgelesen.
Formschön, platzsparend und mobil
  Die mit iRead gekoppelte Kamera Sceye ist schön und robust gestaltet und spart viel Platz auf Ihrem Schreibtisch. Sie kann ohne zusätzliche Stromversorgung direkt per USB an jeden Computer angeschlossen werden. Die Kamera mit einem Gewicht von nur 740 g lässt sich mit einem Griff zusammenklappen und kann so platzsparend im mitgelieferten Trageetui verstaut werden. Ideal in der Kombination mit einem Laptop Computer kann iRead Now bequem auch mobil eingesetzt werden.
Leichte Bedienung
   Legen Sie einfach den zu lesenden Text unter die Sceye Kamera. Eine dünne, mitgelieferte Orientierungsmatte erleichtert es Blinden, den Text richtig zu platzieren. Um auch als Sehbehinderter leichter zu erkennen wo der vor- zulesende Text hinzulegen ist, wird zusätzlich ein roter Orientierungs- rahmen auf die Tischfläche projiziert.
Technische Daten:
10 Megapixel Cmos-Sensor; Scangeschwindigkeit: Einzelseite (~1-2 Sekunden) mit manuellem Seitenwechsel (12 Seiten pro Minute); Scanbereich: alle Formate bis DIN-A4; Schnittstellen: USB2.0 / Twain
Stromversorgung: 5V über USB
Abmessung: 100 * 120 * 360mm (B*T*H); Gewicht: 740g
Info:  Handy Tech Elektronik GmbH, eMail: info@handytech.de, Internet: www.handytech.com

iRead „einfach lesen"      te-iRead-1x

iRead verwandelt einen Windows-PC mit Bildschirmausleseprogramm und Scanner in ein offenes Vorlesesystem

„Einfach"
   Ein Tastendruck F2 und iRead liest in wenigen Sekunden gedruckte Texte für Sie vor. iRead sucht hierbei automatisch nach einem betriebsbereiten Scanner, wählt die optimalen Einstellungen und erfasst den Text. Ein weiterer Tastendruck genügt, um die Blattlage der eingelesenen Seite zu erfragen.
„Lesen"
   iRead gibt den erkannten Text auf Ihren Wunsch satzweise, wortweise oder zeichenweise wieder und analysiert die Textstruktur für eine bessere Gesamtübersicht der Dokumente. iRead sucht bereits bei der Texterkennung nach Überschriften und erstellt daraus unmittelbar ein Inhaltsverzeichnis. Diese einzigartige automatische Erstellung des Inhaltsverzeichnisses ermöglicht es Ihnen bequem von Überschrift zu Überschrift zu springen.
Mit iRead alles im Griff
   In erfassten Texten können Sie mit iRead mit der Suchfunktion gezielt zu einzelnen Worten springen. An jeder beliebigen Textstelle können Sie eine Lesemarke setzen um jederzeit schnell wieder dahin zu gelangen.
IRead schafft den Zugang
   iRead kann Bilddateien verschiedener Formate einlesen und den abgebildeten Text erkennen. Damit werden die sonst unzugänglichen Dateien lesbar. Perspektivische Verzerrungen und Drehungen werden von iRead auto- matisch korrigiert.
Komplette Lösung
   iRead ist optimiert für die Nutzung mit Bildschirmausleseprogrammen, den sogenannten Screenreadern. Falls Sie nicht einen der gängigen Screenreader wie Window-Eyes, JAWS oder ZoomText mit Sprachausgabe nutzen, können Sie iRead mit dem kostenlosen Screenreader NVDA verwenden. Dieser arbeitet auch optimal mit den Handy Tech Braillezeilen.
Handy Tech Elektronik GmbH Brunnenstraße 10 72160 Horb-Nordstetten Tel. 07451 5546-0 Fax 07451 - 55 46 67 eMail info@handytech.de Internet: www.handytech.de. Änderungen vorbehalten

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Neuentwicklung: Vorlesesystem und Bildschirmlesegerät in einem: Scan2Voice

   Die Technik macht es möglich: Die Grenzen zwischen Vorlese- und Bildschirmlesegerät werden aufgeweicht. So stellt die Firma ImagingSource aus Bremen mit dem Gerät Scan2Voice einen Prototypen vor, der beide Funktionen erfüllt, also Text vergrößert und vorliest. Das Hilfsmittel sieht aus wie eine Schreibtischlampe.
   An einen Rechner mit Bildschirm angeschlossen, überträgt die Live-Kamera die Vorlage vergrößert auf den Monitor. Die Kamera ermöglicht es auch, den Text zu fotografieren. Mithilfe einer Texterkennung wird er an- schließend vorgelesen und ist weiter bearbeitbar.
   Die Firma IPD bietet mit Vocatex HD ein Vorlese- und Bildschirmlesegerät mit integriertem Monitor und Kreuztisch von KobaVision an. Auch die Firma Deininger arbeitet an einer ähnlichen Entwicklung mit Namen PC-I.
Scan2Voice -The Imaging Source Europe GmbH, Sommerstrasse 36, 28215 Bremen
Tel: 0421 – 33 59 10, Fax: 0421 - 335 91 80   eMail: sales@camerascanner.com
Internet: www.camerascanner.com - Broschüre [1.24 MB] und Präsentation [1.19 MB]
   Seit mehr als 20 Jahren stellt The Imaging Source hochwertige Kameras und Software für medizinische, wissen- schaftliche und industrielle Anwendungen her.

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DolphinGuide ist für Sehbehinderte und blinde Menschen entwickelt

   Dolphin Guide eignet sich insbesondere als offenes Vorlesesystem für Menschen mit einer Sehbehinderung. Man braucht den PC nur einschalten, der Rest wird über die Sprachausgabe gemacht. Der Benutzer bekommt genau angesagt, was zu tun ist und welche Taste gedrückt werden soll. In Verbindung mit einem Scanner hat man ein sehr einfach zu bedienendes Vorlesesystem.
Gewinnen Sie Sicherheit mit Ihrem persönlichen Computer Assistenten
   Während der letzten Jahre hat die digitale Verarbeitung enorm zugenommen. Hinter all den Vorteilen, die sich daraus ergeben, verbirgt sich die Gefahr, dass die Gesellschaft eine Generation von hart arbeitenden Menschen zurücklässt, die den Umgang mit dem Computer nicht erlernt haben.
   Den meisten „älteren" Menschen war es gar nicht möglich, den Umgang mit einem Computer zu erlernen, weil es einfach noch keine Computer gab als sie jünger waren. Andere sind vielleicht von der Komplexität der Materie erschlagen und fühlen sich damit allein gelassen. Wenn dann auch noch eine Beeinträchtigung oder sogar der Verlust der Sehkraft dazu kommt, scheint der Umgang mit dem Internet in weite Ferne zu rücken.
  "Ich hatte seit Jahren einen Computer im Arbeitszimmer stehen. Trotzdem wurde er kaum von mir genutzt, da mir das alles viel zu komplex war. Doch der Dolphin Guide hat mit gezeigt, wie einfach alles sein kann. Es ist wirklich ermutigend zu wissen, dass ich gar nichts falsch machen kann. Am Anfang wollte ich einfach nur Briefe elektronisch versenden, doch jetzt probiere ich ständig neue Sachen aus, wie das Surfen im Internet." Friedhelm M., Reinfeld
Keine überladenen Menüs mehr - Sie wissen immer, wo Sie sich befinden!
   Ängste und Frustration haben ein Ende. DolphinGuide bietet ein einfaches Menüsystem, das sich "über" Ihr Windows legt. Damit können Sie alle Funktionen Ihres Computers erreichen. Das Öffnen, Lesen und Beantworten von eMails ist kein Problem, weil der Dolphin Guide Ihnen vorliest, wo Sie sich befinden und welche weiteren Optionen es gibt. Wenn Sie einen Brief schreiben, liest Ihnen der Guide jeden Buchstaben oder jedes Wort vor. Wenn Sie ein „quack" hören, wissen Sie, dass Sie einen Fehler gemacht haben. Mit nur zwei Tasten können Sie sich durch das Dolphin Guide Menü bewegen und sich die Optionen vorlesen lassen, die auch die Funktion Drucken oder Ihr zuletzt aufgerufenes Dokument beinhaltet. Der Dolphin Guide bietet Ihnen sogar Übungen mit der Tastatur - Sie werden überrascht sein, wie gut Sie das lernen!

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Sie können es!
   Sind Sie immer noch skeptisch, dass Sie das können? Dolphin Guide hat eine ruhige Stimme, die Ihnen laut vorlesen kann, was Sie gerade tun. Zu jeder Zeit können Sie darauf vertrauen, Fortschritte zu machen oder neue Dinge auszuprobieren. Sie haben die Möglichkeit, die (Stimme) auf Ihre Belange anzupassen, indem Sie die Sprechgeschwindigkeit verändern. Falls Sie doch einmal nicht wissen, wo Sie sich befinden oder unsicher sind, drücken Sie einfach die F1 Taste. Die Dolphin Guide Hilfefunktion wird Ihnen Schritt für Schritt beschreiben, was als nächstes zu tun ist.
   „Meine Oma hätte nie gedacht, dass Sie einmal mit einem Computer arbeiten würde. Das sei alles nur neu- modischer Schnick-Schnack. Außerdem habe Sie eine Makuladegeneration und könne deshalb auch gar nichts mehr am Bildschirm lesen. Dann zeigte ich Ihr das Dolphin Guide. Sie war sofort davon begeistert, dass Ihr alles vorgelesen wird und auch, dass die ganze Bedienung so einfach ist. Jetzt bekomme ich sogar Emails von ihr geschickt und ich kann ihr problemlos die neuesten Fotos zukommen lassen." Christoph B., Bad Harzburg
Reaktion auf jedes von Ihnen gesprochene Wort
   Dolphin Guide HandsFree erkennt jedes Wort, das Sie sprechen und konvertiert augenblicklich Ihre Worte in Text auf Ihren Bildschirm. Sagen Sie den Befehl „Alles Lesen" und Guide HandsFree liest Ihnen den ganzen Text vor. Damit haben Sie die Sicherheit, dass alles, was Sie gesagt haben, korrekt verstanden wurde. Wenn sich das System an Ihre Stimme gewöhnt hat, können Sie sich völlig mühelos durch die einfach gehaltenen Menüs vom Guide bewegen. Die natürliche Sprachausgabe gibt Ihnen die Gewissheit, wo Sie im Moment stehen und wie Sie dort hingekommen sind. Ob Sie nun eine eMail öffnen oder eine Nachricht diktieren und ausdrucken, all diese Funktionen können Sie über einfache Sprachkommandos erreichen.
   „Ich leide seit vielen Jahren an Arthritis und in der Kombination mit meiner nachlassenden Sehkraft wird es jeden Tag schwieriger, die einfachsten Sachen zu erledigen. Dolphin Guide HandsFree hat ganz entschieden dazu beigetragen, meine Unabhängigkeit zu bewahren. Ich erledige meine Korrespondenz, tausche eMails mit meinen Enkeln aus und lasse mir meine Post vorlesen und das alles, in dem ich einfach mit meinem Dolphin Guide HandsFree Computer „spreche". Es ist viel einfacher als man es mir gesagt hatte." A.St.,B.

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Fragen Sie noch heute nach einer Demoversion unter 0180 – 500 68 22
oder laden Sie diese unter:
www.DolphinGuide.de kostenlos herunter!
   Es gibt keine Situation, die Sie veranlassen könnte, Dolphin Guide oder Dolphin Guide HandsFree jemals zu verlassen, da alles, was Sie machen wollen, damit möglich ist. Dolphin Guide agiert wie ein Schutzschild, das Sie vor der Komplexität und Unerreichbarkeit von Windows Funktionen schützt.
Dies und noch vieles mehr kann Dolphin Guide:
-Versenden und Empfangen von eMails
-Surfen im Internet
-Scannen und Lesen von Büchern und Ihrer Korrespondenz
-Schreiben von Briefen und Erstellen von Dokumenten
-Kalender- und Terminplanerfunktion
-Drucken, Vergrößern und Bearbeiten von Fotos
-Vergrößern von Handgeschriebenem, Texten und Bildern
-Buchstabierfunktion, Wörterbuch und Thesaurus
-Rechner (Taschenrechner)
-Hören von Internet Radiostationen
-Abrufen von Medienbeiträgen („Podcast")
-Skype (Internet Telefon)
-Direkter Nachrichtenaustausch („chatten")
-Spracheingabe (nur Dolphin Guide Handsfree)
Hersteller:
Dolphin Computer Access North.The Old Bakery, 5 Station Road, Ushaw Moor, Durham, UK. DH7 7PX Phone: +44(0) 845 22 55 005 eMail: Sales@SoftwareExpress.co.uk
Vertrieb in Deutschland: B&M Ingenieurbüro GmbH Strandallee 101 23683 Scharbeutz
Tel: 04503 – 70 22 22, eMail: bm@bm-ing.de, Web: www.bm-ing.de,  Shop: www.bm-webshop.de

knfb.reading

Nokia-Handy liest Blinden und Sehbehinderten fotografierte Texte vor.
Ein durch Software zu Texterkennung und Sprachausgabe befähigtes Nokia N82.

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  Eine neue Software kann aus einem Foto-Handy eine Lesehilfe machen. Die Firma Kurzweil Technologies aus Massachusetts hat dazu in Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Blindenvereinigung NFB (National Fede- ration of the Blind) zwei Programme entwickelt: knfb Reader (gedacht für Blinde und Sehbehinderte) und kReader (für Menschen mit Lese- oder Lernschwächen). Damit wird das Symbian-Mobiltelefon Nokia N82 befähigt, foto- grafierte Texte zu verarbeiten und den Inhalt über den Handy-Lautsprecher in Sprachform auszugeben.
   Der knfb Mobile Reader Foto rechts oben ist die Nachfolge-Version des seit 2006 erhältlichen Produkts knfb Reader Classic Foto links oben, einem PDA mit montierter Fotokamera, der OCR- Texterkennung (Optical Character Recognition) mit Sprachausgabe (Text-to-Speech) verbindet. Ab sofort ist das kleinere und durch Handyfunktio- nalität erweiterte Produkt in den USA erhältlich. Zunächst wird nur eine englische Version angeboten. Andere Sprachversionen sollen im Verlauf des Jahres folgen. Die Sprach- ausgabe erfolgt durch Software der Firma Nuance Communications.
   Außer zum Vorlesen etwa von Zeitungen, Speisekarten oder Telefonbüchern kann das Gerät auch zur Erkennung von Geldscheinen genutzt werden, gibt der Hersteller an. Passen muss es allerdings bei der Verarbeitung von großen Buchstaben etwa auf Schildern oder bei bestimmten farbigen Texten. Der Nutzer des Handys kann sich bei der Kalibrierung der aufzunehmenden Texte von einem sprechenden Blickfeld-Assistenten helfen lassen. Per Tasteneingabe lässt sich anschließend auch nach speziellen Sätzen, Wörtern oder Buchstaben im Text suchen, während er vorgelesen wird. Zwar sind die eingesetzten Techniken für sich genommen nicht neu, die Software soll laut Hersteller aber kon- kurrenzlos sein - und sie hat ihren Preis:
   Die knfb Mobile Reader-Software soll 1.600 US-Dollar (rund 1.100 Euro) kosten, hinzu kommen die Kosten für das Endgerät. Der derzeitige Straßenpreis für das N82 beläuft sich auf etwa 440 Euro. Unternehmensangaben zufolge soll das Gerät in Zukunft auch Gesichter erkennen können und Übersetzungen in Fremdsprachen beherrschen. DKB

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   Das Handy der US-amerikanischen knfb Reading Thechologies Inc. hat zwei große Vorteile gegenüber seinen Vorläufern: 1. es ist nur noch so groß wie ein Foto-handy und 2. es erlaubt einen schnellen Zugriff auf gedruckte Schriften. Das Gerät ist entwickelt für blinde und auch seh- oder lesebehinderte Personen.
   Die knfb Reader Mobile und kReader Mobile Software befähigt ein Nokia N82 zur Texterkennung eines Fotos und zur Sprachausgabe. Mit diesem Handy können Blinde Texte fotografieren – etwa Post, Rezepte, Notizen, Dokumente, Geldscheine, Speisekarten – wo immer sie sich aufhalten. Das knfb-Reader-Handy erkennt die Texte und zeigt sie in wenigen Sekunden an und liest diese vor (evtl. auch über Knopfhörer, damit die Umgebung nicht gestört wird). Das Gerät ist eine Gemeinschafts- entwicklung durch Kurzweil Technologies und dem US- amerikanischen Nationalbund der Blinden (National Federation of the Blind).

knfb Reader Basic - der Durchbruch in der Texterkennun Die Software ‘knfb Reader’ verwandelt ein Handy der Marke Nokia N82 in ein portables Vorlesegerät! Mit Hilfe der installierten Texterkennung (OCR), die mittels Knopf- druck einfach und schnell aktiviert werden kann, erscheint das Ergebnis sekundenschnell auf dem Display des Handys und wird unmittelbar vorgelesen.
   Der knfb Reader ist der ideale Begleiter für unterwegs! Klein und handlich können Sie damit problemlos ver- schiedenste Texte und Schriftstücke auf dem Display Ihres Handys anzeigen und vorlesen lassen.
   Der knfb Reader hilft Ihnen von nun an beim Erkennen und Vorlesen von:
- gedruckten Dokumente wie Briefen oder Notizen, aber auch ganzen Buchseiten
- addressierten Kuverts
- Prospekten, Fahrplänen in Bus, Strassenbahn, U-Bahn oder Zug
- Speisekarten in Restaurants
- Bankauszügen oder Überweisungsträgern und vieles mehr.
Technische Daten: Unterstützte Handymodelle: Nokia N82 (Xenonblitz erforderlich) und Nokia 6220 Classic, Größe: 11 x 5 x 1,7 cm, Gewicht: 114 gr.
Betriebssystem: Symbian S60, Talks zur Benutzung des Handies erforderlich, Flash-Speicher am Handy: 50 MB erforderlich, Flash Speicher: bis zu 500 Bilder pro GB, Arbeitsspeicher: 40 MB erfolderlich, Kamera: 5 Megapixel,
Optional: Wayfinder (GPS software), 2 zusätzliche Sprachausgaben (knfb Reader Standard)
Lieferumfang: Software mit 1 Sprachausgabe, Bedienungsanleitung auf Schwarzschrift und auf CD
knfb Reader Basic + Talks
knfb Reader Basic und Talks als günstiges Paket!
(Beschreibung: siehe knfb Reader Basic bzw. Talks)
Preis: --- Euro
knfb Reader Basic + Talks + Nokia N82
knfb Reader Basic, Talks und ein Handy Nokia N82 als günstiges Komplettpaket!
Einfach vorhandene Simkarte einlegen und sofort betriebsbereit!
(Beschreibung: siehe knfb Reader Basic bzw. Talks)
Preis: 1.890 Euro  www.marland.de

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Produktbeschreibung: Technische Daten
Länge/Breite/Höhe: 14 cm  x 7,6 cm x 5,7 cm; Gewicht: 360 g; Kamera-Auflösung: 5 Megapixel
Speicher: 1 GB SD card (reicht für 900 Bilder und Dokumente)
Batterie-Dauer: bis zu 6 Stunden oder 100 Fotos
Entfernung: 10 cm bis unendlich, Autofokus; Betriebssystem: Windows Mobile 5.0
Prozessor: 624 MHz; Memory: 64 MB RAM / 128 MB ROM
Ausstattung:
Einleseprogramm für Bücher, Artikel, Etiketten, Rechnungen, Notizen
Dokumenten Import / Export txt, rtf, Automatisch: Energiesparen,
Optionen:
Knopfhörer; Zusätzliche Kamera-Batterie, Batterieladegerät
Zusätzliche SD card für Kurzwei-National Federation of the Blind Reader Software; Etui
Gebrauchs-Anleitung:
umfasst Braille-Schrift, Druckschrift, Hilfedateien, Einführungs-CD
Garantie:
1 Jahr für Betriebsteile, Arbeit und freie Software-upgrades
Weitere Informationen: www.knfbreader.com
Entwickelt von:
Kurzweil Technologies and National Federation of the Blind; 1800 Johnson Street
Baltimore, MD 21230 USA; Tel: (877) 708-1724
Vetrieb:
K-NFB Reading Technology, Inc.; 15 Walnut Street, Suite 200;
Wellesley Hills, MA 02481, USA; Tel. (888) 836-9988 support@knfbreader.com

Janice Creighton    knfb-JaniceCreighton-xx   mit knfb-Reader classic

Janice Creighton, einer der ersten Nutzer des knfb-Reader schreibt:
   "Wow, wow, wow und wow! Was ich über den knfb-Reader sagen kann: es ist ein fantastisch kleines Gerät – ein handy-Wunder! Nach einem kurzen Training habe ich es mitgenommen und gebrauche nun das Handy für alles, was mir in die Hände fällt. Ich habe sogar Fotos von Texten gemacht, für die das Handy eigentlich nicht konstruiert war. Jetzt fotografiere ich alles, was ein Blinder nicht sehen kann, und manchmal lese ich die Texte besser als Sehende. Das Handy arbeitet mit fast 100 prozentiger Perfektion. Ich kann nun an einem Zeitschriftenstand die Zeitungen kaufen, die ich haben will und kann sie dann überall lesen, wo ich will.” Janice Creighton.

Pressestimmen:
“Ability Magazine” schreibt:
   Die Nationalgesellschaft der Blinden in den USA hat zusammen mit dem berühmten Erfinder Ray Kurzweil das erste Handy-Lesegerät für Blinde und Sehbehinderte entwickelt. Das neue Gerät knfb-Reader wiegt nur 360 Gramm und passt in ein schmales Kamera-Etui. Der Benutzer hält den Reader über den gedruckten Text und innerhalb von Sekunden liest das Handy in klarer synthetischer Sprache alles vor, was auf der fotografierten Seite geschrieben steht.
   Der Präsident der nfb Marc Maurer sagt: “Dieses Handy ist eine echte Revolution. Ich bin selbst blind. Meine größte Herausforderung ist der Umgang mit Texten von morgens bis abends.” Das schönste am Gerät: ich kann es überall mit hinnehmen.
   Der Geschäftsführer der nfb James Gashel erklärt: “Software, die es möglich macht, Dokumente in den PC einzuscannen und auch vorlesen zu lassen, gibt es schon längst. Aber mit dem Kurzweil-National Federation of the Blind Reader bringt nun eine Person das Gerät zum Material – und nicht mehr umgekehrt. Die geringen Ausmaße des Handys und damit die Mobilität erschließt dem Blinden Möglichkeiten wie noch niemals zuvor.”Gahel, der selbst blind ist, verwendet  das knfb-Gerät regelmäßig, um seine Post zu lesen,  auch für Notizen, Speisekarten, Telefon- rechnungen, Flyer, Etiketten usw. Rückblickend auf eine Geschäftsreise sagt er: “Ich ging in ein Flughafen- Restau- rant und konnte das Menü lesen, ebenso die Rechnung und konnte sie ohne sehende Assistenz begleichen.” Präsident Maurer ergänzt: “Wir leben in einem Zeitalter der Information. Der Zugang zu Informationen ist der Schlüssel zum Erfolg, in der Schule und auch in der Arbeit zuhause.”
   Das Handy macht ein digitales Foto von der gewünschten Drucksache. Spezielle Software im Gerät extrahiert aus dem Bild den Text und dieser wird in synthetischer Sprache vorgelesen. Das alles wird von diesem Gerät geleistet. Für Gruppen ist der Lautsprecher regulierbar und auch abschaltbar, so dass der Text auch privat über Knopfhörer im Ohr abgehört werden kann. Die Texte können gespeichert und für den späteren Gebrauch aufbewahrt werden. Der Reader kostet in den USA $ 3.495 (etwa 2.000 Euro). Blinde erhalten von der nationalen Blindenvereinigung einen Diskount von $ 200.  Info: www.nfb.org
In der Washington Post lessen wir:
   Durch diese neue Technologie können Blinde lesen, ohne dass sie mit ihren Fingern über erhöhte Braille-Stifte tasten müssen. Das klingt wie Zukunftsmusik, ber ein neues Handy leistet genau das.
   Der K-NFB Reader wurde entwickelt von Bedford, Mass., USA., und erfunden von Ray Kurzweil und der “National Federation of the Blind (NFB)”. Neue Software kombiniert das Nokia-Kamera-Handy mit Texterkennung und Sprach- ausgabe. Benutzer machen zB. ein Foto von einer Rechnung, einer Speisekarte oder einer Buchseite und in nur 15 Sekunden wird der Text in synthetischer Sprache vorgelesen. Der “Reader” kann fast alle Texte erkennen – nicht aber etwa Währungen und Schmucktexte. Das Handy ist ausgestattet mit einer Sichtfeld-Information, die dem Benutzer hilft, die Kamera zielgerecht auszurichten. Das Gerät ist nicht entwickelt, um die Braille-Schrift zu er- setzen. Der “Reader” bietet aber einen Zugang zu Texten, der weiter reicht als die Braille-Schrift.
   Eine Testversion des “Reader” wurde von 500 blinden Testern mit großer Begeisterung erprobt, sagt John Paré, der Pressesprecher der NFB. Besondere Zustimmung fand die Einfachheit und geringe Größe im Vergleich zu älteren Technologien, die Scanner- und PC-abhängig waren. Patrick Leahy testete das Gerät und beschloss, es zu kaufen – so brauche er nicht länger fremde Menschen bitten, ihm Texte vorzulesen. “Man kann nichts besseres sagen, als es ist ok., ich nehme es”, sagt er. Leahy, der in einer Handelskammer beschäftig ist,  meint, das Handy helfe ihm sehr zuhause und im Beruf Texte zu sichten. Er findet den Preis von $ 3.495 nicht gerade billig,  aber die Freiheit Zugang zu schriftlichem Material zu erhalten, ist es ihm wert. Der Preis umfasst lebenslange Unterstützung und für ein Jahr Software updates.
   “Readers” kann man beziehen bei: Kruzweil Educational Systems Inc., und über örtliche Händler. Adressen finden Sie unter: www.nfb.org. Jeffrey G. Ghassemi

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So einfach funktioniert TextScout:
1. Ausrichten:
Sie richten das Vorlesehandy mit Hilfe der integrierten Ausrichthilfe auf den Text aus.
2. Fotografieren: TextScout nimmt automatisch ein Foto auf, sobald die Orientierung optimal ist.
3. Vorlesen: Nach einer kurzen Verarbeitungszeit beginnt Ihr Scout, den Text mit gut verständlicher Stimme vorzulesen.

Nun auch deutsches "Vorlesehandy" auf dem Markt: TextScout

    Mit dem TextScout der Firma Elumo wurde eine weitere Texterkennungssoftware für Handys entwickelt. Wie mit dem amerikanischen Produkt knfb-Reader siehe oben auf dieser Seite fotografiert der Nutzer Schriftstücke mit der Handykamera. Diese werden dann von einer Sprachausgabe - ebenfalls auf dem Handy installiert - vorgelesen.
    Vorteil des Textscouts: Blinde Nutzer werden beim Fotografieren gut durch Richttöne unterstützt. Auch können verschiedene Handys mit der Software ausgestattet werden. Allerdings erfolgt bei dem Elumo-Produkt die Text- verarbeitung nicht auf dem Handy, sondern auf einem zentralen Server. Notwendig ist also ein Internetvertrag für das Handy.
Das Wichtigste auf einen Blick
TextScout
·        Produktversion: 1.10
·        Anbieter: elumo GmbH
·        Das Produkt: Für verschiedene Handys mit Symbian-Betriebssystem nutzbar. Die fotografierten Texte wer- den über Internet in einem zentralen Server verarbeitet. Notwendig ist also ein Internetvertrag für das Handy.
·        Bedienung: Korrektes Fotografieren der Vorlage wird durch Richttöne gut unterstützt.
·        Texterkennung: DIN A 4 nur schwer mit einem Foto erfassbar. Auch einfache Vorlagen (12-Punkt Arialschrift) werden nicht immer fehlerfrei wiedergegeben, bei verschiedenen Aufnahmen wurde unterschiedliche Genauigkeit erzielt.
Ergebnisse im Detail
Produktbeschreibung und Anschlussmöglichkeiten

   Beim TextScout handelt es sich um eine Software, die auf verschiedenen Nokia Handys - im Test auf dem Nokia N82 - mit integrierter 5-Megapixel-Digitalkamera, installiert werden kann. Dies wird in der Regel vom Nutzer mit Hilfe einer Anleitung selbst durchgeführt. Gegen Gebühr installiert der Anbieter die Software. Die Textverarbeitung erfolgt nicht auf dem Telefon, sondern die Daten werden über eine Internetverbindung zu einem zentralen Server geschickt und dort verarbeitet. Das bedeutet, der Nutzer sollte über einen günstigen Internettarif für sein Mobil- telefon verfügen.
   Das Telefon wird über das Anbringen eines sogenannten Polarisator-Filters vor der Kameralinse für den Einsatz mit dem TextScout vorbereitet. Das Telefon bietet die Möglichkeit, einen Kopfhörer für das Abhören von Doku- menten anzuschließen. Zudem verfügt es über eine Mini-USB-Schnittstelle zur Datenübertragung auf einen Computer und ist Bluetooth-fähig. Der TextScout ist kompatibel mit den bekannten Handy-Screenreadern Talks und Mobile Speak, die die Bedienung der Geräte sprachlich unterstützen.
Bedienung
   Der TextScout wird mit der Handy-Tastatur bedient, also mit entsprechend kleinen und gleich geformten Tasten. Davon abgesehen ist die Bedienung recht eingängig. Es gibt eine Taste für eine direkte Hilfe, und alle wichtigen Grundfunktionen sind mit nur einer Taste auszulösen. Sowohl während der Bildaufnahme als auch während der Textverarbeitung gibt es für die Nutzer Rückmeldungen über den Erfolg der Fotoaufnahme und den Status der Verarbeitung.
   Die Ausrichtung der Kamera über der Textvorlage erfolgt freihändig mit einer Ausrichthilfe, die durch höher werdende Töne anzeigt, wann die Position gut ist und dann das Foto automatisch auslöst. Diese Funktion hat im Test einwandfrei funktioniert und erleichtert die Bedienung. Es erfolgt nach der Aufnahme eine Rückmeldung, ob Text oben oder unten abgeschnitten wurde. Dies funktioniert allerdings nur, wenn die Absätze nur zum Teil aufgenommen werden. Text, der sauber abgeschnitten ist, kann nicht registriert werden.
Sprache
   Mit „Klaus“ und „Sarah“ stehen standardmäßig zwei natürlich klingende Sprachausgaben zur Verfügung. Getestet wurde mit Sara, die teilweise leicht undeutlich klingt (verschluckt Silben). Die Tonhöhe kann nicht eingestellt werden, aber die Sprechgeschwindigkeit. Die Software erlaubt standardmäßig keinen Sprachwechsel auf die englische Sprache, dieser ist aber möglich, wenn die Nutzer sich gegen Gebühr eine andere Sprache installieren lassen.
Navigation
  Der TextScout bietet die Navigationsmodi zeichenweise, wortweise, satzweise, absatzweise. Es wird aber weder die letzte Textstelle gespeichert noch sind elektronische Lesezeichen zu setzen.
Lesen
   Die Normalvorlage mit 12-Punkt-Arialschrift wird nicht immer fehlerfrei wiedergegeben. In unserem Test kam es vor, dass mehrere Aufnahmen notwendig waren, bis ein relativ fehlerfreies Ergebnis erzielt wurde – auch bei Absätzen, die bereits bei den ersten Versuchen fotografisch erfasst worden waren. Englische Lehnwörter werden in etwa korrekt ausgesprochen, Abkürzungen werden aber oft ganz weggelassen, die Datumsansage erfolgt nicht immer sinnvoll. Die Software bietet nicht die Möglichkeit, die Aussprache einzelner Wörter über ein individuelles Benutzerhandbuch festzulegen. Das Vorlesen von eMail- und Internetadressen klappte, ebenso die Wiedergabe willkürlicher Zahlen- und Buchstabenkombinationen. Längere Zahlenangaben werden sinnvoll vorgelesen, aller- dings kam es bei der Wiedergabe von Preisen zu einer unkorrekten Verlängerung der Zahlenangaben,weil das Euro-Zeichen als „6“ interpretiert und angehängt wurde.
   Im Vergleich zur Normalvorlage traten bei schwächerem Kontrast (Tageszeitung) nicht mehr Fehler auf. Während die mehrspaltige Anordnung einer Tageszeitung erkannt wird, sorgt die nicht abschaltbare Spaltenerkennung bei der Wiedergabe von Tabellen für Probleme bei der Informationsdarstellung. Hier ist es schwierig, die Information zu interpretieren, wenn die Spalten von oben nach unten heruntergelesen werden. Helle Schrift auf dunklem Grund wurde korrekt wiedergegeben, bei farbiger Darstellung kommt es bei roter Schrift zu mehr Fehlern im Vortrag. Ein etwa 7 Punkt großer Text in einer Infobox wurde nur mit vielen Fehlern wiedergegeben, ebenso Text in der Mitte eines Buches, im sogenannten Buchfalz. Auch Unterstreichungen sorgen für ein häufigeres Auftreten von Fehlern.
   Für Sehbehinderte wird der aufgenommene Text in neun verschiedenen Stufen vergrößert auf dem Telefon- display wiedergegeben. Dabei ist sowohl Hoch- als auch Querformat nutzbar sowie verschiedene Farbkontraste: neben schwarz/weiß auch rot/gelb, gelb/blau, lila/grün, grün/weiß und alle Kombinationen auch invers.
OCR-Software
  Der TextScout ist eine eigene Entwicklung der Firma elumo. Die Textverarbeitung kann nur erfolgen, wenn für das Telefon eine Internetverbindung besteht, da die Daten auf einem zentralen Server verarbeitet werden. Es kann zwischen den Erkennungsmodi Automatik/schneller Modus/kleine Schrift/ Produktverpackungen gewechselt wer- den. Das Anlegen verschiedener Benutzerprofile ist nicht möglich. Die Blattlage wird automatisch erkannt, aber nicht angesagt.
   Der TextScout bietet eine sprachgestützte Dateiverwaltung. Mehrere Seiten können nicht zu einem Dokument zusammengefasst werden. Texte werden automatisch im TXT- oder RTF-Format abgespeichert. Diese Funktion kann aber auch abgeschaltet werden. Die Dateien können über das Internet auf einen Computer exportiert werden.
Fazit
   Der TextScout liest Standardfließtext in 12-Punkt-Arialschrift nicht immer zuverlässig vor, sondern erzielt bei verschiedenen Aufnahmen unterschiedliche Genauigkeit. Datum und Abkürzungen werden teilweise nicht korrekt wiedergegeben, ebenso wie unterstrichene Textzeilen. Problematisch erscheint auch kleiner gedruckter Text, trotz eines entsprechenden Modus. Weiße Schrift auf dunklem Grund wird erkannt, farbiger Text weitgehend. Bei schwachen Kontrasten von Zeitungsartikeln treten nicht mehr Fehler als in der Normalvorlage auf. Die Darstellung längerer Zahlen erfolgt grundsätzlich sinnvoll, allerdings werden Preisangaben aufgrund einer Fehlinterpretation des Euro-Zeichens verfälscht. Die Bedienung per Handy-Tastatur könnte für Anfänger möglicherweise schwierig sein. Das freihändige Ausrichten der Kamera wird durch die Ausrichthilfe jedoch entscheidend erleichtert. Alle Grundfunktionen werden mit nur einer Taste ausgelöst.
   Wer mit der Nutzung von Mobiltelefonen keine Probleme hat, für den kann der TextScout als mobile Ergänzung zu einem Vorlesesystem mit Scanner sinnvoll sein.  incobs-Produkt-Testbericht 091221

t-VictorReaderStream-          Daisy-Flash-Player Victor Reader Stream

   Victor Reader Stream - ein DAISY-Flash-Player mit deutscher Sprachausgabe und Zehnertastatur.
Laden Sie sich Ihre Lieblings-Hörbücher oder -Musik auf den Victor Reader Stream und schon haben Sie Ihre Bibliothek immer dabei.
   Der Victor Reader Stream ist ideal fürs Lesen und navigieren in komplexen Büchern wie z.B. Schulbüchern, Lexika sowie Romanen und Zeitschriften. Alle DAISY-Grundfunktionen z.B. Vor- und Zurückspulen mit Sound, einstellbare Abspielgeschwindigkeit, Sleeptimer usw. stehen zur Verfügung.
   Auch nützliche Powerfeatures wie Zeitsprünge in verschiedenen Intervallen, Zurücknehmen /Wiederausführen, Bücherregal, akustische Lesezeichen, Konfigurationsmenü, Firmware-Update-Mög- lichkeit etc. sind vorhanden.
   Mit der integrierten Sprachausgabe können auch Bücher im Textformat gelesen werden. Beim Hören von Audiodateien kann diese Sprachausgabe Datei- und Ordnernamen in deutsch und englisch vorlesen, so daß das Navigieren in großen Musiksammlungen problemlos möglich ist. Zwischen den Sprachen - deutsch und englisch sind gleichzeitig nutzbar - kann mit einem Tastendruck, Zifferntaste 9, umgeschaltet werden.
   Für Notizen ist ein eingebautes Mikrofon vorhanden, außerdem kann ein externes Mikrofon angeschlossen werden. Die kontrastreichen und gut fühlbaren Tasten erleichtern die Bedienung des Geräts. Der Victor Reader Stream ist einfach der perfekte Begleiter für unterwegs!
Technische Daten des Victor Reader Streams:
eingebauter Lautsprecher - Anschlußbuchsen für Kopfhörer, Mikrofon - Netz-/Ladegerät
USB-Anschluß - Auswechselbarer Lithium-Ionen-Akku (Betriebszeit ca. 15 Stunden)
SD-Karten-Schlitz für SD und SD-HC-Karten, auch größer als 4 Gigabyte.
Blindenhörbuchformate: DAISY 2.02, DAISY 3
Textformate: Bücher in TXT und HTML, - Audioformate: MP3, OGG VORBIS und PCM Wave
Größe: 11,7 x 6,6 x 2,2 cm - Gewicht: ca. 180 Gramm.
Im Lieferumfang des Victor Reader Streams enthalten: Victor Reader Stream, Netz/Ladegerät, Tragetasche mit Gürtelclip und Bedienungsanleitung auf CD
Preis: 369.90 Euro www.marland.de

t-PlextalkPTP1.xx          Plextalk Pocket PTP1

   Egal ob Sie auf Reisen, bei Vorträgen oder zu Hause sind. Der mobile Daisyplayer Plextalk Pocket steht Ihnen immer zu Diensten!
   Dieser kleine handliche Flashplayer wiegt nur etwa 119 Gramm und passt in jede Hosentasche. Mittels den gutfühlbaren Tasten ist ein schnelles und einfaches Navigieren möglich. Selbstverständlich gestaltet sich das Einstellen von Lautstärke, Sprechgeschwindigkeit, Klang und Tonhöhenkontrolle auch problemlos.  
Hörbücher:
  Genießen Sie Ihre Hörbücher, Sachbücher oder akustischen Zeitschriften in optimaler Klangqualität. Plextalk Pocket spielt nicht nur Ihre Bücher in Daisy, sondern auch im MP3 bzw. WAV Format!
Texte:
   Texte in den Dateiformaten TXT und HTML werden Ihnen durch die sehr gut verständliche interne Sprach- ausgabe vorgelesen.  
Aufnahmen:
   Nutzen Sie den Plextalk Pocket um kurze akustisch Notizen oder Vorlesungen und Konferenz aufzunehmen! Hierfür können Sie das eingebaute Mikrofon benützen oder ein externes Mikrofon anschliessen. Je nach Größe der SD-Speicherkarte ist die Aufnahmezeit fast unbegrenzt und die Aufnahmequalität je nach Situation auswählbar.  
Daisybuch:
  Nutzen Sie den PTP um ein  Daisybuch selber zu gestalten! Aus einer oder mehreren Sprachnotizen ist dies im Nu geschafft!
Technische Details
Eingebauter Lautsprecher (mono) - Anschlußbuchsen für Kopfhörer, Mikrofon und Netz-/Ladegerät
Abspielzeit: 10 h (Ladezeit: 4 h) - SD Card: SD/SDHC, maximum 32GB
Daisyformate: DAISY 2.02, DAISY 3 - Textformate:Bücher in TXT und HTML
Audioformate: MP3Aufnahme Formate: PCM stereo (44,1kHz) PCM mono (22kHz), MP3 stereo (256kbps, 128kbps), MP3 mono (64kbps, 32kbps) - Audio Ausgang: 3.5mm
Klinkenbuchsen: Kopfhörer / Line-out (stereo) - USB: 1 x USB2.0 High Speed
Austauschbare Akku (Lithium polymer)
Akustische Bedienungsanleitung am PlexTalk Pocket PTP1 abrufbar!
Maße: 11.2 x 5.5 x 1.6 cm - Gewicht: 120 gramm
Lieferumfang: Plextalk Pocket PTP1, Ohrhörer, Akku, Ladegerät, 2 GB SD-Karte, USB-Kabel, Tasche, Bedienungsanleitung auf CD und Kurzanleitung in Schwarzschrift
Preis: 389 Euro  www.marland.de

Bildschirmlupe-xx

Mit dem Computer reden  -  Für Menschen mit körperlichen Einschränkungen
bietet Vista Bedienungshilfen - unter anderem Sprachsteuerung

   Microsoft will es den Nutzern von Vista leichter machen, das System zu bedienen. Einen besonderen Teil nimmt dabei die Spracherkennung ein. Mit einem Headset, zu Deutsch „Kopfgeschirr”, lässt sich Windows steuern und auch Text diktieren. Die Spracherkennung funktionierte in unseren Tests allerdings nicht mit jedem Headset oder Mikrofon. Erst mit einem Gerät von Labtec, das zusätzlich zu einem Kopfhörer und dem Mikrofon eine kleine Steuereinheit enthält, ließ sich das Lernprogramm starten. Lernen muss dabei nicht nur der Mensch, wie der Computer per Sprache zu bedienen ist; lernen muss mehr noch der Computer, wie die Person vor dem Gerät bestimmte Befehle ausspricht.
   Wenn Sie Ihr Sprechgeschirr aufgesetzt und angeschlossen haben, finden Sie das Lernprogramm in der Systemsteuerung unter „Erleichterte Bedienung”. Zunächst ist das Mikrofon einzurichten, was darin besteht, einen Satz zu sprechen: „Peter diktiert seinem Computer. Er mag dies lieber als tippen und schreibt auch nicht gerne mit Stift und Papier.” Danach startet Windows ein Lernprogramm, in dem Sie für etwa 20 Minuten durch besondere Sprechbefehle und die Bedienung geführt werden. Es ist eigentlich ganz einfach: Mit „Zuhören starten” geht's los, „Zu WordPad wechseln” oder „WordPad starten” öffnet das Textprogramm, und dann schreiben Sie Ihren Text. Wird ein Wort falsch erkannt, sagen Sie das Wort noch einmal und „korrigieren”, Windows bietet im Verlauf des Diktats Vorschläge für solche falschen Umsetzungen an.
 Das funktioniert nicht nur in WordPad, sondern auch in anderer Software wie dem eMail-Programm. Und man kann mit Sprachbefehlen Menüs steuern: „Datei öffnen” navigiert durch das entsprechende Menü, „Nummern zeigen” überlagert die anklickbaren Schaltflächen im aktuellen Fenster oder sogar auf dem gesamten Desktop mit Nummern.  Die gesprochene Nummer gefolgt von „Okay” simuliert dann den Mausklick. Eine lange Liste aller mög- lichen Befehle bringt der Sprachbefehl „Was kann ich sagen?” auf den Schirm.
   Insgesamt versteht der Vista-Computer eine einigermaßen natürliche Ausdrucksweise. Allerdings braucht die Software viel Training. Sonst kommt dabei so etwas heraus: „Hallo ihr zwei, neue Zeile... Hallo ihr zwei, diesen Text die Tiere ich euch per Spracherkennung with funktioniert. Doch mal von Phone..” Was wollte uns der Autor damit sagen? „Diesen Text diktiere ich euch per Sprach- erkennung - es funktioniert. Noch mal von vorne.” Nun ja.
   Den Computer komplett ohne Tastatur und ohne Maus steuern zu können, erscheint dennoch nicht mehr in weiter Ferne. Fachleute bescheinigten der Windows-Spracherkennung eine gute Erkennungsrate nach längerem Training.
   Das über die Systemsteuerung zu erreichende Center für erleichterte Bedienung ist die zentrale Anlauf stelle, von der aus alle Eingabe-, Anzeige- und Steuerungshilfen aufgerufen werden können, die vor allem  Menschen mit körperlichen Einschränkungen den Umgang mit Vista erleichtern soll. Am einfachsten geht das in der System- steuerung > Erleichterte Bedienung > Einstellungen empfehlen lassen. Vista erkundigt sich dann in fünf Schritten nach Einschränkungen beim Umgang mit Eingabegeräten sowie dem Seh- und Hörvermögen des Anwenders. Anschließend macht das Betriebssystem einige Vorschläge, wie die Anzeige und Steuerung den individuellen Einschränkungen angepasst und erleichtert werden kann. Führen die Vorschläge von Vista nicht zum gewünschten Ergebnis, können im unteren Bereich des Centers alle Eingabehilfen auch per Einzeleingabe aktiviert werden.
   Wer Probleme mit den Augen hat, kann etwa die Bildschirmlupe aktivieren. Ein Bereich des Bildschirms, dessen Größe den eigenen Vorlieben entsprechend angepasst werden kann, wird dann zu einem Vergrößerungsglas. Dort wird - in zwei- bis 16-facher Vergrößerung – der Bereich dargestellt, in dem sich der Mauszeiger gerade bewegt. Menschen mit Bewegungseinschränkungen der Hände können für die Verwendung von Tastenkombinationen eine Einrastfunktion aktivieren. Um etwa im Internet Explorer ein neues Fenster zu öffnen, brauchen die Tasten Strg + N nicht gleichzeitig gedrückt zu werden. Wird die Strg-Taste gedrückt, bleibt sie so lange eingerastet, bis die Eingabe der Tastenkombination abgeschlossen ist.   
   Auch wer Schwierigkeiten hat, eine Maus zu bedienen, findet unter Vista eine Alternative: Die Zehnertastatur kann zu einer Art Tastenmaus umgerüstet werden. Der Zeiger wandert dann beim Drücken der 8 nach oben, die Enter-Taste wird zur Maustaste.  HAZMichaelPohlSAustMSchwarze071128 

HP Smartphone iPAQ 614 kann SMS-Nachrichten vorlesen         HP-iPaq614

Hört aufs Wort – Handy mit Taschencomputer

   Pralle Ausstattung: HPs  Smartphone (Handy mit Taschencomputer) iPAQ 614 soll beim Stöbern im Internet dank UMTS-Datenturbo „HSDPA” richtig Gas geben. An Bord des 145 Gramm schweren Geräts sind zudem Bluetooth, WLAN,  3-Megapixel-Kamera und GPS-Empfänger. Für die Navigation ist allerdings das separat erhältliche „Navi- gation Kit” nötig. Praktisch: Einige Funktionen wie der eingebaute MP3-Spieler (Windows Media Player) sollen sich per Stimme starten lassen. Und auch das Gerät selbst ist des Sprechens mächtig: Laut HP kann es bei spielsweise SMS-Nachrichten vorlesen. Das 614 ist im Hande erhältlichl. CB0720 .  *mehr zu GPS: GPS-Locator
Produktinformation:
   Technische Daten: Betriebsprogramm “Windows Mobile 6”, Bedienung per Stift, 256 Megabyte Speicher, erweiterbar durch Micro-SD-Karten. MP3-Spieler Preis: 614: 599 Euro (ohne Vertrag) Infos bei: Hewlett-Packard, Tel. 01805-652180 www.hp.com/de

   Das Auto lernt sprechen  sprechendesAuto-xx

Computerlinguisten bringen Elektrogeräten Alltagssprache bei
MP3-Player reagiert auf Zuruf und versteht die ganz normal Alltagssprache

  Es ist noch ein weiter Weg bis zu K.I.T.T., dem Superauto aus der Fernsehserie „Knight Rider”, das aufs Wort pariert und mit dem der Fahrer nicht nur durch die Gegend saust, sondern unterwegs auch noch einen netten Plausch mit ihm hält. Aber der Prototyp, den die Computerlinguisten der Universität des Saarlands und des Deutschen Forschungszentrums für künstliche Intelligenz (DFKI) gemeinsam mit der BMW Group im Future Park der CeBIT präsentierten, ist immerhin schon einmal ein kleiner Schritt in diese Richtung. Denn zumindest der MP3- Player sowie ein Restaurantführer gehorchen aufs Wort.
   Beide Geräte können durch Sprache gesteuert werden. Das klingt altbekannt - zum Beispiel von vielen gängigen Mobiltelefonen -, das Forschungsprojekt ist allerdings bereits einen bedeutenden Schritt weiter. Denn die Sprachsteuerung erfolgt nicht wie sonst üblich über festgelegte, komplizierte Befehle, die der Benutzer erst müh- sam auswendig lernen muss. Die Geräte lassen ganz normal mit sich reden, ganz so, als spräche man mit einem anderen Menschen: Sie verstehen Alltagssprache, wahlweise in Deutsch oder Englisch.
   So reicht es etwa aus, dem MP3-Player zu sagen „Spiel alle Lieder von Herbert Grönemeyer”, und schon durchforstet er die Musiksammlung nach Titeln dieses Interpreten. Der Restaurantführer indes verrät auf Anfrage, wo denn die nächstgelegene Pizzeria ist. Ganz ohne Knopfdruck funktioniert das System allerdings noch nicht: Vor dem Plausch mit den Geräten, die im Übrigen in vollständigen Sätzen antworten, muss die Sprachsteuerung erst aktiviert werden. Denn die schaltet sich automatisch ab, sobald das Gerät eine längere Gesprächspause festgestellt hat. Ansonsten könnte es zu Missverständnissen zwischen Mensch und Maschine kommen, etwa wenn sich Fahrer und Beifahrer über Musik unterhalten. Denn noch sind die Geräte nicht in der Lage, aus dem Gesprächsverlauf zu schließen, ob sie gemeint sind oder ein Mensch auf dem Beifahrersitz.
   Über kurz oder lang sollen sich auch Navigationsgeräte ganz einfach per Alltagssprache bedienen lassen, sagt Tilman  Becker vom DFKI. Bislang geht das nur mit festgelegten Befehlen. Allerdings wird diese Entwicklung noch ein wenig auf sich warten lassen. Denn während selbst bei einer sehr umfangreichen Musiksammlung höchstens ein paar Tausend Titel zur Auswahl stehen, stellt ein Navi- gationsgerät deutlich höhere Anforderungen: „Es müssten alle 500.000 verschiedenen Straßennamen und etwa 24.000 Ortsnamen unterschieden werden”, erklärt Becker. Wenn die Spracherkennung allerdings erst einmal fortgeschritten genug sei, ließe sich die für die Steuerung des MP3-Players verwendete Technik ohne Mühe auch auf ein Navigationsgerät übertragen, das sich dann sofort auf die Suche nach der richtigen Route macht, wenn ihm gesagt wird „Ich möchte zur CeBIT”. stHAZ070315

 Fastbot: Internet-Suchmaschine liest Websites vor

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   Der Dienst Fastbot ist die erste Internet-Suchmaschine mit einer Sprachausgabe. Den Text auf Trefferseiten soll der Service mittels einer Computerstimme vorlesen können.  Neben einem Browser, einer Soundkarte und Lautsprechern ist dabei keine weitere Technik notwendig.
   Mit Hilfe einer „Text to Speech” - Technik soll der Inhalt von Suchergebnis-Seiten per Mausklick in Sound-Dateien umgewandelt werden. Dieser Prozess dauert nach Angaben der Entwickler von Fastbot auch bei größeren Wortzahlen und komplexen Sätzen Sekunden. Zielgruppe sind laut den Fastbot-Betreibern alle Internet-Nutzer, die sich mehr Komfort bei der Online-Suche wünschen. Aber auch sehbehinderte Menschen will das Hamburger Unternehmen  Pagedesign  mit seinem  Dienst: www.fastbot.de  ansprechen.

Suchmaschine liest dem Nutzer Ergebnisse vor

   Im Unterschied zu anderen Suchmaschinen liefert Fastbot die ermittelten Ergebnisse nicht nur in Wort und Bild. Unter  www.fastbot.de können sich Internetnutzer mit Sehschwächen die Ergebnisse der Suche auch vorlesen lassen. Nach erfolgter Internet-Recherche öffnet sich per Mausklick ein neues Fenster. Anschließend liest eine weibliche Stimme die Kurzbeschreibungen der gefundenen Internetseiten vor. Internet: www.fastbot.de
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Suchmaschine mit Sprachausgabe    ZDNet
   “Der norddeutsche Entwickler von On- und Offline-Kommunikationslösungen Pagedesign hat eine Suchmaschine mit Sprachausgabe gelauncht. Der Aufwand für den User der Suchmaschine bleibt dennoch gering: Außer einer eingerichteten Soundkarte mit Lautsprecher und einem Internet-Browser wird laut Hersteller keine besondere Software benötigt.”

Suchmaschine liest Ergebnisse vor   WEB.de Portal 
   “Die Suchmaschine fastbot liest die nach einem Suchauftrag gefundenen Ergebnisse jetzt auch auf Wunsch vor. Bei fastbot handelt es sich um die erste Suchmaschine weltweit, die die Suchergebnisse auch akustisch vorträgt. Von dem neuen Service sollen Sehbehinderte profitieren.”

Suchmaschine, sprich zu mir  Onlinekosten.de 
   “Fastbot soll die erste Internet-Suchmaschine sein, die den Inhalt von Webseiten mittels Computerstimme hörbar wiedergeben kann. Vom Sprachausgabe-Modul sollen aber nicht nur sehbehinderte Menschen, sondern auch alle Menschen, die lieber zuhören statt zu, lesen profitieren.”

Konkurrenz für Google: Fastbot  PC Welt.de
   "Fastbot verspricht Suchergebnisse mit weniger Suchmaschinen-Spam, also weniger oder keine Werbung beziehungsweise kommerzielle Links in der Trefferliste. [...] Stolz sind die Macher darauf, dass Fastbot selbstständig die Suchbedürfnisse des Benutzers anhand dessen Suchhistorie analysieren und sich daran anpassen kann."

Fastbot: Internet Suchmaschine liest Websites vor  Chip Online.de
   "Der Dienst fastbot ist die angeblich erste Internet-Suchmaschine mit einer Sprachausgabe. Neben einem Browser, einer Soundkarte und Lautsprechern ist dabei keine weitere Technik notwendig. Zielgruppe sind alle Internet-Nutzer, die sich mehr Komfort bei der Online-Suche wünschen. Aber auch sehbehinderte Menschen will das Hamburger Unternehmen mit seinem Dienst ansprechen."

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Talks&Braille: Handys für Blinde und Sehbehinderte

Talks&Braille ist ein Ansteuerprogramm, das die Bedienung von Mobiltelefonen mit Personal Organizer Funktionen für Blinde und Sehbehinderte ermöglicht. Informationen, die auf dem Telefondisplay erscheinen, werden von der Sprachausgabe angesagt. Zusätzlich können über die Anbindung an ein Handy Tech Braille System die Mobiltelefone auch mit der Braille Ein- und Ausgabe bedient werden. Verbiegen Sie sich nicht mehr die Finger bei der Eingabe einer SMS - mit den Handy Tech Braille Systemen wie dem Braillino, der Braille Wave oder der Braille Star 40 geht das spielend leicht. Durch die Kombination mit Mobiltelefonen bietet Talks&Braille die Möglichkeit
   Anrufer zu erkennen
   Telefonbuch zu nutzen und zu erweitern
   Netzbetreiber und Ladezustand des Akkus abzufragen Tastenansage
   SMS Mitteilungen und E-Mails zu lesen und zu schreiben
   Notizen zu schreiben
   Terminkalender zu nutzen
Universell einsetzbar
  Talks&Braille ist ein Bildschirmausleseprogramm (Screenreader) für das Betriebs-System Symbian. Der große Vorteil ist dabei, dass Sie mit Talks&Braille die unterschiedlichsten auf dem Markt erhältlichen Anwendungen bedienen können. Dadurch profitieren Sie von den reichhaltigen Funktionen professioneller Softwarekomponenten. Für ein paar Euro können Sie zB.ein Fremdsprachenwörterbuch kaufen, das Sie ohne Anpassungen sofort mit Talks&Braille nutzen können.
   Optionale Bluetooth Anbindung für Braillino Foto oben rechts, Braille Wave und Braille Star 40. Über die draht- lose Bluetooth Anbindung an Mobiltelefone können diese in einem Radius von zehn Metern bequem ohne lästige Kabelverbindung bedient werden. Lassen Sie einfach Ihr Mobiltelefon in der Jackentasche und schreiben Sie mit Ihrem Braille System unterwegs - wo immer Sie wollen - eMails oder SMS. Über einen Kopfhörer mit Mikrophon (Headset) haben Sie diskret auch die Sprachausgabe zur Verfügung und können so natürlich auch telefonieren
Sprachausgabe
   Mit Hilfe der Eloquence Sprachausgabe werden bei Talks&Braille die Informationen auf dem Display des Mobil- telefons in natürlich klingende Sprache umgesetzt. Durch die Möglichkeit, die Sprachgeschwindigkeit und die Stimmhöhe anzupassen, können Sie die Sprachausgabe nach Ihrem individuellen Geschmack einstellen
Brailleunterstützung
   Mit der Brailleunterstützung werden nicht nur die Informationen des Telefondisplays in Punktschrift umgesetzt, sondern es wird auch die bequeme Bedienung des Telefons durch das Braille System ermöglicht. Die Braille- ausgabe verfügt über komfortable Funktionen wie z.B.: Kurzschriftübersetzung, Auswählbare Brailletabellen, Cursorrouting, Blockmarkierungsfunktionen, Navigationsfunktionen
Die Talks Einstellungen
  Über eine Vielzahl von Einstellmöglichkeiten lässt sich Talks individuell für jeden Benutzer anpassen. Im Ein- stellmenü kann man zur Steuerung der Sprachausgabe die Lautstärke, die Sprechgeschwindigkeit, die Stimmhöhe und vieles mehr einstellen. Zur Einstellung der Brailleunterstützung können die Verwendung und Sprache der Kurzschrift sowie die Brailletabellen und die 6 Punkt Darstellung gewählt werden
Talks&Braille für Serie 60 Telefone
   Kompakte Mobiltelefone ohne alphanumerische Eingabetastatur, die auf Symbian Basis arbeiten werden als Serie 60 Telefone bezeichnet. Dies sind z.B. die Modelle Nokia 7650,  3650,  3660, 6600, N-Gage oder das Siemens SX1. Diese Mobiltelefone verfügen über eine drahtlose Bluetooth Anbindung an die Handy Tech Braille Systeme.
Talks&Braille für Serie 80 Telefone
   Mobiltelefone mit Organizer Funktion und alphanumerischer Eingabetastatur, die auf Symbian Basis arbeiten werden als Serie 80 Telefone bezeichnet. Dies sind derzeit die Modelle Nokia Communicator 9210i, 9290 (USA).
Cross Phone und Cross Plattform Update
   Wenn Sie bereits Talks&Braille besitzen und dieses nun auf einem neuen Telefon weiter nutzen wollen benöti- gen Sie eine neue Programmversion – ein sogenanntes Update. Hierbei unterscheiden wir zwischen Cross Phone und Cross Plattform update.
   Sie benötigen ein Cross Phone Update, wenn sie innerhalb einer Serie von Telefonen wechseln, also z.B. von Nokia 3650 auf das Siemens SX1.
Ein Cross Plattform Update wird benötigt, wenn Sie von einem Serie 80 Telefon (Nokia 9210i) zu einem Serie 60 Telefon (z.B. Nokia 6600) wechseln.

Microsoft lernt sprechen

  Microsoft hat eine Testversion seiner neuen Server-Software zur Spracherkennung freigegeben. Der fertige Speech-Server werde nun ausgeliefert. Microsoft testet die Technik bereits mit seiner automatisierten Telefon- zentrale “Quicksilver” - hier rufen Angestellte an und nennen dem System den Namen einer Person, mit der sie Kontakt aufnehmen wollen. Der Anrufer wird dann gefragt,  ob er mit dem Büro-Anschluss oder mit dem Mobil- telefon verbunden werden will. Außerdem ist es auch möglich, eine eMail zu diktieren. Microsoft spielt auf dem von IBM (Via-Voice) und Scansoft (Dragon Naturally Speaking) dominierten Markt der Spracherkennung bislang nur eine Nebenrolle. apHAZ030724

Headset für Spracherkennung

   Um mit einer Spracherkennungs-Software gute Ergebnisse zu erzielen, kommt es auch auf die Hardware an. Laut der Zeitschrift „PC Professionell” muss das verwendete Headset eine entsprechende Qualität aufweisen.  Headsets mit USB-Anschluss seien Modellen mit Klinkensteckern überlegen. Zudem müsse der Rechner Prozessorzeit zur Verfügung stellen, um die Sprache zu „enttäuschen”. Ein USB-Headset mit Digital Sound Processor (DSP) erledige dies selbst. dpaHA070118

tn_Voice-Mail_jpg   eMail zum Anhören

   Dank einer neuen Software von Hersteller Q-Sonic sollen Sie jetzt Ihre elektronische Post erledigen können, ohne auch nur einen einzigen Buchstaben zu tippen: Denn Sie diktieren die eMail in das mitgelieferte “Voice-Mail”-Mikrofon. Nach nur einem Knopfdruck am Mikro soll das Programm die Aufnahme automatisch in eine MP3-Datei umwandeln und an eine eMail anhängen. Diese kann sich der Empfänger anhören. Das Mikro lässt sich in die USB- “Line-in”-Buchse oder die Buchse für den Steuerknüppel (“Game-port”) stöpseln. € 24,90 / € 14,90 USB.
Info: www.pearl.de CB0411

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PC liest vor!

Wer Texte selbst nicht lesen kann, lässt sie sich einfach vorlesen. Dazu lädt er unter: 
www.webspeech.de kostenlos die gleichnamige Software herunter und  installiert  sie  nach den Bild- schirmanweisungen. Anschließend liest der PC dem Anwender jeden gewünschten Text vor, bei Bedarf sogar in speziellen Dialekten. cidHA020226
   Die Sprechgeschwindigkeit lässt sich frei einstellen, die Vorlesestimme kann etwa in Tonhöhe und Satzmelodie nach Wunsch verändert werden. Verschiedene Klangeffekte wie Hall und Echo so wie vier verschiedene Stimmen sorgen für Abwechslung und Spass. CB0702
   Kostenloser Download unter  Mit www.webspeech.de und dem Browser Internet Explorermkann man sich beliebige Internetseiten vorlesen lassen. Vollversion: 19,99 Euro. Bereits 250.000 Anwender lassen sich Internetseiten von WebSpeech vorlesen. Und WebSpeech professional kann noch mehr: 10 Stimmen, alle Dialekte und Audioeffekt für alle Stimmen, Textbox nicht begrenzt.

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Texte vorlesen lassen. Für Internet Explorer. Web Speech 4

  Lesen Sie ungern lange Texte auf Internetseiten? Lassen Sie sich das Ganze doch einfach vorlesen! „Web Speech 4” macht's möglich - sogar mit schwäbischem Akzent.
1 Nach der Installation erscheint Web Speech unten im Internet Explorer. Falls das bei Ihnen nicht der Fall sein sollte, klicken Sie auf >> und WebSpeech. Markieren Sie auf einer Internetseite eine Textpassage. Dazu klicken Sie an den Anfang des Abschnitts und ziehen den Mauszeiger mit gedrückter Maustaste zum Ende des Textes. Lassen Sie die Maustaste los, und klicken Sie zum Starten der Wiedergabe auf  w. Per Klick auf die dritte Taste können Sie die Wiedergabe anhalten und abbrechen.
2 Mit einem Klick auf die erste Taste öffnen Sie das Sprachmenü. Dort können Sie die Stimme des Vorlesers ändern. Nach einem Klick auf den Pfeil "Standard Sprecher" haben Sie die Wahl zwischen zwei männlichen und zwei weiblichen Stimmen. Als Bonus gibt es jeden Sprecher in verschiedenen Versionen, etwa mit schwäbischem, hessischem und sogar mit französischem Akzent. Wählen Sie per Klick einen Sprecher aus, zum Beispiel
   Bill Aussprache französisch (de)
   Bill Aussprache hessisch (de)
   Bill Aussprache sächsisch (de)
   Mit den Schiebereglern rechts können Sie zum Beispiel das Vorlesetempo, die Tonhöhe oder die Lautstärke ändern. Per Klick auf w Standardwerte setzen Sie die Einstellungen auf die Standardwerte zurück. Mit einem Klick auf x beenden Sie WebSpeech. Sie können das Programm aber jederzeit Kicks auf >> und auf WebSpeech wieder starten. CB0711

Sprachausgaben

   Sprachausgaben, manchmal auch TTS genannt (“Text to Speech” beziehungsweise “Text nach Sprache”), setzen Texte in gesprochene Sprache um. Blinde und stark sehbehinderte Menschen nutzen Sprachausgaben entweder als Lesesprechgerät, in das Texte wie Zeitungsartikel eingescannt und anschließend vorgelesen werden oder aber die Sprachausgabe wird für die Arbeit am Computer eingesetzt. Ein so genannter “Screenreader” wandelt dann die vorhandenen grafischen Bildschirm- inhalte in Text um.
   Sprachausgaben werden als externe Anschlussgeräte in Form von Steckkarten oder als reine Softwarelösung angeboten, bei der die Ausgabe über eine Soundkarte erfolgt. Softwarelösungen haben heute den Vorrang. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen “konkatenativen” und “regelbasierten” Systemen. “Konkatenative Sprachausgaben” arbeiten mit der tatsächlichen menschlichen Stimme, die in kleine Einheiten wie Satz, Wort, Silben, Phoneme zerlegt wird. In “regelbasierten Systemen” wird die Sprache synthetisch erzeugt. Bei allen gängigen Systemen kann der Nutzer Sprachgeschwindigkeit, Lautstärke, Tonhöhe und Satzmelodie selbst regulieren. 
   Die Vorstellung, je verständlicher eine Sprachausgabe arbeitet, desto mehr Freunde (und Käufer) findet sie, ist übrigens falsch. In der Praxis zeigt sich, dass Blinde und Sehbehinderte subjektiv auf die Verständlichkeit einer Sprachausgabe reagieren. Die Reaktionsgeschwindigkeit der auf menschlicher Stimme basierenden Systeme etwa ist in der Regel langsamer als bei regelbasierten, synthetischen Sprachausgaben. Rein synthetisch arbeitende Sprachausgaben können den Zuhörer hingegen beim Vorlesen langer Texte “nerven”. 
   Wer sich als Blinder oder Sehbehinderter eine Sprachausgabe kauft, sollte sich zunächst fragen: Für was brauche ich sie? Um mir literarische Texte vorlesen zu lassen? Dann sind wahrscheinlich qualitativ bessere Sprachausgaben angesagt, die allerdings auch ihren Preis haben: Gut verständliche Sprachausgaben kosten bis zu 2.500 Euro. Oder suche ich ein System, um mir mal eben über den Screenreader eMails anzuhören, dann reicht häufig schon die serienmäßig eingebaute Sprachausgabe. Einfache Systeme wie etwa “Eloquence” gibt es schon für 50 bis 100 €. Einige Hersteller bieten Demoversionen an, andere Sprachausgaben lassen sich im Internet testen. Auf jeden Fall sollten Blinde und Sehbehinderte sorgsam auswählen, welche Sprachausgabe sie kaufen. Beratung bieten auch die örtlichen Blindenvereine oder Berufsförderungswerke für Blinde. 
Weiterführende Links:
http://www.bik-online.info/infothek/blindsehbeh.php#blinde
http://www.blinde-im-internet.de/software.htm
http://www.unix-ag.uni-kl.de/ ~linux/linuxtag99/linux_fuer_blinde.html
http://www.flusoft.de/univox/elan2/
http://www.baum.at/sprachen.htm
http://www.merkonline.de/reha/02vorlesegeraete.html
http://www.bfw-dueren.de/                                                                    Leonardo0409

Internet Senioren-Portal mit Vorleser

   Mit einem besonderen Service wartet das Senioren-Portal auf: www.senioren-zentrale.de
   Auf Wunsch werden die Inhalte der Seite von einem Sprecher vorgelesen. Teure Extraausstattung ist nicht erforderlich. Die “Sprech-Software” wird kostenlos heruntergeladen. Nach der Installation erscheint neben allen Beiträgen, die auch als Stimmversion verfügbar sind, ein kleiner Mund. Durch Anklicken wird die Stimme aktiviert. Das Portal bietet ein Journal mit Meldungen aus Bereichen wie Aktu- elles, Medizin oder Recht, sowie Fernsehtipps, aktuelle Termine und eine Briefwerkstatt. cid.HA010522.

Fernsehprogrammauskunft als Telefonservice

    Informationen über 32 deutschsprachige Fernsehprogramme enthält ein telefonischer Auskunftsdienst, der für 25 Cent pro Minute abgefragt werden kann. Die Bedienung erfolgt über die Telefontastatur, wobei Datum, Uhrzeit und Sender direkt ausgewählt werden können. Die Abfrage ist für die aktuelle sowie die zwei darauf folgenden Wochen möglich. Anbieterin ist Regine Planer-Regis, Tel.: 0900 - 100 10 23, Homepage: www.blinden-portal.de  blip041111

Menschlichere Stimmen

  Bislang ist die Sprache von Maschinen deutlich von menschlicher Plauderei zu unterscheiden, vor allem, weil sich künstlich erzeugte Sprache nicht dem Zweck der Äußerung anpasst. Wissenschaftler am Institut für Kommunika- tionsakustik der Ruhruniversität Bochum wollen die Kunstsprache von Computern optimieren. Die Forscher untersuchen zunächst Erwartungen,  die Menschen in bestimmten Situationen an die Sprache haben. Anhand der so gewonnenen Erkenntnisse sollen Textbausteine entwickelt werden, die dem Computer eine menschlichere Stimme verleihen. cidHA011218

Internet für Blinde

   Ein kostenloses Computerprogramm erschließt blinden Menschen im Internet Tabellen und Seiten mit animierten Texten oder Grafiken. Unter der Bezeichnung “Webformator Version 1.3” können nichtsehende Menschen die Software mit ihren Hilfsmitteln verwenden, teilt die Herstellerfirma Frank Audiodata mit. Die erste Version hatte die Benutzung des Internets für blinde oder stark sehbehinderte Menschen ermöglicht. Doch Tabellen und so genannte “Flash-Seiten” mit animierten Darstellungen, Texten und Grafiken konnten nicht erkannt werden. In einem separaten Textfenster wird nun der Inhalt einer Webseite blindengerecht aufbereitet, so dass ihn die vorhandenen Hilfsmittel (Sprache, Braille und Großschrift) auslesen können. Einen Wermutstropfen gibt es dann aber doch: Der Webformator funktioniert nicht mit Netscape oder Opera, sondern nur mit dem Internetexplorer ab Version 5. 01. Information: Karin Cana, Tel: 07254-505 198. oder eMail: k.cana@audiodata.de  DerKriegsblinde0210

Per Sprache durchs Internet

  Die Version 7.60 des Internetbrowsers Opera soll künftig auch mit Sprachbefehlen gesteuert werden können. Die Sprachbefehle sollen dabei nicht nur für die Bedieneroberfläche gelten, sondern auch für die Navigation durchs World Wide Web. Eine umfangreiche Liste an Sprachkommandos sorgt dafür, dass das Programm die Befehle auch versteht.      cidNOZ040904

FAZ - jetzt auch als Audioausgabe       

   Die Frankfurter Allgemeine Zeitung erscheint nun auch in einer werktäglichen Audioausgabe, die über das Telefon abrufbar ist. Die Audioausgabe umfasst eine Zusammenstellung der wichtigsten Kommentare der FAZ; die Telefontastatur kann als Navigationsinstrument benutzt werden, um Beiträge zu überspringen, sie zu wiederholen oder die Übertragung zu unterbrechen. Die FAZ-Audioausgabe hat eine Länge von 30 bis 40 Minuten. Sie kann im Abonnement zum Preis von 24,90 Euro im Monat bezogen und 14 Tage lang kostenlos getestet werden. Bestellungen telefonisch über (0 69) 75 91-10 10 oder im Internet über www.faz-audio.de. Das Produkt richtet sich an mobile Leser mit knappem Zeitbudget sowie Blinde und Sehbehinderte. FAZ071002

“Die Welt” als Blindenzeitung

   Blinde und stark sehbehinderte Menschen können das Sportmagazin „Kicker”, die Tageszeitung „Die Welt” und die Wochenzeitung „Welt am Sonntag” auf elektronischem Weg als Zeitung bekommen. Damit erweitert die Stiftung Blindenanstalt (SBA) in Frankfurt ihre Palette auf 13 Publikationen. Die Stiftung erhält nach Redaktionsschluss die Daten der aktuellen Ausgaben. Die Sehgeschädigten zahlen denselben Abonnementpreis wie die übrigen Kunden. Internet: www.stiftung-blindenanstalt.de. HA050528dpa

Aptheken-Hotline

   Hallo! Wer kennt das nicht? Ein neues Medikament wird verordnet und der Beipackzettel ist verlegt oder einfach nicht verständlich. Soll man das Medikament nun vor dem Essen nehmen oder besser danach? Was ist mit dem Autofahren? Was tun bei Schwangerschaft? Darf es trotz regelmäßiger Medikamenten-Einnahme auch mal ein Glas Rotwein sein? Auf Antworten auf diese drängenden Fragen muss nun keiner mehr lange warten, denn jetzt ist die erste Apotheken-Hotline in Deutschland am Netz. Unter der Nummer 01805 - 55 56 60 (12 Cent/Min.) werden 24 Stunden am Tag und an 365 Tagen im Jahr Fragen rund um die Gesundheit beantwortet. DerKriegsblinde0411
   Über die neue Hotline können auch direkt alle Apotheken-Notdienste bundesweit abgefragt werden. Eingerichtet haben diesen bisher einmaligen Gesundheitsservice die rund 900 Gesund-ist-bunt-Apotheken der Apotheken- kooperation parmapharm GmbH & Co. KG, Bielefeld.
   Erstmals finden damit Patienten und Kunden rund um die Uhr einen persönlichen Ansprechpartner für alle Ge- sundheitsthemen. Hinter dem neuen Service steckt ein hochkarätiges Gesundheits-Team, in dem Fachärzte, Apotheker und pharmazeutisches Personal in der Zeit von 7 bis 22 Uhr die Fragen beantworten. Ganz gleich, ob der Anrufer nur den Namen eines Medikamentes vergessen hat oder schwierigere Zusammenhänge wie die Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten erklärt haben möchte - die Gesund-ist-bunt-Hotline ist da, wenn schnelle und kompetente Hilfe rund um die Gesundheit gewünscht wird. Eine Eingangsberatung übernimmt der 24- Stunden- Basisdienst. Dieser sorgt auch dafür, dass bei Bedarf in der Zeit von 7 bis 22 Uhr das Experten-Team in Aktion tritt und jeder Anrufer schnell an den richtigen Ansprechpartner für seine pharmazeutische oder medizi- nische Frage weitergeleitet wird.  DerKriegsblinde0411

Endlich wissen, was im Fernsehen kommt!

  Unter: www.blinden-portal.de wird ein TV-Sprachservice per Telefon angeboten. Dort erhalten Anrufer Programm- Informationen von 32 deutschsprachigen Fernsehsendern. Neben dem Sendeplan kann man auf Wunsch eine Detail-Ansage abfragen, um z.B. bei Spielfilmen Schauspieler, Regie und Handlung zu erfahren. Die Programm- Abfrage wird über die Telefontastatur vorgenommen. Der TV-Sprachservice wird für 25 Cent pro Minute angeboten und ist unter T: 0900 - 100 10 23 zu erreichen. Nähere Informationen bei Frau Planer-Regis, T:04544-80 89 90 eMail: info@blinden-portal.de

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Talks - Eine neue Software liest auf dem Handy-Display stehende Informationen vor

1. Was ist Talks?
     Ein Screenreader mit der Sprachausgabe Eloquence für einige Mobiltelefone.
2. Welche Handys werden unterstützt?
   Herstellerangaben von Talks besagen:
Serie-60-Geräte: Nokia 3650 (Auslaufmodell), 3660, 6600, 7650 (ausgelaufenes Modell), N-Gage(Spielekonsole); Siemens SX1; Serie-80-Geräte; Nokia Communicator 9210/9210i (ausgelaufenes Modell).
3. Wo bekomme ich eines der Handys?
   Im Fachhandel mit oder ohne Vertrag; Vertragslösungen über TALKS direkt ist in Planung.
4. Kann man das Talks vorab testen?
   Eine Demo kann kostenlos herunter geladen werden unter:
www.ipd-hannover.de oder www.bugcom.de; diese hat eine Laufzeit von 10 Minuten. Eine 30 Tage Demo mit Frei- schaltcode ist gegen die IMEI Nummer erhältlich (kostenfrei, wenn Version herunter geladen wird und nur der Freischaltcode mitgeteilt werden muss). Ein Audiostream bzw. eine MP3- Datei als Hörprobe wollen wir noch auf unserer Homepage zur Verfügung stellen.
5. Wie erfolgt die Installation?
   Bei der 60er Serie: über IRDA / Infrarotschnittstelle eines Laptops / evtl. PC, (ausführliche Beschreibung unten); falls nicht möglich bei uns mit Aufwandspauschale und ggf.Versandkosten. N-Gage: zwingend über BlueTooth. Generell soll es später über BlueTooth laufen. Bei der 80er Serie (Commi):  über Datenkabel,  (im Lieferumfang  des Gerätes enthalten), auch hier Installation gegen Aufwandspauschale möglich.
6. Wie bestellt man?
   Schriftlich per Email, Fax, Brief bei der IPD (Daten unten) unter Angabe des Handytyps und der IMEI Nummer(steht auf Rechnung oder ist abzufragen mit *#06#) und Bestätigung des Preises und der Zahlungsart. Bestellen unter:  info@ipd-hannover.de
Fax: 0511 93630919; IPD GmbH, Spinozastraße 6, 30625 Hannover.
7. Wie sind die Preise?
   Was sind die Zahlungsbedingungen?
Die TALKS-Lizenz für die Serie-60 Handys kostet € 250. Die Talks-Lizenz für die Serie-80 Handys (Communicator) kostet € 395. Ein Rücktrittsrecht vom Kaufvertrag ist ausgeschlossen, da es sich um einen Softwarekopierschutz handelt.
   Zusätzliche Kosten entstehen für die Installation:
Aufwandspauschale von € 25, Rückversand € 7,50 EUR Portokosten (innerhalb Deutschlands)
Zahlungsmodalitäten: gegen Vorkasse/Bar (Vorabüberweisung oder Bar-Vor-Ort oder gegen Barnachnahme über UPS (zuzüglich Nachnahmegebühr in Höhe von € 5,50). Lieferzeit: ein Tag bis ca. eine Woche. 
8. Was ist der Lieferumfang?
  Sie erhalten einen Freischaltcode (die Lizenzberechtigung) per Email oder als Anschreiben, eine Doppel-CD Hülle mit 1 Daten-CD (Versions-CD) und 1 Audio-CD. Auf Wunsch und gegen Aufpreis ein Braillehandbuch für Talks (60er Serie; 80er Serie).
9. Wie ist das Verfahren, wenn man das Handy wechseln möchte?
   Für das Umsteigen von einem Handy auf ein anderes innerhalb der gleichen Plattform kostet das bei der S60- Serie (CrossPhoneUpgrade) ca. € 80, bei der S80-Serie ca. € 160. Ein “Cross-Platform Upgrade” ist der Fall, dass man eine TALKS-Lizenz für ein S80-Gerät (also z.B. ein 9210i) hat, jetzt aber eine Lizenz für S60 braucht, das kostet dann ca. € 160 oder beim Wechsel von einem S60 auf ein S80-Serie Handy ca. € 280.
10. Was ist bei Defekt des Handys oder Verlust?
   Gegen entsprechenden Nachweis ist der Tausch dann kostenlos, bei Defekt also ein Austauschbeleg des Herstellers, bei Verlust nur bei Diebstahl gegen Beleg über gestellte Strafanzeige.
11. Gibt es eine TALKS-Mailingliste?
   Eine eigene Mailingliste für dieses Produkt zu betreuen wäre zu aufwendig; das Thema Talks wird aber bereits z. B. in der Blind User behandelt. Links zu den verschiedenen Mailinglisten finden Sie unter:http://www.talx.de/links.htm
12. Gibt es ein Mailing bei neuen Patches / Versionen  oder allgemeinen Informationen? 
   Machen wir für unsere Kunden, allerdings nur als Mailing, gegen schriftliche Bestätigung, dass dieses erlaubt ist und Angabe der Email Adresse. Bei Interesse bitte mailen an info@ipd-hannover.de.  Bitte bedenken Sie, dass dieses Mailing jetzt erst im Entstehen befindlich ist und nicht sofort regelmäßig Informationen fließen werden.
   Hinweis: es handelt sich um unverbindliche Preisempfehlungen, alle Preisangaben sind Bruttopreise in Euro, also inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Ein Rücktrittsrecht vom Kaufvertrag ist ausgeschlossen, da es sich um einen Softwarekopierschutz handelt. Technische Änderungen und Irrtümer bleiben vorbehalten! Fragen beantwor- ten wir Ihnen gerne. Sie erreichen uns unter: Tel. 051- 936 30 90,
info@ipd-hannover.de  Fax: 0511 -  93 63 09 19; postalisch: IPD GmbH, Spinozastraße 6, 30625 Hannover.
Anleitung zur Installation der 60-Series-Handys:
   Als erstes muss die Nokia-Software auf dem Rechner installiert werden. Dies ist für die Datenübertragung notwendig. Der Rechner muss die Infrarotschnittstelle aktiviert haben. Nun muss am Nokia die Sprache auf Deutsch eingestellt (steht normal auf automatisch) und die IRDA-Schnittstelle aktiviert werden. Diese beiden Schritte muss ein Sehender machen. Rechner und Nokia Verbindung aufbauen lassen. Im Softwarepaket (zip-File) vom Talks sind drei Dateien enthalten. Datei entpacken und die Nokia-Software auf dem Rechner starten. Nun “Datei übertagen” auswählen und ihm als erstes die Scansoft*.sis rüberschicken. Nun folgt ein Installationsdialog. Immer auf „weiter” drücken. Als Speicherort für die Software bitte die Flashcard auswählen. Danach die Datei talks*.sis mit der Nokia-Software senden. Wieder Installationsdialog und Flashcard. Danach muss das Handy nicht neu gestartet werden, Talks ist schon am plappern. Nun folgt noch die Registrierung. Unter Menü, Talks, Optionen, Seriennummer eingeben auswählen und die Seriennummer (der Code, der per Email geliefert wird) einhacken. Diese Schritte sind schon per Sprache möglich.
Über TALKS
   Schon seit langem ist es ein oft geäußerter Wunsch vieler blinder Anwender von Mobiltelefonen, die zahlreichen komfortablen Möglichkeiten dieser Geräte besser ausnutzen zu können. Ob es nun darum geht, eine Rufnummer aus dem Telefonbuch zu wählen, nachzusehen, wer in Abwesenheit angerufen hat, SMS zu lesen und zu verschicken, oder wichtigen Anrufern besondere Klingeltöne zuzuordnen – all das war für Blinde bisher schlicht nicht verfügbar.
   Doch mit dem Nokia Communicator oder einem anderen unterstützten Mobiltelefon öffnet TALKS das Tor zu dieser Welt, die für Sehende inzwischen selbstverständlich geworden ist. Der Communicator ist Mobiltelefon und PDA (Personal Digital Assistent) in einem. Und mit dem Programm TALKS ist er das auch für Anwender, die blind oder stark sehgeschädigt sind: Die Anzeige auf dem PDA-Teil des Nokia Communicator wird in Sprache umgesetzt, die wahlweise über den eingebauten Lautsprecher oder über ein Headset ausgegeben wird.
Mit TALKS können Blinde über den Nokia Communicator zum Beispiel:
· SMS und E-Mail schreiben und lesen
· Faxnachrichten versenden
· Kontaktinformationen verwalten und Rufnummern aus dem Telefonbuch wählen
· Termine planen
· Über die diversen Einstellungen das Telefon an persönliche Bedürfnisse anpassen
   Damit ist ein wichtiger Fortschritt bei der Integration blinder Menschen in die Kommunika- tionsgesellschaft erzielt worden. Doch wie funktioniert das in der Praxis? Ein kleines Beispiel soll das verdeutlichen:
 Die öffnen ihren mit TALKS ausgestatteten Communicator, und das Gerät teilt ihnen automatisch mit, ob SMS- Nachrichten oder eMails für sie angekommen sind und wie viele Anrufe sie verpasst haben. TALKS nennt auch gleich die wichtigsten Tastenbelegungen in diesem Bildschirm. Sie lassen sich die eingegangenen Nachrichten vor- lesen und beantworten sie auch gleich, wobei Ihnen TALKS auf Wunsch das Geschriebene zur Kontrolle buch- stabiert oder wortweise nachspricht.
   Auf ähnliche Weise bringt TALKS auch den anderen Anwendungen auf dem Communicator das Sprechen bei. Die Spache von TALKS wird von der bekannten ETI Eloquence-Sprachsynthese von SpeechWorks erzeugt, so dass man auch unterwegs ohne zusätzliche Hardware und mit einer Stimme, die vielen schon vertraut ist,arbeiten kann.
   TALKS ist ab sofort über unsere Händler im In- und Ausland verfügbar (siehe Links für Bezugs- quellen).  Nähere Informationen erhalten sie unter der Nummer +49-(0)180- 500 15 79 oder per eMail unter talks@bugcom.de. Produktinformation.

Navigationssystem für Blinde

   Ein Team des Open-Source-Projektes Loadstone-GPS entwickelt ein Navigationssystem, das es Blinden er- möglicht, sich via Handy in der Welt zu orientieren. Dabei kommt eine barrierefreie Navigationssoftware zum Ein- satz, die auf das Mobiltelefon installiert werden muss.
   Das kostenlose Programm unterstützt in der aktuellen Version Handys mit dem Betriebssystem Symbian. Zusätzlich benötigt der Nutzer einen Screenreader, wie etwa „Talks” von Nuance Software oder „Mobile Speak” der Firma Code Factory. Um den vollen Funktionsumfang von Loadstone-GPS nutzen zu können, sollten ein Blue- tooth-GPS-Empfänger sowie eine Speicherkarte für das Kartenmaterial vorhanden sein. Bei den Karten ist man auf frei verfügbares Material angewiesen. Zahlreiche Entwickler und Tester - selbst alle blind - arbeiten an diesem System und stellen Informationen zur Verfügung. Die Entwickler von Loadstone- GPS suchen aber noch weitere Unterstützer. Jeder kann sich mit entsprechenden Kenntnissen an dem Projekt beteiligen. Ansprechpartner für den deutschsprachigen Raum ist Per Busch eMail: per.busch@online.de
Informationen zum Stand des Projektes finden Sie im Internet in englischer Sprache unter:
http://www.loadstone-gps.com         DerKriegsblinde0710

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WebRadio:  mit WWW als Antenne die ganze Welt hören!

   Das Internet ist ein geeignetes Medium um Audio-Informationen an Benutzergruppen zu verbreiten. Allerdings ist dieser Weg für eine große Zahl potentieller Zuhörer ausgeschlossen da ein PC für sie zu kompliziert ist. Selbst die, die gut mit einem Rechner umgehen können, werden damit nicht immer das geeignete „Radio” haben. Der PC ist ja nicht immer dort wo man ihn gerade haben will - z.B. in der Küche oder im Wohnzimmer.
   Das Webradio wurde nun entwickelt um das Potential des Internets für verschiedenste Benutzergruppen zu nutzen: Wo sich der Hörer gerade aufhält spielt dann keine Rolle mehr! Überall wo es einen Telefonanschluss gibt, kann man das Radioprogramm oder andere Information hören.
Was ist ein WebRadio? 
   Um die Bedeutung des WebRadios für geschlossene Hörergruppen zu verstehen sollten Sie erstmal gedanklich umschalten. Vergessen Sie alles was Sie über AM, FM, Kurzwelle oder sogar DAB und DRM wissen. Vergessen Sie alles über Antennen, Reichweite, Rauschen und den knisternden Empfang ihres geliebten Radioprogramms aus der Heimat. Vergessen Sie auch den Rechner, den Sie vermeintlich zum „Empfang” eines Hörfunkprogramms aus dem Internet benötigen. Denken Sie jedoch an ein kleines, handliches Gerät mit den Abmessungen Ihres Weckerradios, das Sie mit der ganzen Welt verbindet und bei dem der Telefonstecker die „Antenne” ist.
Was ist außergewöhnlich am WebRadio?
  
Es ist ein Stand-Alone Gerät, das keinen PC benötigt um Ihre Lokalstation oder Ihr geliebtes Programm aus der Heimat auf der ganz anderen Seite der Welt abzuhören. Es ist so einfach zu bedienen - nur die Ein/Aus Taste betätigen - und sofort hören Sie Ihr Programm.
Wie soll man solch ein Gerät nennen?
  
WebRadio, Internetradio, I-radio, e-radio, Radio-on-demand, On-line-radio, User-Group-Radio, Expatradio, Abonnementradio, Gemeinderadio ... but what’s in a name?
Wichtige Leistungsmerkmale
· Plug-and-play wohin man auch geht
· Man kann einfach zuhören nach Heimkanälen, Sportmannschaften, Nachrichten, Wetterberichten, lokale Gottes- dienste, elektronische Bücher, Gemeindewählen usw.
· Wenige Tasten zur einfachen Bedienung
· Eine Fernsteuerung ist lieferbar
· Eingebauter Lautsprecher (5 Watt) der auch ausgeschaltet werden kann
· Standard Klinkenbuchse zur bequemen Verbindung mit der Stereo-Anlage
· Eingebauter Ethernet-Anschluß und 56k Wählmodem
· Anschluss ans Internet entweder über normale analoge Telefonleitung oder Breitbandverbindung wie DSL, Kabel- modem oder WiFi-Anschluss
· Klares, zweizeiliges LCD Display mit Hintergrundbeleuchtung zeigt wichtige Informationen an (Stationsname, Programm...)
· Favoriten können gespeichert werden - Lieblingshörfunkprogramme und Informationsdienste
Vertriebsleistungsmerkmale
· Maßgeschneiderte Webcasting an etnische, religiöse, kulturelle, industrielle Gruppen oder Leser
· Digitale Musik und Sonder-„Content” für Hotels und „In-Store-Systeme“
· Effektive Plattform für Werbung und gezieltes Marketing
· Fernsteuerung, Fernkonfiguration und Fernwartung der Software
· Eine einmalige ID-Nummer erlaubt die Bildung einer geschlossenen Nutzergruppe - vor allem dort wo eine Teil- nahme-Genehmigung erforderlich ist
· Eignet sich für ein Abonnementsystem wegen der eingebauten Indentifizierung und Authentifizierung
· Eine noch höhere Sicherheitsebene ist auf Wunsch erhältlich um Hacker auszuschließen.
· Die Wahl der „Programme” ist abhänging vom Inhalt der Playliste. Die Playliste wird vom „Content Provider” fern- gesteuert und nach persönlichem Wunsch gestaltet.
· OEM Lizenz und Vertriebsmöglichkeiten
· Kundenspezifische Ausführung möglich
· Möglichkeit für Co-Branding
Ein Beispiel einer geschlossenen Nutzergruppe ist das Kirchenradio
  
Die erste große Anwendung des WebRadios ist Kirchenradio. In den Niederlanden gibt es Sonntags mehr als 50000 Gläubige, die ihre eigene Kirche nicht mehr besuchen können. Mit dem Kirchen-Webradio hören sie nun ihren „eigenen“ Gottesdienst zeitgleich zu Hause.
Noch ein Beispiel ist ExpatWebRadio
  
Auswanderer aus Russland und der Ukraine, die in der USA und Kanada wohnen, nutzen das WebRadio. Früher gab es nur ein einziges Programm das auf einem unattraktiven UKW-Bereich in der Nähe von New York und Boston gesendet wurde. Heute ist mit einem Abonnement des „Content Providers“ eine große Palette russischer Sender in ganz USA und Kanada über das WebRadio empfangbar.
Anwendungen
 
Kirchenradio, Ethnisches Radio, Auswandererradio, In-store-Musikverteilung, Gemeinderadio, Fernschulung, Vor- lesen von Zeitungen und Bücher für Blinde und Sehbehinderte, Abonnementradio.

tt-orionwebbox-3 Produktinformation im Internet: www.solutionsradio.nl

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